UKW001 Schalke ist durchgeimpft

Der Pilot live vom 35. Chaos Communication Congress in Leipzig

Mit dieser Pilotfolge beginnt die Reise in Unsere Kleine Welt, einem Podcast, der ohne viel Ballast in die Zukunft schreitet und noch auf der Suche nach seinem eigenen Format ist. Daher beginnt alles mit einem Gespräch mit Reinhard Remfort und Nicolas Wöhrl, die vielen in der Podcastlandschaft als die Macher von Methodisch Inkorrekt bekannt sein dürften. Und so reden wir auch über das Dasein als Podcaster und natürlich auch über den 35. Chaos Communication Congress, bei dem wir für die Aufnahme zu Gast waren. Doch letztlich sprechen wir über den Zustand der Welt und welchen Eindruck wir gerade davon haben und was am besten zu wäre.

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26 Gedanken zu „UKW001 Schalke ist durchgeimpft

  1. Echt Mann, ich finde dieses pseudo intellektuelle gewixxe von soo Ultra Privilegierten, eingebildeten.. Typen wirklich ekelig.
    So super selbstverliebt — sich selber sprechen zu hören..
    Und dann diese religiöse Wissenschaft — Verherrlichung..

    Und Fakten Fakten Fakten.

    Da ist WEDER META noch Phantasie oder Kreativität zu finden.

    Diese selbstverliebten Quasseltanten.

    Tim, bleib Dir treu und scheisse auf die ganzen Anderen. Bitte.

    • Ich wollte mal schauen, wer sich über fehlende Formate beschwert und warum. MP3 ist derzeit schlicht das universellste Format für Podcasts und mittlerweile auch frei. Von daher könnte es sogar für alle reichen. War nicht immer so.

      • eine mobilfunkdatenfreundliche alternative wäre dennoch angenehm…
        wie soll sich ein standard weiter entwickeln, wenn alle beim altbekannten bleiben?

        • Es ist glaube ich eine Illusion zu glauben, ein Podcast könnte hier den Unterschied machen. Davon abgesehen sind die Größenunterschiede zwischen den Formaten nicht so entscheidend, dass es für die aktuelle Generation von Mobilfunkverträgen einen nennenswerten Unterschied macht. Ich muss hier auch gegenüber anderen Aspekten abwägen.

          • Hi Tim! Ich bevorzuge derzeit opus. Zum einen, um dein CDN mit kleineren Downloads weniger zu belasten, zum anderen aus “religiösen” Gründen. Aber im Prinzip ist es mir egal und wenn es für Dich von Vorteil ist nur noch mp3 anzubieten, dann ist das auch OK für mich.

          • Die entsprechende Glaubenstradition entstammt noch der Zeit vor der Sintflut als mp3 noch nicht frei war.

      • Ok. Dann liefer ich mal meinen Grund. Ich hab einfach in letzter Zeit versucht meine Aboliste dahingehend zu optimieren dass ich jeweils den “besten” feed aboniere. Das die paar MB am Ende keinen unterschied machen stimmt schon.
        Wenn wir gerade schon mal beim Hörverhalten und den Formatfeatures sind…
        Ich nutze keine Kapitelmarken und habe auch eigentlich kein Interesse daran. Entweder ich höre einen Podcast ganz oder garnicht. Hab immer das Gefühl ich verpasse etwas wenn ich einfach zum nächsten Thema springe. Das einzige wofür ich Kapitelmarken nutze ist wenn ich bekannten eine Stelle in einem Podcast empfehle.
        Bebilderung finde ich auch nicht so wild. Für sowas schau ich denn eigentlich lieber nochmal auf der website vorbei. Finde die Idee von der Lage der Nation aber nicht so schlecht einen Newsletter mit den Links/Shownotes zur letzten Folge anzubieten.
        P.S.: Wenn ich mir meinn initialen Post durchlese klingt das etwas nach Gemecker, wie ich mich hier beschwere dass der Feed nur als MP3 da ist. So war das aber nicht gemeint. Es hatte mich einfach etwas gewundert.

  2. Die erste Folge war schon mal unterhaltsam und informativ. Das Wiedererstarkte der Impfgegner liegt imho auch daran, dass Masern und Ähnliches nicht mehr zur Lebenserfahrung der (jungen) Eltern gehört. Ich bin Mitte 50 und in meiner Kindheit und Jugend gab es da keine Fragen, weil “jeder” wusste, was Masern, Mumps, Diphtherie und Kinderlähmung waren und bedeuten.

  3. Hallo Tim, vielleicht auch Reinhard und Nicolas,

    bin gerade mit der Sendung durch und ich *muss* kurz eine Anmerkung machen: Ihr fragt euch woher die ‘Wissenschaftsignoranz’ (meine Wort) kommt; warum bspw. im (akademischen) Prenzlauer Berg so viele Impfgegner(?) heimisch sind oder warum die Ärztin Quatsch über Quantenphysik erzählt.
    Und gleichzeitig liefert ihr selbst die Antwort, mindestens zwei mal: (1) “Ich weiß nichts über Literaturwissenschaften” und (2) “Ich will, dass gesellschaftliche Entscheidungen nur auf Basis von [natur-] wissenschaftlichen Fakten getroffen werde.”
    Die Antwort ist nämlich (Achtung, es folgt eine Unterstellung zur Illustration des Argumentes): Ihr wisst so viel über Literaturwissenschaften, Politikwissenschaften, Ethnologie, Theologie, Gender, Ethik, Gerechtigkeitstheorien, Wirtschaftswissenschaften, Philosophiegeschichte, Medientheorie, … wie viele andere (akademisch gebildete) über Physik, Chemie und Astronomie.
    Trotzdem sprecht ihr fast durchgängig von Wissenschaften und meint Naturwissenschaften. Ganz kurz merkt ihr selbst, dass *eure* wissenschaftliche Methode vielleicht nicht *die* (einzige) wissenschaftliche Methode ist. Aber ihr fordert, dass alle ein gutes Grundverständnis *eurer* Wissenschaft(en) haben sollen und dass *nur* diese Wissenschaft(en) maßgeblich für den gesellschaftlichen Diskurs sein sollen. (Ja, ich übertreibe; erneut um den Punkt zu verdeutlichen.)
    You know what: Die anderen sehen das ähnlich. Nur, eben aus ihrer Perspektive.

    Ja, ich finde es auch gut, dass in der aktuellen Gesellschaft v.a. die Naturwissenschaften unser Welt- und Gesellschaftsverständnis prägen. Und ja, es gibt mehr als genug Spinner, denen alle wissenschaftlichen Methoden weitestgehend egal sind. Ich würde 95% eurer Aussagen unterschreiben.
    Aber: Ich denke trotzdem, dass mehr Diskurs nötig ist. Und offensichtlich ist Wissenschaftskommunikation wie ihr sie betreibt da eine edle Tat. Aber nichtsdestotrotz (und vielleicht gerade) solltet ihr auch mal interessiert zu den anderen schauen und im Hinterkopf behalten, dass euer Feld eben doch nur eines von vielen ist.

    Letzter Punkt: Ich will nicht, dass Entscheidungen in unserer Gesellschaft nur auf Grund von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen getroffen werden. Mir wäre es bspw. auch wichtig, dass eine Gesellschaft gerecht und tolerant ist, dass sie die Schwachen schützt und unterstützt, dass sie bestimmte moralische Werte hochhält und dass sie über all das einen breiten Diskurs fördert, aushält und dessen Ergebnisse respektiert. Ich bin mir nicht sicher, ob die (Natur-) Wissenschaften das sicherstellen.

    PS: Ich habe Methodisch Inkorrekt bisher nicht selbst gehört, daher rante ich vielleicht auch ein bisschen ‘daneben’. Aber, falls ihr das noch nicht hattet, ladet doch mal Literaturwissenschaftler (oder Theologen, Philosophen, …) ein und fragt sie wie deren Methoden aussehen – und vielleicht auch wie sie das Verhältnis der Wissenschaften untereinander und zur Gesellschaft sehen. Es gibt da auf jedem Feld sicher ganz kluge, interessierte, offene Diskursteilnehmerinnen. (Falls nötig, helfe ich auch gerne bei der Suche.)

    • Guter Kommentar!

      Dass in CRE noch keine ausgedehnte Folge drin ist, die sich ausschließlich mit “Metawissenschaft” beschäftigt, also die Wissenschaften als Ganzes und auch isoliert von außen betrachtet und ggf. bewertet, ist wirklich schade, und sollte einen der obersten Plätze auf der “To-Do Liste für CRE Episoden” einnehmen.

      Zu UKWe1 ansonsten: Sehr unterhaltsam, bin gespannt, was über den Kanal noch so herein tröpfeln wird! Danke!

  4. Ich finde es lustig wie von CCC Leuten wie Tim immer für positives der Begriff von Hacking möglichst groß gefasst wird, und bei negativem möglichst klein.
    Z.B. wenn die Jungs sagen sie fühlten sich fehl am Platz als Physiker bei einem Hacker Kongress sagt Tim “na aber, ihr nehmt alles auseinander, wenn das keine Hacking Mentalität ist”. Dann aber die 0rbit Sache abgetan wird als “naja ist ja echt kein Hacking, das ist doxing, bla bla bla”.

    Diese einseitige Blaseninnenansicht nervt echt auf Dauer. Entweder man fasst den Begriff weit oder lässt sich eben einen anderen einfallen…

    • Du beziehst Dich auf einen anderen Podcast, hast aber den Punkt nicht richtig verstanden. Die Argumentation bezog sich auf die Berichterstattung des Vorgangs als “Hackerangriff” mit der Feststellung, dass es hier sich primär um Doxing handelt und daher keinen “Hackback” nach sich ziehen kann. Hier geht es also um die Definition des Begriffs in der Öffentlichkeit durch die Öffentlichkeit.

      Ansonsten ist es richtig, dass ich den Begriff “Hacker” in dem Moment, wo er von der Szene besetzt wird bewusst offen definiere. In etwa so wie richtig von Dir hier wiedergegeben in dieser Sendung.

  5. Hallo an die drei Ulkigen Kommunikativen Wichte,

    Da hat sich Tims Unbändiger KommunikationWille einmal wieder Bahn gebrochen und in der Unermüdlich Kreativen Wiege der Metaebene entstand ein neues Unzweifelhaft kompetentes Werk.

    Es mag Zufall sein, dass ich den Podcast in einer Phase Unangenehmem KopfWehs hörte und mich der Aufruf zur Backronymisierung in Unerwartet Kreative Wallungen brachte. Erst kamen mir nur Unbedacht Kindische Worte in den Sinn und ich zweifelte am spontanen Unendlichen KWell – okay, das war ein schlechter…

    Aber es bleibt die Frage in welch Unbekannte Kosmische Weiten uns dieser Podcast führen wird. Ist es nur Unterhaltsam Kredenzter Wahnsinn oder ein weiterer Versuch den Podcast an und für sich zur Ubiquitär Kostbaren Ware zu machen? Die Suche nach Universell Korrekten Wahrheiten ist immer spannend, es sollten aber auch immer Unbedingt Komische Weißheiten dabei heraus kommen. Ich glaube nicht, dass dabei Unerwartet Kritische Werte entstehen können.

    Die bislang Undefinierte KragenWeite des Konzepts lässt die Frage nach Erscheinen der nächsten Episode lauten:
    Ungefähr Kommende Woche oder nach Unglaublich Kurzer Wartezeit?
    In jedem Fall gilt Unbedingt Konstant Weiterhören!

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