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UKW060 Corona Weekly: Jag den Mutanten

Das wöchentliche Update zu Zahlen, Dunkelziffern und digitalen Fragen in der Corona-Krise

Eine neue Runde steht an und wir schauen wie gewohnt auf die weiter leicht sinkenden Zahlen in Deutschland und Europa. Noch etwas genauer analysieren wir die Impfkampagnen in Deutschland und Israel und vor allem erläutern wir, welcher Aufwand getrieben werden muss, um die mRNA-basierten Impfstoffe zu produzieren und warum nicht damit gerechnet werden kann, dass diese Arbeit sich schnell auf unabhängige Lizenznehmer verteilen lässt.

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Veröffentlicht am: 13. Februar 2021
Dauer: 2:14:53


Kapitel

  1. Intro 00:00:00.000
  2. Begrüßung 00:00:33.638
  3. Feedback: Mediale Wirkung 00:02:02.415
  4. Feedback: Digitale Schnelltests 00:03:47.124
  5. Feedback: Maskentrocknung 00:06:31.735
  6. Maskenwirkung 00:07:52.618
  7. Situation in Deutschland 00:16:11.992
  8. Situation in den Bundesländern 00:34:12.141
  9. Situation in Berlin 00:41:02.644
  10. Impfungen in Deutschland 00:46:28.753
  11. Impfungen in Israel 00:58:42.653
  12. Situation International 01:06:03.061
  13. Schulöffnungen 01:08:51.274
  14. Maßnahmen in Australien 01:17:23.712
  15. Varianten und ihre Folgen 01:19:33.947
  16. Produktion der mRNA Impfstoffe 01:28:21.410
  17. Impfen und Reisen 01:54:02.150
  18. Ausklang 02:03:12.034
  19. Bonus Track 02:10:28.134

Transkript

Tim Pritlove
0:00:33
Pavel Mayer
0:01:02
Tim Pritlove
0:01:03

Und wie es hier Usos ist, seit fast einem Jahr wollen wir hier mal äh zusammenfegen, was sich so in dieser Woche an Zahlen und Erkenntnissen, gefunden hat, was für an sonstigen interessanten Fundstücken aus dem Netz haben, kratzen können und äh ja, was sonst noch so erwähnenswert ist. Wir hatten wieder eine schöne Feedbackrunde im Clubhaus am Dienstag, die, sehr lang gedauert hat. Ich glaube, das waren fast vier Stunden, ne, die wir da rumängen, aber war einfach äh interessant, es ist äh sehr gut mit euch dann auch mal da direkt ins Gespräch zu kommen und Fragen nochmal zu klären und Sachen zu debattieren. Ja, da können wir euch nur ermuntern. Wir werden das dann am nächsten Dienstag, dann ähm Dienstagabend, einundzwanzig Uhr wieder machen. Das wäre dann der sechzehnte Februar. Ja, aber heute gehen wir mal wieder hier äh auf unser Standard äh Programm. Ich würde mal die Sendung mit Feedback beginnen. Das gab's auch und das mögen wir auch besonders, wenn ihr es in die Kommentare schreibt, da kommt so einiges zusammen, ist manchmal ein bisschen schwierig, da einen Überblick zu bekommen, aber es gib dann euch auch die Möglich, mal so halbwegs zusammenhängt, äh, uns hier zu kritisieren, vielleicht eine Sache, die mir noch so nebenbei zugespielt wurde, da wir ja letztes Mal den lustigen Titelzensur, es ein Beitrag zum Infektionsschutz gewählt haben Ja, das äh ist schon so ein bisschen, scherzhaft natürlich auch gemeint war, wenn wir natürlich hier nicht zu einem Zensurregime auf ährufen wollten, sondern das Ganze ja nur so einen Spruch war im Kontext von man muss sich über seine mediale Botschaft schon zweimal Gedanken machen, Der kam da ganz guter gutes Beispiel, wurde mir noch eine gesteckt, nämlich äh wie mittlerweile ja medial mit Sudiziden umgegangen wird.

Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
0:03:39
Tim Pritlove
0:03:44

Ja, fand ich auch. Aber dann gab's auch noch etwas äh konkretere Feedbacks unter anderem zu der Frage mit digitalen Messgeräten bei diesen Schnelltests. Muss ich zugeben, man macht ja nicht so oft Schwangerschaftstests und äh da äh gibt's diese Technologie schon ein bisschen länger, Jonas schreibt uns Ich bin Chemiker und ja, ein Quantenpunkt ist ein üblicher Weise äh einige nanometer großer Partikel, der klein genug ist, dass eine Quantenmechanische Beschreibung der Eigenschaften zutreffender ist, als die üblichen Beschreibungen, der makroskopischen Welt. Diese Dinger haben deswegen tolle optische Eigenschaften, wegen denen man sie gerne einsetzt. Hier werden sie wohl die Flurssenz des Farbstoffs verstärken. Klingt toll, ist aber nur so mäßig Hightech. Was der Test also äh nach sehr oberflächlicher Recherche macht, ist dasselbe wie der normale Test nur dass der Farbstreifen am Ende noch einfach schwarz wird, äh nicht einfach nur schwarz wird, sondern Neonfarben. Der wird dann angeleuchtet, leuchtet in einer anderen Farbe zurück. Also der typische Effekt, den man vom Schwarzlicht kennt und das kann man dann halt äh messen. Vorteile sind hier vor allem gutes Marketing für den Hersteller, äh aber eben auch ein eindeutiges Ergebnis bei den normalen Schnelltest ähm, ist ja nicht nur die Probenentnahme an Problemen, sondern eben auch die Interpretationen des Ergebnisses. Ne, so gehen manche Nutzerinnen davon aus, wenn der Streifen genauso farbig ist wie der Kontrollstreifen, aber das ist natürlich Blödsinn. Digital sagt einem das Gerät das Ergebnis. Eventuell können sie weniger Chemikalien verwenden, da der eigentliche Fahrpunkt kleiner sein kann, als der Streifen im Analogentest, je nach Aufwand, ähm das Zeug herzustellen, können sie so vielleicht mehr Tests machen. Außerdem könnte man das Lesegerät so bauen wie ein Blutzuckermessgerät, dann kann man sich das Gehäuse und die Technik äh kann man die wiederverwenden. So sieht der Test allerdings zum derzeitigen Zeitpunkt. Nicht aus. Mein Fazit nach überfliegen. Tolles Buzzword Bingo mit eventuellen kleinen Vorteilen, die Nachteile hätten wir ja bereits erwähnt. Ja das das kam aus verschiedenen Richtungen äh in ähnlicher Form. Das hat Jonas hier ganz gut zusammengefasst.

Pavel Mayer
0:06:09
Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
0:08:21
Pavel Mayer
0:08:26

So wie bei, sich so ein bisschen vorstellen halt wie bei Sonnencreme. Äh nur äh ja äh dass das halt äh auf Masken gemünzt ist. Das heißt ähm, mit so einer N fünfundneunzig oder FFP drei Maske habe ich halt so einen Corona Schutzfaktor von zehn ungefähr, das heißt, ich kann mich, zehn Mal so lange in der riskanten Situation äh aufhalten äh oder habe nun das Zehntel vom Risiko, wenn ich mich gleich lange aufhalte. Das ist schon eine Menge, aber es ist halt nicht ähm. Es ist halt nicht die Welt, es ist halt auch nicht nichts so F äh und FFP drei ist ungefähr Schutzfaktor vierzig übrigens. Und in dem Zusammenhang ähm so. Ähm aber das ist jetzt sozusagen nur für also Schutzfaktor zehn oder dreißig, wenn der andere keine Maske auf hat. Wenn beide Masken aufhaben, dann kombinieren sich die Schutzfaktoren quasi, aber ähm um wie viel es halt so ein bisschen schwierig zu ermitteln, weil nämlich. FP Masken. Werden halt nur auf Dichtigkeit beim Einatmen geprüft, nicht beim Ausatmen, das heißt es gibt keinerlei, irgendwie Messwerte, wie viel sie denn jetzt tatsächlich äh sagen wie viel beim Ausatmen eigentlich daneben, geht, so das kann von Maske zu Maske total verschieden sein, weil wie gesagt, wird nicht gemessen. Bei den OP Masken wiederum. Ist nur zertifiziert, wie viel die beim Ausatmen zurückhalten, ja? Aber nicht beim Einatmen. So, dass es da völlig egal. Das heißt, da gibt's dann sagen es auch ein bisschen unklar. Ich bin dann über eine Studie äh gestolpert, die besagte, wenn also beide Leute jetzt OP Masken aufhaben, dann hat man ungefähr so einen Schutzfaktor von dreißig in der Kombination halt, von, beide medizinische Maske. So und. Dann dachte ich mir, hm, okay, die eine Maske ist eigentlich fürs Einatmen spezifiziert, die andere ist fürs Ausatmen spezifiziert. Ähm wie werden das, wenn ich einfach mal OP-Maske mit FFP kombiniere. Und ähm bei den Masken, die ich habe, äh sind aber die OP Masken zu klein, die gibt's auch in großen. Ähm eigentlich wäre wahrscheinlich, OP Maske über FFP zwei Maske wäre das beste, aber das passt normalerweise nicht. Und dann habe ich das zeitweise nicht passte genau umgekehrt gemacht, habe mir also eine FFP, zwei Maske über eine OP Maske mal gepackt und geguckt, was denn dann passiert. Interessante war, also am Atemwiderstand hat sich jetzt nichts geändert, also ich Problem ist, wenn man das halt so macht, kann man sagen auch die Schutzwirkung der FFP zwei Maske beeinträchtigen, weil eventuell die nicht mehr so dicht, ist, weil die nicht dann natürlich nicht dafür gedacht ist, dass man eine OP-Maske da drunter backt, aber äh bei meiner Kombination schien das keinen Unterschied zu machen. Aber was äh äh bemerkenswert war ist äh ich hatte das Gefühl, dass dass der Trage und Atemkomfort in dieser Kombination, deutlich angenehmer ist. Also es es wurde nicht so feucht dadrunter und. Ich hab's jetzt nicht lange ausprobiert, ich hab's jetzt aber nicht draußen äh Praxis länger getragen, sondern um mal so fünf Minuten und habe dabei festgestellt, dass dabei die FFB zwei Maske fast trocken. Das heißt, da kam dann die Idee, ähm je nachdem, wenn's dicht ist äh und so, ähm dass man halt die billigeren OP-Masken äh quasi häufiger wechselt und seine, besseren oder teuren FFP zwei oder drei Jahren schont halt, So, also äh wie gesagt, ist jetzt mit Vorsicht zu genießen das Ganze, aber es war so ein bisschen ein überraschendes Experiment, einfach mal, Basishalber ausprobieren, äh gucken auch was mit dem Atemwiderstand ist. Ah ja und in dem Zusammenhang weiß ich nicht, wie das bei dir ist, aber ich habe halt das Problem. Sagen den Nasenbügel also rechts und links von der Nase des wirklich dicht zu, kriegen, äh, beim Ausatmen, vor allem strömt da halt Luft in die Augen, was sich ein bisschen unangenehm finde und es reduziert dann natürlich auch die Rückhaltewirkung, wenn das da vorbei geht, Also man muss sich halt schon Mengen also Mühe geben mit dem Nasenbügel und habe dann gesehen, dass halt Profis, also medizinisches Personal, teilweise, wenn die wirklich sicher sein wollen, die kleben das zu, die rechts und links über die Nase halt nochmal mit Klebeband den Bereich, damit das halt auch wirklich dicht ist. Aber ja es gibt aber wohl auch Masken so teure aus Deutschland. Ähm die. Problem wohl von Hause aus nicht haben, aber ähm an solche luxuriösen Masken äh bin ich jetzt noch nicht rangekommen.

Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Genau, also wie. Üblich äh so jetzt in Deutschland, ja sind die Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Ähm. Weiter gesunken, äh so auf fünfundfünfzigtausend so mit einem Schnitt von siebentausendneunhundert pro Tag, wobei man dazu sagen muss, gemeldeten Neuinfektionen ähm so, und sie gehen weiter zurück, was halt alles ja sehr erfreulich ist so. Äh wir haben im Moment einen, rechnerischen RW auf Bundesebene von null Komma acht sechs. Nach Rechtenverfahren, aber äh wir nehmen immer irgendwie meins, was darauf beruht, halt einfach die Fälle von äh, den letzten sieben Tagen und den sieben Tagen davor ins Verhältnis zu setzen äh und äh dann ja, daraus den R Wert zu berechnen. Ich glaube hoch vier siebte. Ähm ja ähm, und wie gesagt, rechnerisch äh ist ja sogar unter null Komma neun, aber und sage immer, dann hinterher nochmal, bisschen genauer ein, äh da die Tests auch abgenommen haben ist, was die Infektion angeht, der reale RWT eher. Etwas über null Komma neun, weil im Moment die Zahlen, die wir sehen, äh. Unterschätzen, äh die Infektion beziehungsweise überschätzen den Rückgang, also die äh die Dunkelziffer hat halt weiter zugenommen, weil eben weniger Tests äh gemacht wurden. Ja, äh glücklicherweise geht auch die Zahl der Toten äh jetzt. Deutlich nach unten oder sogar etwas stärker äh nach unten als sie es davor, getan hat, die gut es läuft ja immer ein bisschen zeitlich versetzt und wir kommen halt, jetzt in den Bereich, wo dann endlich auch die Zahl, der Toten deutlich fällt sind, aber äh immer noch äh über fünfhundert pro Tag im Schnitt. Und ähm ja. Das ist natürlich immer noch viel zu viel zu viel, aber zumindest äh der Trend stimmt grade, aber das sind immer noch ja doppelt so viele oder fast doppelt so viele wie auf dem Höhepunkt der ersten Welle muss man sich auch. Mal vergegenwärtigen, so wobei bei der ersten Welle der Höhepunkt der Toten ungefähr äh ja zweieinhalb Wochen äh nach dem Höhepunkt. Bei den Neuinfektionen erreicht war ähm jetzt hier in der zweiten Welle, sind es ja auch ungefähr zwei bis drei Wochen, kann man sagen, sieht man ganz ganz gut. Dass vielleicht äh zu den er Entwicklung der Zahlen, ansonsten ähm wenn man jetzt ein bisschen in die Bundesländer noch.

Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Trotzdem ist natürlich, dass äh der Fall die fallende Zahl bei den Positivraten ist, die eigentlich gute Nachricht. Ich glaube, ich hatte das letzte Mal schon mal erwähnt, aber ich find's nochmal wertvoll, das zu wiederholen. Wenn man sich jetzt mal nur den Verlauf der Positivrate anschaut, also nicht immer nur guckt so und so viele Leute sind getestet worden, wie viele von davon waren positiv. Wir haben immer gesehen, immer in dem Moment, wo es loskrieselte und wo die Welle kam. Geht diese positiv Rate hinterher, was also im Prinzip bedeutet, das sind eigentlich auch sehr viel mehr Leute positiv, als man eigentlich ähm wirklich real, testet. Und erst wenn diese Zahl wieder runter geht, kommt man quasi mit der Testerei, dem eigentlichen Infektionsgeschehen so ein bisschen auf eine Spur, und einen Fall eine positive Rate, ist ein guter Indikator. Und ich habe das lange Zeit so als so ein Na ja, so ein so ein so ein, so ein Nebenabattribut angesehen, aber wenn man sich eben jetzt den Verlauf der Positivrate, über die komplette, über das komplette letzte Jahr anschaut, dann sieht man. Dass die relativ gut die äh den Gesamtverlauf der Panemie nachzeichnet, sehr grob, also dadurch aber auch sehr gut geglättet in gewisser Hinsicht. Ist jetzt nichts, was einem, eine große Auskunft über einen Zeitraum von vier, vier Wochen oder so sagt, aber ist äh etwas, was sehr gut widerspiegelt, was so in drei Monaten passiert. Würde ich mal sagen und nach wie vor, also jetzt auch mit dieser ähm niedrigen Positivrad, also noch nicht niedrig genug, immerhin niedriger mit dieser niedrigeren Positivrate von sieben Komma was war das jetzt? Sieben Komma acht, sind Komma fünf.

Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ja, Berlin können wir dann auch nochmal nochmal kurz machen eigentlich, weil Berlin ist, Prinzip fast wie bunt die Situation, also etwas niedrigere Institenz mit siebzig in Berlin versus neunundsiebzig. Im Bund. Ähm ja. Ehrwert ist praktisch gleich äh gerade, also da nimmt sich, Berlin und der Bund nicht viel. Ich nehme halt auch immer deswegen Berlin ganz gerne äh dazu, weil hm. Ja wenn man halt ganz Deutschland sieht ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich. Aufwärtstrends mit Abwärtstrends woanders irgendwo ausgleichen und dass man da an einem eventuell nicht so ein gutes Bild hat. Außerdem habe ich halt für Berlin immer ganz gute Zahlen für, die Verteilung in den Altersgruppen und für die Auslastung der Krankenhäuser und so ähm deswegen ja also ganz ganz kurz. Verlauf, ähnlich äh wie im Bund positiven Rate auch, ist sogar jetzt äh auf sieben Komma fünf Prozent gesunken. Also jetzt niedriger als im Bund, jetzt ja wie auf dem Höhepunkt, der ersten Welle, die Zahl der Tests in Berlin ist sogar noch stärker gesunken, etwas um zehn Komma acht Prozent, das heißt, Wir haben auch dort die Situation, dass äh sagen, der zwar dreiundzwanzig Prozent weniger gezählte Fälle haben aber tatsächlich ist der Rückgang bisschen geringer, wahrscheinlich eher so, weiß ich nicht, fünfzehn Prozent oder so, was die Infektionstätigkeit angeht, und dankenswerterweise. Geht auch die Institanz in allen Altersgruppen weiter nach un. So. Ähm ja, liegen zwar immer noch ein bisschen auseinander, aber. Ja es es bewegt sich alles in die richtige Richtung gerade.

Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Na gut. Vielleicht an der Stelle äh auch gleich nochmal der Vergleich mit äh Israel, einfach aus dem Grund, weil Israel ja so ein bisschen der in der ganzen Impferei ist, das haben wir ja hier auch schon angesprochen und es ist natürlich auch insofern interessant, äh, sich das anzuschauen, als dass wir da ein absehbarer Zeit auch belastbare Zahlen zu der Wirkung der Impfstoffe oder zumindest es dort primär eingesetzten Impfstoffs, nämlich des Pfeiser Biontisch im Stoffs äh erwarten. Das Data-Dashboard von Israel ist sehr auskunftsfreudig und ähm ja vielleicht erstmal generell ein äh Vergleich zwischen Israel und Deutschland, wie das eigentlich da so Corona mäßig gerade aussieht, ist auch ganz interessant, weil Israela, zum Beispiel dieselbe positiven Quote wie Deutschland. Ja, also wir haben ja gerade eben viel über diese positiven Quote gesprochen und. Die Linien sind dann sozusagen relativ deckungsgleich. Auf der anderen Seite haben sie aber deutlich höhere äh Infektionszahlen. Und zwar Faktor sieben zu eins. Also es ist einfach das Infektionsgeschehen ist da gerade total rampend. Und. Die haben halt auch einen extrem hohen Anteil an dieser äh UK Virus Variante. Andererseits haben sie deutlich niedrige Totenzahlen und ne, also haben auch denselben Trend wie Deutschland, aber äh deutlich niedrigere Sterbezahlen und das war aber auch schon immer so. So dass man hier mutmaßen kann, dem bin ich aber jetzt nicht weiter nachgegangen, dass ich hier einfach die Altersstrukturen der Bevölkerung an sich widerspiegelt. Kann natürlich auch bedeuten, dass äh deswegen vielleicht auch. Dass der alles nicht so ernst genommen wurde et cetera. Nichtsdestotrotz, es wird ordentlich geimpft und es geht weiter weiter äh schnell voran. Hat zwar ein bisschen nachgelassen, Gibt's auch so erste Berichte, dass jetzt irgendwie durch die ultraorthodoxen und andere Gruppen natürlich man kommt jetzt sozusagen auch in zunehmendem Maße in den Bereich der Skeptiker. Nichtsdestotrotz einundvierzig Prozent der Bevölkerung hat jetzt die erste Impfung erhalten. Sechsundzwanzig Komma zwei Prozent haben die zweite Impfung erhalten, also schon mal mehr als ein Viertel und ein Fünftel. Zwanzig Prozent hat die zweite Impfung vor zwei Wochen erhalten. Das erwähne ich, weil wir davon ausgehen können, dass sozusagen die maximale Wirkung des Impfstoffs in zwei Wochen nach der zweiten Impfung sich eingestellt haben sollte und sprich, wir haben's jetzt mit dem Land zu tun, wo ein Fünftel, quasi immunisiert sein sollte, zuzüglich all derer, die bisher schon mal Korona hatten. Das ist dann zwar nicht ganz so effizient wie die Impfung, aber eine gewisse Immunität bleibt ja auch davon übrig. Und wir nähern uns also langsam so einen Bereich, äh wo es äh, eigentlich Ergebnisse geben müsste. Ich will, ich habe jetzt nicht Herdenimonität gesagt, aber ähm irgendwann äh erreichen wir halt diesen Punkt, wo man sich eben anschauen muss, so okay, gut, jetzt haben alle entweder mit Impfstoff oder mit dem Virus selbst Kontakt gehabt, jetzt müssen wir da sozusagen auch irgendeine äh Wirkung sehen. Ich gucke nochmal ganz kurz was bei Israel jetzt nach äh bestätigten Fällen insgesamt eigentlich. Da ist also Israel hat äh zwei. Achtzigtausend pro eine Million. Also ungefähr acht Komma zwei Prozent der Bevölkerung hat eine bestätigte Infektion. Da kann man nochmal ein bisschen dunkelziffer drauf rechnen. Ich mache mal ganz vorsichtig und runde das mal auf zehn Prozent auf. Das heißt, dreißig Prozent der Bevölkerung sollten in irgendeiner Form schon eine irgendeine Immunität haben.

Pavel Mayer
1:03:04
Tim Pritlove
1:03:16
Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
1:09:55
Tim Pritlove
1:10:20
Pavel Mayer
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Tim Pritlove
1:11:24
Pavel Mayer
1:11:25
Tim Pritlove
1:12:16
Pavel Mayer
1:12:23
Tim Pritlove
1:12:23
Pavel Mayer
1:12:26

Ach ja, vielleicht noch eine Sache, hm, die ich halt äh. Auch aus diesem, ja, äh wo ich über den Corona Schutzfaktor äh geschrieben habe, habe ich außerdem dazu. Noch äh so das mit den Attackrates kombiniert, sprich wie viele äh Kontakte, welcher Art äh brauchst du im Schnitt äh um. Jemanden anzustecken, ja? Gut geht's ein bisschen in beide Richtungen, aber, und da ist es so, dass je nach Virus und Alter sind so zwischen zehn und und und Art des Kontakts äh sind so zwischen ähm zehn und zwanzig Kontakte im Schnitt, die zu einer Infektion führen, ungeschützt, ja? Äh und Kontakt heißt dann sowas, also. Es gibt da so verschiedene Kontaktklassen, so wie es in England. Klassifiziert wird, gut bei uns wird's das in ähnlicher Form äh auch geben. Fand das aber ein bisschen schicker, wie die Engländer. Machen, das heißt äh. Du hast halt zwei Arten von Kontakten üblicherweise niedriges Risiko, hohes äh Risiko oder äh die Engländer nennen das ähm, direkt und nah so und direkt ist halt wenn du jemand anfasst, wenn du. Ein Gespräch führst, Gesichtszugewandt äh und näher als ein Meter, zusammenstehst und äh wenn du angehustet, angenießt oder angespuckt wirst, so, Das ist halt ein direkter Kontakt. Und einen Nahkontakt ist so hm entweder. Weniger als ein Meter nicht Gesichtszugewandt, also, auch mit Rücken zueinander, aber ein Meter äh oder ein bis zwei Meter äh jeweils für dann mindestens fünfzehn Minuten. Ähm. Ja plus noch so ein paar äh oder im im äh im gemeinsamen PKW äh äh fahren oder halt im Zuchtbus äh. Flugzeug. Dann äh ja wenn man das in der Kombination genau mindestens auch fünfzehn Minuten äh. Dann neben jemanden sitzen, der äh ja infiziert ist. Also. Und der der Punkt ist mit Masken kann man halt diese Zeit und in Maskenkombination eben entsprechend verlängern. Also und. Das Ergebnis ist, dass. Die Kombination aus Masken und Abstand äh tatsächlich funktioniert. Aber nur Maske oder nur Abstand äh. Reicht einfach nicht, weil nicht nicht in Zügen und ähm. Da sagen, war der, war der Punkt, dass wenn jemand. Neben dir sitzt direkt im Zug oder im im Flieger und der hat halt B eins eins sieben und. Beide äh äh haben. So, dann äh und ähm dann hast du nach ein paar Stunden bist du trotzdem infiziert. Das äh sagen halt die Rechnungen. Was funktioniert ist oder was ziemlich sicher ist, ist die Kombination Maske und zwei Meter Abstand. Ein bis zwei Meter ist ein und Maske ist ist auch schon okay, aber äh eigentlich darfst du selbst mit Maske äh äh unter ein Meter äh für längere Zeit ähm ja, funktioniert nicht.

Tim Pritlove
1:17:00

Ja gut, also wir sind uns auf jeden Fall einig, äh, dass mir die Schulöffnung ist ein Risiko und das größte Problem dabei ist, ist gar nicht mal die Schulöffnung selber, sondern das Problem ist einfach, Die Tatsache, dass sie angekündigt wurden und dass man jetzt befürchten muss, dass Leute wieder denken, och na dann äh ist doch alles gut, aber ist halt nicht alles gut, wie wir vorhin ja ausführlich dargelegt haben. Vielleicht mal ein ganz kurzer Blick nach Australien, nur mal so zu gucken, wie wie die sich so schlagen. Also die haben ja äh quasi Zerokovic. Allerdings haben sie auch internationalen Verkehr, das heißt, es passiert dann doch immer mal wieder was. Jetzt ist zum Beispiel in Viktoria, also ein Teil Australiens ist so die UK-Variante aufgetaucht. Ergebnis sofort fünf Tage komplett lockdown verordnet. Ja, also ist einfach so. Da ist was aufgetaucht. Leute äh alles äh alles verboten. Also nur einkaufen. Und Ausnahme für ähm also wie sie es nennen, Care und Care Geving, also ich vermute mal, in irgendeiner Form medizinische Betreuung, Central Worker natürlich und äh Sport darf man noch machen, aber das war's dann auch. Du darfst dich auch nicht weiter als fünf Kilometer wegbewegen jetzt für Laufen und einkaufen. Alle müssen Masten tragen, keine Besucher zu Hause, also auch nicht so ein Unsinn mit irgendwie ja, nur so und so viele Mitglieder von anderen Haushalten und so weiter, nee, einfach so zack, bleibt einfach zu Hause. Zu den Laden, fünf Tage. Schulen dicht, Ausbildungsstätten, dicht, Wunnies, dicht. Öffentliche Versammlung verboten von der Zuhause arbeiten, keine Hochzeiten, keine Kirchen, Beerdigung, ja mit zehn Leuten, alle internationalen Flüge mussten gleich wieder umdrehen. Ähm ne, also, keine keine keine also also nicht die Flüge mussten umdrehen, sondern die, die in Transit waren, durften nicht weiter fliegen, also es ist sozusagen einfach Shutta und Shotda und Shotdan in äh Melbourne. Ja, so und so kriegen sie's halt. In der Regel auch im Griff, das hitzt sich das erste Mal, dass das passiert ist, sondern so machen sie es halt einfach in dem Moment, wo irgendwie eine Fliege ist. Wird nicht die Fliegenplatsche rausgeholt und geguckt, ob vielleicht mal irgendwo eine zu sehen ist. Sondern es wird halt einfach.

Pavel Mayer
1:19:19
Tim Pritlove
1:19:20
Pavel Mayer
1:20:28
Tim Pritlove
1:20:29
Pavel Mayer
1:20:31
Tim Pritlove
1:20:33

Ja genau, Feuer, Fox B zwei, äh, Xen und zwei Sächsen, Genau. Und ähm ja, Co-Varianz dot org und das ist ganz interessant, weil hier sieht man nämlich auf der einen Seite die konkreten Mutationen, die aufgetreten sind. In dieser ähm Notation, die wir ja jetzt schon äh mehrfach ähm gesehen haben, die ich noch nicht so hundertprozentig durchdrungen habe, aber zum Beispiel die äh extrem populäre Mutation ähm N fünf null eins. Die ist wohl in verschiedenen Varianten wiederum gibt, also ich glaube es. Die N fünf null eins Y. Das ist sozusagen die, die am meisten ist, das bedeutet ja immer an der Stelle fünfhunderteins auf dieser genetischen Information. Ist halt äh ein eine Aminosäure vom Typ N auf den Typ Y gewechselt. Das heißt das letzten Endes, Und all so diese ganzen Varianten, die so derzeit im Umlauf sind und das sind nochmal mehr als man normalerweise so liest, die sind halt hier aufgeführt und man kann sich dann eben einerseits genau anschauen, Okay, was weiß man darüber überhaupt, in in welchen Varianten ist diese Mutation aufgetreten und dann eben auch in welchem Land ist sie, wie stark vertreten nach dem, was man weiß, dazu noch so ein Proteinmodell, wo man dann genau sehen kann, wo diese Motationen eigentlich greifen. Ja und das alles äh schön klickbar und man kann sich das halt sowohl nach Varianten äh äh anschauen. Man kann sich das aber auch so nach Ländern, anschauen und dadurch relativ schnell einen Überblick kriegen und ich hatte ja vorhin gesagt, so Israel und so, na ja, da ist halt irgendwie die Variante unterwegs, Das weiß ich wegen dieser Webseite, ne? Also zum Beispiel lässt sich da ganz klar herauslesen, dass eben so Ende November diese fünf null eins Variante, die ja auch äh England erfasst hat, da also steil nach oben gegangen ist und äh, derzeit den den Großteil ausmacht und andere Länder äh alles anders. Könnt ihr selber mal durchklicken ist auf jeden Fall ähm. Ganz schön, ne? Auch diese E vier acht vier K Geschichte ähm die. Aus Südafrika kommt, die lässt sich da halt auch entsprechend nachschlagen. Ja, damit äh kommen wir dann vielleicht auch mal ähm nach Südafrika. Denn Südafrika hat ja eben genau diese ähm B eins drei fünf eins äh strain eben wo diese E vier acht vier K Mutation eine große Rolle spielt und da gab's ja jetzt den Fall, die hatten ja gerade Lieferungen bekommen von dem ähm, Astra Sinika, Ochsford, äh, im Stoff. Waren eigentlich drauf und dann das zu verimpfen, aber dann gab's jetzt erste Ergebnisse, dass dieser Impfstoff gegen die südafrikanische Variante ähm nur sehr schlechte Ergebnisse erzielt hat. Bisschen Angst hat, äh, wenn man jetzt loslegt und das Pflegepersonal damit impft, dass es am Ende überhaupt nichts bringt der ganze Aufwand. Also so wie ich das wahrgenommen habe gilt das nicht unbedingt jetzt so aus als ausgemacht, dass diese ersten Ergebnisse unbedingt das auch, das ist sozusagen nichts hilft, aber das wird auf jeden Fall ganz interessant sein, das zu verfolgen. Derzeit scheint auf jeden Fall diese Südafrika Variante, die größte Bedrohung in diesem ganzen Spiel zu sein.

Pavel Mayer
1:24:05
Tim Pritlove
1:25:32
Pavel Mayer
1:26:00
Tim Pritlove
1:26:27
Pavel Mayer
1:27:10
Tim Pritlove
1:27:52
Pavel Mayer
1:27:59
Tim Pritlove
1:28:01

So, das heißt, es kann sich nicht okay, also du meinst, es ist sozusagen prozentualer Anteil, mag sein, will jetzt noch keine finale Aussage zu machen, bevor ich das nicht vollständig verstanden habe. Dafür misst es jetzt, habe ich damit noch nicht genug gearbeitet, bevor ich hier in irgendwelche Fehlinterpretationen reinlaufe. Ja, wollen wir dann nochmal auf einen umfangreicheren Bereich kommen, du hast dich da ja auch ein bisschen reingelesen, ich auch gab da einen sehr interessanten Blogpost zum Thema Produktion der MRNA, Impfstoffe und wo hängt's denn eigentlich dran, dass hier nicht so viel da ist, wie man vielleicht gerne hätte, Das ist äh von Jonas Neubert auf seinem Blog äh ein wirklich länglicher Blogpost mit äh viel Text, und viel links ich hab den so zu na ja vier Fünftel irgendwie durchgelesen und bin vielen Dings noch nicht so richtig gefolgt. Du hast es dir glaub ich komplett durchgelesen ne? Es gibt eine sehr schöne Übersetzung davon, von Noah Leidinger, wiederum auf seinem Blog. Das ist äh jemand, der englisch und deutsch spricht, was nicht, ob der aus Deutschland kommt, denkbar. Aber ich glaube, nee, der kommt, glaube ich, aus Österreich, weil der schreibt Jena, Ähm statt Januar deutliches Zeichen. Ja. Was hast du äh davon mitgenommen? Also ähm der Blogpost beschreibt ja erstmal relativ ausführlich, was. Muss eigentlich alles zusammenkommen für so einen Impfstoff. Man redet ja immer sehr viel über RNA und wie das so wirkt, aber das ist ja letzten Endes kein Impfstoff, sondern das ist ja eigentlich nur der Wirkstoff. Aber ein Impfstoff muss ja nun, mehrere Dinge zusammenbringen und nicht nur am Ende das Richtige tun, sondern vor allem erstmal in der Lage sein, zu diesem Ende überhaupt zu kommen. Also in der Zelle äh den Bauplan zu verteilen, damit diese Proteine dann produziert werden, diese Spike-Proteine produziert werden, um die, Antikörperreaktionen ähm auszulösen.

Pavel Mayer
1:30:13
Tim Pritlove
1:31:45
Pavel Mayer
1:31:53

Ja, ja. Und ähm ja dann. Jetzt äh halt noch die Stoffe, die halt den den Puffer äh äh bilden, also Puffer. In der Chemine sind halt so Substanzen, die helfen äh den PH-Wert einfach zu stabilisieren. So, wenn du das Zeugs äh drin hast, dann äh macht das je nachdem äh die, Lösung äh ähm saurer oder, alkalischer und äh so hält damit den den PH-Wert eben äh konstant, ne? Und dazu ja, das sind halt aber überwiegend alles mögliche Alltagsstoffe, also es ist jetzt auch kein Problem, außerdem ist sie interessant fand, in beiden Impfstoffen noch Zucker drin, also so große ähm ja und äh. So wie es aussieht, wenn man jetzt guckt, okay, wo kommen die her die ganzen Sachen, dann gibt es da schon unterschiedliche Lieferketten, also erstmal muss man auch sagen, äh moderner und. Pfeiser haben sehr verschiedene ähm Lieferketten und, manches gesehen habe, ist die äh hat Pfeil Sabiontech zwei verschiedene Liefer oder Produktionsketten eine für die USA und eine für Europa und die sind nicht wirklich allzu sehr miteinander verbunden. Die also es was in den USA produziert wird, bleibt in den USA und äh was in Europa produziert wird. In Europa oder in in anderen Ländern. Ja und ähm. So der RNA-Herstellungsprozess scheint. Mittlerweile ja äh ganz äh, bekannt äh zu sein. Ich meine, da muss man halt erstmal, DNA produzieren. Äh die wird dann äh in äh Kolibakterien, also im Prinzi. Darmbakterien ein, geschleust und dann produzieren diese Bakterien halt die DNA. So das Ganze muss dann halt. Rausgeholt werden, also ständig irgendwelche ja, Filter und Extraktions. Prozesse ähm so plus äh dass äh noch so Trick passieren muss, weil äh sich quasi die M RNA, wenn man die nur so nackt drin lässt sich halt so ein bisschen aufdröselt und deswegen gibt's da noch sogenannte PolyA-Schwänze am Ende, äh die dafür sorgen, äh ja. Dass das Ende dann eben auch stabil ist und dass da nichts abfällt.

Tim Pritlove
1:35:10
Pavel Mayer
1:35:40
Tim Pritlove
1:36:21
Pavel Mayer
1:36:25
Tim Pritlove
1:36:35
Pavel Mayer
1:36:36
Tim Pritlove
1:36:38
Pavel Mayer
1:37:34
Tim Pritlove
1:37:49

Die Erzeugung von diesem RNA, die ist also ist komplex, aber ist ein gelöstes Problem. Es ist jetzt nicht so das Problem, die nennenswerten Mengen an RNA zu erzeugen. Das hat man raus. Das Problem ist, damit es eben ein Impfstoff wird, müssen eben die anderen genannten Beimengungen eben, in der richtigen Kombination im richtigen Prozess, in der richtigen Geschwindigkeit zusammengeführt werden, also dieser Puffer und der Zucker, aber vor allem eben diese Lipid Also diese Fettsäuren, die letzten Endes so als Nanopartikel dieses RNA ja umschließen sollen, weil nur dann kann es sich überhaupt erstmal stabil in so einem Impfstoff äh halten, kann dann in die Blutbahn geraten und zu den Zellen transportiert werden, diese Fetthülle ist ein Schutz nach außen. Der Zucker dabei ist ein Schutz vor dem Gefrieren, das Gefrieren selber ist ja Schutz vor Verfall und wenn es dann im Körper ist, dann ist äh diese Fetthülle auch quasi der Gateway in die Zelle. Dadurch kann es in diese Zelle eintauchen, entlässt dort die RNA, und dann kann der Impfstoff erst seine volle Wirkung erzielen. Und das Problem bei der Produktion stellt sich jetzt raus, so kann man das sehr schön aus diesem Blogartikel herauslesen, ist tatsächlich dieses einschließende RMA. In diese Fetthülle, denn da das nun mal keine Technik ist, die wir schon seit zwanzig Jahren machen, gibt's dafür auch, eigentlich. Keine Technik, also es gibt zumindest keine massenhaft verfügbare seit Jahren, abgehangene Technik, die das in einem industriellen Maßstab durchführen kann, so wie wir es jetzt eigentlich bräuchten, sondern Das ist halt eher so na ja, wenn man jetzt hier so zehn verschiedene Laborgeräte nebeneinander stecken und die miteinander richtig verbinden, dann tut es das, was wir brauchen. Ja und wurde auch ein Hersteller erwähnt, der im Prinzip schon mal ähm sowas als Maschine gebaut hat, der aber wohl derzeit in dieser Produktionskette auch noch keine Rolle spielt. Mikro, wie heißt das? Mikrofluidität, also sozusagen diese, Steuerung kleinster Mengen von Inhaltsstoffen, die eben zum richtigen Zeitpunkt in den richtigen Druck, in der richtigen Menge, in der richtigen Flusssteuerung zusammengeführt werden, damit dann eben diese biochemischen Prozesse am Ende auch genauso stattfinden wie man sie braucht.

Pavel Mayer
1:40:15
Tim Pritlove
1:41:57
Pavel Mayer
1:41:59
Tim Pritlove
1:42:00
Pavel Mayer
1:42:01
Tim Pritlove
1:43:14

Genau, das ist ein Problem und das kann man sich natürlich auch schnell vorstellen, weil diesen Bedarf gab's vor einem Jahr nicht. Aber es ist jetzt auch nicht gerade unbedingt die Art von Technologie, Wo jetzt so ein kleines Unternehmen, was vielleicht was ich vielleicht derzeit im Bereich Stückzahlen von fünfzig Stück pro Jahr produziert hat, wenn's hochkommt, die können jetzt auch nicht mal eben das äh hochdrehen. Und was der Artikel ja auch noch erwähnt und das ist ja auch noch ein wichtiger Faktor. Der Artikel meinte, es gäbe nur eine kleine, dreistellige Zahl von Leuten, die diese Technologie einfach überhaupt checken. Also die die sozusagen als Fachpersonal hier überhaupt, also weltweit in Frage kommen. So, das ist einfach ein Bereich. So hochspezialisiert war, aber jetzt eben auf einmal total, im im Mittelpunkt des Geschehens äh steht, dass der eben mal nicht so ohne weiteres hochgedreht werden kann. Ich meine, wir hatten ja diese Debatte auch schon und die läuft ja auch immer wieder auf allen Kanälen. Ich glaube, wir hatten das auch in der im Feedback, kam das auch mit auf, so diese Erwartungshaltung, warum wird er nicht mehr produziert? Und warum kann man denn nicht irgendwie das hochdrehen? Und du hattest das ja hier auch. Auch zu als Frage in den Raum gestellt, ne? Vor zwei Ausgaben so dieses Jahr, ich verstehe nicht, warum die da jetzt irgendwelche Einschränkungen haben und warum müssen die denn irgendwie was runterfahren, um irgendwas hochzufahren und so äh, Das ist jetzt keine unmittelbare direkte Antwort auf diese Frage, Aber es ist offensichtlich, dass wir es hier einfach mit noch eine relativ ragilen Gesamtlösung zu tun haben. Und wenn ich mal so ein bisschen Softwareanalogie. Mit reinbringen darf. Du kennst das, man entwickelt da irgendwas, dann baut man sich so einen Prototypen zusammen und dann hat man so zwei, drei, Na ja, Teile in diesem System, die so für den Prototypen ganz okay funktioniert haben oder eine Woche später äh rauscht dann so äh äh die Geschäftsführung rein, sagt das ist ja total super, was wir hier gesehen haben. Das installieren wir jetzt mal beim Kunden und der hat hier irgendwie hundert Filialen und denkst schon so, oh mein Gott wenn wir das hochskalieren, dann bricht das alles auseinander, und so ein bisschen ähm habe ich so den Eindruck, äh so eine Gefahr besteht halt hier oder beziehungsweise an dem Moment ist es halt auch einfach nicht ohne weiteres skalierbar. Ich bin mir sicher, da wird skaliert werden. Das ist mit Sicherheit auch ein Bereich, der sagen wir mal, Mit ein paar Monaten oder einem Jahr Anlaufzeit zu neuen Höhen sich aufschwingen können wird, mal diese Technik natürlich nachgefragt ist, da ist eine Menge Geld zu verdienen. Aber es ist jetzt auch nicht so. Dass man sagen kann super, der Impfstoff ist erfunden. Jetzt gib doch mal den Bauplan frei. So gibt unsere so nachdem ihr jetzt jahrelang auf eigene Gefahr auf ein zwar mit ein paar Investoren im im Rücken, aber im Prinzip sozusagen ins, Unklare hinein geforscht habt Ja und das ganze Risiko dafür betragen habt und vielleicht die einzigen auf der Welt waren, die daran geglaubt haben, jetzt wo wir wissen, dass wir das total äh brauchen, dann nehmen wir euch das mal ganz gerne aus der Hand, damit das jetzt überall produziert werden kann. Und das finde ich irgendwie ein bisschen falsch und man merkt aber auch, äh dass wir in diesem Artikel auch klar das ist jetzt nicht so, dass es so eine Horika-Erfindung ist. Und die kann man jetzt einfach nehmen und kopieren und dann funktioniert das aus den genannten Gründen. Es gibt nicht genug Personal. Es sind diese Technik existiert noch gar nicht. Schon gar nicht für Unternehmen, die bisher in diesem Segment noch überhaupt gar keine Erfahrung haben. Und ähm. Du brauchst das Know-How und du das ist auch ein Prozess, der weiter verbessert wird. Also ich glaube nicht, dass diese Impfstoffe in einem Jahr auch nur ansatzweise so produziert werden wie jetzt, Sie werden wahrscheinlich ganz andere Specks haben. Es wird Änderungen geben, also das ist sozusagen noch auf dem Weg sich zu verbessern. Und wenn man jetzt sozusagen äh. Unerfahrene Unternehmen jetzt hier mit reinbringen, wo sie sagen, das kriegen wir schon irgendwie hin. Äh könnte das halt auch schnell in so ein Desaster führen. Also ich glaube nicht so richtig daran, dass es ein Punkt ist. Man muss jetzt halt einfach schauen, äh wie man diesen Unternehmen dabei helfen kann, hier diese Produktionskapazitäten aufzubauen, Die werden immer mal wieder an Probleme stoßen, die werden an Regularien stoßen, die werden dann Finanzierungsprobleme stoßen, die werden äh Verfügbarkeit von von irgendwas äh. Rohstoff brauchen oder so der einfach sonst nicht verfügbar ist. Da muss man helfen und dann kommen wir auch vorwärts.

Pavel Mayer
1:47:49
Tim Pritlove
1:48:05
Pavel Mayer
1:48:36
Tim Pritlove
1:48:39

Ja

Pavel Mayer
1:48:41
Tim Pritlove
1:49:25
Pavel Mayer
1:49:30
Tim Pritlove
1:50:30
Pavel Mayer
1:51:36

Ja.

Tim Pritlove
1:51:38
Pavel Mayer
1:52:52
Tim Pritlove
1:52:57
Pavel Mayer
1:53:09
Tim Pritlove
1:53:20
Pavel Mayer
1:53:24
Tim Pritlove
1:54:02
Pavel Mayer
1:54:32
Tim Pritlove
1:54:36
Pavel Mayer
1:54:53
Tim Pritlove
1:55:13
Pavel Mayer
1:55:16
Tim Pritlove
1:55:52
Pavel Mayer
1:55:53
Tim Pritlove
1:56:06
Pavel Mayer
1:57:15
Tim Pritlove
1:58:53

Ja, die gibt es. Also ich meine, dass das äh das wird ja nun derzeit auch untersucht. Also man untersucht ja jetzt sozusagen nach der Impfung auch noch weiterhin, ähm wie es sich so verhält. Wir haben ja hier, glaube ich, schon mehrfach auch solche Beispiele genannt, also moderner hat er schon bei der Zulassung in der EU schon Paper vorgelegt, wo sie solche Zahlen ja äh schon angedeutet haben, die aber einfach noch nicht die denenswerte Anzahl an Fällen abgedeckt hat. Also man man sieht das schon, aber es ähm, die Studien sind laufen auch nicht lang genug, um eine ausreichend verlässliche, große, Basis an Teilnehmern zu haben. Es ist aber eben schon so, dass sich das Abzeichen erstmal sagen kann. Nein, es verhindert nicht. Allen Fällen Reeffektion, ja? Weil das ist ja auch klar, der Impfstoff, der nistet sich im Immunsystem ein und in dem Moment wo der Virus auf den Körper übergreifen will, da kriegt er dann seine Barriere vorgeschoben, aber die Infektion beginnt äh eben durch Eurosohle, die du einatmest und die Replikation, findet ja in der Nase, im Rachenraum statt und das ist ja das, was dieses Virus so gefährlich macht und ist relativ schnell am Start, nach zwei, drei Tagen kannst du eben schon wieder eine Infektion haben. Du müsstest halt dein Immunsystem muss eben so gut mit Immunzellen ausgestattet sein, dass es eben auch eine hohe Präsenz, in diesem Nasen-Rachentrakt hat, um das sozusagen sofort zu bekämpfen. Zu hundert Prozent meine ich. Aber. Auf der anderen Seite ist es jetzt auch nicht so, dass der, dass die Impfung nur eine schwerere Erkrankung verhindert, sondern es heißt halt einfach, das Immunsystem ist auf zack, kaum ist der Virus da, Attacke, Das kann natürlich dann auch in vielen Fällen dazu führen, dass es dann eben, dass man nicht so lange infektiös ist, dass man nicht so sehr infektiös ist, bis hin zu eben überhaupt nicht infektiös äh ist. Und das senkt natürlich dann den R, erheblich. Und das ist ja dann der entscheidende Faktor für alle. Während alle geimpft, würde dieser RWT eben nicht mehr bei was auch immer, wo wir ihn jetzt gerade einschätzen, je nach Variante äh liegen, sondern eben deutlich niedriger und wäre vielleicht dann natürlich sozusagen schon unter eins und damit stirbt er dann halt auch aus. Selbst wenn sich noch weiter Leute infizieren, Und da müssen wir halt hin und da sind wir jetzt noch nicht, ist ganz klar. Aber auf der anderen Seite finde ich halt die Ansage, ey impf dich einfach. Sonst gibt's halt einfach noch keinen Urlaub, weil das bedeutet, dass du die Leute, die du dir importierst, haben ein erheblich gesenktes Risiko weiter zur Panimie beizutragen. Ja? Das ist ja schon mal was und mal so ganz nebenbei erzeugst du eben auch einen Druck auf Leute, zu saßen, Du willst maximale Freiheit haben und du willst ein Easyjet Leben wieder zurückhaben? Ja okay, gut, aber dann müssen wir halt tauschen. Und der Tausch heißt halt einfach zwei Spritzen und dann ist die Sache auch gegessen. Und wenn du da Angst vor hast. Dann setze ich halt wieder zu Hause ins Wohnzimmer.

Pavel Mayer
2:02:14
Tim Pritlove
2:02:35

Wir können mich auch nicht erinnern, wenn ich nach Afrika fliege, dann impfe ich mich auch gegen alles mögliche. Ich werde in Französisch-Guyana bin ich nicht reingelassen worden, ohne Geldfieberimpfung. Die hätten mich dann einfach sofort wieder nach Hause geschickt oder gar nicht erst aufs aufs Flugzeug, ich weiß nicht ganz genau, wann sie es gecheckt haben. Dass es da einfach die Voraussetzung, weil die einfach nicht wollen, dass äh. Verstehst gar nicht, welche Seite er das nicht will, aber da da gibt's halt Gelbfieber und das soll dann eben nicht wieder zurückgetragen werden. Und deswegen ist die Impfung einfach vorgeschrieben zum Schutz von mir selbst, aber eben auch zum Schutz der Gemeinschaft. Da ist jetzt nichts anderes. Gut Pavel, wollen wir was zu Ende bringen? Ich denk, das äh reicht, haben die zwei Stunden wieder voll gekriegt im Wesentlichen, Uns bleibt jetzt eigentlich nur äh tschüss zu sagen für diese Woche und wie gesagt, wenn ihr Lust habt, Dienstag, Quatsch mal wieder, in diesem Clubhausraum, das ist immer sehr nett, kommt auch gerne dazu, wenn ihr die Möglichkeit habt. Ich weiß, ist nicht auf allen Plattformen unterstützt, trotzdem ist der Mehrwert jetzt schon so groß, dass es sich einfach sehr lohnt das für uns äh zu machen. Wir tragen das Feedback aber auf jeden Fall wieder in diese Sendung mit rein. Von daher geht da auch nichts verloren und darüber erreichen wir dann einfach auch nochmal ganz neue Kreise von Leuten, die dann sich vielleicht auch noch anschließen, hier diesen Podcast zu hören, was uns natürlich sehr freuen würde.

Pavel Mayer
2:03:59
Tim Pritlove
2:04:03
Pavel Mayer
2:05:12
Tim Pritlove
2:05:14
Pavel Mayer
2:05:19

Genau, nee, der der genau der Punkt ist äh so Ostern. Nur wenn wir das mit dem Logdown hinkriegen, so was die Impfung angeht, kriegen wir ein bisschen Schutz für Alte so, aber ich glaube so vor Juli, August. Werden wir bei dem derzeitigen Impftempo muss man sagen oder. Äh werden die Impfstoffe jetzt keine wesentliche Auswirkung auf die Verbreitung haben, außer. Bestimmten Gruppen vielleicht. Aber so allgemein halt nicht und ähm ja also. Das Einzige, was positiv ist, ist, dass die Zahlen offenbar noch fallen, so. Ähm, aber die Simulation, die ich gesehen habe jetzt mit den neuen Virusvarianten prognostizieren, alle äh so diesen Horroranstieg. Äh auf bis zu hunderttausendzweihunderttausend Zelle pro Tag äh so, wenn äh. Nichts passiert und das kann halt wohl sehr schnell gehen. Aber noch sind wir auf dem Weg nach unten. Aber so in ja ich sag mal in drei vier Wochen ungefähr werden wir an so einem kritischen Punkt sein, wo äh ja sich sich entscheidet äh. Ob wir äh nochmal in einen äh wirklich richtigen Logdown gehen müssen für nochmal ein, zwei Monate, um die dritte Welle. Zu brechen. So und ich hoffe ähm also eigentlich würde ich mir wünschen. Dass es uns gelingt äh. Die Zahlen jetzt nur noch nach unten äh zu bringen und sobald da zwei oder drei Wochen, äh irgendwas nach oben äh geht, dass wir dann äh sofort und unverzüglich intervenieren, so wie das Beispiel. Mit äh was heißt Australien, äh wo man dann halt mal eben einen Fünf-Tage-Log-Down macht. Aber damit sowas funktioniert, muss man natürlich wirklich weit, weit unten sein und muss wirklich jeden einzelnen Fall, nachspüren können und wollen und davon sind wir noch so meilenweit entfernt äh äh gerade, dass so meine Befürchtung ist, äh dass wir, so wie sie viel. Die politische Landschaft und die gesellschaftliche Stimmung äh äh gerade aussieht, dass wir das nicht lange genug durchhalten, um äh eine große, dritte Welle zu vermeiden. Ja, aber erstmal so äh besteht noch Hoffnung.

Tim Pritlove
2:08:37
Pavel Mayer
2:08:59