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UKW026 Corona: Quarano

Digitale Optimierung der Kontaktverfolgung und Quarantäne-Betreuung der Gesundheitsämter in Deutschland

Im Rahmen des "Wir vs. Virus" Hackathons der Bundesregierung sind einige interessante Projekte enstanden, manche davon werden jetzt auch produktiv umgesetzt, um die Bekämpfung der COVID-19 Pandemie zu unterstützen.

Eines dieser Projekte ist Quarano, eine einfache Softwarelösung, die Gesundheitsämter dabei unterstützen soll, die Betreuung von unter Quarantäne gestellte Personen zu vereinfachen und dabei die Gesundheitsämter im kritischen und personalintensiven Bereich der Kontaktverfolgung zu unterstützen. Quarano ist ein Open Source System.

Ich spreche mit Oliver Drotbohm, einem der Entwickler des Systems darüber wie das Projekt zustande kam, welche Ziele hier verfolgt werden und welche Erkenntnisse er über die Arbeit den Zustand der Digitalisierung der Gesundheitsämter gewinnen konnte.

https://ukw.fm/ukw026-corona-quarano/
Veröffentlicht am: 20. Mai 2020
Dauer: 0:47:37


Kapitel

  1. Intro 00:00:00.000
  2. Begrüßung 00:00:33.952
  3. Oliver Drotbohm 00:01:19.354
  4. Wir vs. Virus Hackathon 00:03:44.284
  5. Realität Gesundsheitsamt 00:11:53.833
  6. Quarano 00:25:21.307

Transkript

Tim Pritlove
0:00:34
Oliver Drotbohm
0:01:26
Tim Pritlove
0:01:33
Oliver Drotbohm
0:01:36
Tim Pritlove
0:02:04
Oliver Drotbohm
0:02:09
Tim Pritlove
0:02:38
Oliver Drotbohm
0:02:45
Tim Pritlove
0:03:40
Oliver Drotbohm
0:04:02
Tim Pritlove
0:05:10
Oliver Drotbohm
0:05:18

Also ich habe halt von dem von dem hackathon mitbekommen wir haben halt gesehen dass da dinge passieren habe selbst irgendwie eigentlich nicht den plan gehabt daran teilzunehmen. Der also patrick selbst der kollege der eben jetzt hier die die technische seite mit verantwortet die haben da wohl einfach aus aus spaß an der freude irgendwie einfach teilgenommen also hatten jetzt auch keinen keinen konkreten bezug zu irgendwelchen medizinischen themen vorher oder sowas sondern haben sie einfach sich da eingebracht haben andere leute auch völlig, unbekannte leute eben kennengelernt und sind eben auf jemanden gestoßen dort der meinte dass der so ein bisschen wusste wie die gesundheitsämtern arbeiten. Und das als problemstellung quasi mit in den raum geworfen hat also es gab da wohl zum teil ebenso, problemverursacher und die haben sich einfach diesen gesundheitsämtern thema angenommen weil. So wie ich das erfahren habe der der hauptgrund war einfach mal gesagt hat okay da gibt's irgendwie bestimmte dinge die die da aktuell tun. Sprechen wir sicherlich später noch drüber die relativ leicht in anführungsstrichen zu digitalisieren sind also einfacher, jetzt vielleicht irgendeine ausgefallene technische lösung ist einfach nur darum geht den ein bisschen arbeit abzunehmen dadurch dass die software einfach unterstützt und dann haben die relativ intensiv mit mit. Aktuell oder damals infizierten gehabt kontakt gehabt und mit denen gearbeitet. Um herauszubekommen wie denn eigentlich dieser prozess ausläuft weil's an dem wochenende dieses hackathons gab's noch gar keinen kontakt zu irgendwelchen gesundheitsämtern also wage irgendwie kontakt ketten wo man vielleicht mal weiß wo man jemand fragen kann, aber hauptsächlich haben die dann eben mit mit bereits kurve infizierten gesprochen wie das für die gelaufen ist und haben dann quasi halt damit ich herausbekommen was die halt so tagtäglich tun müssen und wie und in welcher form und in welchem umfang die mit den gesundheitsämtern dann in kontakt stehen über die zeit ihrer. Ihre quarantäne und daraus ist eben dieser prototyp entstanden der eigentlich erstmal die. Bürger seite wir haben bürger seite und amt seite die bürger seite beleuchtet hat und ausgearbeitet hat also so eine art tagebuch den. Die infizierten dann eben alle und deren kontaktpersonen alle zweimal am tag eigentlich ausfüllen müssen beziehungsweise damals eben noch telefonisch in fragebogen beantworten jeden tag.

Tim Pritlove
0:07:39
Oliver Drotbohm
0:08:20

Also da kann ich dir so detailliert gar nichts dazu sagen also zu dem was da jetzt an dem wochenende dann noch genau passiert ist, wir sind nur in nicht wissen nicht in dieser top zwanzig gelandet aber in so einer in so einer förderpolitik von zweihundert zweihundert projekten die jetzt zum einen weitere finanzielle unterstützung bekommen. Als auch natürlich also da gibt es ein relativ viel um kontakte und und wer weg also der kriegt das kriegt davon mit dass es dieses projekt überhaupt gibt es zum beispiel für die für uns hat relativ interessant vor gesundheitsämtern zu kommen aber da gibt es initiativen aus diesem aus diesem hackathon heraus da gibt's noch irgendwie einen channel immer noch wo man dann eben sich hinwenden kann und sagen kann wir haben jetzt das und das problem kann uns da irgendwer helfen und da ist quasi einfach ein netzwerk an leuten die die da weiter mit uns arbeiten. Es gibt wohl demnächst auch eine offizielle ankündigung vom bmw f über die geförderten projekte nochmal die jetzt also weiter gefördert werden. Ja da gibt's halt weiterhin so entfernten austausch der ist jetzt wahrscheinlich nicht mehr so so intensiv wie er an dem wochenende war also ich persönlich habe jetzt. Eigentlich davon von dem kontakten doch. Nicht so richtig was mitbekommen aus es gibt morgen glaube ich im morgen abend irgendwie wieder eine so eine vier wochen sind rum veranstaltungen über zoom aber das beeinflusst jetzt sozusagen die tagtägliche arbeit ist für mich persönlich erstmal nicht die. Unsere die leute die jetzt im team sind bei uns die sich um diese ganze thematik auftritt marketing und so und verbreitung der sache. Kümmern die sind da natürlich um die stärker involviert einfach.

Tim Pritlove
0:09:55
Oliver Drotbohm
0:10:44
Tim Pritlove
0:11:32

Ja das ist jetzt sozusagen das neue also dass dass da eine gewisse nachhaltigkeit ist weil man halt nicht nur gesehen hat so weil es nicht nur so ein schaulaufen war um um zu zeigen wie geil man ist man wollte halt offensichtlich oder zumindest kam es dann dazu man wollte eben auch wirklich konkrete hilfe haben weil die war ja nun mal erforderlich, bekämpfen der krise jetzt habe ich hier bei schon sehr viel über diese ganzen tracing apps gesprochen das ist in meinem corolla victorian dauerthema, einfach weil das aus so vielen. Richtung her interessant es ist technisch interessant es ist als als als idee was komplett neues was es so noch nicht gab und alle major player dieser welt sind da sozusagen involviert also die staaten die großen tech-konzerne und so dieser ganze battle der da sich abspielt, alles ganz aufschlussreich nichtsdestotrotz muss man ja auch nochmal feststellen diese ganze tracing app diskussion, ist halt das ziel ist halt ein system zu entwickeln was beim normalen contact tracing hilft. Aber das nicht ersetzt und letztlich seid ihr ja mit eurem projekt jetzt sehr viel näher an dieser tatsächlichen tätigkeit der gesundheitsämtern was hier anfangs bisschen ich sag mal salopp als quarantäne tagebuch gestartet ist als idee ja also was du als bürger seite bezeichnet bedeutet ja letzten endes nur infizierten wurde. Kontaktiert vom gesundheitsamt muss jetzt zuhause bleiben also wenn die leute ja nicht akut krank sind dann bleiben sie halt erstmal zuhause oder irgendwo. Und teil dieser ganzen betreuung dieser infizierten ist auch weiterhin symptome abzufragen, um einfach zu wissen okay wie entwickelt sich das sind ja auch alle. A wertvolle daten und b will man natürlich auch diesen leuten die gelegenheit geben, gegebenenfalls hilfe zu bekommen oder ins krankenhaus zu kommen sollte sich eben die situation zu verschlechtern und es wird natürlich dann auch wieder interessante epidemiologische medizinische informationen et cetera mit sich also da ist viel zu gewinnen für alle seiten nur es ist eben ein sehr aufwendiger prozess wie seid ihr da jetzt ran gegangen also irgendwann gab es ja dann auch kontakt mit gesundheitsamt.

Oliver Drotbohm
0:13:48

Genau also nachdem dieser hackathon zu ende war hatte gab es durch zu verhalten den konkreten kontakt ins gesundheitsamt in mannheim jetzt in dem fall das liegt bisschen daran dass teile des projektteams in mannheim oder in der gegend verortet sind und man dann so kennt man jemanden der jemanden kennt und dann haben wir das das projekt dort vorgestellt und waren relativ schnell an dem punkt dass sie gesagt haben ja wenn das ein also wenn das wird ein wirkliches stück software wird dann würden wir da gerne mit euch zusammen arbeiten um das um da quasi zu definieren was für features wir brauchen damit wir das sinnvoll einsetzen können und dann haben wir das gemacht und so ein paar paar runden und einfach. Ganz klassische agiles auf der entwicklung wir bauen ein bisschen was wir fahren zu denen wir zeigen denen das dann funktionieren sachen oder die wir hätten gerne sachen anders und dann darüber ist jetzt sozusagen eigentlich bis jetzt letzte woche. Einfach so dieses dieses projekt entstanden oder hat sich weiterentwickelt und ist seitdem bei denen im test also es ist sozusagen dass wie sich jetzt seitdem in seitdem hackathon entwickelt hat eigentlich. Die haben halt vorher auf die art und weise gearbeitet dass es eigentlich vielleicht noch ein wichtiger punkt die gesundheitsämtern arbeiten alle irgendwie für sich also da gibt es jetzt keinen keinen vorgefertigten prozess wie die so eine so eine quarantäne oder sondern nach verfolgung zu handhaben haben sondern die haben sich da alle irgendwie organisiert und das ist wie man das halt in so typischen deutschen verwaltung eigentlich findet das ist sehr viel, ja zum teil halt in die hand geschrieben auf also papier oder halt dann eben wenn man fortschrittlich ist hat man wie excel tabellen. Und organisiert sich das da so zusammen genau also alle infizierten alle kontaktpersonen tauchen darin auf und ein gesundheit arbeiter hat jetzt quasi die aufgabe dann den entsprechend, jeden zweimal am tag anzurufen und bestimmte sachen abzufragen mit denen zu sprechen und das dann eben in dem. Mehr oder weniger digitalisierten oder nicht digitalisierten system zu hinterlegen und dann werden eben diese listen ausgetauscht und dann auch ist ob es gibt mittlerweile so eine schnittstelle vom dann gehen die schlussendlich als aber die tagtägliche arbeit ist quasi excel so hauptsächlich das ist so der das ende der fahnenstange für die bisher.

Tim Pritlove
0:16:17
Oliver Drotbohm
0:16:36

Da bin ich mir nicht hundertprozentig sicher ich hatte wir haben mit super zahlen recherchiert also wir hatten in dieser anfangs oder dieser zeit bevor der lok down muss ging so mitte märz, da gab es dann scheinbar irgendwie weil ich weiß ungefähr tausend personen die von sechsunddreißig, gesundheitsamt mitarbeiter betreut werden mussten tausend personen heißt nicht tausend infizierte weil das gesundheitsamt muss sich immer um den infizierten oder die infizierten plus alle personen kümmern. Von denen die wiederum angegeben haben dass sie kontakt mit denen hatten also das ist zum teil sind das leid leute ich sage okay meine familie meine frau meine mutter mein vater, oder es kann auch noch so sachen sein wie naja ich war halt beim bäcker da also ich habe auf jeden fall mit der mit der bäcker frau da irgendwie zehn minuten geredet was natürlich dann auch recherchearbeit bedeutet also arbeit die die eigentlich gar nicht so zwingend gewohnt sind zu tun sondern da müssen sie rauskriegen wer ist das wie können wir die erreichen und so weiter und so fort. Solche themen passieren da ob die jetzt dann. Aktiv ob da ein einzelner mitarbeiter an so einem fall dranbleibt weiß ich nicht hundertprozentig wir haben auf jeden fall ein feature im system wo sich ein mitarbeiter so ein einen bestimmten kontakt oder ein eine person zuordnen kann und sagen kann ich möchte mit dem irgendwie also den bearbeite ich jetzt, einfach weil da oft dann natürlich auch dass wenn man jeden tag jemand anderes anruft ist es irgendwie so ein bisschen.

Tim Pritlove
0:18:02
Oliver Drotbohm
0:18:31
Tim Pritlove
0:19:02
Oliver Drotbohm
0:20:24
Tim Pritlove
0:20:33
Oliver Drotbohm
0:20:37
Tim Pritlove
0:21:09
Oliver Drotbohm
0:21:51
Tim Pritlove
0:22:14

Würde würde ich auch gar nicht so dargestellt wird weil es ja auch klar ich meine dass das schöne an diesen stretch ist das sind halt im prinzip universelle datenbanken die man extrem frei gestalten kann und der vorteil ist man kann sie extrem freigeschalten und der nachteil ist man kann sie extrem frei gestalten also wo man eben viel flexibilität hat da kann man eben auch sehr viele fehler machen und die werden natürlich auch gemacht von jetzt problem mit der software selber mal ganz gesehen aber ich denke dass gerade so datenbanken auch eine der bereiche sind im computing wo so die problematik. Wie leicht kriegt man die user wirklich zu dieser speicherung der daten sehr schwierig ist weil er der aufwand der software technische aufwand ist immer relativ hoch und, ja über die jahre verschiedene ansätze hier nur so. Was weiß ich so so datenbanken zu machen die von vornherein so visuell daherkommen mit irgendwelchen karten prinzipien und so wo wo jeder auch selber designer seine eigene datenbank sein kann und auch wenn das dann eben bisschen bestimmten punkt hilft. Stößt man dann eben irgendwann an so eine komplexitätsgrad ab der sich das dann eben auch nicht mehr komplexer gestalten lässt oder leckere dinge nicht mehr so ohne weiteres abbilden lassen und, und da ist dann halt irgendwie eine grenze und dann erleben wir glaube ich oft und das ist ja hier auch wieder so ein beispiel dass er eben so eine teil digitalisierung schon sehr wohl stattgefunden hat man das eben so in dieser flexibilität in dem rahmen wie man hatte das gemacht hat aber in dem moment wo dann einfach mal krassere anforderungen kommen also genauer schneller flexibler etcetera mehr meter daten dann kommt das eben schnell an seine grenze und das ist jetzt im prinzip genau der punkt wo ihr jetzt mal reinkommt und das hat aber auch den vorteil dass ihr eigentlich aber auch nur gegen excel ankämpfen müssen und nicht gegen irgendeine andere software die bestimmte dinge schon mal so und so gemacht hat.

Oliver Drotbohm
0:24:04
Tim Pritlove
0:24:57
Oliver Drotbohm
0:25:00
Tim Pritlove
0:25:18
Oliver Drotbohm
0:25:31
Tim Pritlove
0:25:58
Oliver Drotbohm
0:26:05

Da kommt jemand mit einem testergebnis und da haben wir dann sozusagen die persönlichen also die kontakte informationen zumindest von jemandem oder die müssen halt recherchiert werden stecke ich in dem prozess steige ich nicht drin aber bei uns ist sozusagen der ausgangspunkt es gibt zumindest irgendwie eine telefonnummer den kann man anrufen. Dann wird kriegt ihr jetzt quasi gesagt also pass auf wir könnten dich jetzt jeden tag anrufen zweimal wollen wir aber nicht, du könntest dir ein zugang in diesem system bekommen und kannst sozusagen über eine einladung dann in dieses dich in diesem system registrieren das macht derjenige der führt dann füllt dann nochmal so eine initialführung gebogen aus indem er nochmal sich selbst so ein bisschen klassifiziert der oder diejenige, um dann, eingestuft zu werden also wenn jemand zum beispiel aus medizinischen bereich kommt wird es irgendwie leicht anders behandelt als jemand der jetzt eben einfach nur maurer ist oder so. Beziehungsweise risikopatienten die können da darüber auch relativ leicht identifiziert werden und der letzte schritt in diesem in dieser registrierung ist eben dass das angeben der kontakte in den letzten paar tagen also üblicherweise ist dann irgendwie das test datum minus eins zwei tage oder so und man muss halt ist halt eigentlich verpflichtet so gut es geht, aufzuschreiben mit wem man da kontakt hat und gibt quasi diese personen an kann jetzt halt sowas sagen ich wenn ich jetzt die person genau kenne kann ich sehr detaillierte angaben dazu machen unter umständen habe ich eine telefonnummer. Kandida eintragen oder ich sag halt irgendwie das war ich glaube war beim bäcker oder ich. Ich weiß dass ich eine bestimmte person getroffen habe kann die aber nicht genauer identifizieren oder sowas dann landen diese diese personen alle in dem system und müssen jetzt eigentlich alle von dem gesundheitsamt mitarbeiter, ständig also recherchiert werden erstmal initial beziehungsweise dann nachverfolgt werden über ihren gesundheitszustand die wir werden alle in zweiwöchige quarantäne gepackt und. Das gesundheitsamt ist eigentlich verpflichtet da täglich anzurufen mindestens zweimal. Und die idee ist eigentlich folgende dass wir diesen diesen diesen dieses prinzip ja das gesundheitsamt. Tritt den hinterher um die informationen zu bekommen umdrehen in einem die leute werden in die lage versetzt die informationen einfach selbst in dieses system einzutragen. Und wir machen es ich will gar nicht sagen wie das da wie großartig logik dahinter ist aber es gibt so ein bestimmte kriterien die so einen fall für das gesundheitsamt zu einem machen bei dem sie irgendwas tun müssen also aktiv tun müssen ja also wenn jemand zum beispiel über mehrere tage einfach fieber einträgt sagt ich hätte jetzt irgendwie neununddreißig fieber vierzig fieber und so weiter und so fort dann wird das mindestens eigentlich trivial das irgendwie herauszufinden aus der datenbank und dann wird, gibt es eine spezielle ansicht für die gesundheitsamtes sortiert nach der priorität eben an in anbetracht dieser anomalien wie wir das nennen also jemand hat sich. A zwei tage sein tagebuch nicht ausgefüllt jemand hat hohes fieber gehabt jemand hat das erste mal ein charakteristisches symptom angegeben solche dinge. Oder die kombination aus dem ich habe hohes fieber gehabt ich habe mich zwei tage nicht gemeldet, da sollte man jemand anrufen aber alleine das reicht halt um die arbeitsbelastung bei den gesundheitsamtes zur reduzieren weil die die ganzen. Den ganzen, normalen fälle wo das jetzt eben vielleicht einfach okay ich habe kontakt gehabt ich habe gar keine symptome ist eigentlich nichts passiert über zwei wochen dass sie da nicht ständig hinterher treten müssen oder die leute nicht erreichen manchmal ist es einfach so versucht jemanden anzurufen zehn leute anzurufen und die sind alle nicht zu erreichen ja dann, was dann zieht sich das so ein bisschen wie paket zu stellen das größte problem ist jemand ist nicht da so. Das ist eigentlich grob zusammengefasst schon alles also das ist. Ich stecke wieder in die kerbe die ich vorne wie meinte oder kurz angesprochen habe es ist gar nicht irgendwie jetzt hoch technische digitalisierung in irgendeiner form sondern es ist so der einfach nur durch diese umdreht umdrehen dieses kontakt prinzips na das können wir sparen die halt einfach einen haufen zeit und. Was die natürlich irgendwie ganz nett finden die gesundheitsamt mitarbeiter ist das die die software jetzt auch über den zeitraum einfach den jetzt der letzten wochen so gebaut ist. Das ist einfach an deren prozesse sozusagen angewiesen. Angepasst oder ist es einfach ich weiß gar nicht wie man sicher dass das jetzt jedes gesundheitsamt irgendwie die exakt gleichen anforderungen hätte wie wir zum beispiel erzählen wie lange da wie lange wann muss zum beispiel diese anomalie getriggert werden dass jemand seinen eintrag nicht gemacht hat dein tagebuch eintrag so da geht's wahrscheinlich von gesundheitsamt gesundheitsamt macht das irgendwie jedes ein bisschen anders aber das sind halt so sachen.

Tim Pritlove
0:30:43
Oliver Drotbohm
0:30:44
Tim Pritlove
0:31:25
Oliver Drotbohm
0:31:41

Ich habe ich habe da ehrlich gesagt zur zeit sind wir da so ein bisschen in so einem würde ich sagen tunnelmodus aber wir würden jetzt halt gerne mannheim ist in testbetrieb will eigentlich nächste woche damit einen start gehen. Dass wir das erstmal quasi auf die straße kriegen und das ist so der der der haupt. Fokus gerade eben wir schauen natürlich darüber hinaus links und rechts ne also was ist was ist mit dem mit der mit der meldung an das ist was was eigentlich. Wir haben eine detail genaue übersicht die tagtäglich wer da als neue infizierte person sozusagen auftaucht sei es als index fall wie die das nennen also sprich jemand macht separat vom system ein testergebnis macht einen test kriegt ein ergebnis und wird dann eingetragen oder jemand war ein kontakt und stellt sich nach drei tagen raus so okay da hat. Charakteristischen thomé und dann eben auch einen test. Da haben wir genau die informationen wann die waren das alles passiert wie es wäre also ein leichtes des irgendwie irgendwie zuzuspielen der der das irgendwie statistisch auswerten möchte. Solche dinge es gibt natürlich auch jetzt dann überlegungen wir beobachten die die die tracing app also sprich diese diese kontakt nach verfolgung die dann die der bürger in seinem telefon durch die gegend trägt ob ob das irgendwie sinnvoll dann eben. Möglichkeiten gibt das mit zu integrieren also einfach bei der kontakt mitteilung dann in dem fall wenn jemand infiziert ist ob das hilft nur wir sind auch so ein bisschen vorsichtig weil aktuell bewegen wir uns eigentlich auf sehr sicherem, datenschutztag weil das infektionsschutz gesetz und sehr genau vorgibt was wir da irgendwie speichern dürfen und was nicht und was da für daten abzufragen sind weil. Zumindest die die körpertemperatur die man da eingibt tagtäglich ne das sind ja im endeffekt gesundheitsdaten da machen wir eigentlich nur das was die was die was die gesundheit tun. Alle alle weitergehende integration würde jetzt natürlich erstmal diese diese diese baustelle aufreißen diese fragen. Deswegen ist da so ein bisschen vorsicht gerade eben bei da will man natürlich irgendwie auch kein kein mist bauen.

Tim Pritlove
0:33:43
Oliver Drotbohm
0:34:06

Das ist eigentlich so aktuell die hauptherausforderung für die leute die bei uns so dieses diese öffentlichkeitsarbeit machen gesundheitsämtern landkreisen aufgehangen sind das heißt da ist jetzt auch der effekt den wir durch den den hackathon sehen dass das quasi bei der bundesregierung quasi bekannt ist das projekt ist jetzt nicht so ein großer leider aktuell noch weil das eben nicht so von oben nach unten runter reden kann also da fließt schon informationen aber es kann jetzt keiner sagen hier nimm mal bitte alle diese app, das heißt da sprechen wir halt hauptsächlich momentan erstmal im in baden-württembergischen raum das liegt halt eben daran dass jetzt mannheim also die der die leitung des gesundheitsamt. Bei den ihnen bekannten anderen gesundheitsämtern irgendwie dafür auch die werbetrommel rühren also da findet so eine art also so ein word quasi darüber statt ne also ist halt so eher informell ich habe jetzt hier in ich selbst sitze in dresden und ich habe jetzt hier den dresdner gesundheitsamt mal eine e-mail geschrieben ich habe die versucht telefonisch zu erreichen aber die haben verständlicherweise jetzt anderes zu tun, aber dass da vielleicht dass wir irgendwie es schaffen da die die einfach die aufmerksamkeit zu bekommen ich glaube jetzt in der aktuellen situation ist wahrscheinlich auch die die aufmerksamkeit darauf vielleicht wieder ein stückchen zurück gegangen weil man jetzt sagt damit der anzahl der fälle die wir jetzt gerade eben haben kommen wir ja wieder eigentlich relativ gut klar aber also.

Tim Pritlove
0:35:29
Oliver Drotbohm
0:36:46
Tim Pritlove
0:36:53
Oliver Drotbohm
0:36:53
Tim Pritlove
0:36:58
Oliver Drotbohm
0:37:12
Tim Pritlove
0:38:22
Oliver Drotbohm
0:38:26
Tim Pritlove
0:38:30
Oliver Drotbohm
0:38:41
Tim Pritlove
0:39:06
Oliver Drotbohm
0:39:14
Tim Pritlove
0:39:16
Oliver Drotbohm
0:39:21
Tim Pritlove
0:39:22
Oliver Drotbohm
0:39:25
Tim Pritlove
0:39:28
Oliver Drotbohm
0:39:35
Tim Pritlove
0:39:36
Oliver Drotbohm
0:39:40
Tim Pritlove
0:39:42
Oliver Drotbohm
0:41:03
Tim Pritlove
0:41:48
Oliver Drotbohm
0:42:02
Tim Pritlove
0:42:20
Oliver Drotbohm
0:42:34
Tim Pritlove
0:42:35
Oliver Drotbohm
0:43:02
Tim Pritlove
0:44:14
Oliver Drotbohm
0:44:25
Tim Pritlove
0:44:47
Oliver Drotbohm
0:44:55
Tim Pritlove
0:45:21
Oliver Drotbohm
0:45:23
Tim Pritlove
0:45:33
Oliver Drotbohm
0:45:46
Tim Pritlove
0:45:48