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UKW064 Corona Weekly: Condition Ultra

Das wöchentliche Update zu Zahlen, Dunkelziffern und digitalen Fragen in der Corona-Krise

Es lag eine Menge auf dem Tisch und so ist diese Folge etwas länger geworden. Wir sprechen zunächst über Pavels wiederauferstandene Riskotabelle und welche Betrachtungen sich hier vielleicht in der nahen Zukunft noch mit realisieren lassen könnten. Dann schauen wir auf die Zahlen, die Auswirkungen von Varianten, Schneestürmen in Bielefeld und Pollenflug, den Fortschritt der Impfkampagne und die Diskussion um Impfreihenfolgen die Vorhersagbarkeit der nächsten Phase. Dazu noch ein paar Meldungen von der Impfstofffront und welche Auswirkungen Schnelltests haben könnten.

https://ukw.fm/ukw064-corona-weekly-condition-ultra/
Veröffentlicht am: 13. März 2021
Dauer: 00:00


Kapitel

  1. Intro 00:00:00.000
  2. Begrüßung 00:00:31.872
  3. Hintergrundinformationen 00:01:19.764
  4. Neues zur Risikotabelle 00:05:18.224
  5. Situation in Deutschland 00:26:03.510
  6. Dispersion, Zufall und neue Varianten 00:34:18.735
  7. B1117 und Kinder 00:40:42.425
  8. Situation in den Bundesländern 00:45:48.676
  9. Schneesturm in Bielefeld 00:54:24.494
  10. Pollenflug 01:01:38.329
  11. Die Pandemie vorhersagen 01:04:45.304
  12. Situation im Ausland 01:14:54.260
  13. Impfkampagne und Verfügbarkeit von Impfstoffen 01:27:00.261
  14. Impfreihenfolge 01:39:25.172
  15. Impfsimulator 01:44:24.836
  16. Digitale Impfquotenmonitoring 01:50:15.581
  17. AstraZeneca und die Skeptiker 01:55:04.003
  18. Neuer Impfstoff von Johnson & Johnson 02:04:44.168
  19. Human Challgenges 02:11:47.619
  20. Auswirkung von Impfungen auf Long Covid 02:23:24.348
  21. Wahrscheinlichkeiten von Hospitalisierung und Tod 02:28:03.936
  22. Schnelltests und Testläufe 02:36:58.150
  23. Ausklang 02:54:02.416

Transkript

Tim Pritlove
0:00:32
Pavel Mayer
0:00:45
Tim Pritlove
0:00:46

Das ist die vierundsechzigste Ausgabe von Corona Wiekli. Wir haben heute den zwölften Mai äh nein, noch nicht, Entschuldigung, wir haben den zwölften März zwanzig einundzwanzig wir schauen zwar immer in die Zukunft aber wir reisen noch nicht dahin Ja genau, wir haben wieder ein äh Ping, volles Programm für euch ist doch so einiges passiert hinter den Kulissen und auch in aller Öffentlichkeit natürlich, Wir werden wieder ein paar Zahlen zusammenfegen und so weiter. Vielleicht da ich jetzt auch nochmal auf die Downloadzahlen letzte Woche geschaut habe und festgestellt habe, dass es da nochmal ein erheblich gesteigertes Interesse gab. Vielleicht eine kurze Hintergrundinformation nochmal hier zum Format als solchen UKW ist ja eigentlich ein ja ein Podcast, der sich mit vielen Themen beschäftigen soll, aber wie es eben nun mal so kam, haben wir einen totalen Schwerpunkt hier, auf die Gronakrise und Pavel und ich machen das jetzt hier seit ja, seit einem Jahr jetzt genau, ne? Das ist jetzt soweit, also wir hatten tatsächlich die allererste Sendung, genau vor einem Jahr aufgenommen, gerade als klar war, Lokdown jetzt äh geht's irgendwie los, ne schau grad nochmal genau nach dem Datum, ja dreizehnter dritter, also wirklich genau vor einem Jahr Und seitdem haben wir ähm uns, wenn man jetzt mal von so einer kleinen Sommerpause absieht, hier wöchentlich eilig um dieses Thema gekümmert, uns die Zahlen angeschaut, aber dann eben im zunehmenden Maße auch all das versucht umzusetzen und zu artikulieren, so es uns selber auch klar geworden ist, so wie wir uns selber damit beschäftigt haben Wir sind also jetzt keine Hobbyvirologen und oder vielleicht sind wir Hobbyvirologen, aber wir sind halt auch gleichzeitig Hobby, Statistiker, Hobby, Mathematiker, Hobby, was weiß ich, irgendwie.

Pavel Mayer
0:02:46
Tim Pritlove
0:02:49

Ja, das das trifft's vielleicht sogar noch ein bisschen besser, ne? Also wir äh versuchen einfach nur zu vermitteln, was wir selber verstanden haben aus dem, was, was eben so rumliegt und das liegt ja eine ganze Menge rum. Studien über alles mögliche, Ereignisse, über alles Mögliche. Ja. Und das macht auch immer noch Spaß. Pavel hat dann halt irgendwann angefangen eine große Zahlentabelle zusammenzutragen, die Risikotabelle. Da gehen wir jetzt gleich auch nochmal im Detail drauf ein, weil sich da ja eine ganze Menge getan hat und ja, wir planen ähm das jetzt das Format so fortzuführen, solange es Bedarf gibt, sprich solange diese Krise noch zu viel Unwegbarkeiten für uns alle bietet, aber auch sagen wir mal, seiner ganzen Entwicklung her interessant bleibt, bleiben wir hier am Ball und ja und wenn ihr, UKW noch nicht kanntet oder vielleicht auch die Meterebene noch nicht kanntet, dazu vielleicht auch nochmal ein Wort, also Meterebene, das ist so mein Podcast Projekt von mir, Tim Prittler, ich mache das mittlerweile seit fünfzehn Jahren. Und habe eine ganze Menge Podcasts gestartet und ich mache eigentlich auch eine ganze Menge Podcast noch parallel, Da könnt ihr mal auf Meterebene ME schauen, da ist so einiges zu finden. Äh für jeden Geschmack was dabei. Ich habe auch schon immer sehr viel mit Wissenschaft gemacht, Raumzeit ist ein Podcast über Raumfahrt, Forschergeist ist ein Podcast, der sich mit sehr vielen unterschiedlichen Disziplinen, der Wissenschaft beschäftigt und gerade auch in den letzten Folgen und Spoiler Alard auch in der nächsten Folge voraussichtlich auch nochmal spezifisch mit Fragestellungen rund um die Corona-Krise auch beschäftigt. So wie das auch äh dann auch bei Lokbuch Netzpolitiken, Podcasts mit Linus, Neumann zusammen mache, auch wöchentlich, auch öfter niederschlägt, da haben wir uns zum Beispiel. Diese Woche gerade über solche Themen wie den digitalen Impfpass und so weiter ordentlich die Bäuche gehalten, Das sind dann alles so Sachen, die wir jetzt hier nicht machen. Hier ist unser Fokus einfach ganz klar auf den Zahlen und Parametern, die unser aller Leben in dieser Krise im Wesentlichen so begleiten und mitsteuern Ihr könnt äh diesen Podcast auch unterstützen, mit der Ebene Punkt ME, ne, nicht DE, ME Slash äh. Spenden ist eure Möglichkeit hier dazu beizutragen dieses. Format und viele andere Formate der Mieterebene weiterhin tragbar zu machen. So, genug der Vorrede, steigen wir mal ein, Pavel, deine tolle Risikotabile, hat zwar immer noch keine eigene Domäden bekommen, Ich baue jetzt hier mal ein bisschen Druck auf. Aber du hast ja letzte Woche angekündigt, dass da umfangreiche Umbaumaßnahmen äh erforderlich waren und wenn ich das richtig sehe, hast du die ganze Woche dich mit, Projekt rumgeschlagen.

Pavel Mayer
0:05:43

Ja, nicht die ganze Woche, aber äh so äh jetzt so die letzten beiden Tage und es, sozusagen dann auch der Punkt einer Arbeit, die mich immer wieder mal Monate beschäftigt äh hat oder seit Monaten äh ich äh immer mal wieder äh so ein paar Stunden mich rangesetzt hatte, aber jetzt, habe ich halt in einem Push äh so das Ganze jetzt fertig gemacht. Das war dann doch noch einen ganz schöner Akt. Bevor ich wieder alle Spalten der Tabelle füllen konnte, also es ging dann los irgendwann hatte ich's dann so hatte ich's dann so die ersten Spalten dann drin, aber, das hat dann immer noch irgendwie anderthalb Tage gedauert, bis dann wirklich die Daten für alle Spalten berechnet waren und äh ja ähm. Im Wesentlichen bis auf alles, was unter Fälle strickt, sieben Tage steht, äh da, ist die äh sind die Zahlen noch so nicht korrekt, da ist noch ein Fehler drin, aber alle anderen Zahlen äh sind halt äh perfekt, Also insofern äh dass sie halt mit täglich auch veröffentlichten Zahlen genau übereinstimmen. Also die die Fallzahlen jetzt bei, neu oder die Gesamtzahl der Fälle oder Gesamtzahl der Sterbefälle und alles was daraus abgeleitet ist, dass ist halt ja äh soweit ich sehen kann absolut korrekt, was halt ich dann noch nachdem ich dann in der Begeisterung, als es dann heute früh funktionierte nach mehr oder weniger durchgearbeiteter Nacht und ich die Tabelle dann online gestellt hatte, kam dann ganz schnell so die Meldung hier wegen äh ja aber sieben Tage äh Institanz ist ja nicht richtig so. Also die sagen weicht ja jetzt von dem ab, was auf dem RKI-Dashboard zu sehen ist und. Dann hatte ich eigentlich ja wie gesagt diese Fälle strikt sieben Tage um das zu berechnen, aber diese Berechnungen sind noch nicht ganz korrekt, da muss ich nochmal nochmal rüber. Weil ich ja naiver Weise angenommen hatte, dass Fälle, die in weniger als sieben Tagen auch gemeldet werden, dann auch in die sieben Tage Institz eingehen, aber das tun sie halt in, nur zu bestimmten Zeitpunkten, aber der eigentliche Punkt ist äh so, wo ich dann nochmal genau drauf gestoßen bin, weil ich habe dann halt nachgerechnet. Es ist halt so, Du kannst halt ganz einfach natürlich gucken, wie viele Fälle wurden jetzt in den letzten sieben Tagen einfach neu gemeldet oder du nimmst den absoluten Fallstand von vor sieben Tagen und vergleiche sie mit heute, also ziehst es eine von dem anderen ab und kriegst halt eine Zahl von Fällen raus für, Deutschland für die Bundesländer oder auch für jeden einzelnen Landkreis ist halt einfach so, weil die, Zahlen fallen da halt alle ganz klar raus so. Und jetzt würde man ja naiver Weise denken so okay, hm wenn ich jetzt die sieben Tage Instit, haben will, nehme ich doch einfach die äh in den letzten sieben Tagen gemeldeten Fälle und dann habe ich das. Wir hatten vorher schon ja das Thema diskutiert oder immer wieder und viele andere auch, dass halt Fälle unter den Tisch fallen, weil, ja das RKI eben die sieben Tagesinstitenz nicht auf Basis der in den letzten sieben Tagen, veröffentlichten Fälle nimmt, sondern auf Basis des Meldedatums bei. Äh Gesundheitsamt. Also sagen, wenn das äh Meldedatum, Beim Gesundheitsamt länger als sieben Tage zurückliegt aber der Fall erst gestern beim RKI eingetroffen und erst gestern gezählt wurde so dann zählt er halt für die Institenz nicht mit Das muss man halt wissen, führt halt zu verschiedenen Problemen natürlich noch erstens, wie gesagt, dass die veröffentlichten Zahlen und die sieben Tage Institenz nicht übereinstimmen in bestimmten Fällen, gerade auf Landkreisebene, stellst du fest, die offizielle sieben Tage Instit, runtergegangen, aber die Zahl der Fälle ist gestiegen, so von einer Woche auf die andere, so. Das. Ist halt auch, würde ich sagen, erstmal nicht intuitiv. Äh.

Tim Pritlove
0:10:54
Pavel Mayer
0:10:56
Tim Pritlove
0:11:22
Pavel Mayer
0:11:24
Tim Pritlove
0:13:03
Pavel Mayer
0:13:07
Tim Pritlove
0:13:25
Pavel Mayer
0:13:53
Tim Pritlove
0:14:03
Pavel Mayer
0:14:08
Tim Pritlove
0:14:26
Pavel Mayer
0:14:30
Tim Pritlove
0:14:33
Pavel Mayer
0:14:38
Tim Pritlove
0:14:40
Pavel Mayer
0:15:45
Tim Pritlove
0:17:18
Pavel Mayer
0:17:42
Tim Pritlove
0:17:54
Pavel Mayer
0:18:11
Tim Pritlove
0:19:22
Pavel Mayer
0:19:24
Tim Pritlove
0:20:05
Pavel Mayer
0:20:34
Tim Pritlove
0:21:10
Pavel Mayer
0:21:22
Tim Pritlove
0:21:29
Pavel Mayer
0:21:35
Tim Pritlove
0:22:21
Pavel Mayer
0:22:54
Tim Pritlove
0:22:56
Pavel Mayer
0:23:11
Tim Pritlove
0:23:36
Pavel Mayer
0:23:56
Tim Pritlove
0:25:06
Pavel Mayer
0:25:30
Tim Pritlove
0:26:03
Pavel Mayer
0:26:18
Tim Pritlove
0:27:48
Pavel Mayer
0:28:35
Tim Pritlove
0:30:07
Pavel Mayer
0:30:11
Tim Pritlove
0:30:13
Pavel Mayer
0:30:15
Tim Pritlove
0:30:51
Pavel Mayer
0:31:19

Ja

Tim Pritlove
0:31:20
Pavel Mayer
0:31:26
Tim Pritlove
0:32:12
Pavel Mayer
0:32:36
Tim Pritlove
0:33:31
Pavel Mayer
0:33:34
Tim Pritlove
0:33:39
Pavel Mayer
0:34:17

Ja im Gegenteil ähm insbesondere Ja, wir hatten ja auch das das Thema Dispersion schon mal ganz früh, nämlich die die Frage, wie viele Leute stecken eigentlich äh wie viele an und äh, wie verbreitet es jetzt äh sowas und wie sehr. Bringt das auch quasi einen Zufall äh in in das Ganze Geschehen rein. Sodass äh wenn du Pech hast und du hast irgendwo, weiß nicht, zwei, drei Supersprayer oder wenn ich sage mal. Wahrscheinlich, so wie es ist, ungefähr zehn Prozent der Leute für achtzig Prozent der Infektionen äh zuständig sind. Also zehn Prozent der der Infizierten ähm. Ja plus dass es halt. Auch unterschiedlich viele Verbindungen zwischen verschiedenen Gegenden von von Deutschland gibt und. Im Effekt kann's dann sein, dass irgendwo in irgendeinem bestimmten Milieu oder in irgendeiner geografischen Gegend. Das Ganze jetzt erstmal hochkocht und dann äh da noch nicht so richtig ausbrechen äh kann, so aber irgendwann bricht es dann vielleicht aus äh so oder äh reißt's dann irgendwo hin und dann. Mit ein bisschen Pech sage ich mal, äh kann plötzlich das Infektionsgeschehen irgendwo in die Höhe gehen, ohne dass du, wirklich einen klaren Grund dafür ausmachen kannst, warum es jetzt äh dort vielleicht gerade steigt oder auch umgekehrt, warum irgendwo gerade etwas nicht steigt, weil ich, ja keine Ahnung ähm man trifft sich nur noch mit den Leuten hm, die man sowieso kennt und macht keine neuen Freunde, geht eh nicht aus und ja und irgendwie alle die das tun haben sich schon mal durchinfiziert die ganzen Unvorsichtigen und die Vorsichtigen so passen jetzt halt auf und infizieren sich nicht. So, das kann halt auch ein Effekt sein.

Tim Pritlove
0:36:39
Pavel Mayer
0:37:15
Tim Pritlove
0:38:15
Pavel Mayer
0:38:19

Fünfzig, sechzig, siebzig Prozent. Ich ich hatte jetzt nie für ganz so hoch gehalten, da habe ich auch gesagt, weil sonst hm wären halt, die sinkenden Zahlen in England nicht so äh zu erklären gewesen, wenn das wirklich jetzt so der absolute Superbuck. Wäre äh aber dreißig bis vierzig Prozent bei Kindern sind halt auch schon natürlich schlimm genug, das heißt ähm dass du, wenn die neue Variante kommt wenn du vorher mit der alten Variante einen R-Wert von null Komma neun hattest oder null Komma acht, dann liegt der halt hinterher bei hundert Prozent eben ja, über eins und die Zahlen steigen an. Ähm. Auf der anderen Seite ja wird's natürlich jetzt wärmer, mh so dass das drück. Wiederum ein bisschen auf den Erde aber das sind halt auch alles jetzt so nicht lineare Effekte. Man kann zwar ungefähr sagen ja ähm, Es ist wird besser, je wärmer und sonniger, es wird, aber. Wie groß die Auswirkung es wissen noch nicht. Nur wenn's jetzt tatsächlich die dreißig Prozent sind bei B eins eins sieben bedeutet das, dass wir schon eigentlich eine ganz gute Chance haben oder gehabt hätten, die Zahlen runterzukriegen, muss man jetzt sagen. Und die Öffnungen bisher haben ja einen geringeren Beitrag. Zum Wachstum geleistet oder praktisch fast gar nicht, also er ist im Moment gar nicht erkennbar. Eigentlich oder vielleicht von null Komma null fünf bis also fünf bis zehn Prozent auf den auf den R äh Füller, ich bisher Lockerungsbedingt und weiteres, fünfzehn Prozent eben durch die Verbreitung der der neuen Mutante. So.

Tim Pritlove
0:40:33
Pavel Mayer
0:41:17
Tim Pritlove
0:41:20
Pavel Mayer
0:41:23
Tim Pritlove
0:42:48
Pavel Mayer
0:44:03
Tim Pritlove
0:44:15
Pavel Mayer
0:44:35
Tim Pritlove
0:45:05
Pavel Mayer
0:45:09
Tim Pritlove
0:45:44
Pavel Mayer
0:46:03
Tim Pritlove
0:46:51
Pavel Mayer
0:46:55
Tim Pritlove
0:48:11
Pavel Mayer
0:48:20
Tim Pritlove
0:48:26
Pavel Mayer
0:49:37
Tim Pritlove
0:49:44
Pavel Mayer
0:49:47
Tim Pritlove
0:49:49
Pavel Mayer
0:49:53
Tim Pritlove
0:50:05
Pavel Mayer
0:50:07
Tim Pritlove
0:50:08
Pavel Mayer
0:50:16
Tim Pritlove
0:51:33

An der Stelle müssen wir auch nochmal einen kleinen Nachtrag äh liefern, ähm bezüglich Änderungen in der Tabelle. Du hattest ja erst vor Kurzem mal so zwei Spalten eingefügt, wo so deine deine Traumzustände abgebildet sind und wann man die denn erreicht, ja? Also, Vergleich zur ersten Welle, wo wir es ja geschafft haben durch den Lokdown, die Institenz bis auf sieben runterzubringen, eine Zahl, die einem schon vollkommen unwirklich vorkommt, beziehungsweise in der Folge dann sogar äh bis drei bis dann halt wieder der normale Sommer eingeleitet wurde äh da gab's jetzt bis vor kurzem eine entsprechende Berechnungsspalte, wie lange es denn dauern würde, wenn man da landet. Das waren aber alles völlig utopische Zahlen. Jetzt hast du es halt genau auf die aktuelle Diskussion befindlichen fünfzig und einhundert als Ziel angesetzt, das heißt, man kann halt jetzt sehen, okay, wenn es sich so weiterentwickelt, wie es sich jetzt gerade entwickelt, wo sind wir denn in vier Wochen äh beziehungsweise In acht Wochen einerseits oder anders. Wie lange dauert es, bis wir bei fünfzig sind oder wie lange zurückliegt das äh und entsprechend bei einer Institenz von einhundert, wenn man das jetzt mal auf Berlin übersetzt, dann würde das jetzt gerade bedeuten. Berlin hat eine Institution von einundsechzig drei, hat einen R von null Komma acht sieben. Würde das so weiterlaufen, wären wir in vier Wochen bei dreiundzwanzig, neun, in acht Wochen, bei neun Komma drei. Also eigentlich paradiesische Zustände. Ja, oder anders ausgedrückt. Wir brauchen noch sechs Tage bis zu fünfzig und ähm, Die hundert haben wir schon vor zwei Wochen verlassen sozusagen, Das kann man da jetzt mal rauslesen aus so einer Minus fünfzehn, um mal so ein bisschen klarzumachen, wie man diese Zahlen lesen muss, ja, ne.

Pavel Mayer
0:53:17
Tim Pritlove
0:53:53

Ja, du könntest die Zahlen noch einfärben, ne, weil das Beispiel ist gerade sehr gut, ne, weil die minus fünfzehn kann ja auch bedrohlich sein, aber in dem Fall ist sie ja positiv, ne? Als es ist eigentlich eine grüne minus fünfzehn, weil sie sagt, wir haben die die hundert vor rechnerisch vor fünfzehn Tagen verlassen und das ist ja gut so, äh während es halt auch sein kann, wir erreichen sie nie weil wir schon drüber sind. Also müsste man das nochmal in Relation setzen. Ach so viele Ideen, ne? Was man nicht alles noch äh toller und besser machen könnte. Na gut. Dann lass uns mal kurz auf diesen Aspekt dieser Saisonalität äh eingehen und äh was man denn vielleicht aus den Zahlen künftig, also aus diesen Neuaufbereiteten Zahlen deiner Risikotabelle. Lustiges äh rauslesen kann In Zukunft oder vielleicht auch jetzt schon und zwar bin ich auf so ein Frett gestoßen. Ähm. Fand ich ganz lustig, weil er sich ähm einerseits mit Bielefeld beschäftigt hat und andererseits äh mit einer ja, eine Ausnahmesituation, weil wir hatten ja diesen Wintereinbruch vor ein paar Wochen. Und das betraf ja die Mitte Deutschlands und den Westen nochmal sehr viel härter als hier zum Beispiel in Berlin. Ich lese mal kurz diesen Trepp vor. Ähm kurz das Red über den möglichen Impact eines harten, kurzen Logdowns und die Möglichkeit von Zirokowit schreibt dort äh Moment, wer schrieb äh Geheimrat äh Freakout Und ähm genau, am sechsten zweiten, einundzwanzig ist ein Schneestumm über Ostwestfalen-Lippe gezogen. Der Schneefall hielt fast zwei Tage an, böger, bis stürmischer Wind führte teils zu heftigen Schneeverwegungen. In der Folge ist in Bielefeld für mindestens sieben Tage fast der komplette ÖPNV ausgefallen. Kitas waren komplett dicht. Viele Arbeitnehmer blieben teils einige Tage daheim, Autofahren war kaum möglich. Postpakete wurden nicht zugestellt, LKWs fuhren nicht Bei eisigen Temperaturen gingen die Menschen stattdessen vor die Tür aufgrund des bögenen Windes und Temperaturen deutlich in den Minusgraden fand eine stabile Eirosolbildung kaum statt nach knapp vierzehn Tagen war der Spuk vorbei, vor Frühling stand vor der Tür. In den letzten vierzehn Tagen ist die Institanz in Bielefeld plötzlich rapider, gefallen, es wurden kaum noch Neuinfektionen gemeldet an einigen Tagen wurden gar keine Neuinfektion mehr gemeldet. Der prozentuale Anteil an Mutation liegt bei knapp dreißig Prozent. Tiefpunkt der Institenz waren am vierten und fünften dritten, und so weiter. Also auf jeden Fall äh es geht hier noch ein bisschen weiter. Ich will euch jetzt nicht mit den ganzen Details äh nerven. Der Link ist drin. Tatsache ist Am sechsten zweiten hat Bielefeld heftiges Ausnahmewetter. Erwischt und ist förmlich eingefroren in seinen Aktivitäten. Ja und das äh hat uns mal motiviert mal. Die Daten reinzuschauen, ob man denn da irgendwas rauslesen kann. Kann man da irgendwas rauslesen.

Pavel Mayer
0:56:46
Tim Pritlove
0:56:51
Pavel Mayer
0:57:25
Tim Pritlove
0:57:30
Pavel Mayer
0:57:32

Gucken zwar eigentlich zwei Wochen Verzögerung reinrechnen. Gut, was man auf jeden Fall erstmal feststellen kann ist. Des Bielefeld 'ne deutlich über der deutschen und auch über der Berliner. Höhe liegende Institz hatte, also so die gingen dann fast bis dreihundert, also zweihundertachtzig in der Spitze, sieben Tage Institut. Aber ist dann sehr schnell dann vom Höhepunkt. Äh ziemlich rasch gefallen äh dann und zwar unter deutsches und berliner Niveau. Aber äh diese Dynamik. Herrschte dort schon vor diesem Kälteeinbruch. Was man so ein bisschen sieht, ist es mitten im, Kälteeinbruch die Zahlen, tatsächlich auf einen absoluten Tiefststand äh erreicht haben, weil ich gehe mal davon aus, dass wenn die Leute äh nicht wirklich raus konnten. Viele auch gar nicht zum Gesundheitsamt sind oder viele Dienste äh oder zum Arzt oder wie auch immer, so. Das heißt, wir haben da eine Delle und. Als es dann wärmer wird. Gehen unmittelbar dann die Zahlen so ein bisschen hoch. Das spricht dafür, dass es da quasi so einen Nachholeffekt gab in der Zeit und äh dann sind sie wieder runtergegangen, so insofern würde ich sagen äh ja gibt es definitiv eine Anomalie. Und die hat auch dazu geführt hm dass jetzt Bielefeld deutlich unter Berliner und Bundesdurchschnitt, gelandet ist gerade. Also die hat wahrscheinlich geholfen äh Bielefeld noch ein bisschen weiter nach unten zu drücken, sonst wären die wahrscheinlich äh ja ein bisschen höher ausgetoppt, Stimmst du da mit meiner Analyse überein.

Tim Pritlove
0:59:51
Pavel Mayer
1:00:51
Tim Pritlove
1:01:29

Ja, das wird nochmal ganz lustig, wenn man die Daten dann äh später vielleicht auch wirklich mal mit Wetterdaten äh versuchen zu korrigieren, ne? Gut, ich will das jetzt gar nicht weiter äh strapazieren, aber vielleicht noch eine Meldung, die ich ganz interessant fand in diesem Zusammenhang, weil ja so Saisonalität ist ja so, ne? Also Auswirkung des Wetters ist einfach ein Thema und da gab's dann äh bei der Tagesschau noch die Meldung, das bezieht sich hier auch auf eine Studie von Forschern der technischen Universität München und Helmholtz-Zentrum München die Meinung sind, dass stärkere Pollenflug jetzt im Frühling. Äh gegebenenfalls die Zahl der Corona-Virusinfektionen nach oben treiben kann. Und zwar haben die sich halt ähm Daten äh angeschaut äh an Orten ohne Lokdown Regelungen stieg die Infektionsrate im Schnitt um vier Prozent, wenn sich die Anzahl der Pollen in der Luft um hundert pro Kubikmeter erhöhte Ja, also sie haben sich sozusagen Bereiche angeschaut mit Lokdown Regelungen und ohne und ähm haben halt irgendwie versucht, das miteinander in Korrelation zu bringen, ne. In manchen deutschen Städten seien im Buch Untersuchungszeitraum zeitweise pro Tag bis zu fünfhundert Pollen auf einen Kubikmeter gekommen. Dabei stiegen die Infektionsraten um mehr als zwanzig Prozent. Ja gab es aber in den Gebieten Lokdown Regelungen, halbierte sich die Zahl der Infektionen im Schnitt äh zu der äh Pollenkonzentration, ja? Und es gibt da verschiedene Erklärungen dafür, also einerseits, wenn Pollen fliehen reagiert, die Körperabwehr in abgeschwächter Form auf Viren der Atemwege. Weil die sich dann irgendwie mehr auf diese Pollen konzentrieren oder davon entsprechend beeinflusst werden. Das habe ich nicht so ganz verstanden.

Pavel Mayer
1:03:29
Tim Pritlove
1:03:35
Pavel Mayer
1:03:37
Tim Pritlove
1:03:38
Pavel Mayer
1:04:19
Tim Pritlove
1:04:20
Pavel Mayer
1:05:54
Tim Pritlove
1:05:56
Pavel Mayer
1:07:00
Tim Pritlove
1:07:58
Pavel Mayer
1:08:01
Tim Pritlove
1:08:15
Pavel Mayer
1:08:29
Tim Pritlove
1:09:03
Pavel Mayer
1:09:16
Tim Pritlove
1:10:33
Pavel Mayer
1:11:39
Tim Pritlove
1:12:24
Pavel Mayer
1:12:37
Tim Pritlove
1:12:38

Zahl der Gänseblümchen im Berliner Parks äh hat jetzt halt äh auf auf die Pandemie dann halt keinen keinen Einfluss, aber mindestens das einzige ist, was äh das System lernt, dann versucht es halt die Züge herzustellen, wo keine sind, ne? Also Maschinenlearning hat auch so viele äh Pitfalls, das finde ich immer wieder bemerkenswert. Äh hier hast du das gesehen vor ein paar Tagen ging das doch irgendwie rum. Also auch so, wo es darum ging, so ein Schien-Learning auf Bildern und das das System soll dann irgendwie sagen, was ist denn das. Und dann äh ich weiß nicht mehr ganz genau, was da abgebildet war. Auf jeden Fall hat das System richtig erkannt, was auf diesem Foto war und dann hat aber irgendjemand äh einfach so ein bisschen Tape. Drauf geklebt und draufgeschrieben Tee und dann war das irgendwie Tee. So ja vollkommen egal was sonst noch so auf diesem Bild drauf war ne, weil einfach dieses Modell vorher halt viel Dinge gesehen hat, die beschriftet sind und wenn da Tee drauf stand, war halt die Wahrscheinlichkeit hoch. Also das das bricht relativ schnell auseinander, wenn das, Modell nicht wirklich einen Bezug hat und deswegen habe ich so meine Zweifel, dass das jetzt einfach wäre, hier relevanten Faktoren zu finden, die dann tatsächlich eine hohe Aussagekraft haben äh für die Zukunft ne. Anyway. Auf jeden Fall könnt ihr euch mal angucken äh für Deutschland und Polen gibt's hier so ein bisschen das Race. Ich wollte ja eigentlich auch nur so ein bisschen darauf hinaus, dass es äh. Will nicht sagen, Konsens gibt, aber es zeichnet sich ab, dass alle, die jetzt gerade mit wissenschaftlichem Blick auf diese Sache schauen oder auch mit einem mathematischen Blick, eher skeptisch sind, dass wir fallende Zahlen in absehbarer Zeit sehen werden.

Pavel Mayer
1:14:23
Tim Pritlove
1:14:52
Pavel Mayer
1:15:03
Tim Pritlove
1:15:04
Pavel Mayer
1:15:06
Tim Pritlove
1:15:09
Pavel Mayer
1:15:26

Ja, ich habe also verschiedene, wie gesagt, verschiedene Länder äh rausgepickt. So ähm. Griechenland äh kommt jetzt in die zweite Welle so ist jetzt, sogar in der Institanz deutlich über Deutschland mittlerweile, obwohl es eigentlich ganz gut durchgekommen ist. Das habe ich deswegen als Beispiel gewählt, weil dort ist es halt schon ein bisschen wärmer als bei uns. Sie sind uns wahrscheinlich, Temperaturmäßig äh wettermäßig, einfach ein, zwei Monate voraus und trotzdem geht's da gerade hoch. Auch bei den Finnen und Norwegern, die ja. So bisher, ich sage mal, Musterschüler waren eigentlich eher. Ja, haben wir, haben wir auch wieder gerade den Anstieg noch nicht ganz drastisch, aber wir hatten ja auch, einem unserer Klapphauses einen in ähm Norwegen lebenden Exildeutschen. Ähm der da so ein bisschen berichtete und. Also die Norweger haben halt auch von Anfang an der Panimie hm auch alle möglichen Maßnahmen ergriffen, wobei. Keine Lokdowns glaube ich in dem Sinne ähm aber die Leute halten sich wohl alle ganz gut dran, Problem. Haben sie mit, Schwedenreisenden, weil dort gerade Alkohol und so halt viel billiger ist, das heißt die haben halt ein Grenzproblem wohl definitiv in Norwegen, dass da halt viel aus Schweden rüber schwappt und. Rübergeschwappt ist. Ich das gehört habe. USA natürlich immer von Interesse und. Die haben's halt geschafft eigentlich jetzt wieder fast äh runterzukommen. Auf einem Niveau vor der. Letzten Welle, dass sich das immer so ein bisschen aufgeschaukelt, also mit jeder Welle äh ist es in der USA hochgegangen, aber dann nicht wieder richtig runtergegangen, außer jetzt in der letzten, aber, auch immer noch auf. Zumindest den Zahlen nach 'ne deutlich höhere Institution als Deutschland aber dafür testen Sie auch mehr. Also sie sind wahrscheinlich liegen die nicht liegen wir nicht ganz so weit auseinander. Hm, wie das die reinen äh Zahlen suggeriert. Ja Schweden hat jetzt auch schon irgendwie ist ist seit Jahresanfang. In eine dritte Welle gegangen, die aber jetzt auch sie im Griff zu haben scheint, die haben ja da jetzt auch ganz schön politischen Kampf gehabt in Schweden. Weil äh ja welche Maßnahmen dürfen überhaupt und so, haben neues Gesetz erlassen, um halt mehr eingreifen zu können in das in das tägliche Leben, aber ähm ja. Gut, dann zu den Ländern, also Estland ging ja jetzt durch die Presse, weil die die Kontrolle verloren haben und die haben jetzt mittlerweile eine fast eine Tausender Institanz. Erreicht und äh noch keine Zeichen dafür, dass es irgendwie sich abschwächt oder verlangsamt. Also. Läuft, gerade krass hoch. Ja und die Tschechens haben gerade jetzt ihre dritte äh Welle äh überschritten, so den den Höhepunkt, wie es aussieht. Interessant ist, dass sie's jetzt zum dritten Mal geschafft haben, die Institenz auf tausend. Hochgehen zu lassen so die die Peaks äh sind fast konsistent. Die Tschechien hinlegt. Ähm, aber das letzte Tal war halt äh ja nur halb so tief wie das Tal davor. So also es schaukelt sich. So ein bisschen auf und ja die Situation ich möchte es gar nicht hören die letzten Nachrichten. Ich da gehört hab waren alle nicht gut, das war mir schlechte Laune. Ja hm. Interessant ist, sind vielleicht auch nochmal so der der Blick aufs aufs Weltgeschehen. Also weltweit ziehen die Zahlen auch wieder langsam an. Was im Wesentlichen aber auf Europa und Südamerika zurückzuführen äh ist. Andere Regionen konnte ich da jetzt nicht so richtig ausmachen. China taucht halt gar nicht auf in dem Maßstab, die haben irgendwie äh so ein Pixel am Anfang, so ein Pixel hoch und seitdem ist es, ist dort null. Afrika. Tut sich auch nicht viel, wobei man sich bei Afrika halt immer fragt, äh ja, testen die überhaupt, liegt es vielleicht daran, aber. Es gibt Länder, wo dort auch getestet wird, aber insgesamt ja den reinen Zahlen nach, ist da auch nicht viel los und. In Indien ebenfalls nicht. Und Asien ja insgesamt ist dann auch unter ferner Liefen aber eben den Zahlen nach immer noch äh über Indien, Afrika und China sowieso. Und ja über dem Weltdurchschnitt dann, wenn man jetzt die großen ist halt Russland ähm. Und dann kommen irgendwann wir und die USA, wir liegen jetzt. Zumindest, was jetzt die Institzen, die gemeldeten angeht, so. Gleich äh nehme ich nicht USA, Nordamerika, also also im Prinzip die Kombination aus Kanada und äh den USA liegt jetzt bei deutschem Level. USA liegt noch drüber.

Tim Pritlove
1:22:16
Pavel Mayer
1:22:20
Tim Pritlove
1:22:58
Pavel Mayer
1:23:03
Tim Pritlove
1:23:53
Pavel Mayer
1:23:55
Tim Pritlove
1:24:39

Ich hätt's mir eigentlich so fürs Ende äh der Sendung bereitgelegt, aber Bodo ist schon äh bringst, also äh in Deutschland wird ja auch schon darüber geklagt, dass das äh Geschäft mit Erkältungsmitteln äh einbricht. So schlimm ist es jetzt eigentlich schon, ne? Also äh und zwar jetzt nicht nur Erkältung, sondern auch so Durchfallläuse. Das ist alles nicht mehr nachgefragt. Die entsprechende Medikation. Finde ich überraschend, wenn man mal drüber nachdenkt, ne? Weil das sind halt alles so einerseits virale Sachen, beziehungsweise im Falle von Läuse halt auch eben Kontaktproblematik. Besondere bei Kitas, insbesondere in Schulen und so, da geht das ja immer rum mit den Läusen, ne? Weil die Kids natürlich die ganze Zeit ihre Köpfe zusammenstecken, nachvollziehbarer Weise und das entfällt natürlich jetzt und dementsprechend haben halt auch die Läuse gerade eine harte Zeit, und äh Durchfall durch das sind dann die Renovieren, ne? Nee, die Renovieren sind Erkältungs und Novo, die genau die Noroviren, genau, Entschuldigung, die Noroviren Tja. Finden auch keine Abnehmer. Also es ist einfach eine schlechte Zeit für Viren generell so außer halt Crowit der Olle saß zwei, der hat sich ein paar Tricks einfallen lassen, wie man selbst bei den stärksten Beschränkungen noch in irgendeiner Form vorankommt, aber. Wir kriegen dich. So viel kann man schon mal sagen. Also da bin ich mittlerweile sicher, ja? Also selbst wenn's nicht weggeht, aber wir werden dieses Problem in den Griff kriegen. Die Frage ist halt nur noch. Wie viel Convenience Punkte wir so abgezogen bekommen in unserem luxuriösen Lieben. Muss man ja auch mal sagen, also ich meine, sitzen wir ja irgendwie wohl gemästet vor unseren Bildschirmen und am Internet und Vollversorgung und von Netflix und das volle Programm und Beschwerden uns, So.

Pavel Mayer
1:26:33
Tim Pritlove
1:26:36
Pavel Mayer
1:26:46
Tim Pritlove
1:26:50

Klar, das war jetzt ein Scherz. Nur um das mal gleich. Markiert zwar wir falls das nicht gleich rüber kam. Gut, das bringt uns dann ähm zu. Dem ganzen Themenblockimpfungen. Da müssen wir ja auch mal schauen. Und ähm ja gut, also in Deutschland. Impfungen finden statt, kann man sagen. Nicht besonders viele, nicht so viele wie wir es gerne hätten, Aber sie finden statt und es werden auch mehr. Also wir hatten jetzt irgendwie gestern der Donnerstag scheint ja immer so ein bisschen der impffreudigste Tag zu sein. Was ähm. Ich nur so begrenzt nachvollziehen kann, warum da jetzt Montag, Dienstag immer so schwach sind. Also komischerweise kommen kommen die Impfzentren so am Montag immer schlecht aus dem Wochenende und ich habe mich auch zwischendurch natürlich nochmal gefragt, warum haben wir denn eigentlich diese Einbrüche an den Wochenenden? Und nach so ein bisschen Twitter-Feedback denke ich, kann man festhalten. Das ist jetzt nicht, dass da irgendjemand faul rumsitzt, sondern das ist einfach ein Kollateralschaden dessen, dass wir eben insgesamt nicht genug Impfstoffe haben, Das heißt, viele Impfzentren haben einfach gar nicht genug Material und es würde sich dann auch nicht lohnen. Termine übers Wochenende zu strecken, weil sie am Ende das auch in fünf Tagen weggeimpft bekommen und sich dann halt. Sozusagen mit dem Personal, was sie ohnehin schon akkumuliert haben das aufwächt kommt. Es gibt Impfzentren, die haben auch sieben Tage die Woche offen, das ist in Berlin in der Regel so, teilweise aber mit eingeschränkten Öffnungszeiten, je nach Impfzentrum. Ja und das hängt halt einfach im Wesentlichen äh davon ab, wenn man auf dieses Impf-Dashboard schaut, sieht man eben auch ganz klar, dass der treibende Faktor hier sind, die Lieferungen der Impfstoffe und man kann auch sagen, alles was so, geliefert wird, ist dann so nach einer Woche eigentlich auch weg. Also selbst mit diesem ganzen Vorhalten äh für zweite Impfung et cetera Das ist also alles, was irgendwie reingekommen ist. Ich kann jetzt hier nochmal genau schauen. Also wir hatten am ersten März ungefähr acht Komma acht Millionen Dosierungen geliefert und äh haben halt jetzt elf Tage, später äh insgesamt acht Komma sieben Millionen. Verabreicht. So, also quasi vollständig innerhalb von zwei Wochen geht alles weg. Und die Impfstofflieferungen steigen an und die Erstimpfung steigen auch deutlich mit an und wir werden wahrscheinlich jetzt auch demnächst so in zwei in der nächsten Woche vermute ich mal, werden auch die Zweitimpfungen zunehmen Das wird nicht ganz in dem selben Maße stattfinden, wie die Erstimpfung ansteigen, einfach weil natürlich ein Teil davon Astra Cineca ist und bei Astracinica eben der Abstand bis zur zweiten Impfung jetzt, glaube ich, auf zwölf Wochen hochgesetzt worden ist. Das heißt, da wird dann eben das eine Weile dauern, bis diese Zahl nachläuft. Insgesamt haben sieben Komma zwei Prozent der Bevölkerung eine erste Impfdosis erhalten, Ich kann jetzt leider nicht sagen das vielleicht, äh, wenn du mit deiner anderen Tabelle durch bist, kannst du dir den Datenschutz vielleicht auch nochmal anfangen, da muss man vielleicht mal gucken, vielleicht muss man da jetzt auch jeden Tag wieder irgendwas äh backupen, bevor man äh den Blick zurück nicht mehr hat vom RKI ja? Nur so als Hinweis ähm auf jeden Fall, was wollte ich jetzt sagen Geht voran und ich gehe mal davon aus, dass wir so in der nächsten Woche vielleicht auch schon in dieser Woche so einen Schnitt von zweihunderttausend bis zweihundertfünfzigtausend haben, also eins Komma ähm. Äh eins Komma fünf Millionen Impfungen pro Woche bis eins Komma sieben, wenn's gut läuft.

Pavel Mayer
1:31:01

Ja, also eigentlich habe ich ja erwartet ähm aufgrund dieser Quartalszusagen, die sehr hoch waren dass dann wahrscheinlich den Großteil der Lieferung gegen Ende des Quartals kommen wird, weil dann klingt es immer besser. Ja, ein Quartal eins liefern wir so und zu vier Millionen Dosen und neunzig Prozent kommen dann in der letzten Märzwoche oder so, dann ist das halt immer noch Ziel erreicht, gut, Auf der anderen Seite äh schon sagen normalerweise sind ja aufgrund der langen Produktionszeit die Mengen die rauskommen über Wochen ganz gut vorhersagt, also die letzte Information war, dass so ein Bad jetzt von Biontech wie fünfzig Tage dauert, vielleicht haben sie es jetzt weiter verkürzt, ursprünglich waren's irgendwie hundert Tage sie für den Batch, da sind sie auf fünfzig runter verkürzt. Ich gehe mal davon aus, dass es wahrscheinlich noch ein bisschen schneller wird, aber es ist nicht so dass das irgendwie montags produziert wird und dann dienstags der Impfstoff dann ausgeliefert wird oder so, sondern das dauert halt und deswegen. Ist es eher unwahrscheinlich, dass man jetzt positiv überrascht wird, sondern eher geht irgendwas noch schief, was man nicht mit eingerechnet hat oder irgendeine Chemikalie fehlt, das sind ja ganz komplexe auch Lieferketten, die dahinter stehen und ähm und im Moment ist ja überall weltweit nach allem, was in dem Bereich verwendet wird, so von, Plastikmaterial und Spritzen und äh Dosen und ähm. Was was auch immer, aber vor allen Dingen natürlich ja gewisse Stoffe, die man dann zur RNA-Synthese braucht und und anderes, das kann dann immer mal unvorhergesehen vielleicht ausfallen oder.

Tim Pritlove
1:33:12
Pavel Mayer
1:33:58

Ja. Vielleicht sollte man an der Stelle ja dann doch nochmal auch, weil du es jetzt angesprochen hast, kann ganz äh gut dann doch auch, mal eine Lanze für einen Lamptest brechen an der Stelle, weil was ich da auch mitgenommen habe ist. Dass der halt ja vergleichbare oder größere Genauigkeit äh sogar mittlerweile äh hat als der PCR-Test, aber, du brauchst, um ihn durchzuführen, brauchst du halt keinen Thermocycler, also beim PCR-Test braucht man im Prinzip ein, elektronisch gesteuerten Ofen, der halt äh seine Temperatur sehr genau äh hebt und absenkt, und das ist dann immer einer dieser Zyklen, der dann gefahren wird, während bei den Lemptests man das nur erwärmen muss. Jetzt hätte da irgendjemand hat in der Antarktis äh jetzt damit halt auch getestet äh und da genügt dann halt warmes Wasser eigentlich. Äh muss glaube ich auch sechzig Grad erwärmen, äh dass das Ganze für einen Zeitraum von. Nichts in zehn bis dreißig Minuten, also warmes Wasser, sage ich mal, brauchst du dazu, um den Test durchzuführen oder. Es gibt halt auch dann alle möglichen elektronischen Geräte, die das dann für dich machen, aber eigentlich braucht man's halt nicht so. Und äh ja, also ich habe mich dann gefragt so, warum da nicht. Sag mal, der mehr zum Einsatz kommt oder ob das nicht auch dann für bestimmte Einsatzzwecke eine ganz gute Alternative sein könnte. Also. Neben Schnelltests, äh neben den gewöhnlichen äh äh Latal Flow Schnelltests. Ist halt so ein Lamptest. Einfach mal äh eine ganz andere Kategorie. An äh Genauigkeit.

Tim Pritlove
1:36:05

Die Genauigkeit ist größer, aber ähm wir haben ja dann auch die Information bekommen. Das Problem ist, er lässt sich halt nicht in dem selben Maße automatisieren, ne, sondern muss halt wieder mehr Präsenz haben und deswegen ist es halt für Massentests nicht geeignet, aber bevor wir jetzt wieder zu sehr in technische äh Details abdriften, wollte ich mal kurz nochmal dieser Verfügbarkeit von Impfstoffen und äh Impfkampagnen nochmal was äh sagen. Warum denn das nun eigentlich so ist, ne? Also grundsätzlich haben wir natürlich nicht genug bestellt. Darüber regen sich ja alle auf, aber das Hauptproblem ist, dass das fast bestellt wurde, nicht geliefert wird. Und betrifft halt vor allem Astra Cineca und da hat sich ja in den letzten Wochen schon richtiger Krieg äh entwickelt zwischen der EU Kommission und äh Astra Cineca, die ja so ein britisch schwedisches äh Unternehmen äh ist und Tatsächlich hat bis vor Kurzem, ich weiß jetzt nicht, heute genau tagesgenau, aber Astra Cinica hat. Einerseits bisher nur zehn Prozent der zugesagten oder weniger als zehn Prozent der zugesagten Menge geliefert. Schon mal nicht nicht ganz unerheblich, also auf die ganze EU gesehen, ne? Äh und ähm ich hatte ja letztes Mal schon angesprochen, dass dieses Export äh Verbot dann ausgesprochen wurde was also wenn Astrazeniker es betrifft im Wesentlichen nur Astracenica. Das heißt, alles was irgendwie in Europa produziert wird und das ist im Wesentlichen in Belgien das äh und Italien, das soll halt irgendwie äh möglichst an die EU auch nicht verlassen, weil einfach Hasra Zinika seine, liefert zu sagen nicht eingehalten hat und es lässt sich halt auch nicht so ohne Weiteres steigern und das Racenicke hat jetzt sogar gesagt, dass sie auch die Zusagen in Q zwei nicht halten werden können. Hundertachtzig Millionen Dosierungen waren bestellt. Zugesagt und darauf werden's nur siebzig werden, also weniger als die Hälfte. Ähm, das ist alles nicht so gut, ne? Und da kann man noch so viele Impfzentren aufsetzen und noch so viele Leute beschäftigen und die Logistik hochfahren, wenn das Zeug einfach nicht da ist Dann wird's schwierig, ne? Insbesondere, was halt jetzt auch die Aktivierung von Heimärzten, für die Impfungen betrifft, die alle fordern, aber die halt auch, wo man auch sehen muss, wenn man das jetzt startet, dann müssen die ja ihren Impfstoff auch irgendwo herbekommen, ne? Und die müssen den über den normalen Medikamentenzuleitung oder über Apotheken bekommen, also die nutzen dann einfach dieselben Kanäle, die sie jetzt auch für Medikamente benutzen. Und in diese Pipelines muss dann natürlich dann auch entsprechend der Impfstoff, werden und vorhanden sein und wenn der nicht vorhanden ist, dann ähm na ja, dann kriegen die natürlich ihre Impftermine genauso wenig koordiniert, da sind dann die Impfzentren mit ihren latent höheren Beständen und der kurzfristigen kurzfristig möglichen Änderungen von Terminlagen und Einbestellungen von äh, äh temporären Impflingen äh besser aufgestellt. Ja, also das ist sozusagen das, was diese ganze Debatte jetzt äh macht. Tatsache ist, wenn wir unsere Impfziele erreichen wollen, müssen wir mal locker so das fünf bis sechsfache von dem verimpfen, was jetzt gerade so gemacht wird und irgendwann im April wird's losgehen mit den Ärzten und vielleicht auch Betriebsärzten. Nur wenn man halt nicht mehr Impfstoff haben, dann, wird es nix, ne? Begleitdiskussionen des Ganzen ist natürlich auch die Auflösung der der Impfreihenfolge. Muss sagen, dass dass beobachte ich so mit meinem ja, mit ein bisschen, Weißt du, hier, also ich kann die Argumente teilweise nachvollziehen, teilweise nicht. Wir hatten das ja schon mit den Lehrern ne? Wo man sagen kann, so ja okay, klar, Lehrer sind natürlich betroffen, wenn die Schulen den aufhaben, wo man sich ja fragen kann, so, na ja, aber das Problem ist und die Kinder auch betroffen sind, warum sind sie dann nicht zu?

Pavel Mayer
1:39:58
Tim Pritlove
1:40:13
Pavel Mayer
1:40:53
Tim Pritlove
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Pavel Mayer
1:41:04

So

Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
1:47:06
Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
1:49:52
Pavel Mayer
1:50:04
Tim Pritlove
1:50:06

Das ist da kann man, da kann man, da kann man dann schon wieder eine Kneipe aufmachen. So aus der Abteilung, was eigentlich noch alles so nicht so richtig läuft. Ähm. Weil diese ganze Zahlenbeschaffung scheint auch schon wieder ein echtes Problem zu sein und diesmal ist es RKI nicht schuld. Denn äh es gibt da tatsächlich ein digitales äh System, was das RKI gerne hätte, dass die Bundesländer das benutzen, Das sogenannte digitale Impfquoten-Monitoring, ja, gibt's bestimmt auch schönere Worte, die man hätte nehmen können, aber so ist das nun mal, ne? Ähm. Auf jeden Fall das Problem damit ist benutzen nicht alle sondern nur fünf von sechzehn Bundesländern nutzen dieses DIM, um die Zahlen ans RKI zu melden Das sind Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und das Saarland Äh in Bayern benutzt keine einzige äh Stelle, kein einziges Impfzentrum das System. Also in anderen Ländern ist es wohl teils so, teils so. Ja, also noch nicht mal einheitlich kaputt, sondern auch noch uneinheitlich kaputt Stattdessen werden die Zahlen per E-Mail äh geschickt und da sind dann Excel Tabellen dran oder auch mal andere Formate und beim RKI sitzt irgend so ein bemitleidenswürdige Person diese ganzen Daten immer empfängt und dann immer rumkonvertieren muss und mit Copy und Pace in irgendein anderes System wieder überführen muss. Sie meinen, das würde ihnen so vier Stunden mehr Arbeit täglich äh kosten. Allein um die Impfzahlen. Zu notieren. Grund. Die Länder hätten ja gerne auch teilweise eine Einbindung in ländereigene Systeme. Und sehnsicher dann halt nicht in der Lage, dass diese lindereigenen Systeme wiederum dieses digitale Impfquotenmonitoring benutzen kann. Ist verständlich, weil das teilweise eben auch an diesem ganzen Terminmanagement mit dranhängt, aber ich bitte, also wirklich, wir reden hier wirklich von der über der Tabulierung von wie viel Leute habt ihr geimpft? Also es ist einfach nichts was nicht irgendwie so ein Everage-Startup Guide irgendwie in der Woche mal runterprogrammieren da so eine API irgendwie zu befüllen, die Daten von irgendwo mit dem SQL rauszulesen und die dann einfach auf Knopfdruck oder einfach automatisch zu versenden. Ich verstehe nicht, warum das immer alles so ein so totales Hexenwerk sein muss wo es einfach nur darum geht ein paar Bikes durch das Internet zu verschicken, es ist einfach furchtbar, ne? Ja.

Pavel Mayer
1:52:48
Tim Pritlove
1:54:14
Pavel Mayer
1:54:57
Tim Pritlove
1:54:58
Pavel Mayer
1:55:07
Tim Pritlove
1:55:18

Genau, das hatte ich jetzt gerade vor. Ähm genau, weil abgesehen von den Lieferproblematiken gibt's natürlich weiterhin viel Diskussion um Astra Sinneka, wie du schon gesagt hast. Es gibt jetzt gerade einen Impfstopp in Dänemark und in Norwegen. Weil so Thrombosefälle irgendwie aufgetreten sind. Ich kann das nicht beurteilen, nur. Karl Latterbach sagt die Zahlen, die da äh angegeben werden, sind völlig normal. Also würde man sozusagen die Leute nicht geimpft haben und man würde sich anschauen, wie viel Thrombose dort auftritt, dann wäre das sozusagen genau das Gleiche. Kann ich nicht beurteilen, habe die Zahlen, ich kenne die nicht, aber das war die Aussage, die ich so mit kommen habe, auch die WHO sagt, mach mal weiter so oder so ist natürlich jetzt der Schaden wieder da, weil natürlich das Geschrei groß ist, sogar irgendwie äh im Radio äh klapperte es so durch und meine Tochter kam ganz aufgeregt zu mir und meinte so, oh man kann jetzt sterben von von der Impfung, So so, weil's irgendwie einen Todesfall gegeben hat, halt mit Thrombose, plus ob das eben mit dieser Impfung zusammenhängt, ist vollkommen unklar und eben rein von den Zahlen her vollkommen äh nicht, belegbar und dann halt genauso gut einfach sein, dass es eben einfach so passiert ist, ne. Weil sowas einfach passiert. Ja Dabei ist der Impfstoff so toll. Also es gibt neue ähm Studien, die also astra Sinnika mit ähm zwei Impfungen, mit zwölf Wochen Abstand sehr, sehr, sehr gute Zahlen belegen, also hier so eine Studie bei The Lanced, nochmal festgestellt, achtzig Prozent nach erster Dosis, das durchaus was. Man sagen kann über diesen Impfstoff und laut den Zahlen. Werden auch symptomatische Infektionen zwar nicht vollständig verhindert, ja? Sieht aber eben so aus, als ob die auch nicht mehr ansteckend sind. Also diese Impfstoffe tun genau das, was wir wollen. Sie verhindern zu hundert Prozent, dass man stirbt, sie verhindern zu hundert Prozent, dass man überhaupt einen schweren Verlauf hat, sie verhindern mit einer sehr, sehr, sehr hohen Rate, dass man überhaupt, irgendwelche symptomatischen Verläufe hat, selbst wenn die milde sind und mit sehr großer Wahrscheinlichkeit, dass es einfach die Informationslage, die sich in zunehmendem Maße verdichtet. Ist halt auch die Infektion, gesenkt, stark gesenkt, signifikant gesenkt, vielleicht nicht zu hundert Prozent gesenkt, aber so oder so sieht es danach aus, dass selbst wenn man geimpft ist und sich nochmal infiziert. A darunter nicht leidet, B Dass wenn man überhaupt noch in der Lage ist damit andere Leute anzustecken, dass die Dosis so gering ist, dass eben auch deren Verläufe äh auch dann äh nicht stark sein können, selbst wenn sie. Selber nicht geimpft sind. Ja, das kann man nochmal so zu Astra Sinica äh festhalten.

Pavel Mayer
1:58:30
Tim Pritlove
2:00:36
Pavel Mayer
2:00:56
Tim Pritlove
2:02:08
Pavel Mayer
2:02:33
Tim Pritlove
2:03:13

Definitiv. So, das ist halt einfach so, da kann man aber auch wenig wenig gegen machen, aber selbst wenn wenn man halt äh Auswirkungen hat, die gehen weg, die sind nicht tödlich, Die sind nicht problematisch. Es gibt sehr, sehr wenige Fälle, wo Leute halt somit aller allergischen Reaktionen kam, das muss behandelt werden, das kann aber auch behandelt werden Überall, wo man sich impfen lässt, ist man auch mal fünfzehn Minuten vor Ort und das passiert dann auch innerhalb dieser fünfzehn Minuten, wenn da nichts mehr passiert, dann ist es halt eher so etwas, was sich dann so schleichend über ein paar Tage noch entwickelt, aber es ist halt einfach an sich kein großes Problem. Ich meine, es war eh schon damit zu rechnen, aber es ist halt einfach jetzt so, Millionenfach werden Leute gerade geimpft. Was sagen die Zahlen? Wie viele äh Dinger gehen jetzt pro Tag äh weg. Also nach den aktuellen Weltzahlen. Haben wir eine Impfquote von ungefähr so zwischen sieben und acht Millionen pro Tag. Da befinden wir uns jetzt gerade. Jeden Tag sieben Millionen, wenn's da nennenswerte grundsätzliche Probleme gäbe, würde diese Impfkampage überhaupt nicht stattfinden. Dann hätten wir auf jeden Fall schon was davon gehört. Ne? Ja okay, gut. Gehen wir mal weiter zu äh neuen Impfstoffen die gibt's ja auch und zwar wird das Portfolio in äh bald in absehbarer Zeit hätte ich jetzt fast gesagt, bald äh erweitert und zwar gibt's einen weiteren auch in Europa mittlerweile zugelassenen Impfstoff, also genau genommen ist er noch nicht, zugelassen oder weiß ich jetzt nicht, ob das schon passiert ist. Tatsache ist, die EMA empfiehlt die Zulassung, das muss ja dann rechtlich die Kommission tun, die sie aber dann eben nichts anderes macht, als ihren Friedrich-Wilhelm da auch runterzusetzen Und ja, der Johnson in Johnson äh Impfstoffe zugelassen. Ein weiterer äh Vektorimpfstoff aus den USA. Und das Besondere daran ist, dass es sich um den ersten Impfstoff handelt, der auch nur eine einzige Impfdosis braucht, Mir ist nicht so ganz klar, was da jetzt im Design anders ist oder ob die einfach nur gesagt haben, wir sind uns sicher, dass er hier äh mit einer Impfdosis hinkommt. Wir testen das gar nicht anders und wir gehen dann immer in diese Phase drei Trials und testen das. Das haben sie dann auch gemacht, auch wieder mit extrem vielen Teilnehmern, also in diesem Fall vierundvierzigtausend Teilnehmer und auch hier gab's Sechsundsechzig Prozent Effizienz gegen mittelschwere und schwere Verläufe, also nochmal zur Erinnerung, diese Effizienz. Man muss ja mal sagen, Effizienz gegen was, ne? Bedeutet, dass halt bei zwei Drittel der Teilnehmer überhaupt nichts aufgetreten ist und bei ein Drittel ist irgendwie was aufgetreten, aber auch hier gab's wieder keinen Todesfall und die Hospitalisierung äh ist sogar um fünfundachtzig Prozent runtergegangen, also nur fünfzehn Prozent hatten ähm nach einer Woche. Überhaupt noch den Bedarf ins Krankenhaus zu gehen. Äh nach achtundzwanzig Tagen, also vier Wochen nach der Impfung hundert Prozent Einschränkung der Hospitalisierung. Also mit anderen Worten einen Monat, nachdem man diesen Impfstoff bekam, hat niemand, der geimpft wurde, musste noch ins Krankenhaus wegen irgendwas, Also wegen Covit.

Pavel Mayer
2:06:49
Tim Pritlove
2:07:30
Pavel Mayer
2:07:31
Tim Pritlove
2:08:02
Pavel Mayer
2:08:39
Tim Pritlove
2:08:41

Und auch noch als DNA ist das einfach beständiger. Deswegen müssen die nicht so lange äh nicht so heftig gekühlt werden. Das ist einfach der generelle Vorteil von allen Impfstoffen, die halt ähm quasi auf einer viralen Hülle basieren, also sowohl die Vektorimpfstoffe als eben dann auch so die Tod und lebt lebendig Impfstoffe und ähm außerdem. Bringt natürlich die Tatsache, dass das hier nur eine Dosis erforderlich ist, macht diesen Impfstoff noch für was ganz anderes, nämlich äh interessant, was man mal bedenken muss, denn bei so einer Impfkampagne. Mit einer Zweitimpfung. Ist ja sozusagen diese zweite Impfung auch nochmal so ein logistisches Detail, das muss gemeistert werden. Die Person muss dann halt auch am Start sein. Und deswegen eignet sich halt der Johnson und Johnson im Stoff. Äh vor allem für Leute. Die äh so ein bisschen so Problemfälle sind, sagen wir mal Leute wie Obdachlose oder ähm. Jemand, der im Gefängnis geimpft wird, aber dann irgendwie ein paar Wochen später entlassen wird. Weißt du, wo du, wo du dann einfach diese diese Rolle nicht mehr ohne weiteres ausüben kannst, so. Ähm Und du kannst auch generell Massenimpfungen einfach besser organisieren, weil du dann eben nicht so viel Buch führen musst über die zweite Impfung und wir brauchen hier eine ladbare Anschrift und so weiter, sondern die werden einfach geimpft, kriegen ihren Zettel und fertig Ne? Also das ist definitiv so ein Aspekt. Der hier jetzt noch mit dazu kommt und das ist schon äh bisher erstaunlich gewesen, was wir so für so einen Impfstoffarsenal haben, aber durch den John Sohn Johnson Impfstoff ähm wird es noch besser. Jetzt kommt äh der Kaviar. Das Problem ist, dass wir den wahrscheinlich kaum sehen werden bis Ende Juni. Es gibt die Zusage äh der EU fünfundfünfzig Millionen Dosen zu liefern, aber halt bis Anfang Juli und man geht davon aus, dass das eben auch alles erst sehr spät stattfinden kann Und das hat damit zu tun, dass er vor allem in USA produziert wird und es in USA derzeit einfach so ein Auslieferverbot gibt. Das heißt, alles, was in USA produziert wird, darf die USA nicht verlassen, obwohl die jetzt schon totalen Überbestand an Impfstoffen haben. Und erst wenn die USA, sagen wir mal, an so einem Punkt angekommen ist, dass sie sagen, so okay, alles klar, jetzt haben wir auch genug und mehr brauchen wir auch nicht mehr, jetzt dürfen die anderen auch mal ran, Also da ist auch äh Europa quasi so ein Zweitweltland, äh was so, Impfstoffe betrifft und dann sehen wir mal, wie es äh anderen immer geht, wenn man so in der Hackordnung, der internationalen Gemeinschaft ein bisschen unter irgendjemandem steht, Das kennen wir ja nicht so sehr, ne? Und genau diese Situation haben wir jetzt und leiden ein bisschen drunter. Also Grund zur Hoffnung, aber mit äh mit Asterisk. Dann nochmal was zu den zu der Forschung in United Kingdom, gibt es jetzt so Cowit Human Challenges und das ist irgendwie sehr äh umstritten. Gibt da so ein Projekt, das gibt's schon eine Weile. Als One Day, Suna dort org und der Name liegt schon so ein bisschen nahe, worum's hier geht. Hier geht's dadrum, irgendwie äh kostet was es wolle, dafür zu sorgen, dass wir irgendwie früher aus dieser ganzen. Krise rauskommen und da gibt's dann irgendwie so einen Freiwilligenprojekt von Leuten, die suchen nach achtzehn bis dreißig Jahre alten, gesunden Leuten, die ungeimpft sind und sich gezielt infizieren lassen mit Covit. Man nennt das eine Human Challenge und sowas gab's auch schon mal für Grippe und Malaria früher. Aber das bedeutet natürlich, Du infizierst diese Leute und bringst dir natürlich potenziell extrem in Gefahr, ne? Äh was da gemacht werden soll, ist halt ähm Sachen zu erforschen, die man eben so in der Breite mit diesen ganzen Zufall, Placebo vergleichen, nur mit sehr großem Aufwand und mit sehr langen Zeitraum machen kann, ne? Also so Fragen wie Was ist denn eigentlich die minimale Dosis, die man braucht, um jemand zu infizieren. Ja? Da gibt's tausend Untersuchungen und Schätzungen und statistische Modelle und äh Beobachtungen und hier noch eine Studie, die sagt das und dann auch eine Studie, die dir sagt, das und dann gibt's dreißig Studien und dann gibt's eine Meterstudie, die das alles irgendwie nochmal vergleicht und dann gibt's nochmal eine Meter-Meter-Studie und irgendwann meint man vielleicht, man wäre irgendwo, aber was die halt versuchen, herauszufinden ist, okay, wie ist es denn jetzt hier konkret? Wir infizieren jetzt einfach mal Leute mit der und der Dosis oder versuchen sie zu infizieren mit der und der Dosis und schauen dann halt, hat es geklappt oder hat's nicht geklappt. Und natürlich dann auch äh was braucht's denn sozusagen, ne? Also, Wie kann man die denn infizieren? Ariosohe, Luftfilter, äh et cetera. All diese ganzen Fragen und du benutzt dann halt die Menschen im Prinzip wie Mäuse, wie Labormäuse und ja, Fragt man sich so, okay. Muss das sein? Ethisch, ne? Schwierig und ähm das ist wohl auch so, dass man das irgendwie so in Deutschland, wo so niemals machen würde, so wie die Wissenschaft hier aufgestellt ist, aber in äh Großbritannien gibt's das, und ich habe mal so ein bisschen geschaut, was die Leute so für eine Motivation haben und irgendwie ist es auch so ein bisschen. Erinnerung an meine Jugend muss ich sagen, ne? Da kommen dann so Aussagen wie na ja, hier der ganze Lokdown, das ist ja alles ganz furchtbar äh. Würde hier lieber hier irgendwie das noch zehn Mal irgendwie machen, hier irgendwie mich zu infizieren, das ist so eine Aussage von jemand, der sich mal infiziert hat, als Jugendlicher, also nicht groß betroffen war, äh als noch länger diesen Lokdaum äh zu machen. Das war jetzt eine natürlich eine Aussage von der Person, die. Da in der Organisation mitarbeitet, aber selber natürlich da sie schon mal infiziert war, nicht machen kann, aber andere sagen halt so, ja, nee, ich mache da einfach mit, weil äh wie ich will der Gemeinschaft was Gutes tun und mir kann ja nichts passieren und so. Nachvollziehbar, wenn man so jung ist, dann denkt man ja sowieso, man so sterben tun ja, tun ja immer nur die anderen, ne? Also es ist ja irgendwie so, man man kann sich ja irgendwie gar nicht vorstellen, wenn man so vierzehn ist, das sind ja so Leute, die vierunddreißig sind, sind ja uralt, ne? Und, sechzig kann man sich überhaupt nicht vorstellen, dass man dann in den nächsten äh zweihundert Jahren irgendwie dieses Alter erreichen könnte, aber das ist dann halt etwas, was sich dann irgendwann mal äh ändert und wenn man dann mal so ein Alter erreicht hat, wo dann irgendeine Gebrechlichkeit das erste Mal wirklich einsetzt, ja, dass man mal irgendwie nicht drei Tage die Nächte durchmachen kann oder irgendwie der Rückenschmerz oder Knie weh tut oder sonst irgendwie sich was mal ein paar Tage chronisch hält dann fängt man halt an, diese diese eigentliche Gebrechlichkeit auch anders zu sehen und ich schätze mal, dass so ein Projekt schon genug Freiwillige finden wird. Das ist so mein Eindruck.

Pavel Mayer
2:16:06

Also ich, bin da so ein bisschen gespalten, wenn ich das höre, letztlich ist das aber auch eine philosophische Frage, wie viel äh Verantwortung äh gibt man dem Einzelnen, ich meine, das sind alles Freiwillige, zu versagen gut, wenn die Leute halt wollen Also solange es da jetzt irgendwie kein keinen Druck äh gibt oder andere Dinge, die man klar Problem könnte natürlich sein, dass das auch Leute anzieht, die sich irgendwie endlich immunisieren wollen auf der anderen Seite gibt's dafür in England jetzt einfachere Möglichkeiten wahrscheinlich, man muss jetzt nicht mehr sich äh den Virus holen, wobei, wir sehen also noch ist auch hier bei uns der Virus noch führend, was so das Immunisieren angeht. Wobei was ich mich frage, hm es äh äh halt ähm wie. Da habe ich jetzt seit längerem nichts mehr äh darüber gehört, wie gut die Immunisierung durch, die Krankheit im Vergleich äh zur Immunisierung jetzt durch den Impfstoff eigentlich ist, so mal unabhängig davon, was du halt vorher so durchmachst und. Ähm so meine Vermutungen noch einmal, die ich weiß, ist, dass es äh sagen wir schon einen Teil der Leute deutlich besser immunisieren könnte, wenn das überhaupt noch möglich ist als als äh die Impfstoffe, aber bei einem Teil Leute eben auch kein selbst durch die Krankheit ähm jetzt nicht unbedingt eine langanhaltende Immunität entsteht. Auf der anderen Seite. Sollte es theoretisch anders sein, ne? Ich sollte sagen, die äh Krankheit, selbst äh sagen bei gesunden Leuten für die beste Immunität äh äh sorgen. Nicht, dass es jetzt empfehlen würde, da kommen wir, glaube ich, gleich noch auf dieses wirklich interessante Bild äh, Ähm das habe ich halt die ganze Zeit schon während der Sendung im im Hinterkopf so immer, wenn mir sagen von Infektionen äh reden, weil ähm ja, Das äh ist nämlich auch dann kommen wir vielleicht jetzt zu dem Thema, weil wir sind jetzt schon ganz schön lange äh äh dabei.

Tim Pritlove
2:18:34

Ich kann, ich kann dir auf deine Frage auf jeden Fall noch kurz was äh beantworten. Ähm jetzt geht gerade die Webseite nicht, aber äh ich habe da tatsächlich gestern äh vorgestern einen Pepa besprochen, gehört und ähm. Da kam genau dieser Aspekt zur Sprache. Leider habe ich jetzt die Grafik nicht direkt vor mir, aber man hat halt mal untersucht, wie ist denn so der Aufbau von Antikörpern bei den Leuten und ähm Ne? Also wie wie gut ist die Immunisierung? Das war ja im Prinzip deine Frage, ne? Und äh da wurde dann zwischen Milden und schweren Verläufen unterschieden und die Spannbreite der Antikörperbildung, also der der tatsächlichen Aufbau der der Immunantwort hat sich sowohl, milden Infektionsbereich, also auch im schweren Infektionsbereich extrem gestreckt. Also der, das war sehr breit gestreut oder mal anders gesagt. Wenn man Corona hat, wenn man Kowith erkrankt. Dann ist die Bandbreite deiner Immunreaktion so von fast gar nicht bis ziemlich viel. Und bei schweren Verläufen ist sie von auf jeden Fall so ein bisschen. Bis extrem stark. Und das heißt man kann das gar nicht jetzt, vom Verlauf abhängig machen, sondern es hängt auch sehr von der Person ab und es ist ein bisschen Zufall. Oder anders ausgedrückt. Es gibt eine relativ. Hohe Wahrscheinlichkeit, dass deine Immunisierung nicht besonders gut ist. Und. Bei Impfstoffen weiß man, aber wiederum, dass die Immunisierung sehr gut ist. Und deswegen ist eigentlich die Schlussfolgerung alle Leute, die auch schon Corona hatten, sollten sich definitiv äh impfen lassen.

Pavel Mayer
2:20:28

Weil man weiß es nicht und was ich mir gut vorstellen kann ist ähm wir hatten das ja so ein paar Sendungen auch wie, die Immunanfahrt äh eigentlich aussieht und als erstes kommt ja das angeborene Immunsystem daher und wenn entweder die in. Der Virus zu schwach oder, nicht davon abgekriegt hast oder wenn du halt äh einen einfach hammergutes angeborenes Immunsystem hast, äh dass halt diesen Virus einfach so schnell wegfegt ohne dass es ähm irgendwie jetzt speziell erstmal Antikörper für den Virus bauen muss, sondern das wird halt quasi im Rahmen der normalen Putzaktion, also ich sag mal der normalen Standardpolizeipatrouille die ist halt so gut ausgebildet und so. Gut, dass die halt, ja, diesen Virus äh einfach wegräumt, ohne dass du halt jetzt über das äh, erworbene Immunsystem dann quasi dir so eine ständige Anti-Corona-Einsatztruppe oder zumindest ein Anti-Corona Einsatzplan entwickeln musst mit Reservisten für den Fall, dass Korona wiederkommt und wieder deine normalen Polizeitruppen umgangen werden äh äh das dann aber halt die sozusagen die Experten im Immunsystem dessen aha Corona und. Gegen Korona helfen halt die und die Antikörper und die äh da schmeißen jetzt die Anti-Corona Antikörperfabriken äh, an und äh ja manche Leute brauchen das aber gar nicht. Diesen, sozusagen da räumt, dass halt die normale Polizei weg, was aber nicht heißt, dass es immer so bleibt oder dass wenn sie mit einer heftigen Dosis erwischt werden äh sie damit immer noch klarkommen oder was weiß man halt nicht. Deshalb ja trotz alledem äh denke ich fährt man mit der Impfung am besten. Aber zumindest in der Theorie äh nach allem, was ich gehört habe, äh vielleicht nicht gerade bei Corona, aber oft bei anderen äh äh Viren ist es so, dass, sagen das lebende Ding. Schon äh oft ja, wobei natürlich der lebende Virus dann auch also viele Viren dann wiederum Mechanismen haben, die das Immunsystem umgehen, das will man natürlich auch nicht haben und deswegen ja. Denke hm impfen so.

Tim Pritlove
2:23:23
Pavel Mayer
2:23:57
Tim Pritlove
2:24:04

Genau und es gibt Leute, bei denen ist es monatelang, ne? Also, gibt, also abgesehen jetzt von, wo so unmittelbaren Schäden, wie vernarbtes Lungengewebe und so weiter, was ja potenziell dann auch ein Leben lang äh bleibt, also. Also je nachdem wie sehr der Körper in der Lage ist, das sagen wir mal durch den Zellaustausch über die Zeit irgendwie noch zu verbessern, aber das. Wird sich wahrscheinlich nie wieder auf hundert Prozent hochfahren äh können. Gibt's aber einfach diese permanente Unruhe, dieser permanente Unruhezustand so. Und es gibt so drei verschiedene Thesen im Wesentlichen, was da sozusagen passiert. Ich bin mir nicht hier hundertprozentig sicher, ob ich das jetzt so akkurat wiedergeben kann aber so. Das eine ist halt, dass im Körper sich irgendwo so ein persistenter wie so ein Virusreservoir hält, was irgendwie nicht so richtig bekämpft wird, Ja? Was aber immer wieder so eine Unruhe auslöst, also was immer wieder so sich wegverteilt oder aber nie so richtig weggekämpft wird, Ja, das heißt, das Immunsystem ist nicht so richtig in der Lage, da das, dass du diese diese äh wie sagt man so schön immer bei. Muss diese Widerstandszellen so komplett ne, so ein gallisches Dorf sozusagen, ja? Wo wo du einfach nicht gegen ankommst, so, weil weil weil die haben irgendwie Zaubertrank und du nicht, ne. Dann gibt's äh das Konzept eines sogenannten Virol Ghost, also also eines Virusgeists. Das sind so äh nur Fragmente des Virus. Also Proteine, RNA, das heißt das Virus selber ist vielleicht gar nicht mehr da, Aber quasi so als Überbleibsel dieser ganzen Kämpfe hast du so eine Vatamorgana in Form so einzelner Teile auf die das Immunsystem immer wieder reagiert. Das heißt, du leidest in dem Moment gar nicht so sehr durch die Virusaktivität, sondern du leidest dadurch, dass dein Immunsystem immer wieder auf irgendwas reagiert, obwohl eigentlich schon alles bekämpft ist.

Pavel Mayer
2:25:59
Tim Pritlove
2:26:01
Pavel Mayer
2:26:28
Tim Pritlove
2:26:32

Genau, also das ist ja das, was Autoimmun eigentlich äh heißt, genauso kann man's sagen, ne. Es gibt auch noch, Also Raum für andere Mechanismen, aber sagen wir mal, das ist so so ein bisschen so diese drei Hypothesen, die so ein bisschen im Raum stehen, soweit ich das verstanden habe Und jetzt zeigt sich allerdings, dass wenn Leute geimpft werden, die diese Long-Cove haben, dass die zu einem bestimmten Teil. Tatsächlich eine Verbesserung dieses Zustands äh erfahren können. Also es äh macht den also das ist nicht bei allen so. Aber wohl bei ausreichend vielen konnte man das schon beobachten, dass man davon ausgeht, dass es also hier durchaus ein eine positive Auswirkung gibt. Ja und das sind doch irgendwie auch gute Nachrichten. Also es ist sozusagen so ein weiterer ähm. Wo eine Impfung auch helfen kann, also dass sozusagen die dann in der Lage ist, das Immunsystem so hoch zu fahren, um dann halt einerseits entweder diese viralen Reservoire aufzulösen oder eben auch diese Fragmente dann äh komplett wegzufegen oder eben dann auch diese Autoimmunsystem äh Reaktion zu bekämpfen selber. Ich verlinke da auf einen entsprechenden Artikel, wo das beschrieben ist, da könnt ihr euch dann äh einen eigenen äh eigenes Bild äh von machen. Und. Related dazu auch noch ein zweiter Link. Ich quatsche da jetzt mal nicht so viel drüber, weil ich das nur interessant fand, aber äh ehrlich gesagt so im letzten Detail auch nicht durchgegangen bin, aber es gibt da eine schöne Grafik.

Pavel Mayer
2:28:15
Tim Pritlove
2:28:16
Pavel Mayer
2:28:51

Ne, also erstmal was auffällt ist, dass mit zunehmendem zunehmendem Alter. Männer stärker von Tod betroffen sind als Frauen. Kann vielleicht auch an einem allgemein schlechteren Gesundheitszustand von älteren Männern äh äh liegen, aber das läuft halt so. Ja, schon relativ schnell auseinander. Und. Dann äh kommen halt, also jetzt wenn man die Sterblichkeit betrachten jetzt erstmal die die Sterblichkeit ähm so. Ähm. Und dann ähm ist es so, ja Diabetes äh ist halt so ein, Faktor, der für ähm ja äh Cop D, also Lungen, chronische wie das Ding auf Deutsch heißt, aber ja chronische Lungen, Lunge zu halt äh, so, denn äh ja aber auch interessant äh Leute, die gerade äh chronische Nierenerkrankungen haben, ist dann noch schlimmer, chronische Herzerkrankungen und aber am krassesten so das verdoppelt des Todesrisikofasen chronische Lebererkrankungen. Das sind wir quasi jetzt bei dem, was äh sagen wir jetzt den Tod verursacht, aber dass der entscheidende Punkt, das hat eine Kurve, so die es eben altersabhängig und. Prinzip bis zwanzig ist diese Kurve total flach und steigt denn auch eigentlich bis ja so fünfzig, fünfundfünfzig eigentlich kaum an. Also schon um den Faktor zehn also insofern nicht kaum, aber im Vergleich jetzt dann zu, ich sage mal, dann einem einem, bis zu dreißig prozentigen Sterberisiko zum Beispiel, wenn du einen Mann mit einer chronischen Lebererkrankung bist und kriegst Kovit, dann sind so ja fünfunddreißig Prozent, also ein Drittel äh Wahrscheinlichkeit, dass du stirbst, das ist halt so die krasseste äh also die höchste Sterbewahrscheinlichkeit ähm aber wie gesagt ähm. Der Unterschied ist halt unter sechzig hast du halt eher sowas wie ja äh null Komma zwei fünf Prozent dann sterbe, Rate eigentlich, also äh und bei unter, dreißig oder unter zwanzig sind's dann null Komma null zwei fünf so also überhaupt nicht mehr mehr sichtbar. So das heißt. Tatsächlich junge Menschen sterben. Fast gar nicht an dieser Krankheit so. Aber und das ist jetzt der entscheidende Punkt, weil es immer heißt, okay, junge Menschen sterben nicht. Weil jetzt der Hospitalisierung äh sieht es aber anders aus. Da haben wir halt äh auch bereits nach dieser Grafik bei unter zwanzigjährigen hier einen Host beteiligten Risiko, was so zwischen ja fünf, fünf, sechs, sieben Prozent äh schon liegt und dann bereits ganz schnell ansteigt so bei über zwanzigjährigen schon dann auf über zehn Prozent und, bei, Fünfunddreißigjährigen, ja bei vierzigjährigen erreicht's dann die zwanzig Prozent und so weiter, aber es geht halt maximal hoch dann unter den schlimmsten Bedingungen auf ungefähr ja. Fünfundfünfzig, achtundfünfzig Prozent äh so, also.

Tim Pritlove
2:33:11
Pavel Mayer
2:33:13

Mit Vorerkrankungen und und allem und über achtzig und so mit Vorerkrankungen ähm ist jeder zweite äh muss äh ins ins Krankenhaus, Aber äh eben äh von den Jüngeren äh geht das Risiko nur u, Faktor ja acht bis zehn ungefähr noch nicht mal ihr Faktor acht zurück. So, das heißt das. Bleiben bleibt halt ein ein ja hundert Mal höheres Risiko für junge Leute hospitalisiert zu werden als zu sterben. Heißt äh und das ist natürlich vor dem Hintergrund Belastung des Gesundheitssystems ist das natürlich ein Problem, weil. Ja. Ähm und ähm es ist eben auch so, ja, dass halt dann eben fünf bis zehn Prozent der Jüngeren, äh denen geht's dann schon so dreckig, dass sie halt ins Krankenhaus müssen. Äh wobei mir tatsächlich ähm also das ist jetzt USA. So ähm ich sollte eigentlich in der Lage sein, jetzt unabhängig von den ähm. Von den Erkrankungen ähm. Weil die Zahlen habe ich halt nicht, aber zumindest was so Geschlechter und Alter angeht, sollte ich das zumindest teilweise in der Lage sein, das nachzuvollziehen oder auf deutsche Zahlen zu kommen? Und in Deutschland, liegt die Hospitalisierungsrate im Schnitt. Bei zehn Prozent. Also würde ich sagen, sind die Zahlen in Deutschland nicht ganz so krass wie. Hier in den USA oder wie dieser Studie so, weil wie gesagt, das scheint mir eher dann durchschnittlich auf einen Durchschnitt von EA zwanzig bis dreißig Prozent hinauszulaufen, wenn, das so stimmt bei der, bei der entsprechenden Alterspyramide, aber nichtsdestotrotz, so was man mitnehmen kann, ist, dass die Hospitalisierungs, signifikant äh zumindest zu sein, scheint bei auch jungen Leuten und das ist ein Problem. Weil das natürlich dann wieder in Verbindung mit Loncovit äh und so. Ja das ist nicht harmlos für Jugendliche und Kinder. Auch wenn sie nicht sterben dran.

Tim Pritlove
2:36:07

Genau, also man sollte ausreichend gewarnt sein, äh es ist nicht also es lässt sich einfach sehr gut messen, dass die Auswirkungen da sind und vor allem Wenn man irgendeine, spezielle Erkrankung hat und oft kennt man die ja vielleicht auch gar nicht, ja? Es ist sozusagen etwas, was was doch gar nicht sich so nach vorne geschoben hat. Ähm Dann gehen diese Wahrscheinlichkeiten auch steil nach oben. Also das ist sozusagen das andere, was ich hier rauslese ist im Vergleich zu Kerngesund, was kaum einer ist, machen diese ganzen Vorerkrankungen und in dem Fall ist es ja so eine Liste, also Herz äh Herzprobleme, Nierenversagen lieber versagen oder was halt versagen, also Leberkrankheiten und Nierenkrankheiten, Diabetes, ja, das macht alles eine ganze Menge aus. Na gut. Jetzt wollen wir euch nicht länger ähm ver, schrecken mit all diesen ganzen medizinischen Kram. Vielleicht zum Schluss nochmal kurz äh die Sache mit den Schnelltests, besprochen, ist ja quasi die die neue Sache, Äh wie gesagt, wieder sehr schwierig von unserer Berliner Blase auf den Rest Deutschlands zu schließen, aber man kann hier zumindest beobachten, einerseits es gibt Tests zum kaufen in Supermärkten, Tests zu kaufen auch online bei Versendern von Medikamenten und so weiter äh mit unterschiedlichen Lieferzeiten und ähm Verfügbarkeiten Aber es gibt halt auch Schnelltests jetzt hier, quasi wie Impfzentren gibt's jetzt auch Schnelltestzentren in größerer Zahl, wo man sich irgendwie Termine holen kann und aus manchen Bundesländern habe ich gehört, ja da bin ich hingegangen, dann wurde ich gleich getestet und fertig und in Berlin kriegt man einen Termin für nächste Woche.

Pavel Mayer
2:38:02
Tim Pritlove
2:38:10

Na ja, zumindest ist er ist er schnell ab dem Moment, wo man getestet wird, ne. Äh ich denke das sind auch hier das Anlaufprobleme. Man muss ja nicht immer gleich drauf einhacken. Also ich man immer so eben für achtzig Millionen Leute Schnelltest bereitzustellen und das zu organisieren, dass da nicht alles sofort läuft, das äh ist auch klar. Das will ich jetzt auch gar nicht weiter diskutieren, sondern ich wollte einfach nur mal so diskutieren, was denn jetzt eigentlich da ist Und wenn man sich mal äh und das habe ich getan, bei so einem bei so einem Online-Dienst äh schaut, was was so was könnt ihr mir denn verkaufen? Dann ist man von einer. Gibt es geradezu eine Flut von verschiedenen Schnelltests, die in Frage kommen. Bisher gab's ja immer nur die, die äh so diesen Nasen äh Rückraum, der so ein bisschen eklig ist, ne? Weil man muss sich da hinten da so äh im Nasenrückraum machen. Das ist so ein bisschen sensitiv, da kratzt man sich jetzt nicht den ganzen Tag und man muss da irgendwie niesen, manchen Leuten tut's auch weh ein bisschen, also gibt da, sagen wir mal, es ist jetzt nicht das Schönste, was man so machen kann bringt einen auch nicht um und geht schon irgendwie, wenn man sich dran gewöhnt, aber geil ist es nicht und besonders uncool für Kinder und da man natürlich jetzt dieses Schnelltest auch vielleicht gerne haben möchte, um seine Kids zu checken. Na ja gibt's dann halt auch noch andere Optionen. Was es also jetzt gibt, teilt sich aus meiner Perspektive im Wesentlichen den drei, wenn nicht sogar in vier verschiedene Kategorien ein. Einerseits welche die eben für den Selbsttest auch gedacht sind, höhere ähm Anwendbarkeit haben für einen normalen Nasenabstrich, also da reicht es dann sozusagen im Nasenraum, so ein bisschen so ein, ich sage mal so äh. Tief popeln reicht. Man muss nicht bis ganz nach hinten äh durchstoßen.

Pavel Mayer
2:39:53
Tim Pritlove
2:39:54

Genau, nicht bis ins Gehirn so, das trifft's auch nicht, man man fuhrwerk da nicht im Gehirn rum. Es ist halt nur hinten und von daher ist es ein bisschen unangenehm. Ähm dann gibt's welche, die sagen, Rachenabstrich reicht, Gibt auch welche, die sagen, entweder oder ist uns egal. Also es gibt da so alle Spielarten, jeder Test ist ein bisschen anders Dann gibt's welche, die sagen Speichelprobereich. Da bin ich noch ein bisschen skeptisch, ich habe mir trotzdem mal welche bestellt, sind aber leider noch nicht da. Das hat natürlich den riesen Vorteil, dass wenn man da äh Ergebnisse erzielen kann, die zuverlässig sind und die Dinger sind ja alle getestet, also, Davon gehe ich jetzt mal aus, ne? Das das sie schon mal auch irgendwie äh ihre ihre Wirkung haben in irgendeiner Form nachweisen müssen. Das heißt, da reicht dann irgendwie äh reinspucken Ja und äh dann gibt's auch noch diese Gurgel-Tests, da habe ich noch nicht so hundertprozentig verstanden, wie die eigentlich funktionieren und wie die vor allem im Vergleich sind auf jeden Fall, dass es so ein bisschen zu diese Bandbreite. Wenn man diese online kauft, kosten die ungefähr sowas in der Größenordnung von vier, fünf Euro pro Test und werden in unterschiedlichen Packungsgrößen abgegeben von irgendwie fünf pro Packung bis irgendwie fünfundzwanzig und noch größere Mengen. Ja und das kommt jetzt sozusagen mit äh in den Mix und es wird spannend sein abzuwarten, was das sozusagen auslösen kann. Abgesehen jetzt von dieser immer wiederkehrenden Diskussionen, ob denn das jetzt hier unsere Testzahlen beeinflussen, ob wir dann auf einmal mehr Fälle sehen und so weiter. Ich glaube, die Diskussion kann man auch mal ein bisschen beiseite legen, weil, Ja, vielleicht sehen wir dann mehr Fälle, aber die gibt's ja dann auch. Also ich meine, die Leute werden ja dann auch getestet und sind positiv und ist immer besser, das zu finden, als nicht zu finden. Von daher denke ich mal, wird das schon eine positive Wirkung haben. Ähm.

Pavel Mayer
2:41:44
Tim Pritlove
2:41:53

Ja, muss man, muss man einfach sehen. Also das ist einfach glaube ich zu früh, das machen wir jetzt auch noch ein bisschen unklar, wie das so im Testregime ist, also wenn jetzt wenn ich hier in so ein Schnelltestzentrum gehe und da positiv getestet werde. Passiert, dann wird das dann schon gemeldet irgendwie oder muss muss man dann automatisch einen BCR-Test machen oder wie? Das das weiß ich alles noch nicht, das werden wir dann sehen. Aber was das natürlich jetzt auch äh perspektivisch natürlich eröffnet ist quasi eine Perspektive zum Eröffnen, Das hatten wir hier glaube ich auch vor einem halben Jahr schon mal diskutiert. Da kamen ja diese Vorschläge aus dem Fußballbereich Damals wurden dann die Leute, die diese Ideen hatten, auch noch gleich mit Scheiße beworfen, weil wie man denn nur könnte, über sowas zu diskutieren. Die Zeiten haben sich mittlerweile, glaube ich, auch geändert und es wird jetzt in Berlin einen. Ja ein Testlauf geben, so ein Pilotprojekt, das beginnt nächste Woche am neunzehnten März und läuft bis zum vierten April. Und was da gemacht wird ist, dass es eben ausgewählte Veranstaltungen gibt und zwar aus einem sehr breiten, kulturellen Umfeld Äh Opa, Konzerte, Clubs Alles Mögliche und auch nicht nur so die Hochkultur, sondern auch die Subkultur alle können sich daran beteiligen, also ich bin mir jetzt hier gar nicht so sicher, wie viele es sind, aber es ist sagen wir mal ein relativ großer Teil, wo es dann eben so laufen wird, dass Veranstaltungen stattfinden und wer da hinkommen woll, der macht halt vorher so einen Schnelltest. Das ist also dann in irgendeiner Form arrangiert, dass man eben in der Nähe des Venus so einen Schnelltest machen kann, nach fünfzehn Minuten das Ergebnis bekommt und wenn's halt nicht positiv ist, der Test, dann darf man halt rein, Und dann wahrscheinlich immer noch mit Masten und so weiter, aber. Ne? Das wird man dann sehen. Einerseits, ob's was bringt, andererseits, wie das so vom Handling ist, wie das vom Aufwand her ist, ob das angemessen ist, ob man daran noch was ändern muss und nicht könnte mir durchaus vorstellen dass wenn das positiv läuft, dass wir dann sozusagen ein ähm ja Ablauf ähm Vorgaben bekommen werden, wie denn künftig Veranstaltungen aller Art stattfinden können unter Einbeziehung von solchen Schnelltests. Für Veranstaltung unterschiedliche Größe. In Abhängigkeit des weiteren Verlaufs der Pandemie.

Pavel Mayer
2:44:21

Ja

Tim Pritlove
2:44:23
Pavel Mayer
2:45:49
Tim Pritlove
2:46:48
Pavel Mayer
2:46:52
Tim Pritlove
2:46:54
Pavel Mayer
2:47:02
Tim Pritlove
2:47:04
Pavel Mayer
2:47:07
Tim Pritlove
2:48:16
Pavel Mayer
2:48:19
Tim Pritlove
2:48:19
Pavel Mayer
2:48:21
Tim Pritlove
2:49:14

Zurückhaltung, aber ich bin trotzdem relativ verhalten, optimistisch, was dieses Schnelltestregime betrifft. Also das zumindest bestimmte Formen von Veranstaltungen dadurch vielleicht stattfinden können, weil sie einfach so ein kontrolliertes Entwarnen macht. Ich meine Veranstaltungen haben jetzt viel gelitten und haben viele, viele Nachteile. Aber sie haben auch einen Vorteil, Sie haben in der Regel ähm so einen definierten Endrepoint, Also sozusagen dieses kontrollische Regime, wer darf hier rein, das ist ohnehin Bestandteil des Ganzen. Und wenn man das Kontrollregime eben richtig organisiert bekommt und sagt, okay, wir reduzieren jetzt hier mal die Wahrscheinlichkeit und Am Ende kann es nie etwas anderes sein, ne? Weil. Selbst wenn wir Institzen von drei haben, ist halt irgendjemand noch infiziert, so, ne? Und dann kann man eben durch so ein schnelltes Regime diese Wahrscheinlichkeiten senken. Auf der einen Seite, auf der anderen Seite, wenn ihr jetzt mal, wenn man das jetzt mal hochskalieren auf so ein Fußballstadion, jetzt sagen wir mal zweiundzwanzigtausend Teilnehmern. Und du testest alle durch. Vor so einer Veranstaltung. Je nachdem wie sehr gerade das Virus da draußen so läuft, wirst du halt auch einfach welche finden. Welche, die es nicht wussten. Oder die es vielleicht wussten und nicht wahrhaben wollten oder, sich nicht getraut haben, zu testen oder keine Ahnung, was sie so gedacht haben in dem Moment, aber die dann eben, rausfallen. Es wird ein paar geben, die werden dann einen Fehlalarm sein. Denen wird gesagt, du bist ja positiv. Ich sehe hier einen Strich. Die ist aber gar nicht warm, ja? Und es wird welche geben, die vielleicht. Gerade so kurz davor sind äh richtig infektiös zu werden, aber wo dieser Test aus irgendwelchen Gründen nicht die richtige Probe entnommen hat. Klar, die wird's geben, aber dann werden jetzt auch nicht gleich zweiundzwanzigtausend Leute infiziert nach Hause gehen, weil du halt immer noch ein Stadion hast, wo vielleicht Masten getragen werden.

Pavel Mayer
2:51:20
Tim Pritlove
2:53:28
Pavel Mayer
2:53:30
Tim Pritlove
2:53:32
Pavel Mayer
2:53:35
Tim Pritlove
2:53:41
Pavel Mayer
2:53:42
Tim Pritlove
2:53:57
Pavel Mayer
2:54:09
Tim Pritlove
2:54:19
Pavel Mayer
2:54:21
Tim Pritlove
2:54:23