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UKW063 Corona Weekly: So kann man sein Geld auch aus dem Fenster werfen

Das wöchentliche Update zu Zahlen, Dunkelziffern und digitalen Fragen in der Corona-Krise

Die Bundesregierung beschließt neue Maßnahmen und wir schauen, wie die geplanten Lockerungen mit den aktuellen Zahlen zusammenpassen und wie lange diese neuen Freiheiten wohl halten werden. Dazu wie gewohnt Updates von den Impfkampagnen und was sich so bei den Impfstoffen getan hat. Leider ist Pavels Risikotabelle gerade kaputt und wir erläutern sowohl kurz, was vermutlich dazu geführt hat als auch - in einem längeren Segment am Ende der Sendung - wie die Zukunft des Tabellen-Projekts aussieht und wie man sich vielleicht künftig daran beteiligen kann, wenn man dafür Lust und Zeit hat.

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Veröffentlicht am: 6. März 2021
Dauer: 2:39:21


Kapitel

  1. Intro 00:00:00.000
  2. Begrüßung 00:00:34.082
  3. Rückblick 00:01:03.812
  4. Die Risikotabelle ist gerade kaputt 00:07:39.719
  5. Falsche Zahlen und Korrekturen 00:12:38.617
  6. Situation in Deutschland 00:21:41.232
  7. Testzahlen 00:26:31.404
  8. Saisonalität 00:33:46.490
  9. Herdenimmunität 00:40:38.481
  10. Berlin 00:43:09.519
  11. Auswirkungen von Impfungen und Erkrankungen 00:46:58.094
  12. Die neuen Maßnahmen 00:55:19.178
  13. Auswirkung des News Cycles 01:17:20.469
  14. Wo stecken sich Leute an? 01:21:34.656
  15. Sputnik V im Roling Review der EMA 01:32:42.679
  16. STIKO lässt AZ auch für 65+ zu 01:36:58.754
  17. EU stoppt AZ-Impfexporte 01:43:14.887
  18. Menschenaffen geimpft 01:45:05.237
  19. Der Wunderheiler aus Lübeck 01:47:28.063
  20. Ausblick 02:00:33.942
  21. Die Zukunft der Risikotabelle 02:09:36.370
  22. Epilog 02:34:05.957
  23. Bonus Track 02:34:30.339

Transkript

Tim Pritlove
0:00:34
Pavel Mayer
0:00:50
Tim Pritlove
0:00:52
Pavel Mayer
0:02:23

Ja, mit meinen damals war mal rekapituliert ähm da war. Die Sache mit dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess, die war ja schon im Februar und. Jahr im März so genommen. Diese Zeit rumkam glaube ich so langsam die Bilder aus Italien äh davon Zusammenbruch äh des des Gesundheitssystems. Und äh ja es äh wurden erste Infektionen äh gemeldet hier und da aber eigentlich, wenn man zu dem Zeitpunkt war's halt noch im Ausland eigentlich aber es schlug so langsam um, dass das plötzlich Korona dann auch plötzlich ein inländisches Thema wurde, so mit. Ja, Heimkehrern und äh in ersten Clustern und so und dann ging alles ganz schnell. Dann sind wir halt in den ersten. Ja, schnellen Lokdown gegangen, so alle waren glaube ich etwas ja überrascht all das war komplett neu, keiner wusste so genau, was was passiert da jetzt? Fallen mir jetzt demnächst alle tot um und dementsprechend waren halt dann auch viele Leute vorsichtig, weil keiner wusste, was kommt und äh ja, wir hatten da dann einen Lokdown, der auch den Namen verdient, also da sind wir auf einen R-Wert Rekord war, sieben Tage RWT von null Komma sechs neun runtergekommen tatsächlich in der in der Spitze so dass wir dann halt auch nach sechs Wochen wieder öffnen konnten und fünf Wochen später dann, gültig öffnen und ja haben dann bei einer Neuner und dann bei einer Dreierinzidenz eben komplett, gelockert nach elf Wochen. Also insofern. Ist es ganz gut gelaufen, besser wär's, wenn wir noch ein, zwei Wochen früher reingegangen wären und äh wie, die Tschechen äh äh damals, aber äh. Dann aus einem Jahr Rückblick wär's vielleicht nicht ganz so gut gewesen. Psychologisch, weil wie wir halt wissen ähm. Offenbar je besser irgendwie jemand die erste Welle äh gemeistert äh hat ähm.

Tim Pritlove
0:04:54
Pavel Mayer
0:04:56
Tim Pritlove
0:06:35
Pavel Mayer
0:07:30
Tim Pritlove
0:07:39
Pavel Mayer
0:07:56

Ja, also irgendwie begannen in den letzten zwei Wochen so langsam äh die Zahlen ähm auseinanderzulaufen, die meine Tabelle äh, lieferte mit den Zahlen, die ich. Mit einem anderen Verfahren auch noch rechne so und mit den offiziellen Zahlen und das äh passierte halt aber graduell und so, ganz genau klar ist mir das noch nicht, warum jetzt mein erstes Verfahren jetzt plötzlich überhöhte Zahlen auswirft. Grundsätzlich liegt es halt daran, dass. Jeder tägliche Damp, jeder tägliche Zahlendampf vom RKI enthält halt nicht nur neue Fälle, sondern auch Korrekturen zu Altfällen, die so sagen in, älteren Dampf enthalten waren. Zwischen neunzig und neunundneunzig Prozent der Daten sind identisch, kommen, was halt ein bisschen nervt, äh wenn man halt tägliche Dampf speichern muss und eigentlich neunzig Prozent der Daten sind halt. Überflüssig doppelt. So und deswegen habe ich versucht halt diese doppelten Daten rauszurechnen, damit ich die halt nicht speichern muss, weil, äh das das kostet halt nur Rechenzeit und Speicherplatz und macht das Ganze sehr unhandlich. Aber. Das Problem ist, das halt, ich weiß nicht, ob das absichtlich oder zufällig, passiert die Damps von einem Tag zum anderen passen halt nicht zusammen, da sind halt plötzlich in einem neuen Damp. Altfälle drin mit negativen Zahlen, also es ist halt dann eine Korrektur zu einem Altfall, da ist halt ja, der falsch erfasst worden oder wie auch immer und dann gibt's halt negative äh Zahlen da drin. Und. Das da kann man natürlich dann haushalten so nach dem Motto okay, da ist jetzt irgendwie in dem Landkreis, in dem Alter eine Frau an Demut dem Tag gemeldet worden, die ist aber jetzt offensichtlich gar nicht gar keinen Fall mehr oder war gar kein Fall mehr und, dann versucht man das natürlich den den Fall zu finden, der vorhergemeldet wurde, weil wenn ich den Fall abziehe, dann muss es den Fall ja vorher gegeben haben, aber das gelingt halt nicht in allen Fällen einen Fall zu finden In den alten äh Daten. So äh was halt ein ein Problem ist und irgendwie es halt in den letzten, weiß ich vermutlich so zwei Wochen dieses äh ganze dann auseinander gelaufene, deutlich mehr auseinander gelaufen, als es. Im letzten Jahr der Fall war und deswegen habe ich die Tabelle jetzt mit dem Warenhinweis versehen und werde jetzt zeitnah äh auf das zweite Verfahren umstellen.

Tim Pritlove
0:11:08
Pavel Mayer
0:11:10
Tim Pritlove
0:11:54
Pavel Mayer
0:12:07
Tim Pritlove
0:12:30
Pavel Mayer
0:12:31
Tim Pritlove
0:12:34
Pavel Mayer
0:12:49
Tim Pritlove
0:12:49
Pavel Mayer
0:12:57
Tim Pritlove
0:13:08
Pavel Mayer
0:13:10
Tim Pritlove
0:13:39
Pavel Mayer
0:14:29

Das ist halt äh ja ich meine erstmal. Inzidenzberechnung von fünfundsechzig Komma vier ist. Ist wieder auch nicht die Zahl der Fälle, die in den letzten sieben Tagen vermeldet wurden, sondern da fehlen äh halt die Fälle, die in den letzten sieben Tagen gemeldet wurden aber wo sich die Leute halt vor acht Tagen, oder länger äh beim Gesundheitsamt gemeldet haben, ne. So nimmt man die offiziellen täglich gemeldeten Zahlen der letzten sieben Tage und teilt die durch achthundertdreißig, das ist nämlich so die die Formel wiegen dreiundachtzig Millionen, also. Woche Fälle, in den letzten sieben Tagen zusammenzählen und durch achthundertdreißig teilen und dann habt ihr die sieben Tage Instit und die liegt bei neunundsechzig Komma sieben, ja, nicht bei fünfundsechzig Komma vier, also fünfundsechzig null Komma vier, kommt halt nur raus, wenn man halt. Fälle der letzten sieben Tage einfach wegwirft. So, also in den letzten sieben Tagen gemeldete Fälle einfach wegwirft und. Da das halt ständig passiert ist auch die vom RKI vermeldete sieben Tage Institut zu niedrig. So und mit dem RWT wird's halt jetzt nochmal komplizierter ähm weil, Beim RWT hängt es halt. Auch von sogar vom Interpulationsverfahren, das war beim sieben Tage R-Wert weniger macht sowieso keinen Sinn, äh, zu berechnen, aber je nachdem wann ich die sieben Tage zusammenfasse, also wenn ich wenn ich sagen den R Wert, für den, Für alle sieben Tage berechne und dann den Durchschnittswert kommt was anderes dabei raus als wenn ich an die Werte der letzten sieben Tage nehme und die Werte der sieben Tage davor und dann daraus äh haltenden RWT, bilde. Und es gibt noch ein, zwei andere äh Möglichkeiten, da einen sieben Tage RWT zu bilden und die liefern, wenn so lange sich nichts ändert, liefern die die gleichen Werte, aber manche der Interpulationsverfahren steigen halt schneller oder fallen halt früher am, egal. Ich finde, das Verfahren kann man auch sagen, um den RWR zu berechnen und einen relativ robusten Ehrwert zu berechnen, kann auch jeder selber machen. Ist einfach. Fälle der letzten sieben Tage zusammenzählen, die Fälle der sieben Tage davor zusammenzählen Das Ganze durcheinander teilen, dann kriege ich halt schon mal die Prozentzahl, nämlich in dem Fall jetzt äh aktuell fünf Komma zwei Prozent mehr Fälle, gegenüber der Vorwoche, Das heißt, ich habe da eine eins Komma null fünf zwei kommt halt in dem Fall dabei raus und die nehme ich dann noch hoch, vier Siebte dann komme ich auf dem RWT hoch vier siebte einfach wegen dem seriellen Intervall von vier Tagen weil ich aber die Daten von einer Woche betrachte, den Unterschied von einer Woche und der Ehrwert basiert halt auf vier Tagen, deswegen muss ich das noch hoch vier Siebte nehmen und dann. Kriege ich einen aktuellen R-Wert und dann werden wir schon, der ist halt ganz leicht gesunken jetzt und befindet sich bei eins Komma null drei. Das ist sozusagen der logische Ehrwert, äh so würde ich das mal nennen, der logische sieben Tage RWT, der auch größer als ist, wenn die Zahlen gestiegen sind und kleiner eins ist, wenn die Zahlen gefallen sind.

Tim Pritlove
0:18:36
Pavel Mayer
0:18:37
Tim Pritlove
0:20:26
Pavel Mayer
0:20:28
Tim Pritlove
0:20:52
Pavel Mayer
0:20:56
Tim Pritlove
0:21:34
Pavel Mayer
0:21:39
Tim Pritlove
0:21:43
Pavel Mayer
0:21:50
Tim Pritlove
0:22:28
Pavel Mayer
0:22:50
Tim Pritlove
0:23:16
Pavel Mayer
0:23:56
Tim Pritlove
0:23:57
Pavel Mayer
0:24:07
Tim Pritlove
0:24:17
Pavel Mayer
0:24:18
Tim Pritlove
0:24:38
Pavel Mayer
0:24:55
Tim Pritlove
0:24:58
Pavel Mayer
0:25:01
Tim Pritlove
0:25:18
Pavel Mayer
0:25:35

Ja

Tim Pritlove
0:25:36
Pavel Mayer
0:25:37

Genau, also ähm Genau, um mal konkret äh vielleicht jetzt nochmal, also die Institenz hatten wir, liegt jetzt äh neunundsechzig Komma sieben, also praktisch siebzig und das entspricht halt eben ja siebenundfünfzigtausendachthundertachtunddreißig Fällen in den letzten sieben Tagen, die gemeldet wurden und ja fünf Prozent fünf Komma zwei Prozent mehr als in der Woche davor und bei den Toten, um das auch nochmal gesagt zu haben, waren's ja eintausendneunhundertfünfundachtzig in den letzten sieben Tagen, das sind entspricht zweihundertvierundachtzig pro Tag das sind vierzehn Prozent weniger gegenüber der Vorwoche. Gewesen, also da fallen äh die Zahlen derzeit noch ganz gut und ja, was jetzt die Tests angeht, da hatten wir ja schon erwähnt, die Testzahlen sind jetzt leicht, angestiegen in der KW acht, da ist die KW acht ging bis zum achtundzwanzigsten zwoten. Ähm. Und äh da sind die um vier Komma zwei Prozent angestiegen gegenüber der Woche davor. Also wenn sie jetzt statt bei eins Komma null acht Millionen bei eins Komma eins drei Millionen Tests, und ja die Zahl der positiven Tests äh in der Woche ist halt auch um vier Komma sieben sieben Prozent gestiegen, Also passt halt so ein bisschen zur. Aktuellen Institutionrate äh äh also Institanzanstieg klar, weil die Institz ist halt die Zahl der positiven Tests, so Dazu kommen und äh dementsprechend äh dann äh das Verhältnis daraus, also die positiven Quote ist jetzt eben um null Komma. Sechs eins Prozent angestiegen, also ganz geringfügig und die Kids wieder bei sechs Komma eins Prozent.

Tim Pritlove
0:27:47
Pavel Mayer
0:28:01
Tim Pritlove
0:28:29
Pavel Mayer
0:28:45

Ich meine, es ist immer so, sind, sind dann eben verschiedene Faktoren, die an dem Wert zuppeln, also die den entweder nach oben oder nach nach unten ziehen und, um jetzt die weitere Entwicklung vorhersagen zu können, reichen die Zahlen alleine nicht aus, sondern man muss eigentlich vorhersagen, wie sich die Leute jetzt verhalten. Werden in nächster Zeit oder äh gut man kann auch gucken, wie sie sich denn in den letzten vierzehn Tagen verhalten haben und. Je mehr Kontakte, umso mehr Infektionen und ich sehe nicht, dass jetzt in den nächsten Wochen. Sich die Kontakte äh weiter reduzieren würden angesichts der Lockerung, sondern ich hab, Gefühl die gehen definitiv nach oben. Ich hab jetzt nun mir noch nicht die Mobilitätsdaten die aktuellen angesehen aber genügte teilweise auch ein Blick aus dem Fenster um zu sehen, äh was teilweise draußen los ist, Maskendisziplin hat auch leicht abgenommen, habe ich, habe ich das Gefühl vor allem so an Haltestellen und so oder wo wo halt Leute im im Freien aufeinander treffen sieht man dann doch halt ja. Wieder mehr ohne Maske und das wird den RWT äh sicherlich nach oben treiben, aber vor allem, worauf wir halt wenig Einfluss haben, äh ist halt die Zahl der Mutanten, die jetzt ansteigt und, erwartungsgemäß, wenn man prognostiziert prognostiziert haben, haben wir jetzt nach den letzten Erhebungen die fünfzig Prozent überschritten, also, Ähm so die Hälfte der neuen Fälle, die wir sehen äh ist äh mit B eins eins sieben oder irgendeiner anderen, gefährlichen Mutante und das wird halt weiter zunehmen eigentlich ist davon auszugehen, dass diese neuen Mutanten äh die Alten komplett verdrängen werden, ähm es wird zwar dauern, es geht, sie halten sich dann eventuell noch lange mit kleinen Prozentzahlen und so, aber äh ja und, da wir wissen, dass halt diese neuen Mutanten, die B eins eins sieben deutlich ansteckender sind, steigt halt dann auch mit der Verbreitung dieser neuen Mutanten, einfach der RW, wenn man nichts anderes, dagegen tut.

Tim Pritlove
0:31:32
Pavel Mayer
0:31:51
Tim Pritlove
0:31:52
Pavel Mayer
0:31:54
Tim Pritlove
0:31:55
Pavel Mayer
0:32:43
Tim Pritlove
0:32:47
Pavel Mayer
0:32:50
Tim Pritlove
0:32:53
Pavel Mayer
0:33:49

Ja, ja. Winter und Temperatur, weil äh das halt natürlich auch, ich nenne es mal positiv die Hoffnung vieler ist, dass wir jetzt äh eigentlich keine Maßnahmen brauchen, weil ja Corona so eine saisonale Infektion ist und das geht im Sommer, einfach weg, sobald's jetzt warm wird, ähm ja äh brauchen wir uns eigentlich keine Sorgen mehr zu machen und äh ob wir jetzt Loktown machen oder nicht, das spielt jetzt angeblich keine Rolle, weil uns das Wetter halt komplett rausreißen wird und äh sowieso wir keinen Einfluss äh darauf haben, ob Blockdown oder nicht. Dazu zwei äh Dinge, also die Politik hat nur einen bedingten Einfluss darauf, wie sich die Leute Verhalten, das kann man halt an Tschechien ganz gut äh sehen. Also es wo wir jetzt irgendwie Lockdown ist, heißt das nicht, dass die Leute sich auch alle dran halten. Das sind sagen zwei Dinge, aber es beeinflusst es. Äh. Natürlich und äh zur Saisonalität also ja, man kann davon ausgehen, dass es eine Saisonalität bei der Übertragung auch von jetzt Kovit oder Saaskov zwei gibt, das heißt der RWT im Sommer, wenn man nichts tut äh ist halt niedriger als der R-Wert im Winter, wenn man nichts tut. Wenn man dasselbe tut im Winter wie im Sommer, dann äh gibt's eben auch entsprechend prozentuale Veränderungen und die Frage ist jetzt, wie groß äh ist der, Und die Studienlage dazu ist ähm, kompliziert. Also in den Studien, es war so vier oder fünf, die ich mir da äh durchgesehen habe. Wird von ganz verschiedenen Ergebnissen für verschiedene Länder berichtet. Das heißt mal findet sich. Starke Wetterabhängigkeit oder Klima oder Breitengradabhängigkeit mal nicht mal findet sich das mit steigender Temperatur Zahlen steigen und nicht abnehmen aufgrund von auf soziokulturellen Faktoren. Also wenn die Leute halt mehr rausgehen, dann. Kompensiert, äh dass das Ganze. Man geht davon aus, dass vor allem Sonnenscheindauer, also durch die UV-Strahlung, dass das mit. Die stärkste Korrelation hat zu Rückgang, wie gesagt, bei Temperaturen Und so gibt's da widersprüchliche Ergebnisse, teilweise kommt man nur Korrelation mit Tiefsttemperaturen, aber nicht mit Höchsttemperaturen feststellen, was auch keinen Sinn macht. Luftfeuchtigkeit für sich genommen, spielt auch nicht so die Rolle, weil äh da hat man festgestellt, dass äh die entsprechend auch mit der Lufttemperatur halt, also die, äh sich sich verändert und äh es da halt große Koalition zwischen Luftfeuchtigkeit und Temperatur gibt, wie auch immer eine recht gute Studie ging. Von dann einem Unterschied zwischen Sommer und Winter von siebzehn Prozent. Aus und die. Studien mit den höchsten Werten gingen von dreißig Prozent aus, was sich aber ja für definitiv zu hoch halte, aber man kann sagen, irgendwo sagen die Saisonalität wenn man zwischen. Fünfzehn und dreißig Prozent irgendwo dürfte das Ganze liegen so, Wenn ich jetzt eine Motivation habe, die vierzig Prozent ansteckender ist, dann heißt das. Dass wenn man B eins eins sieben im Sommer. Immer noch ansteckender ist als Corona Classic im Winter, ja? Und. Diese Größenordnung immer fünfzehn bis dreißig Prozent entspricht. Auch den gemessenen Wirkungen von Maßnahmen, also nicht Pharmazeutischen Interventionen äh NPIs oder. Maßnahmen, die wir die dann, wenn viele davon zusammenkommen, man halt als Lokdown bezeichnet und. Es gibt da eine Reihe von Starken Maßnahmen, die auch in der Größenordnung zwischen fünfzehn und dreißig Prozent liegen, dazu gehört das Verbot von Großveranstaltungen liegt in der Größenordnung des Schließen von Schulen und Kitas. In der Größenordnung des Schließen äh des Einzelhandels. Liegt in der Größenordnung ähm ja.

Tim Pritlove
0:39:22
Pavel Mayer
0:39:48
Tim Pritlove
0:39:56
Pavel Mayer
0:39:59
Tim Pritlove
0:40:38
Pavel Mayer
0:40:42
Tim Pritlove
0:42:21
Pavel Mayer
0:42:23
Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
0:44:28
Pavel Mayer
0:44:31
Tim Pritlove
0:44:56
Pavel Mayer
0:45:16
Tim Pritlove
0:46:58
Pavel Mayer
0:47:29
Tim Pritlove
0:47:33
Pavel Mayer
0:47:39
Tim Pritlove
0:48:37
Pavel Mayer
0:48:50

Was so der zweite große Punkt ist, der, der dann gerade in der Debatte, warum wir jetzt nicht weiter verschärfen müssen, sondern weil warum wir jetzt eigentlich lockern können ist, dass ja die Alten, die über Achtzigjährigen, ähm ja bald alle durchgeimpft sind und ansonsten bei den Jüngeren dann äh ja die Leute ja. Fast alle ohne Symptome und auf jeden Fall nicht sterben und deswegen brauchen wir jetzt keine Maßnahmen mehr, so und gut da sehen wir, dass also nach momentaner Planung. Werden die Sechzigjährigen kaum vor August durch sein und. Der Unterschied zwischen der Gruppe achtzig plus und, sechzig bis neunundsiebzig in der Sterblichkeit äh ist halt zehn Prozent der achtzig Plus, sind gestorben und fünf Prozent der sechzig bis neunundsiebzigjährigen sind gestorben. So, das heißt ähm. Solange wir nicht auch die Sechzigjährigen durch haben, so macht das macht das einen Unterschied in der Sterblichkeit von gerade mal, der Hälfte ungefähr, aus, so. Wenn wir die allerdings durchhaben, ähm dann ist es so bei den unter sechzigjährigen äh sind's halt statt fünf Prozent nur noch null Komma zwei vier Prozent, also was ist das Faktor zwanzig weniger, aber, selbst da sterben von einer Million Infizierten sind dort bisher ja äh zweihundertachtzigtausend in. Dieser Altersgruppe gewesen und sechshundertsiebzig sind gestorben von den fünfunddreißig bis neunundfünfzigjährigen pro Millioneninfizierte und. In der letzten Welle hatten wir halt um die zwei Millionen infiziert, das heißt es sind halt auch in der letzten Welle muss man sagen sind halt auch tausenddreihundert Menschen gestorben, die ja mitten im Leben standen. Und ähm Das ist halt, ja, wie gesagt, pro Million und jetzt können wir uns halt überlegen, wie viel Millionen wollen wir uns in der dritten Welle leisten eigentlich? Und so können wir dann hochrechnen, also sagt es werden weniger werden aufgrund der Impfung aber selbst wenn die. Wenn die Achtzigjährigen durchgeimpft werden wären, hätten wir immer noch zwischen zehn und fünfzehntausend Tote pro, Millionen Infektionen. Und die andere Sache noch ähm die halt auch immer so ein bisschen aus. Punktgerät, wenn man sagt, na ja, die meisten sind ja symptomfrei oder haben nur leichte Symptome abgesehen davon, dass. Ungefähr zehn Prozent der positiv getesteten ins Krankenhaus müssen und dort eine Krankenhausbehandlung, die im Durchschnitt zehntausend Euro, kostet, erhalten. Ähm und wenn es jeder zehnte ist, haben wir halt sozusagen proinfizierten mal tausend alleine an Krankenhauskosten. Dann ist natürlich jeder infizierte, jeder, der positiv getestet wird, ist halt auch natürlich zurecht in Quarantäne und fällt halt auch für zehn Tage mindestens aus. Vermutlich deutlich länger. Und äh ja da kommen wir dann auch, wenn man das so in äh Boto in in Verlust an Bruttowertschöpfung umrechnet, dann ist das so, dass. Davon ausgehen, dass die Hälfte der Infizierten dann berufstätig äh ist, dann äh reden wir da halt von fünfhunderttausend ähm Leuten, die. Wenn wir den Faktor zehn nehmen, die fünf Millionen Bruttoarbeitsstunden mal äh fünfzig äh Euro, das ist die Bruttowertschöpfung äh so. Ähm dann ja. Man halt. Auch schon äh ganz schnell auf mehrere Milliarden Euro an Verlust an Bruttowertschöpfung pro Million. Infizierte, ganz unabhängig, ob Leute sterben äh jetzt, ja? Also das so eine jede einzelne Infektion. Die wir haben, kostet uns mehrere tausend Euro. Das heißt, die letzte Welle, die wir uns erlaubt haben, äh hat alleine Belastungen äh fürs Gesundheitssystem und, für die Wirtschaft. Ohne Lokdown, ja? Also egal ob Lokdown gewesen wäre oder nicht, äh können wir davon ausgehen, dass uns die letzte Welle zwischen fünf und zehn Milliarden äh Euro gekostet hat, weil wir die Infektionen zugelassen haben. Und ja. Also so kann man halt auch sein Geld zum Fenster rauswerfen, indem man halt Leute sich anstecken lässt. Ja ähm also wie gesagt. Dann noch zu dem Thema, wir können's ja jetzt äh einfach mal laufen lassen und. Die weiteren Prognosen machen wir dann vielleicht, wenn wir äh dann äh mit der Maßnahmendiskussion äh durch sind, weil letztlich die Frage natürlich der Maßnahmen und dann der, Compliance ähm letztlich die es die. Mit darüber entscheidet, wie viele Infektionen wir haben werden und wie viele nicht. Wie sieht's denn aus, Tim? Hast du dir das mal genauer angeschaut? Die Öffnungsmatrix.

Tim Pritlove
0:55:25
Pavel Mayer
0:56:28
Tim Pritlove
0:57:12
Pavel Mayer
0:57:16
Tim Pritlove
0:57:59
Pavel Mayer
0:58:07
Tim Pritlove
0:58:08
Pavel Mayer
0:58:41
Tim Pritlove
0:58:45
Pavel Mayer
0:58:48
Tim Pritlove
0:58:52
Pavel Mayer
1:00:10
Tim Pritlove
1:01:02
Pavel Mayer
1:01:04
Tim Pritlove
1:01:27
Pavel Mayer
1:01:37
Tim Pritlove
1:01:49

Das ist auf jeden Fall auch noch sehr zurückhaltend so und wir können ja gleich nochmal sagen, was wir überhaupt davon halten, dass äh also ob wir überhaupt damit rechnen, dass das diese Institution überhaupt ähm unterschritten werden, hier diese fünfziger und hunderter Grenzen, ja Vierzehn Tage später frühestens am zweiundzwanzigsten dritten äh könnte halt dann irgendwie Außengastronomie starten. Wenn's unter fünfzig ist, Theater, Kinos, Konzertobahnhäuser. Und auch Sport kontaktfrei innen, Kontaktsport außen, also Fußball unter fünfzig und ja also allein schon diese diese Grafik vorzulesen verdreht einem das Hirn, weil man einfach die ganze Logik äh dahinter nicht so richtig versteht so, also warum die das jetzt hier nicht gleich so als Matrix äh äh gemacht haben. Ich. Gibt's irgendwie keine ordentlichen Infografiker so, die man mal beschäftigen könnte. Muss man doch echt äh besser machen. Na ja, also es ist es ist es ist einfach schwierig das hier überhaupt sinnvoll zusammenfassen, aber im Wesentlichen ich mal sage so die Öffnungsperspektive ist überhaupt eine für den Einzelhandel, für die, Außengastronomie für den Sport. Und für so großflächige Orte und Gärten und Zoos und und so was. Das ist eigentlich im Wesentlichen, alles was hier äh adressiert wird, ja? Geht da noch so ein bisschen weiter in der Zukunft mit vielleicht Freizeitveranstaltungen im Außenbereich ähm grundsätzlich ist das alles noch sehr, sehr, sehr zurückhaltend. Also da wird nicht viel gelockert, wenn überhaupt.

Pavel Mayer
1:03:42
Tim Pritlove
1:05:47
Pavel Mayer
1:05:49
Tim Pritlove
1:05:50
Pavel Mayer
1:07:57
Tim Pritlove
1:08:16
Pavel Mayer
1:08:18
Tim Pritlove
1:08:28
Pavel Mayer
1:08:32

Ja, in einigen Ländern, wie gesagt, läuft gar nichts. Ähm und wir. Werden das auch maximal ähm vier Wochen lang äh genießen, die, unter hundert Institanz, so wie es im Moment aussieht. Also es ist jetzt. Weniger schlimm als wir letzte Woche noch befürchtet hatten. Also es ist nicht so asi zweihundert werden. Wir jetzt wahrscheinlich nicht reißen, äh wie ich äh prognostiziert hatte. Möglich ist es schon, aber am wahrscheinlichsten, ist es so, dass wir dann ja irgendwann im März gegen Ende März spätestens die hundert werden in. Berlin zumindest und wahrscheinlich in den meisten anderen Bundesländern auch in verschiedenen Ländern liegen wir halt auch drüber und. Ja. Ähm also ich hatte. So schon gesagt, mein erster Eindruck ist. Es ist jetzt kein äh kompletter Totalschaden. Was passiert ist hier, also insbesondere. Gibt es halt jetzt wenigstens erstmals klare Regelungen. Ich meine, das ist ja eine Premiere, so nach einem Jahr. Pandemie haben wir endlich mal Regelungen, die besagen. Welcher Institanz denn konkret was passieren soll beziehungsweise Lockerungen zurückgenommen werden sollen. Das hatten wir vorher nicht einfach gelockert und dann war's halt. Aufgabe der Politik irgendwann gegebenenfalls aufgrund irgendwelcher. Kriterien so subjektiven Kriterien dann eventuell wieder neue Maßnahmen einzuführen, was dann halt wir ja wissen äh fast zwei Monate zu spät passiert ist. So jetzt haben wir immerhin so äh, positiv gesagt, ähm ja, haben wir halt äh in klare Ansagen. Ich meine. Gut die fünfziger Insidenz oder die fünfzig bis hunderter Institz, das ist halt, na ja, wie gesagt, das ist halt Höhepunkt, erste Welle. Und. Ja, man kann vielleicht ein bisschen toleranter äh äh sein jetzt in der zweiten Welle, weil wir halt mehr Tests haben und äh Masken für alle und so, Kann man halt schon oder hätte man vielleicht ein bisschen höher gehen können theoretisch aber ja. Die fünfzig oder die hundert sind jetzt hal. Rein fiktive Zahlen, die nicht auf irgendwelchen wissenschaftlichen Erkenntnissen oder äh Risiken oder so. Basieren, sondern ähm ja, man bei einer Institanz von fünfzig ist es halt immer noch so, dass halt. Dann so einer von drei oder vierhundert Menschen, die draußen rumlaufen, gerade infiziert ist. So, das ist halt ja nicht so richtig sicher. Also jetzt auch nicht so super gefährlich, aber äh ja entspannt ist es nicht und. Bei der Zahl der Kontakte, die auch stattfinden ist es so, dass wahrscheinlich jeder zehnte täglich einem äh äh infizierten begegnet.

Tim Pritlove
1:12:48
Pavel Mayer
1:12:49
Tim Pritlove
1:13:21
Pavel Mayer
1:14:24
Tim Pritlove
1:15:28
Pavel Mayer
1:16:26

Ja

Tim Pritlove
1:16:27
Pavel Mayer
1:17:48

Also wir haben uns ja ich meine waren jetzt mühsam über mehrere Monate runtergearbeitet und äh ja, Äh werden das wahrscheinlich in kürzester Zeit jetzt wieder verspielen, äh so wie es aussieht. Ich hoffe natürlich nicht. Ich hoffe natürlich auch immer, dass äh ja. Äh sich in Grenzen halten wird und ähm ich hatte auch eigentlich, die große Welle, also das Anlaufen der Welle ähm erst ja für für. Mitte März äh gesehen. Es ging dann halt ein bisschen früher los jetzt, aber. Jetzt noch zum Glück relativ verhaltenlos, aber die Zahlen steigen halt und, steigende Zahlen sind halt die falsche Richtung und bei steigenden Zahlen kann man nicht lockern. So einfach ist das, ja? Also mal jetzt diese ganze Regelung sich anguckt so, das ist halt steht halt eigentlich komplett, also jede Lockerung äh hier steht halt komplett äh ja im Widerspruch zu allen. Wissenschaftlichen Erkenntnissen und zu jeder Logik, ja? Ich, ich lockere nicht, wenn die Zahlen steigen, Punkt, ja, egal bei welcher Institanz oder sagen wir mal so, sobald. Ist die Institenz äh übereinstellig ist, äh, lockere ich nicht ja, wenn. Es steigt. Wenn's sinkt, okay, kann man drüber reden, bei jeder Institanz äh kann man bei sinkenden Zahlen äh sich Schlichtes Überlegen, Sinn macht es natürlich trotzdem nicht, weil man will halt so schnell wie möglich nach unten kommen und dann lockern und nicht unterwegs lockern. Ähm, ja? Das ist irgendwie, ich weiß nicht. Vergleich das irgendwie mit einer, weiß ich nicht, zu einer langen, super langen Autoreise, ne äh wo man, wo dann aber ja alle zehn Minuten irgendjemand äh möchte, dass man anhält, um entweder irgendwas zu essen oder aufs Klo zu gehen oder sich die Beine zu vertreten, so und alle genervt sind von der Fahrt, weil's halt eng ist so, aber äh ja äh am Ende man halt zwei bis drei Mal so lange unterwegs ist, als wenn alle irgendwie mal ja koordiniert aufs Klo gehen würden und dann halt die Zähne zusammenbeißen und dann endlich, Ball ans Ziel kommen und da ist dann Komfort und da ist dann Ruhe und leckeres Essen und so so dieses Bild kam mir halt halt äh gerade und was wir, machen ist, dann auch äh ja wir beschleichen äh vor uns hin und halten irgendwie an an jeder Ecke und ähm ja.

Tim Pritlove
1:20:55
Pavel Mayer
1:21:33

Genau. Zu den wie gesagt zu den zu den Schulthemen noch da habe ich ja am äh Mittwoch. Denke ich Mittwoch oder Donnerstag einen Tweet abgesetzt, wo ich dann bisschen unter Feuer geraten bin, weil ich mich da auch, etwas ja unpräzise, man könnte auch sagen falsch ausgedrückt, aber zumindest so wie ich mich ausgedrückt habe, hat das halt äh dann doch. Zu Missverständnissen geführt und zwar ähm sind mir halt die, englischen Reports die aktuellen in die Finger äh gefallen und dort gibt es ganz nette äh Grafiken, die, besagen. Wie viel Prozent der infizierten, denn in der Zeit wo sie sich infiziert haben, äh was die Leute in der Zeit gemacht haben oder wo sie waren. Äh ich habe das so ein bisschen so dargestellt als wäre das sagen wo sich die Leute, tatsächlich infizieren. Das ist es natürlich nicht und da mich dann halt auch ganz viele Leute halt ganz schnell drauf hingewiesen, was ich gut fand. Ich hab's dann deswegen auch nicht gelöscht, also ich lösche halt auf auf Twitter ungerne freuen, wenn's dann eine Diskussion äh darum gibt und ich habe das dann halt eingeräumt und dann auch sagen mich dann auch korrigiert aber da ja auch viele Leute auf Twitter nicht den ganzen Sweat äh lesen äh äh haben die das halt auch teilweise nicht gesehen und. Der Punkt, warum ich da so ähm. Ja auch ein bisschen aufgeregt äh war und mich so ein bisschen ja zu sehr aus dem Fenster gelehnt habe, Formulierungsmäßig war, weil dort äh der Balken Shopping. Ähm doch ein äh großer Balken ist, sogar der der höchste Balken. Das heißt was die. Meisten Leute jetzt in England getan haben, die sich gerade angesteckt haben war einkaufen gehen, kann man sagen, ja klar, jeder geht einkaufen, aber. Also erstens ich nicht äh so. Also ich minimiere das so. Ich bin alle drei oder vier Wochen mal einkaufen. Ich weiß nicht, wie wie häufig du einkaufen.

Tim Pritlove
1:24:20
Pavel Mayer
1:24:36

So und. Dieser Balken war halt aber nur deswegen auch aktuell der größte, weil gerade äh Schulen und Kitas geschlossen waren in England. Davor war halt dann äh der größte. Irgendwie interessanterweise. Kitas beziehungsweise Teilnahme an Jahr. Ausbildender Kinderbetreuung oder wie die das, wie die das da genannt äh äh haben und ähm ja. Es ist zwar richtig, dass sagen in dieser Statistik, dass man sagen kann, gut nur, weil sie in, Aktivität oder an diesem Ort waren in der Zeit, wo sie sich angesteckt haben, heißt das noch lange nicht, dass sie sich dort wirklich angesteckt haben. Auf der anderen Seite haben wir und das äh wenn man jetzt auf die auf die passenden deutschen Zahlen guckt ähm wo. Dass aufgegliedert ist nach tatsächlich wo sich die Leute wahrscheinlich angesteckt haben. Ähm also wo andere Fragen äh gestellt wurden. Und da ist es so, dass achtzig Prozent. Der Fälle keine Ahnung haben wo sie sich angesteckt haben. Ja? So. Wenn man sich dann die Frage stellt, okay ähm achtzig Prozent haben keine Ahnung, wo sie sich angesteckt haben. Was haben die denn in der Zeit gemacht. Aha, die meisten waren einkaufen von denen, hm. Ähm. Wenn man dann noch überlegt, ich meine, wir tragen ja nicht umsonst äh FFP zwei Masken beim Einkaufen, bei Einkaufen ist gefährlich. Und wenn man dann guckt, wie das dann so mit der Masken, Passqualität und der Maskendisziplin so mit Nase raushängen und weiß ich nicht was und dann teilweise natürlich nicht maskierten Kassierinnen äh und und so. Also ja, einkaufen. Man kann sich beim Einkaufen anstecken und äh ich wüsste jetzt nicht, warum, wenn dort erstens eine. Ansteckungswahrscheinlichkeit vorhanden sind und die meisten Leute angeben, dass sie einkaufen waren, äh finde ich, ist es jetzt nicht ich sag mal so 'n super weiter Gedankensprung oder Gedankenschritt zu vermuten dass ja Einkaufen einfach 'n großer Faktor, sein dürfte. Nach wie vor, so, auch in der jetzigen Situation, wo die meisten Läden zu haben. Und wenn wir das wissen, ist natürlich, wenn wir jetzt sagen, mehr Shoppingmöglichkeiten noch eröffnen, dürfte das die ganze Situation nicht verbessern. Die zweite Sache ist, dass in England äh auch und dass da wurden dann andere äh äh Fragen äh gestellt, also das ist sozusagen die Zahl der Cluster. Und die Zahl der Infizierten, die Zahl der Ausbrüche in Kitas und Schulen dort ganz gut erfasst ist, im Gegensatz. Bei uns, bei uns ist das nur, also gibt es auch ähnliche Statistiken, die aber irgendwie überhaupt nicht wirklich zusammenpassen, weil äh wenn man sich dann die RKI-Statistiken anguckt, stellt man fest, dass sich in Schulen und Kitas ungefähr halb so viele Leute angesteckt haben, wie in Heimen, sowohl Mitarbeiter äh wie auch äh Bewohner oder also dort Tätige oder Besucher wie auch auch immer und äh das passt aber überhaupt nicht dann äh sagen zu den. Beim beim beim Tracing oder Tracking, also in der Statistik, wo sich die Leute angesteckt haben, wo man eh nur von den zwanzig Prozent weiß. Tauchen Schulen so gut wie gar nicht auf. Also will sagen ähm ich glaube äh. Wir haben also die deutschen Zahlen passen überhaupt nicht zu den englischen ähm speziell was Schulen und Kinder beziehungsweise die eine Erfassung der Zahlen, die aufgrund eines anderen Gesetzes stattfindet und die Erfassung aufgrund des Infektionsschutzgesetzes ähm sagen. Für Normalbürger und die für in Krankenhäusern, Schulen oder Pflegearbeitenden oder Untergebrachten, das sind zwei total verschiedene Erfassungswege und das, was, aus den beiden rauskommt, passt halt überhaupt nicht zusammen. Also insofern kann man nur konstatieren. Wir wissen von achtzig Prozent der Infektion nicht, wo sie stattfinden. Wir wissen nur, dass die meisten Leute in der Zeit, wo sie sich angesteckt haben, einkaufen waren jedenfalls. Engländer. Bei uns gibt es keine vergleichbare äh Studie oder Frage offenbar die, die gestellt wird und es ist sogar so, ähm. Wenn du beim Gesundheitsamt dann sagst, naja, ich fahre einkaufen in der Zeit, ja, haben sie in eine Maske getragen, ja okay, dann war dieses Einkaufen per Definition per Risikodefinition halt kein riskanter Kontakt und äh ja. Taucht halt dann auch nirgendwo auf. So wird es halt bei uns gehandhabt. Also bei uns ist auf der einen Seite, nach Gesundheitsamt oder nach Erfassung von Infektionsursachen, Einkaufen sicher. Auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite wissen wir halt ganz genau, dass es das nicht ist. Wir wissen nur nicht wirklich genau, wie unsicher es ist, aber. Ja ähm hm und, Dazu noch nur größenordnungsmäßig Infektionsgefahr, hat mir auch schon mal den Korona Schutzfaktor in der Sendung erwähnt, dass so Masken, je nachdem, welche Maske und wer sie trägt, man so einen Corona-Schutzfaktor von zehn bis hundert erreichen kann, um die dreißig bei einer FFB zwei Maske und. Es gibt jetzt ganz gute Zahlen, auch ähm um Ansteckung in Innenräumen und Ansteckung außen miteinander zu vergleichen und, je nach natürlich Fitterungsverhältnissen ist es aber auch 'ne Größenordnung von fünfzehn bis dreißig zwischendrin und draußen, das heißt fang an. Auch über den Daumen sagen äh äh draußen ohne Maske ist, ungefähr dasselbe wie drin Windmaske so und beides ist nicht ungefährlich, wenn halt Abstände nicht eingehalten werden oder zu viele Leute auf einem Haufen hängen, dann kann man sich dabei auch anstellen. Ja, das äh vielleicht dazu, aber äh ja ich habe trotzdem daraus die Lehre gezogen, ich muss halt manchmal dann gerade, wenn ich vielleicht ein bisschen begeistert äh bin über eine neue Erkenntnis äh dann vielleicht doch nochmal eine Stunde warten und darüber nachdenken äh und dann meine Begeisterung erstmal wieder sinken lassen, mich dann vielleicht ein bisschen. Präziser und vorsichtiger äh äußern auf Twitter, weil äh ja.

Tim Pritlove
1:32:42
Pavel Mayer
1:34:20
Tim Pritlove
1:34:26

OK, mhm. Ja, dem wird jetzt wohl auch eine hohe Wirksamkeit nachgesagt. Also das sieht nach den bisher bekannten Zwischenergebnissen ganz gut aus, also hier wird von einer Wirksamkeit von einundneunzig Komma sechs Prozent gesprochen, das heißt, es liegt dann so im groben auch da, wo man eben den Astral Sinneka äh Impfstoff sieht beziehungsweise auch so in dieser Region von den MRNA-Impfstoffen, also durchaus sinnvoll, heißt aber jetzt nicht, dass der jetzt schon bald zugelassen werden würde. Also erstmal liegt noch überhaupt gar kein Zulassungsantrag vor So, was da halt gemacht wird, ist das eben dieser Spucknick fünf jetzt auch in dieses Rollierende Review Verfahren mit reingenommen wird. Also das quasi so, dass jetzt am laufenden Meter so denn neue Erkenntnisse da sind, die auch schon an die EMA übermittelt werden und dort schon mal so vorab begutachtet, werden, sodass in dem Moment, wo. Die Russen beschließen so okay, alles klar. Jetzt wollen wir den auch mal in der EU beantragen, dass dann eben. Komplett bei A angefangen wird, sondern man im Prinzip schon zwischen Ergebnisse mit eingepreist hat und dann eben den eigentlichen Zulassungsantrag mit den finalen Ergebnissen dann nochmal. Berücksichtigt. Könnte also bedeuten, dass in unser Impfportfolio auch Sputnique fünf zu irgendeinem Zeitpunkt noch mit dazu kommt, aber, ich hab jetzt zumindest hier keine Information gefunden oder Einschätzung wann denn das sein könnte? Ja. Sicherlich keine schlechte Nachricht. In Ungarn wird er ja auch schon verimpft, weil die Ungarn halt gesagt haben, Wir warten nicht auf Europa, wir machen das jetzt einfach mal so und haben dem dann halt die entsprechenden Notfallzulassung gegeben. Da habe ich jetzt auch noch keine Information dadrüber, in welchem Umfang das stattgefunden hat oder ob's da vielleicht sogar schon irgendwelche äh Ergebnisse davon gibt. Ich denke, das äh liegt noch so ein bisschen in der Zukunft.

Pavel Mayer
1:36:38
Tim Pritlove
1:36:44
Pavel Mayer
1:38:11
Tim Pritlove
1:38:12
Pavel Mayer
1:38:28

Und ich meine und auf der anderen Seite muss man halt sagen, gut, also die Engländer haben einfach losgelegt, Damit die hatten das halt anders gemacht. In England wurden halt jetzt äh ja mehrere Millionen Leute damit geimpft oder über eine Million glaube ich mit Astra Sinica mittlerweile und. Ähm ja hat man halt gesehen, dass der sogar bei alten Leuten nach der ersten Dosis schneller wirkt, also dass sich die Immunität schneller aufbaut als bei Biotech nur geringfügig, also macht am Ende kein Unterschied, aber ähm ja Also dieses ganze Hika war halt nur nach Vorsicht geschuldet und. Hm die Vorsicht, also das Kalkül, ja kann man verstehen, dass sie einfach nach sich entschieden haben, einfach nach dem Buchstaben, nach den Vorschriften vorzugehen, auf der anderen Seite. Sind mir keine Fälle bekannt, wo jetzt einen Impfstoff bei älteren Menschen halt nicht verimpft werden kann. Also jetzt sagen bei anderen Impfstoffen so. Das Einzige ist, dass der halt schlechter wirkt, ja Und ja, kann man jetzt sagen, okay, äh wussten nicht, wie gut er wirkt äh oder oder nicht und wollten jetzt nicht vielleicht nicht überflüssigerweise Leute mit einem Impfstoff impfen, der dann vielleicht nicht ganz so gut wirkt. Ähm aber unterm Strich kann man sagen, was auch immer die Engländer da gemacht haben äh, dieser das Risiko, das sie vielleicht eingegangen sind, äh Leute umsonst zu impfen ist, aufgegangen, weil es war halt nichts dran. Das hat sich halt. Gezeigt, äh, ja. Der ist wirksam und genauso sicher und es gibt keine Probleme damit und ja man hätte das nicht tun müssen.

Tim Pritlove
1:40:49
Pavel Mayer
1:42:27
Tim Pritlove
1:43:15
Pavel Mayer
1:44:46
Tim Pritlove
1:44:47

Und und Partnerländer dürften auch äh beliefert werden, also Israel, Schweiz, Ukraine wurde da, glaube ich, genannt, die dürften auch, ne. Konkret wurde aber jetzt in Italien äh eine Lieferung nach Australien gestoppt zum Beispiel, ne? Also da greift das sozusagen, na ja. Ja und in San Diego in den USA wurden jetzt auch äh Menschenaffen. Geimpft. Das fand ich ja irgendwie eine interessante Meldung. Also es gab wohl im ähm. Anfang dieses Jahres haben sie äh Flachland. Westliche Flachland Gorillas heißen die, ähm die in diesem Zoo waren, die äh haben sich wohl über einen Tierpfleger angesteckt, der offenbar symptomatische. Infektion erlitten hat und ja, die haben die irgendwie getestet und hat tatsächlich das Virus bei diesen Gorillas. Ähm festgestellt. Und es ist ja sowieso schon vor einem Jahr wurde eben gewarnt, dass unter anderem Menschenaffen wohl auch durch diese Pandemie gefährdet sein können, weil. Durchaus davon auszugehen ist, dass die so ähnlich wie Menschen ähm ja nicht so nicht nur sich infizieren können, sondern eben auch an dieser Infektion sterben können. Ja und jetzt ist von einer Firma namens Soetis ähm so eine Firma, die so Tierpharma äh Sachen macht, also Impfstoffe für, und Medikamente vielleicht auch, weiß ich nicht genau, für Tiere herstellt. Ähm die hat jetzt einen speziellen Impfstoff entwickelt. Ich habe leider keine Informationen dazu gefunden, auf welcher Basis, auf der technischen Basis, der funktioniert. Und wurden jetzt irgendwie fünf Bonobos und fünf Orang-Utans in diesem Zoo geimpft. Zeigt aber nochmal ganz klar, womit wir es hier auch zu tun haben, nämlich so wirklich zum zu notischen Infektionskreis. Das hatten wir ja nun auch schon, dass Nerze und andere Tiere durchaus dieses Virus nicht nur aufnehmen können, sondern eben auch wieder an Menschen weitergeben können. Und das äh es sich hier eben bei Leibe nicht nur um eine Pandemie handelt, die Menschen. Gefährdet, sondern eben auch die Tiere und könnte durchaus sein, dass wir noch mehr von solchen Infektionen sehen werden und von solchen Impfungen vor allem sehen werden. Mal gucken, wer da alles noch wer da noch alles geimpft wird. Ja und zum Schluss müssen wir nochmal auf so 'ne Meldung eingehen die diese Woche nochmal rumging. Ich hatte die schon vor einiger Zeit gelesen und mich so 'n bisschen gewundert was es denn damit auf sich hat. Ich weiß nicht ob du das irgendwie auch mitbekommen hast.

Pavel Mayer
1:47:43
Tim Pritlove
1:47:44

So am Rande, ne? Genau. Da gibt es einen Herrn. Ähm Winfried Stöcker. Und Winfried Stöcker ist irgendwie auch äh Mediziner und äh auch in der Immunologie unterwegs schon seit längerem äh, durchaus, kann auch irgendwie eine Firma gegründet, Euroimmun, die es schon länger gab und die ja vor ein paar Jahren auch wohl ganz gewinnbringend verkauft hat. Und äh die Meldung gab's schon dazu, dass er behauptet, äh einen Impfstoff entwickelt zu haben. Gegen neunzehn. Und jetzt gab's auch nochmal bei Spiegel TV so eine Berichterstattung da drüber, die jetzt gerade so ein bisschen durch die äh Netze äh weitergereicht wird und viele haben auch gefragt, so was hat's denn irgendwie hiermit auf sich. Ja und das ist irgendwie das ist echt so eine Sache. Also zunächst einmal seine Behauptung ist, er hätte einen Impfstoff äh entwickelt, in den Berichten ist von einem Antikin äh Impfstofftirede, also was das letztlich meint, ist ein proteinbasierter Impfstoff. Ich hatte ja hier letzte Woche auch mal so äh kurz nochmal so vorgestellt, in welche Kategorien die die Impfstoffe, die jetzt quasi entweder schon verimpft werden oder Kandidaten für eine baldige Zulassung sind und da hatten wir grob unterschieden in diese MRNA Impfstoffe, Divektorimpfstoffe Im Stoffe mit abgetöteten. Viren, wie sie zum Beispiel in China verfolgt werden, die klassischen Impfstoffe eigentlich und aber auch äh. Zum Beispiel die Firma Novawax erwähnt in USA, die eben jetzt demnächst mit einem Proteinimpfstoff an Start kommt. Was es eigentlich bedeutet ist, dass man eben hier nicht einen Virus oder eben im Falle der RNA-Impfstoffe R und A Element in den Körper einbringt, was, auf dem einen oder anderen Wege den Körper dazu bringt selber dieses Bike Proteine zu erzeugen, woraufhin dann der Körper mit der Immunreaktion äh antworten kann, sondern dass man eben, dieses Protein selbst herstellt, also dass man quasi direkt dieses Bike-Protein erzeugt und dann eben durch die Impfung in den Körper bringt und dann eben den Körper dazu bringen möchte, dagegen äh vorzugehen.

Pavel Mayer
1:50:17
Tim Pritlove
1:50:43

Genau, das ist nämlich dann so Teil äh der Geschichte. Hier muss man dann eben mit diesen Atjovancen arbeiten, welche dann in dem Moment zum Einsatz kommen und welche Wirkungen die dann wiederum auf den Körper haben. Das muss natürlich dann auch getestet werden. Und also ist jetzt mitnichten so, dass jetzt hier dieser Winfried Stöcker irgendwie ein ein Wundermittel irgendwie auf einmal aufgebracht hat, weil er spricht natürlich dann Interviews und auch in diesem Spiegel TV Video dann äh davon so, ja, das ist ja irgendwie viel besser als die ganzen anderen Impfstoffe und das ist irgendwie total äh die größte Erfindung geschminkten Brot und damit könnte man ja innerhalb kürzester Zeit riesige Mengen erzeugen, so nach dem Motto die Pandemie wäre eigentlich schon längst vorbei, wenn man irgendwie Nummer auf mich gehört hätte Mir ist nicht so hundertprozentig klar, welche Wege der jetzt eigentlich beschritten hat oder nicht, ne? Muss auch sagen, er hat da seine Firma verkauft und dann von der Kohle sich irgendwie nochmal so ein eigenes Labor aufgesetzt und da ähm betreibt er das halt irgendwie auch in Lübeck und der eigentliche Aufreger ist, dass als dann äh die ähm. Zuständigen Behörden, also das äh paar Ehrliche Institut äh Wind bekommen hat von seinen Experimenten, denn äh Ermittlungen Also wurde sozusagen Anzeige gegen ihn erstattet und es laufen sozusagen jetzt äh Ermittlungen, ob er dann sozusagen hier an dieser Stelle äh illegale Menschen versuche. Gestartet hat. Und das war dann so ein bisschen auch der Aufreger in diesen Berichten so nach dem Motto ja jetzt haben wir hier irgendwie ein. Menschen, der einen tollen Impfstoff hat und das System wendet sich gegen ihn und anstatt das zu unterstützen, wird jetzt hier irgendwie gegen ihn ermittelt. Das ist so ein bisschen so dieses Bild was ich in diesem Bericht abgezeichnet hat. Also es ist ein bisschen schwierig das zu bewerten, ne? Aber man muss jetzt erstmal sagen, also das, was da sozusagen behauptet wird, was er entwickelt hat. Ist jetzt so an sich nicht was Neues, sondern Proteinimpfstiffe sind sozusagen auch auf der Liste bei anderen Herstellern. Die Entwicklung solcher äh Impfstoffe ist, relativ langwierig, weil eben diese Herstellung, dieser Proteine dieser sogenannten Rekombinanten äh Proteine, die also dann das Immunsystem anregen ähm ist erstmal nicht so trivial, so die Einschätzung, die ich bekommen habe, Also es ist jetzt auch nicht so nur, weil man jetzt so mal ein paar davon hergestellt hat, dass man das mal soeben auf eine große Menge skalieren kann und kommt eben auch noch hinzu, müssen auch noch äh Verstärker hinzugegeben werden, also damit das sozusagen funktioniert. Sprich, da passiert dann was mit dem Körper und das ist halt etwas, das muss eben dann auch entsprechend in groß aufgestellten Phase eins, zwei, drei, Tests durchgeführt werden und das hat halt bei ihm jetzt mitnichten ist das passiert, was er gemacht hat ist, er hat irgendwie seine Familie und offensichtlich auch einige seiner Mitarbeiter damit geimpft und behauptet halt jetzt so in diesen äh Berichten so, die werden jetzt halt alle Immun. Ja und das hätte ja auch Herr Drosten bestätigt, ja? Äh klar, er hat halt irgendwie dem Drosten irgendwelche äh Proben geschickt von von seinem eigenen Blutplasma, also er hat sich, zu sagen selbst geimpft und dann wurden wohl auch Antikörper aufgebaut und das dient wohl auch durchaus gegen zumindest ich weiß jetzt nicht zu welchem Zeitpunkt das stattgefunden hat, zumindest gegen die zu dem Zeitpunkt, im äh Umlauf befindlichen Viren gab's da durchaus eine Wirkung, aber das heißt halt noch lange nicht, dass eben jetzt dieser Impfstoff als solcher gut verträglich ist, auch wirklich funktioniert, groß skaliert äh hergestellt werden kann, et cetera PP.

Pavel Mayer
1:54:39
Tim Pritlove
1:56:23
Pavel Mayer
1:57:27
Tim Pritlove
1:58:19

Also es gibt da eine Zurückhaltung ihm gegenüber, ne? So, weil, mehrfach sehr negativ aufgefallen ist und wie die in seinem Blog irgendwie zum Sturz der Kanzlerin Merkel aufgerufen hat und was nicht alles. Also mir erscheint. So ein bisschen auch aus diesem Bericht, den ich gesehen habe, wenn man hier so reden äh hört doch ein sehr von sich selbst überzeugter Mensch zu sein der hier gerne mal mit äh Thesen voranschießt und Behauptungen äh wie toll denn jetzt sein Impfstoff doch so wäre, aber auf der anderen Seite offenbar nicht bereit ist äh das auf einen normalen Weg zu bringen, beziehungsweise einfach auch nicht in der Lage ist, hier die entsprechenden Partner dafür zu finden. Weil ich meine, nichts hätte ja daran gehindert, hier irgendwie eine Partnerschaft mit 'nem Pharmaunternehmen einzugehen und zu sagen, so hier super, ich hab hier 'n supergeilen Protein im Stoff entwickelt, könnt ihr das mal bitte fördern und könnt ihr vor allem mal die notwendigen Phase eins, zwei, drei, Studien hier auch vorzunehmen. Stattdessen hat er sozusagen in Eigenregie, da in im kleinen Kreis irgendwie Impfungen veranlasst und das Ganze damit gerechtfertigt, der wäre ja irgendwie Arzt und er dürfte ja zur Heilung von Menschen alle notwendigen Maßnahmen ergreifen und das hätte schon irgendwie alles so sein sind, aber ich glaube soweit ich die Regelung verstehe, ähm kann man das auch anders sehen. Kurz gesagt, man sollte hier, glaube ich. Nicht in diesen Chor einstimmen und sagen, hier haben wir den totalen äh super äh Wunderheiler am Start, der hier irgendwie ein, Impfstoff entwickelt hat und äh der Staat das System oder was auch immer hat nichts besseres zu tun, als ihn irgendwie daran zu hindern, waren bei genauerem Hinschauen ähm ist glaube ich eine gewisse Zurückhaltung, was eine Person betrifft, durchaus angemessen auf der einen Seite und auf der anderen Seite äh ist es jetzt auch nicht so, dass das, was er da entwickelt hat irgendwie eine totale Revolution der Medizin darstellt. So kann man das glaube ich mal zusammenfassen. Und wer Bock auf Proteindippstoffe hat, gibt's dann demnächst von von Nova Wachs. So

Pavel Mayer
2:00:36

Ja, sind wir eigentlich durch mit den Themen für heute, oder? So, dann sagt vielleicht. Abschließenden Ausblick. Also ähm ja, wie gesagt, hier geht's jetzt weiter ähm. Ich meine, je nachdem wie. Sehr äh sich die Kontakte jetzt erhöhen. Ähm also wir werden ziemlich sicher äh. Über hundert kommen in diesem Monat bei den Institzen, also Ende des Monats werden wir ähm ja. Selbst wenn jetzt ähm die Kontakte nicht weiter zunehmen mh. Sagt bei hundert landen äh nehmen die Kontakte um zwanzig Prozent zu, wie dass eigentlich eine realistische Erwartung ist, äh dann wird meine im Moment. Etwas verwiegen, aussehende Zweihunderter äh Prognose für Ende April äh könnte halt doch noch eintreffen, so. Meine es könnte schlimmer sein, schlimmer geht immer. Wir haben jetzt immerhin so diese diese Grenze mit den hundert, aber das ist halt auch wieder wie wir gesehen haben ja nur so eine halbe Grenze, das heißt wenn dann die hundert überschritten werden, dann werden dann wieder Lockerungen zurückgenommen ähm ob das dann auch. Bei der Bevölkerung so zu dem Bewusstsein führt selber die Kontakte zu reduzieren. Ähm! Es ist ja immer so, hat mir auch das sagen, die Leute auch auf Institzwerte sehr wohl reagieren und auf die Nachrichtenlage so, das heißt, in dem Moment, wo die wo viele Leute sehen, okay, äh die Zahlen sind hoch, passen die halt einfach mehr auf, unabhängig davon, ob jetzt verschärft wird oder nicht, aber einen, Teil nutzt halt auch alles aus, äh, was geht und ein anderer Teil sogar, dem ist es halt egal der setzt sich halt auch mehr oder weniger über die Maßnahmen äh hinweg und macht einfach nichts hält sich nicht dran und ja ähm im Moment. Sieht es so aus, ja. Ähm also im besten Fall werden wir die hundert, äh überschreiten und wahrscheinlich äh werden wir aber äh schon äh in Richtung zweihundert äh marschieren äh auf denke mal. Im Mai beziehungsweise das hält dann hängt dann davon ab, was halt passiert, sobald wir die hundert äh überschritten haben und wie schnell wir die hundert überschreiten und äh davon wird es halt, glaube ich, auch abhängig sein. Mh, wie groß die nächste Welle werden wird und. Aus anderen Ländern ist die Erfahrung, dass äh die wahrscheinlich höher werden wird, aber dann nicht so lange dauert und schneller runter gehen wird, weil. Ja dann wieder Panik ausbricht irgendwann und mehr Panik ausbricht, weil die Institutionen dann höher sind.

Tim Pritlove
2:04:38
Pavel Mayer
2:04:45
Tim Pritlove
2:05:36
Pavel Mayer
2:05:49

Ja, aber da hatten wir vorher schon gezeigt, dass solange nicht das Impftempo drastisch erhöht wird, werden wir bis August noch äh. So viele wolenerable Personen haben, dass wir pro Millionen. Infizierte, dann äh ja mit. Zigtausend Toten rechnen können, vielleicht nicht mit den dreißigtausend pro Millionen, die wir hatten oder den sechzigtausend aus der letzten Welle hoffentlich aber. Es wird leider signifikant werden und wahrscheinlich äh. Werden die neuen Ansteckungen dann auch irgendwie äh nochmal die Millionen erreichen oder, vielleicht sogar mehrere Millionen bis wir damit durch sind und wie vorhin geschildert äh schlägt halt jede einzelne Infektion im Schnitt mit, mehreren tausend Euro zugrunde, also je nachdem wie man rechnet äh kostet uns eine Infektion drei bis fünftausend Euro, Ähm ja und da kommen halt dann pro Millionen dann eben drei bis fünf Milliarden zusammen. Die uns der Spaß kostet durch Behandlungskosten, durch Arbeitsausfall eines Teils äh der Leute und andere Dinge. Ja und dann, wie gesagt, nochmal der, Hinweis auf Longkovic, da gibt's halt auch sehr schöne Statistiken mittlerweile und wir wissen, dass ein Viertel der Infizierten nach fünf Wochen noch mindestens ein Symptom, hat. Das sind zumindest die. Zahlen aus England und das kann natürlich noch sich beliebig lange fortsetzen. Und das will man halt auch nicht. Also man will's einfach. Nicht haben. So und bei den Leuten halt manifestiert es sich wie so eine. Wenn man Grippe, die einfach nicht weggehen will. So, hatte, vielleicht hat vielleicht jeder auch schon mal erlebt, äh mal so eine hartnäckige Erkältung, äh wo man das Gefühl hat, irgendwie, das geht und geht und geht nicht weg und so fühlt sich das dann bei vielen äh. An mit Lonkowitt, dass der Husten bleibt oft oder das Müdigkeit bleibt oder.

Tim Pritlove
2:08:31
Pavel Mayer
2:08:34
Tim Pritlove
2:09:34
Pavel Mayer
2:10:21
Tim Pritlove
2:11:58
Pavel Mayer
2:12:02

Genau, es fehlt ein. Fällt sagen seit wann ist dieser Fall oder an welchem Tag wurde dieser Fall veröffentlicht so? Wenn es das gäbe bräuchte man, diesen ganzen, diesen ganzen Aufwand äh nicht und äh wenn man auch auf die zum Beispiel auf die offiziellen NPG-Seiten, also auf dieses Corona-Dashboard, diese Karte vom RKI geht und. Klickt dort auf einzelne Landkreise oder auf auf Bundesländer oder so äh sieht man halt dann auch Verläufe. So Infektionsverläufe, aber die entsprechen eben nicht den. Gemeldeten Zahlen, sondern das sind dann halt, da kann ich mir dann entweder nach Meldedatum oder nach Infektionsdatum, aber nicht nach Veröffentlichungsdatum und da. Ist das Problem, wenn ich die nach Meldedatum oder nach Infektionsdatum nehme, dann habe ich aufgrund de Übermittlungsverzugs am Ende der Kurve immer eine auf null abfallende Kurve, das heißt, ich kann, diesen äh Kurven, den aktuellen Trend gar nicht erkennen, ja? Ohne irgendwie dann eine Now-Cast äh zu veranstalten. So, deswegen möchte man auch in der Lage sein, rauszufinden, wann äh denn eine bestimmte Zahl veröffentlicht wurde, beziehungsweise die offiziellen eben Zahlenreihen hm mit dem Veröffentlichungsdatum auch rekonstruieren und an und anzeigen äh zu können. Dazu. Muss man dann aber äh sämtliche Datendamps. Von Anfang an vorhalten. Leider gehen die Datendamps auch nicht bis an den Anfang der Pandimie zurück. Das ist halt auch noch ein, Problem, dass man halt dann die ersten Wochen nicht mit drin hat, also die halbe erste Welle fehlt eigentlich äh in den in den Datendamps, das lässt sich jetzt nicht nicht ändern. Äh da gibt's halt nicht mehr. Das System war halt glaube ich vorher nicht online. Ähm. So und um also auf die. Korrekten Zahlen zu kommen, muss man eben diese Datendamps, das sind so ja, paar hundert Megabyte für jeden Tag, also am Anfang noch wenig. Im Moment sind's so fünfhundert Megabyte, muss man halt alle vorhalten. Also die insgesamt die gesamten Datendamps äh sind jetzt äh ungefähr vierzig Gigabyte groß.

Tim Pritlove
2:14:49
Pavel Mayer
2:14:51

Genau und jeden Tag kommt ein halbes Gigabyte dazu Und wenn ich halt die offiziellen Zahlen reinrechnen will, muss ich mir halt äh diese äh gesamten vierzig Gigabyte äh halt durcharbeiten und zwar ähm ja Tausende von Malen muss ich da Auswertungen drüber fahren so und. Das habe ich jetzt soweit auch sagen am am Start, das Ganze, das das gibt es, also ich kann jetzt die offiziellen Daten rein rekonstruieren und nicht nur das. Ähm. Ich, schreibe halt bereits Daten rein, äh jeweils für hm die verschiedenen Altersstufen und für die Geschlechter und so, so dass ich dann am Ende mit. Einer Datei sage ich mal oder einem einer Tabelle, Für jeden Landkreis und eine für jedes Bundesland und eine äh für Deutschland gesamt äh komme die dann halt alle möglichen Spalten enthalten eben für Neuinfektion für Infektion komuliert, für Tote, für Tote komuliert und dann eben für Infektionen in der Altersgruppe und auch Genesung in der Altersgruppe und ja. Das äh ist sozusagen jetzt gerade der der Stand, den ich, den ich habe mit der, neuen Pipeline und was ich im Moment mache, ist, ich lade mir die Daten ins Excel und mache dann im Moment mit Excel die eine oder andere Visualisierung zum Beispiel für Berlin äh was wir halt vorhin erwähnt hatten, so dies nach Alters äh Gruppen ähm oder. Institutionen nach Altersgruppen, so dass es stammt aus diesen neuen, Tabellen, die daneben in Excel äh visualisiert wurden. Ja ähm was ich jetzt gerade. In den letzten Tagen dazu gebaut habe ist was mir noch fehlte um sagen nicht nur. Zahlen der infizierten zu haben oder die Zahlen der Toten, sondern die tatsächlichen Institenzen. Pro Altersgruppe und nicht nur die Zahlen pro Altersgruppe muss ich natürlich wissen wie viele Menschen, in dieser Altersgruppe jetzt in diesem Landkreis oder Land wohnen. Das ist natürlich eine krasse Datenbasis, aber wir haben ja Volkszählungen in Deutschland und wir haben eben auch Zensusdaten, Banken und da kann man dann auch genau diese Daten runterladen, aber nicht genau in den Altersstufen, wie sie zu den RKI-Datensätzen passen, weil da gibt's halt diese Altersstufen null bis vier. Äh dann fünf bis. Vierzehn und fünfzehn bis fünfunddreißig und dann fünfunddreißig bis und so weiter und achtzig plus und so nur und da gibt es aber äh dann kein, Angebot, genau diese Zahlen, in denen Altersgruppen runterzahlen, aber man kann dann den Weg gehen und, sich die Zahlen für jedes einzelne Jahr holen, und dann die entsprechenden Jahre, die man dann braucht, um auf das RKI-Format zu kommen, dann zusammenzählen, ist halt auch ja. Nicht ganz unproabarist, das das geht, das hat das habe ich halt dann auch gemacht. Weiteres Problem war aber noch, dass in den Bundesdaten, nicht die Daten für die Berliner Bezirke mit enthalten sind, die mich natürlich auch besonders interessieren so, da gibt es eben aus den letzten in den letzten Volkszählungsdaten halt nichts drüber, die gibt's dann aber wiederum bei Statistik Berlin Brandenburg, allerdings nur von zweitausenddreizehn So, weißt, dann habe ich mir dort noch die zweitausenddreizehner Daten äh besorgt, weil das die neuesten sind für die Bezirke Aber die passen dann natürlich nicht zu den neueren Volkszählungsdaten. Die sind natürlich dann viel zu niedrig. Und deswegen habe ich dann noch Also ich hatte halt die wiederum die Daten für ganz Berlin aktuell und dann habe ich einfach noch die Daten für die Bezirke in den einzelnen Altersgruppen entsprechend hochgerechnet. Auf die neueste Volkszählung, damit halt die Summen der einzelnen Bezirke, auch die Summen der aktuellen Volkszählung für Berlin ergeben. So. Ja. So, jetzt habe ich halt äh tatsächlich äh ähm. Für sämtliche Bezirke und Länder und auch für die Berliner, Bezirke halt 'ne schöne Datenbasis wo ich weiß wie viele Menschen in dieser entsprechenden jetzt passenden Altersgruppe dort. Ähm wohnen, sodass ich dann tatsächlich mit richtigen Institzen pro hunderttausend Einwohnern dann rechnen kann. Zu. Diese Datenbasis jetzt zu zu produzieren äh ist halt der nächste Schritt. Da muss ich noch ein paar Stunden aufwenden, um dann auch äh, haben überall die Inzidenzspalten jetzt noch einzurechnen. Problem ist so ein Lauf äh dauert auf meinem Laptop dann jetzt mehrere Stunden auf jeden Fall und wenn jetzt also es wird zu sechs bis acht Stunden dauern, das heißt, da muss ich dann halt auch noch was machen, beziehungsweise, da ist dann der Plan, dass halt jeweils nur für den neusten Tag zu machen und eben nicht die gesamten Tabellen neu rauszurechnen und ja an der Stelle käme dann auch möglicherweise eine Datenbank ins Spiel, in die man dann jeweils jeden Tag für. Jeden Landkreis und jedes Land eine neue. Zeile äh in die in die Tabelle hängt, also wo man dann pro Tag äh ja äh fallen dann ungefähr fünfhundert. Äh an äh neuen Daten an äh wobei das dann, weiß ich nicht, hundert, zweihundert Spalten sind äh oder so, aber es ist alles dann eine handhabbare Datenmenge pro Tag. So, Und dann möchte ich im nächsten Schritt äh sobald ich das habe, dann erstmal die Tabelle, also was ich jetzt äh nach dem diesen Konsolidierungsverfahren, was aber jetzt aus dem Ruder gelaufen ist, äh möchte ich gerne die Risikotabelle. Wieder äh daraus generieren, aber vor allem sind natürlich dann diese Daten äh wunderbar geeignet, um ganz tolle Kurven zu machen. Äh also ganz tolle Grafiken, äh wo man dann hm, ja für jeden im Prinzip, für jeden Landkreis sehen kann, äh, wie sich dort die Institanz in welchen Altersgruppen. Entwickelt hat und ähm äh andere Dinge eventuell wäre dann auch noch interessant. Äh. Einen Feature, äh wo man dann tatsächlich. Ein Tag reingehen kann und sich dann die Fälle eines Tages nochmal genauer angucken kann, Das ist aber auch eher erstmal erstmal ein bisschen perspektivisch, und ähm ja ansonsten, habe ich halt auch noch die Geodaten, das heißt, es steht auch nichts im Wege, dann das Ganze auch als Karte äh zu visualisieren. Es gibt auch, die Schwerpunkte jedes Landkreises, so dass man dann auch Auswertungen machen kann über ja, nachbarschaftliche Beziehungen, wie ist das, wie ist es da gelaufen, Plus Ich habe auch die Fläche äh von jedem. Landkreis mittlerweile drin, so dass man dann auch Institzen pro Fläche äh oder so angeben äh. Kann. Also viele neue Möglichkeiten ähm aber jetzt nachdem halt leider sagt die alte Tabelle so falsche Zahlen auswirft, steht halt erstmal im Vordergrund, wie möglichst viele Features von der Tabelle zu rekonstruieren.

Tim Pritlove
2:24:30
Pavel Mayer
2:24:32

Parieren. Genau. Ja. Was die Visualisierung angeht, also die Pläne sind dann zum einen durch diese Datenbasis dann bereitzustellen, dass jeder dann auch da selber seine Visualisierung mit. Machen kann, weil das ist mit den äh mit dieser Datenbasis dann halt einfach super einfach ganz super einfach mit Excel hingehen und für deinen Landkreis, wenn du willst, was machen, aber eigentlich ist eben der Plan dann auch, Mhm. Und sagen, für jeden Landkreis zumindest diese Visualisierung in der Art, wie ich sie für ganz Deutschland mache, somit Institzverlauf und erwert und Verlauf, wie viele, Menschen gestorben äh sind und andere Dinge, dass halt jeweils in eine Grafik äh zu packen und die dann auch schon mal fertig zu produzieren oder äh alternativ halt mit irgendeinem einem Framework äh daraus dann interaktive Grafiken zu produzieren, die dann vom Java Skript im Browser erzeugt werden, so äh ja, wie das dann auch mit Dash der Fall ist. Und auch so technisch äh habe ich das Ganze bisher in Peißen realisiert. Ich habe auch diesen. Super Quick and Dirty Code äh ist, befindet sich auch auf Gitarb. Ähm es ist allerdings im Moment eine Zumutung auch äh ja sich damit zu beschäftigen, aber ich habe ihn trotzdem rausgehauen, weil es gib. Keine Dokumentation dazu oder wie man das Ding verwendet, aber wer neugierig ist, kann da halt dann dann trotzdem äh mal einen Blick reinwerfen und ja äh. Wer ich meine ich bin eigentlich eher Technologie agnostisch, aber äh ich, ja ich hab jetzt nur mal den den Weg über Peißen, so das Schweizer Taschenmesser ähm. Andere Leute machen's gerne auch mit Notes, JavaSkript, ja. Kann man auch tun, ist auch ein großes, großes Universum Schauen wir mal. Also ich ich werd's auf jeden Fall jetzt voran äh treiben und gucken, wer dann äh Lust hat, äh sich sich. Ja zu zu beteiligen oder Dinge damit zu machen, kann sich halt halt auch gerne bei mir. Melden ähm oder auch in den am besten in den in den Kommentaren äh irgendwie eine Möglichkeit hinterlassen, äh wie ich die Leute kontaktieren kann. Ich bitte dann aber um Verständnis, äh wenn das vielleicht dann doch etwas länger dauert, weil ich will erstmal die Sachen, die jetzt noch, gerade offen habe, erstmal fertig machen und dafür sorgen, dass die Tabelle wieder. Richtige Dinge anzeigt und dann würde ich an dem Punkt äh dann äh ja durchaus auch gerne. Vielleicht sogar ein ein Projekt starten. Hm und. Ich habe einen Server äh mehrere Server draußen, die leistungsfähig genug sind, dass man das dann auch dort laufen lassen kann, weil das andere Problem ist. Mhm bei größeren Mengen ähm, Hosting oder größeren Rechenaufwand, also vierzig Gigabyte oder so zum Download auch anzubieten wenn du das auf Amazon machst oder anderen Dingen oder Githab oder so dann geht das halt super krass, ins Geld. So und äh ja deshalb halt ähm. Ja, aber da habe ich, habe ich halt eine eigene Infrastruktur, hm. Wo ich im Übrigen dann auch noch, falls jemand dann Lust äh hat, äh dort auch ein bisschen. Mitzuhelfen, dann dort ein System aufzubauen, was. Bisschen Virtualisierung einsetzt und Monitoring und äh den den ganzen Kram, den man halt so so braucht und ähm ja äh hinreichend zugenagelt ist, dass dass keiner aufhakt und ähm ich habe da schon einen Freiwilligen, der unter der Bedingung mitmacht, dass sich noch ein anderer Freiwilliger findet äh. Also und dann äh wie gesagt, wo ich auf jeden Fall äh äh durchaus äh dann auch Hilfe äh äh gebrauchen kann, ist dann bei dem, ganzen äh Web. End fürs Webfrontend. Äh so oder wie auch immer man das nennen will und äh ja.

Tim Pritlove
2:29:52
Pavel Mayer
2:30:49

Was ich auch noch ganz gerne dann machen würde, äh so Dinge, die ich auch schon lange auf dem Schirm habe, dann äh zum Beispiel auch zu gucken, das wäre ein schönes Subprojekt, Crowler zu machen oder einen eine Pipeline, die halt die aktuellen Wetterdaten für jeden Landkreis einspeist um dann nochmal äh eine statistische Auswertung fahren zu können für alle Landkreise. Denn irgendwie Wetter und Infektionszahlen irgendwie zusammenhängen, dass das wäre noch interessant, weil wenn man halt das für hinreichend viele Kreise macht, kann man dort daneben auch äh raus rechne mal gucken wo war denn das Wetter anders aber die Maßnahmen gleich oder alle anderen Umstände, gleich und dann habe ich halt die Hoffnung, dass man da vielleicht ein bisschen bessere Werte für jetzt die Frage Saisonalität oder genauer sogar wetterabhängigkeit ähm äh. Dass dass man das halt ähm ein bisschen besser untersuchen kann, dass wir Beispiel ein schönes Subprojekt, andere Sache, die ich auch gelegentlich äh gemacht habe, ist ähm lang Google Trendsbörse Zahlen aus Google Trends rauszuholen, also sprich Suchbegriffe, wann wurde wie häufig nach welchem Suchbegriff, gesucht, zum Beispiel nach Lockerung oder nach Lockdown oder nach Corona überhaupt oder so. Und da stellt man dann eben auch fest, äh dass es da auch interessante Kurven äh gibt und äh die halt dann mit der äh Infektionsentwicklung oder mit der R Entwicklung. Zu korrigieren, also so ein bisschen, wenn man das Thema Nachrichtenlage äh auch numerisch, zu erfassen, äh dass, zum Beispiel auch so ein interessantes Subprojekt äh plus natürlich dann, wenn man das alles hat, äh kann man dann wieder. In äh eine richtig geile äh Prognose machen, die nicht nur die Zahlen mit einbezieht, sondern auch die Nachrichtenlage mit einbezieht äh so und äh ja, ich wüsste nicht, dass es irgendwas in der Richtung bereits gibt. Also äh ich denke ähm ja, das könnte einfach Spaß machen, da was Neues äh auf die Beine zu stellen, was auch dann nicht nur eine einmalige Studie ist, sondern was dann halt einfach auch läuft und und und weiterläuft und sozusagen jeden Tag daneben, neue Daten und Prognosen und Erkenntnisse liefert. Ja, das ist die Vision. Schauen wir mal.

Tim Pritlove
2:34:04
Pavel Mayer
2:34:28