UKW056 Brexit: Alle unsere Regale sind voll

Die Übergangsperiode ist abgelaufen und der Brexit ist jetzt vollständig vollzogen

Der Brexit ist gekommen und in erst in allerletzter Minute wussten UK und EU überhaupt, worauf es hinauslaufen würde. Jetzt liegt zwar ein Handelsabkommen vor, dass dem Vereinigten Königreich auf dem Papier einen zollfreien und unbeschränkten Warenverkehr mit der EU ermöglicht, aber die erforderliche Bürokratie und andere Hemmnisse machen der britischen Wirtschaft schon nach zwei Wochen sehr zu schaffen. Dazu hat der Brexit sein Ziel der vollständigen Souveränität nicht nur nicht erreicht, da Details dieses Zollabkommens später widerrufen werden können, wenn sich eine beide Seiten in ihren Regulatotionen zu weit voneinander entfernen. Auch die Integrität des Landes selbst ist nun weitgehend eingeschränkt, da Nordirland nun de-faktor mehr mit der EU assoziiert ist und eine Handelsgrenze zu Großbritannien hat. Und in Gibralter kontrolliert nun die EU die Außengrenze, da der Landzipfel dem Schengen-Abkommen beigetreten ist. Trotzdem scheint das Land sich seiner Situation nicht bewusst zu werden und wankt und schwankt irrlichternd durch eine durch die Pandemie noch verschärfte und unübersichtliche Gesamtsituation mit ungewissen Ausgang.

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Tim Pritlove
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Jon Worth

Für diese Episode von UKW liegt auch ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor.

Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Dieser Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort. Formate: HTML, WebVTT.


Transkript
Tim Pritlove
Hallo und herzlich willkommen zu UKW, unsere kleine Welt, mein Name ist Tim Prittlav und ich begrüße alle zur sechsundfünfzigsten Ausgabe von UKW. Es ist äh doch so einiges dazu gekommen Und heute ist mal nicht Corona Time, äh das Corona Wickly, das kommt dann in der nächsten Sendung. Nein, das wird mal Zeit mal nachzuschlagen im großen Buch Brexit und mal herauszufinden, was da eigentlich passiert ist und dafür begrüße ich erstmal den John John Worse. Hallo.
Jon Worth
Hallo Tim.
Tim Pritlove
Nun ist es also endlich passiert. Jetzt haben wir den Brexit, nachdem er irgendwie mehrfach schon irgendwie angekündigt war, versucht wurde und so weiter, dann nochmal aufgeschoben war und Übergangsperiode, die ist jetzt abgelaufen, dreiundzwanzig Uhr am einunddreißigsten zwölften war's dann soweit quasi und dann ja nomor. Wie fühlt sich das denn an für dich.
Jon Worth
Wir wussten alle, dass äh es musste irgendwann zu diesem. Kommen. Also Großbritannien war schon juristisch aus der EU schon seit dem einunddreißigsten Januar. Also das war. Keine große Überraschung. Also die die wichtigsten Etappen haben wir alle schon hinter uns. Ähm. Und ich muss auch sagen, ich war ein bisschen erleichtert, dass es überhaupt zu einem Deal gekommen ist. Äh also das war schon besser als gar nichts. Ähm also grob ähm, Ja, das war eine wichtige Etappe, aber die sehr traurigen Etappen fanden jetzt schon ein bisschen länger in der der Vergangenheit statt.
Tim Pritlove
Ja, das stimmt. Aber ich meinte so eher wie es dir so persönlich jetzt so geht.
Jon Worth
Nee, also ja, so ist es ein bisschen ist ein bisschen schwierig. Ähm also ich sehe. Heute wie wie zuvor meine eigene persönliche Zukunft ist in Deutschland. Hier ist wo ich wohne, hier ist bei um meine eigene Zukunft, ist ähm, und ich bin noch sehr beruhigt, dass ich hier wohne, weil ich kann weiterhin. So weit wie möglich hier wohnen, wie ich immer gewohnt habe. Ähm also das ist fast uns im im Sachen Brexit so nervt. Ist diese, das, das macht das Leben. Jetzt für für viele Menschen noch ein Tick schwieriger. Ähm also ich hatte die erste. Praktische Auswirkung auf meinem Leben. Ich musste ein Paket nach Großbritannien ähm am ähm am zehnten Januar äh losschicken, Ich musste für das erste Mal dann dieses Zollformular ausfüllen, um zu behaupten, dass in dem Paket es gibt ja mies wertvolles. Ähm also die sind die kleinen Änderungen, die wir jetzt erfahren werden. Ähm ich habe immer, diverse Computerzeugs aus Großbritannien von von eBay äh ähm eBay Verkäufer in Großbritannien bestellt. Das werde ich nie mehr in der Zukunft machen, weil die die Protokost. Sind einfach noch höher ähm als Jesus vor, aus Großbritannien war Großbritannien nicht mehr in der Zollunion ist Also die sind kleine Änderungen in meinen eigenen Leben, aber für Leute in Großbritannien, die Änderungen sind deutlich größer geworden seitdem seit dem ersten Januar. Natürlich wie schwierig die Auswirkungen sind, wissen wir jetzt nicht, weil es nicht so viele Austausch von Menschen zwischen Großbritannien und der Rest der EU. Wegen Kohona und diese Korone Variante in Großbritannien. Also ich denke, das ist für nur echt hart sein für die Briten äh mittelfristig.
Tim Pritlove
Zurück die letzte Sendung war vom elften November zwanzig zwanzig und da haben wir dann so 'ne Da wir zumindest auf die letzten Tage der Verhandlung geblickt, weil es gab so diverse offizielle Deadlines und nicht mehr viel Zeit für das Parlament zu tagen und so weiter und so fort. Dann hat es sich dann aber dann doch bis Weihnachten hingezogen. Ich das äh richtig sehe, bis auf den letzten Tag, der überhaupt noch irgendwie ging.
Jon Worth
Ja genau, äh also wir wir müssen einige interessanten Schlussfolgerungen ziehen aus dieser Periode. All das debattiert haben, waren die Positionen, Besonders ins zwei vielleicht drei Themenfelder sehr weit voneinander. Die waren die Regeln auf für den sogenannten Level Plankfield, also fairer Wettbewerb, zwischen Großbritannien und die EU. Die Fischereipolitik. Und dann diese dritte, es ging um Roule Flow und die Regelungen für Nordirland. Also die waren die ersten, wo es dann so eine Einigung. Kommen ist und das schon ein paar Wochen vor dem vor dem Deadline, also da haben wir richtig viel Druck gesehen aus Washington DC, also das beiden wollte unbedingt eine Lösung in diese. Die Brexit-Verhandlungen für Nordirland und das war so die erste von den den drei. Themenfelder, die dann, wo wo die dann sehr schnell eine eine Lösung oder relativ schnell eine Lösung gefunden haben. Die anderen zwei waren etwas schwieriger und die dann es gab während Wochen fast keine Lösung in Sicht und dann plötzlich alles auf einmal, Lösung für die beiden Themenfelder. Wir besonders in der Fischereipolitik, also. Angebot am Anfang von den Briten, war das während einer fünf Jahre lange Periode Großbritannien wollte achtzig Prozent der Fangrote zurück und das nicht in den Tonnen vom Fisch, sondern in den in den Wert von den Fischen. Und das das Anfangsposition der EU war achtzehn Prozent, ja, so zwischen achtzehn und achtzig und doch am Ende, die Einigung war für fünfundzwanzig. Also sehr nah an der an der EU Position und meilenweit von den britischen Positionen. Sachen Sachen Level Playingfield, was die Briten so akzeptiert haben, war sehr nah an der EU-Position und relativ weit von der der beginn der Position der Brit. Wieso könnte es so schnell alles so schnell so eine Lösung kommen. Die große Fragezeichen ist, was am einundzwanzigsten Dezember passiert ist, ja? Also drei Tagen vor der endgültigen Einigung, Und das war das Ausbruch von dieser neu neue sogenannte britische Korone Variante. Und dann machte plötzlich Frankreich Grenzen zu, ja? Die Grenzen für alles, nicht nur für Personen, sondern auch für Waren, also nichts ging. Zwei Tage lang ähm äh auch alle faire Verbindungen waren zwischen Großbritannien und die EU plötzlich geschlossen es gab riesen langen LKWs vor der Hafen von die haben diese so Notennotfalls so LKW Park äh geöffnet an dem alten Flughafen von Manzen, nicht so weit von Dova. Diese Bilder von massenhaften LKWs gesehen und da, soweit ich das verstanden habe, da da herrschte dann Panik in Downing Street. Meine Gute, alles kann ihn nachhaupt flachen vierzig Stunden so so schnell schiefgehen. Das bedeutet, dass wir brauchen unbedingt eine Einigung. Ähm also das ist aus meiner Sicht den den Kernpunkt, also Großbritannien wäre bereit. Ohne Tiere rauszugehen, aber doch am Ende, es kam so ein Deal unter viel Druck äh wegen dieser, diese Situation äh in der Nähe von Dova äh.
Tim Pritlove
Du das? Denkst du, denkst du das wirklich? Also das wundert mich jetzt so ein bisschen, dass sie, dass sie so auf auf No Deal gegangen sind und nur durch diese Erfahrung haben sie ihre Meinung geändert.
Jon Worth
Nee, also die man muss daran denken, dass dass die die praktischen Auswirkungen. Waren für Boris Johnson nicht sehr wichtig. Es war für ihm egal, was er. In diese Verhandlungen kriecht? Es war nur was er seine Partei verkaufen könnte. Und sobald alles ruhig blieb, ja, war dann no Deal noch auf dem Tisch. Ähm. Und die Positionen, besonders im Bereich der Fischereipolitik, auch ein paar Tagen vor der, ähm vor der vor dem Deal war die britische Position noch auf sechzig Prozent. Ja in Sachen Quote für für Großbritannien zurück. Also die die Briten haben. Kamen sehr rasch so ein Kompromiss und das einzige plausiblen Grund, warum die das alles, so in die letzte Minute gemacht haben, war dann Boris Johnson, könnte sich dann als Retter dann präsentieren. Okay, wir sind in eine schwierige Lage. Ich habe, alles so gerettet. Ähm. Ohne diese Krise an der an der Hafen von Dove vor vor Weihnachten ich denk die Chancen sind wären noch hoch, dass er dann bereit war ohne Deal rauszuge.
Tim Pritlove
Mhm. Okay.
Jon Worth
Wir werden nie wissen.
Tim Pritlove
Wir werden's vielleicht nie wissen, ja.
Jon Worth
Weil grob was ich. Was ich dann in dieser Phase so so problematisch fand, ist er hat alles zu spät gelassen. Das es gab keine wirklich Erleichterung, für britischen Unternehmen, weil die hatten dann keins keine Zeit, sich, auf die Änderungen vorzubereiten. Und das ist, was wir jetzt dran seitdem die gesehen haben, ja? Also es kommen jetzt riesigen Kritik, weil die britischen Firmen waren überhaupt nicht in der Lage, innerhalb von einer Woche, sie schauf die, die für dieses Deal dann vorzubereiten. Ähm also das bedeutet einen möglichen plus von einem Deal. Diesem Plus wäre größer, wenn er schon den November ein Deal abgeschlossen hätte, ja? Kann er sagen was habe ich Boris Johnson gewonnen? Weil ich alles bis die letzte Minute äh gelassen habe. Er hat nichts, null, gar nichts Äh also das ist dann warum ist aus meiner Sicht plausibel ist, dass er kaum nur so nur nur so an die diesen diesem Deal überhaupt wegen diesem den Virusausbruch.
Tim Pritlove
Allright. Na gut, also auf jeden Fall dazu kam's dann, es gab eine Einigung, das heißt, es gibt jetzt einen Trade Deal und der vereinbart. Eine ganze Menge von äh Dingen. Vielleicht gehen wir mal durch die wichtigsten Punkte durch. Grundsätzlich korrigiere mich, wenn ich's äh irgendwie falsch abgespeichert habe, aber dass der der Handelsdeal jetzt zwischen UK und EU sagt im Wesentlichen, es gibt Handel von Waren. Frei.
Jon Worth
Genau. Und Quotenfrei.
Tim Pritlove
Unquotenfrei. Also kann im Prinzip so viel verkauft werden wie geht, ja? Aber ähm. Auch wenn die Zölle null sind, heißt es eben nicht äh single Market, sondern man verhält sich trotzdem gegenüber der EU jetzt wie ein Drittland. Man hat halt nur einen spezifischen Deal, der jetzt zunächst einmal diese Zölle festleg Das deckt aber im Wesentlichen eben den Handel mit Waren ab, aber es deckt so einiges nicht ab, wofür ja eigentlich UK immer bekannt war und was vor allem einen großen Teil ausmacht, der, Wirtschaftskraft, nämlich insbesondere die Financial Services beziehungsweise des Services in General, ja?
Jon Worth
Genau. Also die Dienstleistungen sind am härtesten hier betroffen. Also es gibt ja sehr wenig in dem Deal, so die wir so so Dienstleistungen überhaupt. Finanzindustrien, Datenaustausch, auch professionelle Qualifikationen, wenn jemand meine, eine Qualifikation als Jurist in Großbritannien hat, kann diese diese Person dann in anderen Ländern praktizieren ist nicht geklart in diesem Stil. Ähm also ja äh es gibt noch sehr, sehr viele offene Fragen.
Tim Pritlove
Die EU hat danach auch eine schöne Grafik veröffentlicht auf ihrer Webseite, wo sie mal so alles aufgelistet haben, was so vorher war und was jetzt nicht mehr ist. Kann man vielleicht mal kurz äh so durchgehen, also dass es hier erstmal grob aufgeteilt in verschiedene äh Gruppen. Das fängt an mit Free Movement of People so und äh das Einzige, was sozusagen erhalten ist, dass man, neunzig Tage Visa Free Travel hat so, also vorher war es ja im Prinzip, Man konnte kommen und gehen, weil man, weil man wollte, jetzt ist es halt darauf limitiert, alles über neunzig Tage geht halt nicht, das heißt, man muss dann halt erstmal. Entweder ein spezielles Visum beantragen oder erstmal wieder zurückkehren, bevor man wieder äh reinkommen darf.
Jon Worth
Genau und das betrifft zum Beispiel Briten die Ferienhäuser haben in Spanien besonders. Ja, Leute, die nicht da arbeiten, wollen aber da nur da die Hälfte des Jahres in Spanien verbracht haben. Diese Leute müssen dann nach einer Periode von neunzig Tagen dann erstmal zurück nach Großbritannien.
Tim Pritlove
Ja. Und was natürlich sehr eingeschränkt ist, ist so Right to Work Studie Lifit Nazar EU Country, also im Wesentlichen existiert das jetzt erstmal nicht. Es gibt aber Ausnahmen wohl.
Jon Worth
Ja, ähm, also die, die Hauptausnahmen sind für Menschen, die schon das gemacht haben oder sogenannten ähm äh Crossboard the Workes, also Leute, die dann in einem Land. Wohnen und in Großbritannien arbeiten oder umgekehrt. Also die Anzahl davon ist nicht enorm groß. Aber da drinne ist eins von den wichtigsten Themenfelder in die Debatte in jetzt wir gesehen haben in den Wochen, seit dem Austritt ist wie Musiker betroffen äh sind. Also ähm. Es gab für Musiker aus den Vereinigten Staaten zum Beispiel, die dann Konzerte in Europa machen wollen. Die dürfen das machen für bis neunzig Tagen wie so Visum frei, ja? In die ganz in das ganze EU, Und das hat Großbritannien, nicht verhandelt für britische Musiker. So das bedeutet es gelten sechsundzwanzig unterschiedliche Regelungen für britische Musiker und es gibt dann in den meisten Fällen nur bis dreißig Tage Visum frei. Und es ist nicht wieso frei für die Mitarbeiter, die Stagehuns, die diversen Techniker. Also das macht dann für britischen ähm Orchestern oder oder die diversen Gruppen. Das machen dann so Tours durch Europa, deutlich teurer als als zuvor. Es ist ein Beispiel von wie wie das dann eingeschränkt wird für ähm für Brit.
Tim Pritlove
Und dazu muss man ja sagen, ist jetzt nicht irgendwas, die Musikszene ist ja nun, also Großbritannien hat ja eine riesige Wirtschaft, die dahinter steht, das ist sozusagen jetzt nicht äh unwichtig.
Jon Worth
Und soweit wir wissen, die EU hat Großbritannien die gleichen Regeln angeboten wie. Musiker aus den Vereinigten Staaten. Großbritannien hatte dagegen dann dieses Angebot abgelehnt, weil sowas würde bedeuten, äh neunzig Tage wie Visum frei für Musiker aus der EU in Großbritannien ja? Und das wollen die Briten nicht. Ähm also äh so zu diesen Slogan Take Nuck Control, dass Großbritannien wollt will Einwanderung irgendwie begrenzen, ja ob ein Musiker aus Frankreich, ein ein großes Gefahr ist, irgendwie für Großbritannien, das hat die britische Regierung natürlich nicht gesagt, ähm aber, Ja, also das ist wie im blickend und kurzfristig denkend die die britische, die, die jetzt gebrittische Regierung leider ist.
Tim Pritlove
Ja, ich denke das wird dann spätestens denen auffallen, die dann irgendwann einmal derzeit ist das ja gar nicht möglich äh in der EU reisen wollen. Nicht unbedingt arbeiten wollen. Erstmal gibt es natürlich jetzt richtige Grenzkontrollen. Es gibt kein äh komm mal einfach rein hier EU-Passwort, schön, dass du da bist, sondern man stellt sich an der eigenen Schlange an und muss Fragen beantworten und was nicht alles. Es gibt auch nicht diese sogenannten Pasta Sports, dass man äh seine Haustiere so ohne Weiteres mitnehmen kann. Also sehr viel wird im Detail, extrem kompliziert und ich denke mal, das wird dann auch in zunehmenden Maße den Leuten natürlich auffallen, auch wenn das jetzt durch die Pandemie natürlich verzögert ist.
Jon Worth
Genau und das, das haben wir bis jetzt nicht so wirklich erlebt. Also die werden die die Briten werden das erst merken. Während den Sommerferien oder sobald alles dann wieder anfängt. Was wir schon gesehen haben, ist wie Warenverkehr auch betroffen ist und besonders Verkehr vom ähm äh Essen Ja, so von von Agrarprodukte und fertig dieses Essen, ja. Also das ist wirklich als schon ein großes Problem geworden. Also da haben wir schon Engpässe gesehen in die Lieferungen von ähm ähm frische Gemüse und Obst aus EU-Länder in Großbritannien Und in der anderen Richtung Exporten ähm vom Fischprodukte aus Großbritannien nach anderen Ländern der EU. Also da haben wir schon die ersten sehr konkrete Auswirkungen schon gesehen.
Tim Pritlove
Und daran hat man vor allem auch ganz gut gesehen, dass es glaube ich eine massive Fehlwahrnehmung der Auswirkungen gab, sowohl natürlich in der Bevölkerung ohnehin, aber offensichtlich auch beim Government, um diese ganze Fischerei ist ja ein ein riesiges Bohei gemacht worden. Also war ja gerade so ein religiöser Teil und es war immer so eins dieser Kernargumente, obwohl wir bei der letzten Sendung ja schon betont haben, Fischerei macht einfach so, so, so wenig von der Wirtschaftskraft der UK aus, dass es eh schon unsinnig ist darauf sich so zu konzentrieren und das sozusagen da so zum zum zum Stückchen zu machen, über das man die EU springen lassen möchte, aber, Diese Regelung jetzt. Ich habe mir das mal genauer angeschaut, wie diese Quotenregelung eigentlich aussieht, weil diese fünfundzwanzig Prozent, die da verkündet wurden. Das stimmt so eigentlich auch nicht. Das ist äh erstmal hängt das extrem von der jeweiligen Fischsorte ab. In den, bei den allermeisten Fischsorten gibt es. Eigentlich überhaupt gar keine Änderung. Ich glaube, das ist sowas äh wie zwei, drei Prozent und das halt auch erst in fünf Jahren, und dann darüber hinaus muss eh nochmal alles neu verhandelt werden, also.
Jon Worth
Ja und was noch am am schlimmsten ist. Also fünfzig Prozent des Wertes von dem Britischen ganzen Briten Fischindustrie ist nicht Fischen auf dem offenen Meer. Das ist so in Face, ja so in den Lochs, in Schottland, und ähm besonders äh da da fehlt es mir die Worte auf Deutsch Samen, äh Samenforming, Lachs, ähm äh Armbau in in Schottland. Also diese, also, Da gibt's keine Frankenquoten. Äh also und was wirklich ein Problem ist für britische Fischer, egal was für eine Art von Fisch ist. Ich sitze hier jetzt so schwierig geworden überhaupt das Fisch zu exportieren, ja das es nicht mehr rentabel ist überhaupt zu fischen. Und es kommen auch hinzu, dass Großbritannien. So die es gibt, es gibt eine eine so Fichtquotenereinigung zwischen die EU und, Island und Norwegen, also zwei Nicht-EU-Mitgliedstaaten, Und weil Großitanien kein Teil mehr ist, der EU, Großitanien ist kein Teil mehr von dieser Einigung mit Norwegen und Island. Also die, das größte britische Fischboot aus dem Hafen von Hall darf nicht aufs Meer, weil das fängt, Fischsorten, die in den Norwegischen und isländischen Gewässern zu finden sind. Und es gibt keine Einigung mehr, zwischen Großbritannien und Norwegen und Island. Und dann die die schottische Fischer die haben ja gefunden, wenn die kommen so zu den Hafen in Schottland, die können dieses Fisch nicht mehr exportieren. Also schottischen Fische machen ein achtundvierzig Stunden langen Weg nach Dänemark, um überhaupt Fisch, verkaufen zu können. Also es ist komplett eine Ehre, es gab vor ein paar Tagen sogar ein Protest von George Fischer, die die sind alle mit einer Schlange von LKWs nach London gefahren, um so eine Art Protest zu machen vor dem Tendaling Street, weil die sehen das Ganze ähm äh Lebende der der Fischereiindustrie in Schottland ist zurzeit in Gefahr Also es sollen vollkommen eine Ehre, weil in zwanzig sechs sehen die Brexit-Befürworter haben gesagt Brexit ist die rechts oben der britische Fischereipolitik, und in den ersten drei Wochen, seit dem seit dem endgültigen Bereich sind, wir haben gesehen, dass es tötet, die ganze britische Fischerei äh Industrie und besonders die Fischereiindustrien schaut. Ähm also das ist so wirklich ein Wahnsinn. Also und diese Fischer, die sind so echt genervt, obwohl die Mehrheit nicht alle für den Brexit gestimmt haben damal.
Tim Pritlove
Ja und vor allem man muss sich das ja auch so vorstellen, man kennt ja. Demonstrationen von äh von Bauern, auch hier in Deutschland, da kommen sie alle mit ihren Treckern und äh es gibt Proteste und der Milchpreis stimmt nicht und so weiter. Und das mögen alles berechtigte äh Dinge sein, aber es ist jetzt nicht so, dass sie jetzt alle einen Tag später ihre Läden schließen müssen, aber derzeit ist es tatsächlich so, die Großhandelszentren, da wo der Fisch von den Fischern, der gerade gefangen wurde eingekauft wird, um dann gleich auf den Weg geschickt zu werden, um möglichst schnell zum Kunden zu kommen, sind leer. Da fin, da findet grade nichts mehr statt. Der Handel ist komplett eingebrochen, weil der Aufwand, den Fisch in die EU zu bringen, wo nämlich der allermeiste in die in UK gefangene Fisch, verkauft wurde bisher so ein bürokratischer Aufwand geworden ist, dass es so viele Tage dauert, bis der Fisch einfach nicht mehr frisch ist. Also es ist eine totales Desaster.
Jon Worth
So Fischmarkt von Peter Head in Schottland, also im großen Fischmarkt Großbritanniens. Es stand alles komplett leer. Ähm und ja, so aber. Weil das ist frisch sein muss. Das ist warum die Fischerei Industrien so hart betroffen sind. Aber anderen Aspekten der Liefer, von Lahm aus Whey zum Beispiel, waren waren ebenfalls betroffen und. Es ist ja ein großes Problem, weil die Anzahl an LKWs durch den Hafen von Dova sind heutzutage immer noch nur bei sechzig Prozent von was man normalerweise wären eine solche Periode erwarten würde. Also das bedeutet ein großes Teil von den von den ähm Verkehr ist. Ich finde immer noch nicht statt, Und wir haben gesehen vor Weihnachten so eine eine gewisse Stockpink, also diversen Firmen darunter Autoindustrien zum Beispiel, die haben so viele Waren wie möglich importiert, Die Einführung von Zollkontrollen, aber dann die Anzahl an an Verkehr ist so reduziert worden dass jede Woche, wenn man liest die Berichte oder hört den im Radio Interviews von Leute, die in den dies diese Industrien, die Lieferketten arbeiten, die fürchten, dass die Großbritannien kriegt einfach die Wahr nicht genug Waren in den kommenden. Wochen, also jede Woche wird schlechter als die Woche zuvor, ja? Also. Wir haben schon von von Produktionsstopps bei den britischen Autohersteller gehört. Engpässen in die Lieferung von ähm äh Obst und Gemüse in die Lieferketten von Supermark. Und Großbritannien macht keine, Einreisekontrollen, weil die die Briten haben akzeptiert, dass es geht ja nicht. Aber natürlich ein LKW ist nur rentabel, wenn es ein LKW macht, eine, Eine Reise mit Wahr nach Großbritannien und ist dann die gleiche LKW wird dann auch für Exporten auch dann wiederverwendet. Und wir haben schon die ersten Beispiele, dass die LKWs fahren dann leer nach die EU zurück, weil das ist einfach. Mach wirtschaftliche mir Sinn als diese dauerhafte Papiere und und Kontrollen, ausführen zu müssen. Ähm und dass das. Die Kosten für Warenverkehr nach und von Großbritannien so deutlich höher geworden sind. Äh jetzt schon in den ersten Wochen ähm nach dem Brexit.
Tim Pritlove
Ja insbesondere wenn sie halt leer zurückfahren, dann äh ähm kostet's ja schon mal fast das Doppelte, ne. Ja, es gab jetzt auch diverse Berichte, man muss sich jetzt auch nochmal kurz klar machen, glaube ich, was die Situation ist. Also weil absehbar war, dass die, Häfen extrem überlastet sind, insbesondere durch diese spezifische geographische Lage von Dova, was ja nur so ein relativ kleiner Bereich ist, äh direkt vor den Knippen, da ist einfach kein, so und normalerweise, wenn man da so hingefahren ist und mit der Fähre rübergefahren ist Hat man mal gemerkt so okay, das geht dann flüssig, da fährt man irgendwie in so eine Linie rein, dann gibt's so einen Parkplatz, da wartet man irgendwie eine halbe Stunde, dann fährt man auf die Fähre drauf und dann geht's so eine halbe Stunde später auch los Und das äh war so. Normalerweise wie es eben lief und das geht aber jetzt nicht mehr und deswegen wurden große, Ja, alte Flughäfen und äh neue Gelände wurden jetzt sozusagen äh aufgebaut als riesige Pufferparkplätze. Damit auch die nicht einfach überfüllt sind, gibt es jetzt für diese Grafschaft kennt, was ja dieser Bereich ist äh äh der Dova mit einschließt, spezielle. Einreiseerlaubnisse für Lastwagen, das heißt die dürfen nur dann mit ihren Waren überhaupt in diesen Bereich reinfahren, wenn sie vorher schon online quasi die ganzen Deklarationen abgeschlossen haben, mit einem Softwaresystem, was. Wenn man sie um den Berichten glauben darf, im Prinzip kaum funktioniert, vollkommen überlastet ist, schwierig ist, weil da zehn Systeme zusammengeklatscht wurden, die irgendwie alle auch erst seit Anfang Januar richtig in Betrieb sind und von all den Firmen das allererste Mal überhaupt gesehen wurden. Da ja auch die rechtliche Grundlage dafür erst eine Woche vorher äh eigentlich klar war. Und äh das bedeutet diese Pemitz müssen erstmal da sein, damit man überhaupt erstmal, dieses Land fahren darf um dort dann zu warten und dort dauert's dann teilweise nochmal mehrere Tage. Ich kenn, ich hab so einen Fall mitbekommen, da wirst du wahrscheinlich auch von äh gehört haben, so 'n polnischer Lastwagenfahrer der mit den richtigen Permids da aufgelaufen ist, aber dann hat es irgendwie mehrere Tage gedauert, wurde noch zwischen verschiedenen Parkplätzen hin und her geschickt äh obwohl eigentlich alles richtig war, es ging sozusagen nur noch um das manuelle Finalisieren und Anerkennen dieses eigentlich richtigen Parmits und das hat dann so lange gedauert, bis dann seine Einreiseerlaubnis nach kennt, wieder expired war und dafür haben sie ihm dann noch eine Strafe äh aufgedr, also es ist es ist wirklich aber witzig, was da gerade abgeht.
Jon Worth
Und es gibt, es gibt auch äh Geschichten, dass das LKWs müssen irgendwo geparkt werden. Es gibt keine Parkplätze dafür und die kriegen dann Strafen, wenn die dann geparkt sind in dem falschen Ort, wo die dann, unbedingt sein müssen, um überhaupt den Permit zu kriegen. Also es ist katastrophal, aber. Zumindest gab's ja einen Erfolg. Dieses Permit-System ist so streng, dass die haben Schlangen von LKWs auf dem Autobahn bis jetzt vermieden. Das bedeutet, dass die haben faktisch die Probleme so versteckt, ja? Das bedeutet irgendwie das Journalisten so an dem M twenty, also diese diese ähm äh dieses Autobahnfotover. Da war's entsprechend hohe ich. Aber dieses System funktioniert überhaupt nicht. Also viele LKW fahren Fahrer sagen das tun wir in der Zukunft nicht, weil weil da, weil wir wollen nicht Stunden oder tagelang irgendwo so geparkt bleiben müssen. Der deutsche Firma DB Schenker hat einen kompletten Warnverkehr nach Großbritannien eingestellt, weil die sehen keinen Weg, um diese bürokratischen Hürden. Ähm also das ist. Ja, das ist total schlecht geplant. Oder oder überhaupt nicht guten Dienst geplant. Aber diese Diskussion. Irgendwie, dass es all das so schlecht ist oder oder schlecht vorbereitet ist, das kommt zur Zeit, Beide britische Bewölkung nicht, komplett an. Sodass bedeutet das ja natürlich, wenn besonders, wenn man schaut oder man fordert die Experten auf Twitter, man man liest da sowas problematisch ist. Aber Wie schwierig das ist für Britchen Unternehmen, das erkennt man nicht so wirklich in die die Berichterstattung in den britischen Medien bis jetzt.
Tim Pritlove
Ja gut, das wird sich natürlich dann in den Umsätzen äh äh niederschlagen, weil das Problem ist, dass, Also jetzt durch mehrere Faktoren, die wir schon angesprochen haben, diese Kapazität ist jetzt erstmal generell niedriger, es dauert einfach lange, das heißt, was vorher vielleicht bei fünfzig Prozent, weil du hast gesagt, läuft jetzt bei sechzig Prozent. Dann ist es aber auch so, dass es ja sozusagen nur der, der Flo, den man beobachten kann. Insgesamt wird alles später geliefert. Und mehrere Tage Verzögerung, das bedeutet, man kann natürlich auch an so einem Justin Time Prozess in zunehmenden Maße oder auch sofort überhaupt nicht mehr teilnehmen und für Lebensmittel ist es im Prinzip der Tod. Dazu kommt ja noch, dass äh auch äh durch den neuen Deal, auch diese diese SPS-Checks, also diese äh Centary, Foto, Cenitary, also.
Jon Worth
Seine Twichex. Ja, ja.
Tim Pritlove
Genau, also sozusagen äh womit man verhindern will, dass es kein Spillover von Krankheiten und so weiter äh gibt, et cetera, diese ganzen Hygienevorschriften, jetzt halt auch für Drittländer und das verzögert das Ganze halt noch weiter. Und wenn jetzt Schenker und viele andere Unternehmen werden sich das jetzt wahrscheinlich auch überlegen, überhaupt noch irgendwelche EU-Fahrer dahin zu schicken, wenn sie wissen Auf dem Rückweg kann ich gar nichts mitnehmen, wenn ich schnell wieder da sein will und wenn ich was mitnehme, dann dauert's ewig und dann hängen wie jetzt im November, wo dann tausender Lastwagenfahrer Im Winter Weihnachten auf der Autobahn festhängen und noch nicht mal was zu essen hatten. Sodass dann Bürger dahin gefahren sind, um um denen noch was zu essen zu bringen zu Weihnachten. Das führt dann wiederum dazu, dass es für den Warenverkehr den Großbritannien eigentlich braucht, überhaupt nicht genug Fahrer gibt.
Jon Worth
Ja. Genau, aber äh ihr alter stimmt, aber ich kriege den Eindruck, dass. Dass Großbritannien als Land insgesamt hat das einfach nicht so wirklich verstanden, so wenn man. Wenn man hört, was Dominik Rab, der Außenminister zum Beispiel gesagt hat, in einem Fernsehinterview am Wochenende. Hat all das als. Ähm äh beschrieben oder oder Boris Jones hat so mal gesagt, ja ja es ist vorteilhaft für für britischen Unternehmer, die haben jetzt den gleichen Standard, um mit dem ganzen Welt, zu verhandeln. Nein, das ist nicht dem richtigen Antwort. Großbritannien, britische Firmen hatten ein Markt von achtundzwanzig EU-Länder, ohne bürokratischen Hürden. Es war genauso einfach für eine ein Firma in Großbritannien. Die Waren nach Frankreich zu zu schicken als von einem Staat zum einen mal anderen in England. Und das haben die Briten nicht so wirklich verstanden, Und dann kommen dann die, die diese Argumenten von von konservativer Politik. Ja, es war nur, was ist sieben oder. Der britischen Unternehmer haben einfach mal überhaupt was, an anderen Ländern der EU verkauft, ja. Aber das war ein großes Teil der Britto Bruttoinlandsprodukt Und wie doof ist das und die konservativen waren jahrelang diese so Pro-Business Partei und die und die sagen ja okay die Lieferketten müssen sich ändern oder wir müssen einfach hören kosten oder hören bürokratischen Hürden einfach mal akzeptieren. Ah, das ist so vollkommen eine Irre. Also alle anderen Länder der Welt wollen bürokratischen Hürden, bauen oder die die Schwierigkeiten miteinander zu zu handeln, reduzieren. Und dann kommen die, die putsche Regierung dann hinzu und sagen, ja ja, das ist dann eine akzeptables Preis, äh dass wir bereit sind, das zu bezahlen. Da. Bedeutet die Schließung von britischen Unternehmen, ja? Also ITV, ja so den den Privatsender. Hatte ein Interview gemacht vor ein paar Tagen mit dem Besitzer von einem Spielwarenfirma im Plackpool. Also eins von den ärmsten Städten Großbritannien und dieses Firma hat ein, der hatte schon eine sechshunderttausend, Fundexporten verloren in den ersten drei Wochen von von ähm äh des Jahres. Also es droht dann die Überlebung, von dieser Firma und und diese Probleme. Wenn überhaupt nicht anerkannt in der britischen politischen Debatte, nicht vom Politiker. Als wichtiges Problem akzeptiert, Äh und das ist auch, weil aus meiner Sicht die die Oppositionsparteien besonders laber, die haben vollkommen die falsche Strategie gehabt, Es war für Labour wichtiger zu sagen ja wir akzeptieren das Brexit stattgefunden hat und die kam mit dieses diese Spruch. Ja, also ein Deal ist besser als gar nichts. Aber das stimm Zum Teil, aber das ist keine Erleichterung für für die, die Leute besonders britische Unternehmen, die sehr, sehr hart betroffen sind. Äh aber es gibt keine grundsätzlich Debatte zu dem Thema in Großbritannien gerade.
Tim Pritlove
Das ist irgendwie unvorstellbar. Also das äh ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass sie das lange durchhalten weil äh äh irgendwann hast du halt einfach geschlossene Firmen, hast du irgendwie einen Rückgang in der Wirtschaftsleistung, äh ist es einfach offensichtlich. Ich meine, wenn die Leute keine Jobs mehr haben und kein die Firmen keine Umsätze mehr machen und dann auch keine Steuern zahlen, dann ist das ja einfach der direkte Weg in eine in eine, in eine zusätzliche Rezession äh.
Jon Worth
Ja, aber irgendwie aber. Aber das da braucht man einen Halbwegs funktionsfähigen Regierung und öffentliche Debatte, um sowas. Zu verstehen, ne? Nehmen wir hier äh ein Beispiel. Äh es ist es droht ihn aus für den einzigen internationalen Zuglinie, Großbritannien, so zu den Eurostars, zwischen London und Paris und Bruss, weil es gab so einen Einbruch der der Passagierezahlen. Und was ist die Reaktion in Großbritannien? Ja. Haben nur die Londoner Eliten verwendet bisher. Es ist nicht so schlimm, wenn denn wenn dieses Such nicht mehr fährt. Moment mal, das sind ja Steuerzahler, ja, wenn diese Firmen finden kein Weg, die Business-Executives von London nach Paris zu schicken, für die wir für diversen Treffen. Das droht dann vielleicht nicht so einen wirtschaftlichen Kollaps, aber etwas, was macht dann. Business für britischen Unternehmer deutlich schwieriger, Es drohe dann, wenige Steuereinnahmen und Probleme für die britische Staat. Aber so eine Art, sowas zu debattieren ist zur Zeit nicht möglich in Großbritannien, Oder wir haben auch es gab eine Reduzierung der Bevölkerung lont. Acht Prozent während hauptsächlich wegen Korona. Und auch zum Teil wegen Brexit. Weil die wirtschaftlichen Zukunft Besonders in Dienstleistungsindustrien, besonders an auch ähm so Kneipenrestaurants, die sehr, sehr wichtig sind, die in Großbritannien. Diese Arten von Industrien haben jahrelang viele Mitarbeiter aus anderen Länder der EU reingeholt. Und diese Leut, Brexit und wegen Korone, wollen nicht mehr in Großbritannien bleiben. Also wie sehr die Zukunft der britischen, Industrie, so so Restaurant und und Hospitality-Industrie, überhaupt aus in den in den Jahren nach Brexit und nach Corona. Kommen diese Leute einfach dann zurück. Ich fürchte, sie werden nicht direkt zurückkommen. Also, es wird dann eine reale Verlust in die wirtschaftliche Produktion des Landes. Aber wie. Gravierend das ist für die britische Staat, für die überhaupt nicht in die politische öffentliche Debatte überhaupt nicht anerkannt. Und das macht mir sehr sehr großen Sorgen.
Tim Pritlove
Also das finde ich jetzt auch ein bisschen bemerkenswert, dass es sozusagen ist auch immer noch nicht in die Diskussion geschafft hat, also müsste sich das nicht also müsste sich das nicht jetzt bald mal ändern. Ich meine, das ist auch einfach wir reden doch jetzt hier nicht von Peanuts.
Jon Worth
Ja, aber jemanden muss eine Opposition aufbauen, Ja, so für Labour, also Label will, dass diese ganze Brexit-Probleme einfach verschwinden, Ja? Weil einige Pro-Brexit-Wahlkreisen traditionell Labour haben dann für die Konservativen in zwanzig neunzehn gestimmt. Und dann diese Abgeordneten, die die restlichen Abgeordneten aus nordenglischen Industriestädten der Label Partei besonders zwei betreiben diese Linie der Partei Rachel Weves und Lucy Paul, die sagen Labor muss einfach mal beweisen, wir respektieren dieses Votum aus dieser nordenglischen ähm äh Industriestätten. Wir wollten diese Menschen zeigen, dass wir auch wie Gold Brexit dann Aber Moment mal, das mal, wenn das, Brexit macht, dann ist Wirtschaft in diese Orten. Wenn nicht kaputt, zumindest schwächer also vor, das ist auch ein Problem. Für Labor. Also das bedeutet und was wir auch wissen in diesem Brexit Deal. Ich stehe da drin, dass nach fünf Jahren gibt es so eine Überlegung. Brauchen wir dieses Deal, in dem jetzigen Form und in einer anderen Form. Es gibt so eine über so einer Review-Chors. Ich finde es so unglaublich, dass Labor überhaupt nicht in der Lage ist. Die wirtschaftlichen Folgen des Brexits. Nach einem fähigen Art und Weise zu kritisieren. Es gibt kein Weg für Großbritannien. Zurück in der EU. Kurz oder mittelfristig. Was man unbedingt machen muss ist den jetzigen Folgen. Und die Lupe zu setzen, ja? Und genauso beobachten und das tut niemandem so wirklich in die britische Debatte gerade. Ähm und. Dass dass ist ja so unglaublich schwierig zu beobachten irgendwie Niemand bildet eine richtige Opposition gegen die Linie der Regierung zur Zeit. Und man sieht das auch in den Meinungsumfragen, Trotz alles, trotz hunderttausend Korone Tote, trotz die Folgen des des des äh Brexit-Abkommens. Sind die Konservativen noch in den Meinungsumfragen vorn? Äh das ist kaum zu glauben.
Tim Pritlove
Ähm okay, um's vielleicht äh nochmal auch, komplett äh zu haben, was sozusagen durch diesen Trade Deal noch alles abgedeckt ist, beziehungsweise nicht abgedeckt ist. Also es gibt ja auch noch andere, Bereiche, die betroffen sind, was wir schon erwähnt hatten, sind ja diese Financial Services, das heißt Banken können jetzt einfach nicht ohne weiteres Produkte, Dienstleistungs, auf dem EU-Markt anbieten, das ist auch irgendwie überhaupt nicht gecovert, das ist glaube ich steht irgendein, möglicher äh irgendeine Greent in der Zukunft im Raum, aber derzeit ist da halt einfach nichts drin. Ich habe vorhin gerade noch gesehen, Handelsb berichtet fünfundfünfzig Großbanken oder große Finanzdienstleister aus London sind jetzt allein in Frankfurt untergekommen. Fünfundfünfzig. Ich habe vergessen, wie viel, wie viel Trillionen Pfund äh mittlerweile schon äh den Weg in die EU gefunden haben, Westment. Ähm das ist ja auch ein totales äh Desaster, weil da geht ja nicht nur eine Menge Geld verloren, sondern da geht ja auch eine ganze Menge. Ähm ja, Personal dann auch mit und damit verliert London ja im Prinzip seinen Unique Setting Point einfach sozusagen die Finanzhauptstadt Europas äh zu sein.
Jon Worth
Ja. Genau, all das stimmt. Ähm es ist ja kaum kaum zu fassen, aber all das stimmt total, ja.
Tim Pritlove
Ja ähnlich sieht's im äh in der Luftfahrt aus, also auch diese Single Aviation Area äh, jetzt nicht mehr äh teil, derzeit ist es, glaube ich, so, wenn ich's richtig sehe, Flüge in die EU und wieder zurück. Das geht. Aber man kann halt keine Verbindungsflüge machen.
Jon Worth
Genau, aber die die. Sage ich so, die britischen Fluggesellschaften haben das geregelt, die haben so Tüchterfirmen in europäische Länder schon gegründet. Also da erwarte ich keine große Schlussfolgerungen, weil die die da haben, die Firmen einfach die Kosten übernommen und und das war dann für den die Lösung.
Tim Pritlove
Ja, also Easyjet hat schon seit längerem eine Niederlassung in äh Österreich, glaube ich, jetzt äh gegründet, aber das bedeutet natürlich auch, dass dann ein gewisses Steueraufkommen dann eben auch in der EU stattfindet und eben nicht mehr in UK.
Jon Worth
Genau, das stimmt auch, ja?
Tim Pritlove
Alles sehr schön, ja. Wo sie auch rausgefallen sind, ist äh der Energiemarkt. Also es gibt ja auch ein äh Single-Internal Energy Market in äh in der EU auch daran, indem sie jetzt nicht mehr teil, dürfte dann natürlich auch ziemlich schwierig sein, denn äh hier im Bereich Renurbils äh wo ja UK relativ gut ist, ja? Also Wind, Solar und so weiter, Kohle ist äh runter, aber man kann jetzt eben nicht mehr ohne weiteres seinen Energiebedarf über die Leitung so ohne weiteres austauschen. Da bin ich mir noch nicht so richtig sicher, welche konkreten Konsequenzen das haben wird.
Jon Worth
Ja also Großbritannien, obwohl Großbritannien war, einem Energiemarkt mit der EU es war in so die Netzbetreibung in Großbritannien war separat, weil dem Verbindungskabel zwischen Großbritannien und Frankreich ist die C, also nicht AC, also ich ich habe als Beamte mich mit diesen Themenfeld vor ein Jahrzehnt äh beschäftigt. Also grob die haben das. Grob für den alltäglichen Bedarf in Großbritannien geregelt. Ähm es ist ja. Möglicherweise problematische für Großbritannien mittelfristig, wenn britischen Firmen. Noch noch an dem europäischen Markt teilnehmen wollen. Ähm da könnte schwierig sein, aber in die Reihe von großen Schwierigkeiten des Brexits ist dann dem Energiemarkt nicht unter den Schwierigsten.
Tim Pritlove
Okay. So dann gab's ja noch den ganzen äh den ganzen Universitären Bereich, der auch vom Brexit betroffen ist.
Jon Worth
Ja genau, also da gab's zwei, problematischen Aspekten, also den EU Research in Development Gelder, so Harison und in Erasmus Studienaustauschsprogramm Ähm die haben da eine Einigung gefunden, dass Großbritannien bleibt in den Horizon Programm und zahlt auch dafür. Aber keine Einigung die Firmen für Erasmus. Also das bedeutet, dass für deutsche Studenten zum Beispiel die können dann kein Austauschjahr äh nach Großbritannien machen oder wenn ja wenn es bilaterale Lösungen gibt mit Großbritannien, die kosten dafür werden dann Besonders viel höher sein für Studenten, die nach Großbritannien reisen oder euch in Großbritannien studieren wollen aus. Zum Beispiel in Frankreich oder in Italien. Ähm warum ist es so geschehen Die EU hat so gesagt, ja so wir sind ja offen, dass Britsche Universitäten nehmen noch an Eurosmus teil, die britische Regulierung, der gesagt, nein, wir akzeptieren die finanzielle Bedingungen nicht. Wir gucken uns die Kunden unsere eigene, Austauschsprogramm, es heißt den Turing Programm äh da und wir ermöglichen ähm es für britischen Studenten Austausche in anderen Ländern der Welt zu machen. Problem, die Finanzen dafür sind deutlich begrenzter als mit Erasmus und für viele Studenten, es ist überhaupt nicht möglich in Neuseeland oder in Indien zu studieren, es wäre viel einfacher in die Niederlande oder in Belgien zu studieren Also das bedeutet, Schluss für Erasmusaustausches zwischen Großbritannien, und die EU. Aus meiner Sicht ist es eine sehr, sehr kurzfristige Entscheidung. Es ist ja für britische Universitäten, keine keine keine gute Entscheidung, Evasmus gilt noch in Nordirland, weil die irische Republik ist bereit, das noch zu finanzieren, Äh und es gibt ja noch Diskussionen, ob schottische Universitäten nehmen noch teil. Also es ist, äh es gäbe es gebe einen Vorschlag von Nicole Stergen, das schaut sich die Universitäten dürfen auch teilnehmen. Dafür braucht sie die Zusage Londons und das hat Boris Jumpson bis jetzt abgelehnt, obwohl die Schotten bereit sind, das zu finanzieren. Ähm äh das ist ja typisch, wie wie kurzfristig ähm und und sie begrenzt irgendwie, das Denken denkensweise der der Londener Regierung ist.
Tim Pritlove
Ja, auf Schottland, Nordirland kommen wir gleich nochmal, vielleicht um das vielleicht auch allen mal klar zu machen, die vielleicht jetzt mit diesen ganzen Programmen nicht so vertraut sind, dieses Hurison, twenty twenty oder Horizon Europ aber es ist jetzt glaube ich äh das ist das führende äh Wissenschaftsförderungssystem der äh EU, Spitzenforschung betreibt, dann kommt man an diesem Programm nicht drum herum. Und schon als, ich glaube, da hatten wir aber auch schon anfangs schon mal drüber gesprochen, als das Brexit Referendum war. Also vielleicht kurz nochmal zu den Regeln, wenn jetzt ein Wissenschaftlerteam hier Forschungsgelder beantragt, dann geht man nicht einfach mit einer Gruppe dahin, sondern man muss sich europäisch vernetzen. Das heißt, man muss mindestens glaube ich drei Länder oder so äh mit im Boot haben, die also entweder aus der EU kommen oder aus Ländern, die sich auch in dieses Forschungs äh Modell mit eingekauft haben, Israel ist Beispiel und äh also man muss da eine gewisse Diversität äh aufweisen, um europäisch förderungswürdig sein und kaum war das Brexit-Referendum durch zwanzig sechzehn, sind die ganzen britischen Gruppen reihenweise schon rausgekickt worden aus diesen ganzen Anträgen, weil alle gesagt haben ja sorry, wir haben euch lieb, aber wir müssen sehen, dass wir diese Anträge durchbekommen und wir haben jetzt einfach Angst, dass wenn wir die Briten im Boot haben, dass dann alles vorbei ist ne, nochmal, dass es dann nochmal vier Jahre dauert, könnt ihr in dem Moment auch keiner so richtig absehen, aber das war im Prinzip eine Auswirkung, die schon da ist und die jetzt eigentlich erst durch diese Regelung in irgendeiner Form. Sozusagen weitergelaufen.
Jon Worth
Ist irgendwie. Aber so, aber zumindest also wir haben dem neuen EU-Haushalt für die Periode zwanzig einundzwanzig bis zwanzig siebenundzwanzig. Ähm also da da, die die Verhandlungen haben, was da gerettet. Wir wir wissen ja natürlich nicht, inwiefern Britschi Universitäten bleiben da vollkommen integriert, aber es ist auf jeden Fall deutlich besser als gar nichts.
Tim Pritlove
Besser als gar nichts. Äh schlechter als äh gar nichts, weil ist nämlich gar nichts, sind auch so Beteiligungen an Programmen wie Galileo das äh finde ich ja auch wirklich äh oberbemerkenswert, also zur Erklärung Gernileo ist dieses Satellitengestützte Navigationssystem quasi das europäische GPS, einerseits natürlich ein Business-Teil hat, aber eben vor allem auch an militärischer Verbund ist. Und.
Jon Worth
Aber das ist das war mal wieder ein Problem auf der britischen Seite. Also die EU hat die Briten so gesagt, okay. In Sachen Außenpolitik, Verteidigungspolitik, Intelligence, ist Großbritannien eins von den wichtigsten Ländern Europas können wir irgendeine Lösung finden, damit Kooperation in diese Themenbereiche irgendwie weitergeht. Und das wollten die Briten halt nicht Also was bedeutet es wäre möglich eine Lösung für Großbritannien, für den Verbleib innerhalb, die den Galileo-System zu ermöglichen. Es wäre möglich, aber Großbritannien wollte das halt nicht, aus sehr ideologischen Gründen, nicht aus praktischen Gründen.
Tim Pritlove
Heißt aber dann auch, dass man jetzt über äh Jahrzehnte, Milliarden an Pfund da reingesteckt hat, weil das war ja eine eine gemeinsame Entwicklung und Großbritannien war da auch nennenswert beteiligt. Es ist nicht so, dass sie da nur Geld gegeben haben, sondern es ist teilweise halt auch.
Jon Worth
Britischen Firmen waren erdapter beteiligt.
Tim Pritlove
Genau, die fliegen jetzt alle raus und nach all den Investitionen kann man noch nicht mal den Nutzen daraus ziehen, sodass Großbritannien sozusagen ohne äh zukünftiges Navigationssystem dasteht.
Jon Worth
Ja, aber mal wieder, wie macht man so ein Argument in Großbritannien, ja? Niemanden. Ist in der Lage genau nach dieser Art und Weise so ein so zu argumentieren. Ähm. Es wäre eine Teilnahme, wäre sinnvoll, aber niemanden zumindest britische Politiker trauen sich so ein Argument zu machen.
Tim Pritlove
Einfach alles so kaputt. Ja genauso äh wird natürlich dann UK auch nicht teilnehmen an diesem neu aufgesetzten Kovit neunzehn Hilfsfond dieses NextGeneration EU, was zu Finanzausgleichen stattfindet. Damit war ein gewisser Hinsicht zu rechnen, ist auf jeden Fall alles ein totales ein totales Drama, also es ist einfach, ich kann einfach die ganze Zeit nur mit dem Kopf schütteln, aber wir machen ja im Prinzip seit vier Jahren nichts anderes. Von daher ist es jetzt auch nichts Ne.
Jon Worth
Ja ja.
Tim Pritlove
Vor allem ich ich bin nicht in der Lage bei irgendeiner dieser Regelung. Irgendwo irgendeinen Vorteil für UK zu sehen. Also egal was ich mir jetzt anschaue, was die Konsequenz von diesem Brexit ist. Es wird alles nur schwieriger. Teurer äh unmöglich schränkt die äh Rechte der eigenen Leute mehr ein als die der EU äh bringt nix und macht nichts besser. Also. Mir würden überhaupt gar keine Vorteile einfallen. Das nimmt irgendwie gar nichts.
Jon Worth
Genau äh da unterstimmt, aber wir hören. Etwas häufiger, es ist keine, Kante Linie, aber das man sieht es in den so den Zeiten von der Daily Tellergrafs zum Beispiel. Dieses Idee, Brexit an sich war nicht die falsche Entscheidung, Aber die Politiker haben Brexit nicht nach dem korrekten Art und Weise ausgeführt. Also diese diese Schwierigkeiten Brexit selbst sich nie schaut, sondern die Ausführung. Ja, also aber das stimmt nicht. Fast alles oder fast alle Nachteile, die wir jetzt schon in der Realität sehen, haben die Brexit-Gegner schon vor zwanzig sechs in davon gewarnt. Also was bedeutet das Es ist nicht, dass die Regierung haben, dass nach einem falschen Art und Weise ausgeführt es wären noch großen bürokratischen Hürden, vielleicht mit einer etwas verbesserten IT-System oder so, aber negativen Auswirkungen schon, Also irgendwie das Orgiment in Großbritannien ist Brexit muss gemacht werden, weil die Briten dafür gestimmt haben, Aber die benannten Vorteilen des Brexits vom zwanzig sechzehn sind überhaupt nicht zu Stande gekommen. Aber aber irgendwie so sagen, Moment mal, also diese Vorteile, die gibt's ja nicht, das bedeutet, wir brauchen eine tiefgehende Neuüberlegung, wäre das überhaupt sinnvoll? So eine Überlegung gibt es ja nicht. Es ist irgendwie es dreht sich im Kreis, also Brexit muss ausgeführt werden, weil die Briten für Brexit gestimmt haben. Nicht weil die weil Vorteilen von damals überhaupt noch da sind oder überhaupt möglich sind.
Tim Pritlove
Oder jemals überhaupt realistisch war.
Jon Worth
Wie es sich war.
Tim Pritlove
Es ist einfach äh es ist man hat ja immer schon mit dem Kopf geschüttelt.
Jon Worth
Aber irgendwie, es ist ja jetzt fix. Das bedeutet, dass man muss. Irgendeine neue Zukunft für Großbritannien irgendwie. Ausdenken. Aber Großbritannien ich. Ich find's ja so sehr schwierig wie sieht die Zukunft von Großbritannien überhaupt jetzt aus? Weil die Stärken. Großbritannien vorher hatten, sind deutlich schwächer geworden wegen Brexit, ja? Wir haben von den Finanzindustrien, von den kreativen Industrien gesprochen, die Pomtriben für Britischen Universitäten. Diese Vorteile gibt's ja halbwegs noch, aber. Sie sind ja nicht so vorteilhaft wie zuvor. Wegen die die die Brexit-Problem, Diese Idee, dass Britschen Firmen können dann mit der Rest der Welt handeln, wenn, Handel mit der EU schwerer geworden. Das stimmt ja für viele britische Unternehmen nicht, ja? Wenn man exportiert Spielwaren oder Bücher oder oder äh oder Lammfleisch oder Fisch oder so. Geht halt nicht. Man kann diese verlorene Handel mit der EU einfach durch andere Handelspartner einfach nicht ersetzen. Das geht, nicht. Und eine eine Umbau der britischen Wirtschaft, das wird ja Jahren dauern und und hat ja auch enormen Kosten. Also. Wer hat überhaupt eine Vision von wie eine Großbritannien der Zukunft überhaupt aussieht? Es gibt ja zurzeit keine. Ähm es gibt nur leere Sprüche.
Tim Pritlove
Ich meine, wenn du sagst die Zukunft von Großbritannien muss man, glaube ich, nochmal auf ein anderes Detail äh hinweisen, was wir, glaube ich, so bisher noch gar nicht erwähnt haben. Wir haben ja das neue Verhältnis von UK zu EU und es ist klar, dass man sich jetzt nicht mehr in dem selben Wirtschaftsraum befindet. Aber ein anderes Versprechen der äh Brexit-Befürworter, das sich ja sozusagen an der Souveränität des eigenen Landes auch nichts ändern würde. Ganz im Gegenteil, das würde alles noch viel besser werden. Stimmt ja auch nicht. Weil jetzt muss man mal wieder einen Unterschied machen zwischen Großbritannien und UK, weil der Teil der nicht auf der Insel Großbritannien ist, nämlich, Nordirland nicht mehr zum Wirtschaftsraum von UK gehört. Das heißt, wenn man jetzt Waren von England nach Nordirland schicken will dann gibt es da jetzt im Prinzip dieselbe Grenze, wie sie an Dova auch gibt mit den mit dieselben Paperwork und mit selben Verzög und wir hatten glaube ich letzte Mal hat sie auch schon drauf hingewiesen, dass die nordirischen Politiker jetzt die Bedrohung sehen, dass die Supermärkte leer sind. Jetzt sind sie ja auch leer. Also es ist auch tatsächlich so äh.
Jon Worth
Aber ist auch sehr interessant. Ein ein Supermarkt hat alles im Griff, in Nordirland.
Tim Pritlove
Und das ist der.
Jon Worth
Die haben so eine Riesenwerbung daraus gemacht. Alle unsere Regale sind voll, da soll die Haare ja, ja, ja, wirklich, kein Schatz. Ja, ja, weil die haben irgendwie natürlich, die haben da eine etwas begrenztere Anzahl an Produkte, aber die die Tiharmis ja im irgendwie im Griff. Äh es es war, es war ja lustig.
Tim Pritlove
Weil das quasi die einzige, die das Supermarktschäden ist in Nordirland, die eben nicht äh an der Surpline Chain von von.
Jon Worth
Von England, der Großbritannien abhängig ist, ja gen.
Tim Pritlove
Mann, ey. Ja, ja, okay. Also ich meine, es ist eh davon auszugehen, dass Nordirland sich jetzt mehr äh orientiert und das ist jetzt sozusagen auch das das nächste Ding so, was ist die Zukunft? Ich meine, als als das Brexit-Votum stattfand, ich weiß noch, dann habe ich irgendwie so ein, kurz drüber nachgedacht, so okay, was könnte das jetzt so bedeuten? Und ich habe das, glaube ich, so ein Tweet formuliert so im Wesentlichen, mit das ist die End of The UKS Re Nold. Jetzt nicht so so richtig konkret in in konkrete Vorhersagen gepackt, aber mir war irgendwie intuitiv klar, dass das einfach langfristig nur dazu führen kann. Dieses doch recht volatile Konstrukt, was es schon irgendwie auch immer gewesen ist, wenn man sich so die Spannung zwischen Schottland und England und Wels und so weiter anschaut und eben auch diesen schwierigen Peace Process in in Nordirland dass das einfach sozusagen diese magnetischen Kräfte äh äh einbüßt, die es die ganze Zeit gebraucht hat, um das irgendwie noch zusammenzuhalten. Jetzt fliegt es auseinander.
Jon Worth
Aber Ignorierland, wir haben in den Monaten, genau, nach dem Referendum haben wir. Wirklich gefürchtet, was könnte das für Nordirland bedeuten? Ist Frieden in Nordirland. Noch garantiert. Also da hatten wir unsere Fürchtung. Es es könnte schwierig gehen für Nordirland. In der Realität, was passiert, es ist. Ist etwas anders, also es gab eine große Ernährung von Nordirland an an Irland, den irischen Republik. Es blieb großenteils alles friedlich. Und es sind die radikalen Parteien in Nordirland, besonders in die UP, also den den radikalsten Unionistische Partei, die dann zur Zeit Schwierigkeiten haben, also die war für den Brexit obwohl viele Leute gewarnt haben. Moment mal, Brexit wurde sehr, sehr bestimmt, sehr, sehr schlecht sein für Nordirland. Also es herrschen großen Spannungen innerhalb von den Junionisten im in Nordirland, Also was nun? Also es geht es gibt ja eine sehr sehr. Äh schnelle Ernährung an Irland und es, es gibt natürlich die offene Frage, wäre ein Verein des äh Irland mittelfristig dann möglich. Also und man muss auch sagen. Das Vorgehen von Dublin war sehr pragmatisch sehr gut. Ausgeführt, ja? Wir haben diese diverse faire Verbindungen zwischen Dublin und Rosslay nach Ross Coven, Shabure und Don Cark und so und so weiter. Um Großbrit. Großbritannien einfach so umwinden. Also das grob, wenn aus der Bell fast. Man blickt nach Doblin und man sieht zumindest ein halbwegs fielen Regierung und ein gut ordentlich regiertes Land. Wenn wir einen Blick nach London man sieht ein Boris Johnson, der überhaupt kein Interesse an Nordirland hat und Die pragmatische Lösung ist, wäre dann ein mittelfristig ein vereintes Irland und das ist nicht mehr. Unerlaubt als als Frage.
Tim Pritlove
Ich weiß, dass du selber noch skeptisch warst, als wir da ungefähr von Jahr drüber gesprochen hast.
Jon Worth
Ich war ja skeptisch, aber wenn man schaut jetzt in den Meinungsumfragen ähm. Die die Position der DOP war echt unter Druck. Ja? Es gibt. Pragmatische Junioristen, die sehen, hey Moment mal, diesmal ging London ein Schritt zu weit. Die haben unsere. Interessen hier überhaupt nicht respektiert. Vielleicht ist es auch nicht so schlimm. Wenn besonders bei ihm mit irgendeinem Sonderstatus oder sowas ja ähm.
Tim Pritlove
Damit wäre ja wahrscheinlich zu rechnen, ne.
Jon Worth
Du bist besonders seit dem Aus von Theresa May. Weil weil. Nordirland war zumindest für These May noch wichtig. Theresa May hat den härtesten möglichen Brexit. Ausgeführt. Ohne Nordirland in Großbritannien zu schädigen. Also das war den Kern von Theresa Mays Brexit Deal. Boris Johnson hat all das vergessen. War für Boris Johnson vollkommen egal, weil er sah keine schmale parteipolitischen Interessen da in Nordirland Und ist alles die ganze Entspannung, die ganzen Probleme in Nordirland sind komplett den Show von Boris Johnson. Boris Johnsons Brexit Deal war für den Zusammenhang des Vereinigten Königreichs ein sehr schlechtes Deal.
Tim Pritlove
Ja, weil jetzt ist de facto Nordirland eigentlich schon Teil der Republik Irland, also sie befinden sich jetzt im selben Wirtschaftsraum, haben offene Grenzen, die haben sie nicht zu UK, also im Prinzip ist es schon abspalten. So, de facto ist es sozusagen.
Jon Worth
Ja, aber die haben. Es hat diese so sehr waage Status ja? Ähm aber ja wirtschaftlich die Lieferketten für Nordirland werden in der Zukunft mehr durch Stoplin laufen als durch London.
Tim Pritlove
Genau und so wird es halt in zunehmendem Maße abhängig äh äh abgehängt und äh ich meine, das ist ja absehbar, dass das dann einfach darauf hinausläuft, dass die Nordiren halt sagen, okay, de facto sind wir eh schon Teil Irlands was haben wir irgendwie von England zu erwarten wenn dann und das hatten wir glaube ich auch schon mal thematisiert, dass Karfreitagsabkommen sieht ja auch explizit vor, dass wenn festgestellt wird, ich weiß nicht ganz genau, wer das feststellen muss, aber wenn sozusagen sich zeichnet, dass es ein Umschwung in der öffentlichen Meinung gibt und danach sieht's ja ansatzweise schon aus. Könnte sich auch noch weiter verstärken, denke ich. Wenn's vor allem mit England noch weiter Runde geht, ne? Dann dann könnte man eben ein neues Referendum beantragen, dann müsste man sich natürlich mit der Republik Irland abstimmen und ich würde mal vermuten, das läuft dann auf so was hinaus wie okay, das ist dann so quasi nicht. Nicht eine Provinz wie alle anderen, sondern die hat irgendeinen Sonderstat und die die schützt die Rechte dieser Unionisten und Problematik und so weiter und ist irgendwie autonom regiert, aber ist halt Teil des irischen Staates. Glaube es haben auch schon es dürfen ja alle in Nordirland die irische Nationalität annehmen und ich glaube hast du die Zahl der die Quote im Kopf, es war. Extrem viel.
Jon Worth
Hoch, ja, ja, ja.
Tim Pritlove
Also es ist mehr als die Hälfte der Leute, die in Nordirland sind, haben bereits einen irischen Pass und ich glaube, der Rest wird sich auch noch einen holen, weil dadurch nimmt man natürlich wiederum an der EU teil und hat irgendwie all diese ganzen Einschränkungen, die wir vorhin diskutiert haben halt nicht. So und damit ist es ist irgendwie absurd, dass ein Teil, Vereinigten Königreichs quasi alle Leute, die da wohnen, sind Bürger eines anderen Staates. Also das ist einfach durch das Thema. Als.
Jon Worth
Genau, er ist verrückt. Aber auch die Diskussion, ja der der Minister im Investments, dafür Nordirland zuständig ist, Brand and Learis. Dankeschön, aber es ist ja so vorteilhaft für Nordirland, die bleiben Teil von Großbritannien, die haben alle Vorteile des EU-Binnenmarktes Moment mal so, warum hat Großbritannien dann keine Vorteile diese EU-Binnenmarktes? Das ist so eine Ehre, ja? Und dann haben die Chancen so gesagt, hey Moment mal, also die Vorteile wollen wir auch Äh also es ist irgendwie dass die konservativen Sehen, die Situation in Nordirland für die Not ihren Vorteilhaft. Aber Lehmen das für den Rest von Großbritannien ab. Es ist verrückt.
Tim Pritlove
Ideologie. Ein äh weiterer Bereich der. Und auf eine interessante Art und Weise abgespalten ist es gibt. Für Gibraltar gab's ja überhaupt gar keine Einigung innerhalb dieses Stils, also hat Gibralt ja jetzt auf eigene äh. Kraft hin mit Spanien eine Einigung erzielt und die sieht jetzt so aus, dass äh geprallter dem Schengenraum beitritt.
Jon Worth
Ja, das ist ja lustig, das ist ein großes Erfolg für meinen Blog. Weil das habe ich äh äh zum ersten Mal in zwanzig dreizehn vorgeschlagen als Lösung für gebrach.
Tim Pritlove
Aha.
Jon Worth
Also wenn es Probleme an der Grenze einfach den Schengeneraum beitreten und dann so ist es der ja gelungen, ne? Äh ganz ehrlich, also Gebrater hat sechsundneunzig Prozent für den Verbleib. Gestimmt die bei bei dem Referendum zwanzig sechs sehen, die sehen dass es läuft ja da gar nichts ohne einen halbwegs. Guten Verbindung mit Spanien. Es ist jetzt einfacher für Spanier in Gebraten einzureisen als für Briten. Das ist ja ein bisschen verrückt, Aber mal wieder okay, Nordirland spielt schon eine nur eine sehr kleine Rolle in die politische öffentliche Debatte, überhaupt keine Rolle in die britische politische Debatte die Falklandinseln sogar noch weniger. Ähm. Also ja, also das ist Völki Bralzer eine etwas ungewöhnliche, aber eine sehr gute prägnatische Lösung. Also eine Art von eine pragmatische Lösung, was den die britische Region komplett ausschließt ähm ja ähm, Sie haben was gelernt und die die haben dann eine äh etwas Gutes für die, für die Menschen, die da leben. Ähm mit Spanien verhandelt aus meiner Sicht.
Tim Pritlove
Ja, aber das bedeutet, dass es jetzt ein Teil des britischen Territoriums gibt, nämlich Gibraltar, wo die Grenzen von der EU kontrolliert werden.
Jon Worth
Ja das ist ja.
Tim Pritlove
Ist völlig absurd. Take control of our borders, ja.
Jon Worth
Aber da nicht. Es ist aber mal wieder. Was sind die Kerninteressen der Regierung von Boris Johnson? Die eigene Parteiinteressen. In dem weitesten Sinn so zu verteidigen. Für die Konservativen, so baut nur die Irland gebrauchter Vokland Inseln. Offiziell auf Papierteil von Großbritannien bleiben, ja oder oder gehören Großbritannien noch. Es ist ja diese Menschen vollkommen egal, was praktisch. Stattfindet. Komplett egal. Ja? Äh irgendwie das betrifft die britische Debatte überhaupt nicht. Ja, obwohl ich komplett absurd ist.
Tim Pritlove
Ja und vor allem, ich meine, das ist natürlich auch äh ähm in irgendeiner Form. Es gibt ja da verschiedenste äh Abstufungen. Ich will K die unter es gibt so UK äh also es gibt ja Sittisons und es gibt äh Subritis, alles gibt British Sittistens und es gibt Subjects. Ich glaube die Britta und so weiter, das ist British Sumjek, ne? Ähm. Forclidinseln, weil du das jetzt gerade angesprochen hast. Die sind ja jetzt nochmal in einer besonders äh schwierigen Situation. Ich habe jetzt darüber keine Berichte gelesen, aber was ich noch weiß, ist wovon leben die Folklandinsel? Ich meine, da leben nicht viele Leute.
Jon Worth
Fischereipolitik.
Tim Pritlove
Verkaufen, die ihre Fische in Argentinien.
Jon Worth
Ja und in die EU, ja? Und es gibt ja dann genau die gleichen Probleme für die Fischereiexporte aus. Inseln nach die EU, es ist für schottischen Fisch äh Fischereiexporten gibt.
Tim Pritlove
Wovon sollen die noch leben da.
Jon Worth
Die haben ja enormen Schwierigkeiten. Wir, wie die Fürchten, das ist für einen großen Auswanderung geben von den Menschen auf den Vocklenseln, die dann in Großbritannien in der Zufuhr leben mussten, genau deswegen.
Tim Pritlove
Von denen lebt und dann holt sich das Argentinien wieder zurück.
Jon Worth
Ja, dann sehen wir mal, ob ob ob Boris Johnson dann dann mal wieder ähm ein, ein kleines Krieg da startet, äh wie sein Vorgänge Margret Fatja. Ähm.
Tim Pritlove
Also es gibt ja, es gibt ja so einige Übersehgebiete, das haben ja irgendwie auch nicht alle äh so drauf, also es gibt ja überall so komische Inseln, die äh von ja offiziell zu zu UK gehören. Aber dir keiner so auf dem auf dem Zettel hat und dir jetzt alle das selbe Problem haben in der Karibik, diverse Länder, äh Pazifik.
Jon Worth
Im Südatlantik, ja, ja.
Tim Pritlove
Genau. Gut. Kommen wir nochmal zu Schottland. Weil Schottland finde ich immer insofern äh noch das spannendste Thema, als dass die sich ja nun wirklich mit den Engländern dann auch dieselbe Insel teilen. Von Wales reden wir auch gleich noch, aber äh Schottland ist natürlich auf jeden Fall der bistigere äh Partner. Weil die halt mit Nikolas Störch und wirklich auch eine eine politische Figur am Start haben, für die man sich nicht unbedingt schämen muss. Und ähm hat mir ja nun auch schon ein paar Mal äh diskutiert, jetzt geht's ja wieder einen Schritt weiter. Im Mai sind dort die schottischen Parlamentswahlen, alle gehen, glaube ich, davon aus, dass die SMP dann die äh absolute Mehrheit zurückerobern wird und die Umfragen für ein mögliches Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands von von UK. Gehen glaube ich so ein bisschen durch die Decke, liegen jetzt irgendwo bei fünfundfünfzig Prozent oder war es sogar noch mehr, ich weiß es nicht ganz genau.
Jon Worth
Ja, also es war in den letzten Umfragen zwischen dreiundfünfzig und ich denke, die höchste war achtundfünfzig Prozent. Ja, ähm.
Tim Pritlove
Sieht nicht gut aus.
Jon Worth
Ja, aber die Situation ist echt problematisch, weil nach. Britischen Recht braucht man die Zusage Lombens um. Ein Referendum, ein falsches Referendum zu den Unabhängigkeit Schottlands überhaupt auszuführen. Und die Linie in London, bleibt hart. Also Boris Johnson und Michael Gove, der der faktisch der Brexit-Minister, der der auch ursprünglich aus Schottland ist, sagt Ja die die Schotten hat mir eine einmalige Chance äh sich über den Unabhängigkeit zu entscheiden wir wir lassen kein keinen zweiten Referendum zu. Und ohne die Zusage Londons ist es dann für die Schotten sehr schwierig. Es war ein Referendum dann zu organisieren. Also es droht dann eine Art Situation wie in in Katalonien, dass die Katalanen wollten vor ein paar Jahren ein Referendum machen ohne die Zusage von, Madrid. Und ich habe ja Angst, dass es könnte zu den gleichen Situationen dann kommen in in. In in Großbritannien. Da gibt's auch ja ein Problem, dass die die. Alle Parteien, die in dem Longer Parlament vertreten sind, außer die schottischen Nationisten. Wollen kein zweites Referendum in Schortland, das soll auch die Labo-Partei die Labour Partei von von äh von Kia Starmer, die haben so eine Überlegungskomitee so ins ins Leben gerufen. Um so eine neue Position für Schottland innerhalb des freien Königreichs auszudenken, aber die lehnen ja auch ein zweites Referendum ab. Also was bedeutet das, es könnte, sehr, sehr strichig werden im Mai, Juni. Wenn dann London sagt, hey sorry Schotten, ihr habt für Mehrheit nicht für den so für Pro-Austrittsparteien gestimmt, aber ein zweites Referendum lehnen wir ab. Weil. Gibt ja natürlich Angst in London, dass wenn so eine zweites Referendum stattfindet, dass diesmal die Schotten werden für den Unabhängigkeit dann dann abstimmen. Und die Schotten schauen nach. Nordirland, die schauen auch nach Irland, ja Ich hatte selbst ernsthafte Diskussionen mit mit schottischen äh Nationalisten. Wie könnte man den den irischen Beispiel nehmen, neue, faire Verbindungen zwischen Rosive in der Nähe von Adam Bra, nach anderen europäischen Ländern anbieten, um als Weg England ähm um um zu fahren zum Beispiel. Aber was ist die Lösung? Wenn London lässt, einen Unabhängigkeitsreferendum zu. Chancen sind hoch, dass die Schotten dann gehen und dann Great Britton ist dann nur England plus Wales, faktisch. Und wenn sie das nicht zulassen, dann herrscht eine immer stärkere Opposition in in Adamra, also es gi da keine gute Lösungen. Wir hören von Boris Johnson und Kiest Dame nur einfach leere Sprüche. The Union is bet it together, blaw, ja, aber ohne konkreten Vorschläge. Und wenn man sieht was Westminste getan hat in Sachen Brexit. Auch macht, was Schortland hat, also zum Beispiel in Sachen Fischereipolitik oder Regionalpolitik. Namen London dieses Macht von, also es kann einfach so nicht weitergehen. Arbeit zurzeit, ich bin so verdammt pessimistisch, ich sehe keine gute Lösungen, weil ich sehe, dass dass Boris Johnson. Überhaupt nicht in der Lage ist, entweder Schottland ein ernsthaftes Angebot zu machen, okay? Wenn wir zusammenbleiben, Das sind die gute Gründe zusammenzubleiben oder ein Angebot, ein zweites Referendum zu machen. Also die sind die zwei, die zwei Optionen und die lehnen lehnen die die Westminstalits Gebäude ab.
Tim Pritlove
Ja gut, aber ich meine, der Druck würde sich ja doch weiter erhöhen. Ich meine, das kann man ja nicht komplett ignorieren, wenn dann äh die äh Umfragen vielleicht noch weiter steigen auf was weiß ich, sechzig, siebzig Prozent, das äh.
Jon Worth
Ist das ist das wichtig für? Ja, ist das wichtig für Boris Johnsons? Äh ähm Chancen wiedergewählt zu werden in zwanzigvierundzwanzig. Nein. Genau, im Gegenteil. Bei seinem Wähler im England kommt das gut an. Diese nervigen Leute in den Provinzen, ja die müssen ja akzeptieren, wer der Chef hier ist. Na, ich habe das ein bisschen übertrieben, aber nicht so ganz.
Tim Pritlove
Ja gut, aber wenn es dann wirklich zu so katalonischen äh Verhältnissen kommt und sich da äh äh wirklich dann auch den Widerstand äh äh regt, dann kommt ja der Staat überhaupt nicht mehr zur Ruhe.
Jon Worth
Ja, aber man muss nicht vergessen, dass Boris Johnson denkt, dass er kann. Alles so schön reden irgendwie. Wer das er kann, einfach die Menschen, wenn er eine eine gute Rede hält, kann er alle überzeugen. Ja, also nehmen wir den Beispiel von Erasmus, ja? Also alle haben so gesagt, hey, Großbritannien muss in Erasmus bleiben, ja? Ich habe auch vor Monaten debattiert mit Schotten, ja, könnte Schottland noch in der in dem Erasmus-Programm bleiben. Es war so klar, Das Nikolas Sterging wäre bereit, etwas Politisches daraus zu machen und dann. Boris Johnson reagierte, schocktiert. Ja, wieso kann es sein? Show, man kann da auf keinen Fall in den Erasmus bleiben. Aber weil er denkt, keine zwei Schritte im Voraus. Das können wir jetzt machen in diesem Podcast. Wir können ernsthaft die die Schwierigkeiten und die Probleme für Schottland ernsthaft debattieren. Aber in Großbritannien zurzeit das ist nicht wie Boris Johnson denkt. Er denkt, es ist ausreichend ist, einfach mal zu sagen, ja wir sind alle besser, wenn wir zusammen bleiben. Ey, lacht jedes Mal, wenn wenn schottischen Nationalisten im im englischen Unterhachs irgendeine Frage stellen, die nehmen diese Fragen überhaupt nicht ernst, die nehmen die Brexit-Auswirkungen äh auf dem schottischen Wirtschaft ähm überhaupt nicht ernst die denken Boris Johnson denkt, dass Nicole Sterge in irgendeine blöde Regionalpolitikerin ist, obwohl sie eigentlich die fähigsten fähigsten, Politikerin Großbritanniens ist. Also er nimmt die Probleme einfach nicht ernst. Er hat keine Strategie. Ich stimme dir vorkommen zu, es könnte sehr gefährlich sein, aber das sieht er nicht und versteht er nicht. Weil ich denke, kein, kein zwei oder drei Schritten im Voraus. Das einzige, ich finde sie wirklich schade, weil ich ich wäre wegen Kovit. Ich wäre so gerne äh nach ähm nach Schottland fahren, um ein bisschen Wahlkampf da zu machen vor dem schossischen Parlamentswahl. Aber wegen die Situation mit mit Korone. Ich denke, das ist leider nicht möglich wird ähm aber. Es wird bestimmt einen sehr spannenden Wahlkampf sein in Schottland im im April Mai, wenn man überhaupt so, wo kriegst du mal einen Wahlkampf überhaupt durchführen kann.
Tim Pritlove
Ja, aber denken sie, denkst du, dass da irgendetwas anderes als eine breite Zustimmung für die SNP denkbar ist?
Jon Worth
Nee, nee, es wird eine auf jeden Fall eine sehr breite Zustimmung für die äh SMP, auch für die Grünen sind für einen unabhängigen Schottland. Es war, es wird katastrophal sein, für Labour und schlecht für die Konservativen.
Tim Pritlove
Die ohnehin jetzt nicht besonders gut dastehen in Schottland, von daher da auch nicht mehr sehr viel zu verlieren haben, aber äh Leber ja durchaus, ne. Also nicht mal zusammenfassen darf äh. Es ist, es ist es ist wirklich alles schlimm und es äh macht irgendwie nicht so richtig den, Eindruck so. Was ich nicht so richtig verstehen kann, ehrlich gesagt oder was wo ich mal so stellvertretend jetzt vielleicht auch für alle in Deutschland so ein bisschen spreche. Überhaupt für die EU. Man kann sich das nicht vorstellen, dass man, solange so nach fortgesetzten Delusion äh unterliegt und unterzogen wird und und es keinen Moment der Befreiung gibt. Ich meine, wir sehen jetzt gerade, also SW Speak, ich glaube in diesem Moment beginnt gerade die Vereidigung von Joe Biden in den USA Trump ist jetzt irgendwie äh raus und äh auch wenn dort noch nicht alles in Ordnung ist, haben sich dann doch zumindest in gewisser Hinsicht ordnende Kräfte durchgesetzt, so. Ich meine, es gab schon immer eine zählerische Mehrheit für die Demokraten, aber. Sie haben's dann halt auch geschafft, sich gesellschaftlich so weit aufzurütteln, um einfach gegen diesen Mob und den kann man jetzt glaube ich nach den Ereignissen der letzten Wochen auch so wirklich nennen, äh sich gegen den durchzusetzen, auch wenn es zahlenmäßig immer noch alles, irgendwo unvorstellbar ist so, aber die gesellschaftliche Stimmung zumindest in einem intellektuellen oder sagen wir mal in einem aufgeklärten Teil der der Gesellschaft ähm, die ist dann halt einfach ausreichend gekippt und man hatte einfach verstanden, dass man sich um dieses Problem kümmern muss. Ist es ja nicht so, dass in Großbritannien nur stumpfsinnige Nationalisten leben würden, sondern es ist ja auch ein Land voll äh reich mit äh klugen Menschen und und wie einer demokratischen Kultur. Was ist denn mit diesem Bevölkerungsteil, ist der nicht in der Lage sich zu organisieren, äh ist man da noch nicht aufgewacht? Ist das irgendwie man sieht doch die Probleme.
Jon Worth
Viele Leute haben sich von dem alltäglichen Politik Großbritannien so einfach abgeschaltet. Können die Diskussionsprogramme BBC oder die Zeitungen einfach nicht mehr hören oder lesen. Die haben den Eindruck, dass. Alles ist nur schlimm. Und ich wird nicht besser, also niemanden verkörpert irgendeine Hoffnung in Großbritannien, außer Stargin. In, in Schottland. Auch Labor als Oppositionspartei und Kia Starma, als Parteichef, die sind so risikoervers. Wenn man fragt, den britischen die britische Bewölkerung. War Brexit eine gute Idee oder eine schlechte Idee, es gibt guten Mehrheiten jetzt der Menschen, die sagen es war eine schlechte Idee. Wie gut war die Ausführung von Brexit? Da gibt's ja auch eine Mehrheit der Menschen, die sagen, ja die die Regierung haben das schlecht ausgeführt. Aber das spürt man in den Meinungsumfragen nicht. Also Labor ist so es geht mehr oder weniger auf dem gleichen Prozentzahl. Als die Konservativen die liberalen sind noch sehr schwach, ja? In Wales kommen dann die valisischen Nationisten etwas voran, aber irgendwie. Wie macht man überhaupt eine Protestbewegung in Großbritannien? Man brauche dafür Finanzen, man braucht. Überzeugende Persönlichkeiten. Und irgendwie alles ist so sehr stumpf irgendwie die Debatte, also das das Leute, die guten Ideen haben oder eine gewisse Optimismus, irgendwie strahlen, die kommen ja irgendwie überhaupt nicht irgendwie voran. Das. Mann, es gibt keine Visionen, es gibt keine keine Zukunftsidee für Großbritannien, also ah das ist so sehr negativ, alles ist so es gibt. Keine kein Weg nach vorn irgendwie auch von Labour äh und und das ist fast alles dieses sozusagen so so verdammte prämierend macht, ja? Ein. Auf eine Seite, wenn man schaut in den Meinungsumfragen. Optimismus wäre möglich, ja? Die. Die Wiele wollen etwas besseres, aber niemand bietet das zurzeit an, außer in Schottland und zum Timing Wales. Aber im im England ist sozusagen so irgendein so eine politische Wüste. Es gibt nichts Gutes. Und und die öffentliche Debatte ist so. So irgendwie so schlecht, also äh die die es ist wie das besonders die Engländer verstehen sich nicht mehr. Ähm vielleicht verwende ich nicht die richtigen Wörter, um das zu beschreiben, aber. Irgendwie die demokratischen Systemen funktionieren nicht mehr. Ja, es braucht so eine sehr tiefgehende Überlegung über die Zukunft des Landes und das findet zur Zeit nicht statt.
Tim Pritlove
Also muss das alles erstmal wieder noch ein bisschen schlechter werden, bevor es bess.
Jon Worth
Es muss, es muss sowas schlechter werden, ja? Ähm schau mal auf, wir waren es nicht so wirklich debattiert, ja, aber. Es gibt ein Parlamentswahling Wayous, ja, in im äh auch Anfang Mai. Jetzt die valisischen Nationalisten in diesem Jahr auf zweiundzwanzig Prozent. Und da habe ich selbst meine eigene Familie, das war meine Eltern wohnen in in New Pott in Südwedes. Ja, obwohl mein mein Vater es ist in lestisch hier in England geboren. Mich gefragt, zwanzig zwanzig neunzehn als als Großbritannien auch an einem Europawahl teilgenommen hatte. Wäre es für mich besser für Play Combi zu wählen? Moment mal da, What the helle you doing? Also du wählst für Plate Kombi wählen, ja? Du bist in England geboren. Ja, aber ich denke, ja so die sind pro-europäisch, könnte es doch noch Sinn machen. Moment mal, so wenn meine eigene Fahrt überlegt für Pride Comiz zu stemmen. Das ist ja eine krasse Änderung. Ich weiß nicht, ob Apfel für wen er dann diesmal. Bei den Parlamentsfallen wählt. Aber wenn Playkomi, bietet an den proeuropäischsten Positionen, ja? Die können ja wirklich an an Ex-Labor und Ex-Liberale Wähler wirklich, wirklich viele Stimmen ja gewinnen. Also da da ändert sich ja auch etwas in ein bisschen in Wales. Es ist ja interessant, aber Englisch, also Brexit, all das zusammenzufassen. Brexit war kein kein Problem. Ganz Großbritannien. Brexit war etwas sehr Englisches. Das war irgendwie englisches Nationalismus. Und das ist, was wir jetzt mal wieder sehen. Not, Irland geht seinen eigenen Weg. Schottland will ein zweites Referendum. Es herrscht jetzt etwas ganz anderes jetzt in Wales. Aber die Probleme bleiben ja noch in England. Also kann es sein, dass sie in ein Jahrzehnt. England bleibt, bleibt alleine außerhalb der EU und wir reviert debattieren dann ein Wiedereintritt, schaut an, sondern wieder Eintritt von Wheys und und Nordirland hat ein Sonderstatus. Also wenn kein Politiker kommt an der Macht in England mit eine gute moderne Vision für die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zukunft von Großbritannien insgesamt. Dann reißt alles auseinander innerhalb von einem Jahrzehnt.
Tim Pritlove
Ja, das ist so der Ausblick, den man jetzt geben kann. Sieht nicht so, sieht nicht so toll aus. Also ich. Manchmal manchmal kommt ja der Wandel dann doch schneller als man äh denkt. Ich meine es gibt hier einfach so viele Faktoren, die. So ein Axelerationspotential haben also sowohl diese Nordirlandsituation, wenn die dann erstmal plastisch sich entwickelt. Die wirtschaftliche Situation, wenn die sich jetzt noch weiter verschlechtert, die politische Debatte mit Schottland, dann wohl sogar Wales, was ja sozusagen und ich glaube ganz am Anfang, als wir darüber gesprochen haben über die Rolle von Walzer hast du gesagt, na ja Wales, das das hängt so fest mit England zusammen, da dingt keiner im Traum daran, dass man irgendwie getrennte Wege gehen könnte. Wenn sogar sowas jetzt auf einmal denkbar ist dann wird natürlich auch irgendwann so eine junge Generation kommen und sagen hör mal irgendwie wir haben jetzt hier irgendwie alle unsere Rechte abgegeben für das So, dass es das ist alles, was wir jetzt irgendwie kriegen auf unserem Kuchen, ihr habt sie doch nicht mal alle geht bitte. Dann äh ja, dann ist es eine Frage, wie die Beschleunigung ist.
Jon Worth
Corona hatte auch da in Wales, so wie auch in Schottland, also wenn man schaut in den Zahlen, ja? Also es gab fast genauso viele Tote in Nord in Schottland und in Wales, als es in England gab, also es gibt die gleichen Schwierigkeiten aber der der valisische Gesundheitsminister, kommt einfach besser rüber. Der ist ein normaler Mensch. Ja, der, der, der lügt ja nicht wie die in in im äh Westminster. Also auch in Wales hat man verstanden durch Corona. Es gibt einen anderen Weg, ja. Vielleicht eine schwierigere manchmal. Aber zumindest, dass man kann Politik einfach mal anders als in Westminster ausführen. Das haben auch die Valise kapiert.
Tim Pritlove
Na ja, vielleicht versteht's dann der Rest ja auch irgendwann. Gut John. Ich denke an der Stelle können wir äh hier mal wieder einen Punkt machen. Jetzt ist ähm. Was ich so gefühlt so ein bisschen in so einer Zäsur angekommen hier mit unserer äh Serie, so. Brexit ist jetzt irgendwie äh delivert. Jetzt wird es sich erstmal so ein bisschen auskäsen. Ich habe nur so den Eindruck. Ding ist noch nicht durch, also es wird interessant bleiben, dass äh auf jeden Fall noch zu äh verfolgen. Wir warten jetzt erstmal ab, wie sich das alles so, äh entwickelt und dann schauen wir nochmal, ob wir da nochmal was zusammengefakt bekommen.
Jon Worth
Lass uns mal vielleicht diese Themenfälle mal wieder debattieren, kurz vor dem schottischen Parlamentswahl, weil dann werden wir bestimmt wissen, wie sieht's aus, wirtschaftlich in Großbritannien, Wie sind die praktischen Auswirkungen und bleiben so die Schotten auf Kurs? Ähm also das wäre dann sehr interessant zu der.
Tim Pritlove
Das stimmt, das ist ein guter Zeitpunkt. Na gut, dann machen wir für heute erstmal Schluss. Ich sage tschüss, vielen Dank schon. Und äh ja, vielen Dank fürs Zuhören hier bei äh UKW. Ich sage äh tschüss und bis bal.
Shownotes

UKW044 Brexit: Breaking the Law in a Limited and Specific Way

Das Brexit-Drama geht langsam aber sicher in seine finale Phase über

Irgendwie ist viel aber auch sehr wenig passiert. Die Verhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU gingen in den letzten fünf Monaten viel hin und her aber wenig voran. Boris Johnsons Regierung hat immer noch nicht klar gesagt, auf welches Ergebnis sie eigentlich hinarbeiten wollen und die Zeit läuft davon. Jetzt muss in wenigen Wochen eine Einigung erzielt werden, bevor das Europäische Parlament seine letzte Sitzung des Jahres abhält und eine Lösung auch rechtlich abgesichert werden kann. Es droht also entweder ein No-Deal-Szenario, dass das Karfreitagsabkommen verletzt oder ein EU-Deal-Szenario, in dem UK eine mehr als schwache Position hat.

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Tim Pritlove
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Für diese Episode von UKW liegt auch ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor.

Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Dieser Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort. Formate: HTML, WebVTT.


Transkript
Tim Pritlove
Hallo und herzlich willkommen zu UKW, unsere kleine Welt. Mein Name ist Tim Brittlav und Ja, Ausgabe Nummer vierundvierzig steht an und was hatten wir denn bisher? Corona, Corona, Corona, Corona, da war doch noch irgendwas anderes. Ja genau, da ist auch noch dieser Brexit, der noch äh in der Luft hängt und nachdem's jetzt äh schon ein paar Monate her ist, nämlich im achtzehnten Juni haben wir das letzte Mal darüber gesprochen, mal wieder ein Update an, denn es ist ja dann doch unterm Strich einiges passiert und größere Entscheidungen stehen bevor und ich sage erstmal hallo zu John.
Jon Worth
Hallo mal wieder.
Tim Pritlove
John John Worst, ja, wir quatschen jetzt das siebte Mal miteinander tatsächlich und äh ja, das wird irgendwann nochmal ein schönes Zeitdokument.
Jon Worth
Ja, genau. Ähm aber wir erreichen in den nächsten paar Wochen vielleicht schon einige Entscheidungen. Vielleicht werden wir ein bisschen Klarheit haben.
Tim Pritlove
Genau, Fangen wir doch vielleicht mal äh damit an, einen kleinen Rückblick zu machen, was so grob seit Juni sich eigentlich getan hat. Im Wesentlichen stand ja auch äh das Vereinigte Königreich so im Schatten des Kowit und die Bekämpfung. Die Auswirkung der Kohlerkrise dürften ja recht umfangreich gewesen sein.
Jon Worth
Ja genau das stimmt und und zuerst gab's die gab's die Diskussion so im späten Frühling und im Sommer, so weil Großbritannien so von von Kowit betroffen war, was sind dann die Auswirkungen auf dem Brexit Prozedere? Ähm und Großbritannien hatte bis Ende Juni die Option, sogenannte ähm Brexit Hansition Peari, also die Übergangsperiode zu verlängern also das bedeutet, zwei Jahre noch mehr Zeit für die Brexit-Verhandlungen zu gewinnen. Aber die britische Regierung, besonders Michael Gover, so der, der Minister, der hauptsächlich für Branxen verantwortlich ist, hatte diese Option, um mal an alles zu verlängern. Definitiv im Juni abgelehnt. Also das bedeutet, dass trotz aller Probleme mit Corona, so Großbritannien steuerte dann auf so eine neue Beziehung mit. Der EU ab Ende zwanzig zwanzig, also das bedeutet, dass die Uhr tickt sehr stark äh seid äh Ende Juni und diese diese Entscheidung der der Briten.
Tim Pritlove
Das war ja keine keine große Diskussion, ne? In äh in Großbritannien äh diese transischen Pyree zu verlängern und auch die Opposition hat sich nicht dafür hart äh stark gemacht.
Jon Worth
Ja genau, weil also dieses Spruch so sein sehr sehr wichtig in Großbritannien sollte und Hauswahl ähm ähm das haben wir letztes Jahr Geld Brexit dann, also Großbritannien. Will dieses Themenfeld nicht mehr debattieren, also Brexit ist irgendwie irgendwie vorbei obwohl wir wir natürlich wissen, also wenn in den praktischen Auswirkungen ist es überhaupt nicht vorbei Aber es gibt ja Druck, also wir brauchen ja Entscheidungen und und wir brauchen so Fortschritte. Es geht mehr um. Irgendein Brexit durchzuführen, auch seine Gute. Äh also das ist das ist Punkt eins, aber der zweite Punkt vielleicht noch wichtiger. Es gab ja nicht so einen Deal, parteiintern bei den Konservativen vor der Unterhauswahl letztes Jahr. Eigentlich es gibt die so Brexit-Radikalen, die wollten so raus ohne Deal und Boris Johnson war ein bisschen Antik pragmatischer, so. Er wollte zumindest einen Deal haben. Außerdem. Die Einigung zwischen diese beiden Gruppen in der Konservativen war, okay, Wir wir schließen einen Deal mit Brüssel ab, so so dieses Deal von von November zwanzig neunzehn. Aber nur unter den Umständen, dass die diese Übergangsperiode wird nicht. Verlängert. Also das war so ein parteiinternes Kompromiss bei den Grundservativen. Und das wird dann ein Grund, warum dann nicht gab, keine große Debatte im Sommer dieses Jahr, in Großbritannien, diese diese Verlängerung, diese Übergangsperiode nochmals zu verlängern. Das war meine meiner Meinung nach eine eine verrückte Entscheidung wegen zumindest wegen Korona, äh aber so war es halt, also es gab in den letzten Monaten, faktisch keine Debatte, war das die richtige Entscheidung, wo denn ich da so die brittene Autodipie, die britische Politiker haben das einfach akzeptiert und um die die schlechten Auswirkungen von dieser diese Entscheidung ähm. Haben die die diese Auswirkung möchte ich stammen? Bin ich nicht sicher. Aber so war's halt. Brexit bis dem einunddreißigsten Dezember zwanzig äh zwanzig zwanzig, alles muss geregelt sein wird bis Ende des Jahres.
Tim Pritlove
Hatte die Öffentlichkeit das auch so mitgetragen, so ohne Weiteres.
Jon Worth
Ja, nicht so wirklich, also besonders weil weil Korona hat alles so so so dominiert. Also Brexit war sehr selten. So auf zumindest. In in den Nachrichten auf die erste Seite oder oder dem ersten so wichtigsten Ding. Ähm es gab ja ab und zu, ähm ähm berichte darüber, aber es ging auch selbst nicht um die Parteiinterne Schwierigkeiten für Johnson, nicht um die praktischen Auswirkungen auf, britische Wirtschaft oder oder dass die Großbritannien nicht für den Austritt noch nicht vorbereitet ist, Also vielleicht wird das ja ein bisschen anders sein in den kommenden Wochen, aber in den in den letzten Monaten muss ich mal sagen, Großbritannien war in Sachen Brexit. Für mich zu entspannt, alles war zu ruhig, also niemand hat die dieses Themenfeld aus meiner Sicht ernst genug genommen.
Tim Pritlove
Gab's denn würdest du denn sagen, dass es so eine mehrheitliche Erwartung gab, dass es schon irgendeinen Deal geben wird?
Jon Worth
Ja, also da sahen wir diversen Tendenzen in den in den letzten paar Monaten. Also grob. In den Sommermonaten viele Leute Investments haben so gedacht, ja es ist nur eine Frage der Zeit, also Boris muss auf jeden Fall kompromissbereit sein. Wegen die wirtschaftlichen Auswirkungen des von von Coved, also das bedeutet wirtschaftlich ist es in den Interessen von Großbritannien des Großbritanniens müssen so einen Deal abschließen. Dann kamen wir mal am achten ähm September diese sogenannten Interno Market Bill in den in den in den ähm Housekommens. Raus. Äh sogenannte britisches Binnenmarktgesetz. Und da kam dann die diese jetzt ähm. Sehr bekannte Wörter von den Minister für Nordiland Brun Luris hat gesagt dieses Bill wird wohl Break international in a very spacifice and limited whey, also es ist. Mit so internationales Recht, nicht nicht konform. Und dann vor allem dann plötzlich dann Anfang September erschreckt, hey Moment mal, also was ist das denn? Also was bedeutet das das Großbritannien, ist nicht bereit, den Austrittsvertrag vom vom November zwanzig neunzehn zu respektieren, also wie könnte es so schnell so schief gehen? Also da redeten dann alle von einem möglichen No Deal, also da im September waren alle dann sehr ähm äh sehr nervös. Großel war stinkend sauer auf diesen Entwicklungen in Großbritannien. Und hat sogar eine eine so eine juristische Prozedere gegen Großbritannien äh eingeleitet, hat den sogenannten Letriv Notefication nach Großbritannien geschickt, einfach mal das Brüssel hat Angst, dass Großbritannien respektiert nicht den den Austrittsvertrag vor Ende zwanzig neunzehn. Ähm also da lief alles dann im September schon sehr schlecht. Aber dann Großbritannien, die börtliche Regierung hat dann von diese diese äh sich von diesen so sehr erschreckende Positionen, also ein bisschen zurückgerudelt. Also ne im Moment mal, das ist nur eine Notfalllösung, ist nicht allzu schlimm wie wie Brüssel alles so fürsteht Also dann gab's dann mal wieder ein bisschen mehr Optimismus in den letzten sage ich paar Wochen, dass Boris Johnson bereit wäre, doch noch einen Deal abzuschließen. Ich bin nicht sicher. Also ich denke, dass dieser Optimismus war ein bisschen äh übertrieben äh in den letzten Wochen in Großbritannien, außer ein paar verschiedene Gründen, aber das ist zum Gobel den jetzigen Stand, also, Deal wäre äh vermöglichen im Sommer, im September, Hashtag ähm so viel Pessimismus. Und dann in den letzten paar Wochen mal wieder ein bisschen mehr Optimismus auch.
Tim Pritlove
Diese interne Marketbilder, darum dreht es sich ja jetzt eigentlich im Wesentlichen. Jetzt sollten wir vielleicht mal kurz reinschauen, was das Ding eigentlich genau macht. Ja dass also der Austrittsvertrag, den ja Boris Johnson mit der EU unterschrieben hat, ja, der beschlossen ist, der legt ja relativ klar fest dass Nordirland im. Verbund im wirtschaftlichen Verbund mit der Republik Irland verbleibt und das quasi eine neue Zollgrenze entsteht zwischen, Nordirland und dem Rest äh also und Großbritannien sozusagen, den Rest von UK, sprich eine, eine, eine Warengrenze in der Irish C. Was ja in gewisser Hinsicht auch aus logistischen Gründen irgendwie äh sinnvoll ist, aber wie auch die Grenze zum EU-Festland, Dova Calé, Vogsdorn et cetera äh sind halt diese Häfen im ähm im Westen. Englands und Westen Schottlands halt nicht besonders groß und nicht nicht auf so eine äh extreme Abfertigungskapazität ausgelegt. Trotz alledem, das war sozusagen, zugesagt und diese interne Marketsbill ist ja, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, so ein Gesetz mit na ja, äh muss man alles nicht so ernst nehmen, weil wenn wir das irgendwie anders sehen, dann können wir das auch anders machen.
Jon Worth
Genau, also es gibt zwei Aspekten von dieser Internotmarke. Äh erstens ist, Ja, also wenn wir dann einen Deal zu den zukünftigen Beziehungen mit Postel anschließen, also alles ist nicht so so, super ernst, also grob, alles geht dann oden nicht weiter, so das ist zumindest die wie die Regierung, dass das beschreibt. Weißt du, was am schlimmsten ist, ist, wenn es keinen Deal gibt, ja, zu den Zuggebühren bisher EU dann erlaubt dieses Internet ähm ähm äh gibt dann Großbritannien viel Macht über die Beziehungen zwischen Nordirland und Großbritannien und und dann, dass es respektiert damit nicht mehr, zwanzig neunzehn, also die was in den von zwanzig neunzehn schon ist und schon abgeschlossen ist Vision Großbritannien und die EU muss weiterhin gelten auch im Falle, dass es keinen zukünftigen Beziehungsdeal gibt bis Ende des Jahres. Und so was bedeutet was, was die beiden Seiten schon abgeschlossen haben, muss noch gültig bleiben. Und das ist was, wo dann gefährlich ist mit diesen diesen Interviews. Marke Bilder, so ist es. Es zerstört, was Großbritannien und die EU schon abgeschlossen haben.
Tim Pritlove
Uns es verstößt ja auch gegen das Karfreitagsabkommen den Friedensvertrag zwischen Nordirland und Irland.
Jon Worth
Ja und und innerhalb von Großbritannien und so ist da herrschen dann auch Schwierigkeiten zwischen Lorden, Shotland und und Wayos, weil wie du gerade gesagt hast, viele von diesen Häfen sind in Schottland, um in Wales und dann wer dann zuständig ist für diese zukünftigen Marktregelungen Also das ist dann das nimmt dann Macht von Kader von Adambra und zentralisiere dann die Macht dann mal wieder in Westmünster. Sowas bedeutet es nicht nur in in Bellfast, dass Leute dann auf auf dieses Gesetz sauer sind oder in Brüssel, sondern auch in Adam in Carde. Also das bedeutet, dass es ein Gesetz äh also warum haben die Konservativen, sowas gemacht, weil die wollen die Kontrolle dann, für sich dann behauen. Also auch das bedeutet, dass die wollen schon abgeschlossene Entscheidungen. Posel nicht weiterhin respektieren müssen. Also es ist so eine Huviocaking Eatid Gesells Francis. Ähm und das ist dann ein Grund, warum es dann so sehr kontrovers ist. Und für Großbritanniens ruft, ist es auch natürlich sehr schlecht weil wenn Großbritannien bereit ist, zu sagen, hey, Moment mal so, wir haben einen Vertrag mit der EU äh vor zehn bis zehn Monaten abgeschlossen und das wollen wir jetzt nicht mehr respektieren. Wer wäre dann bereit, ein Handelsankommen mit Großbritannien abzuschließen wenn Großbritannien so unzuverlässig schon war, gegenüber die EU, also wenn in Sachen Großbritannien Hufe in der Welt ist es auch sehr schlimm.
Tim Pritlove
Ja insbesondere war ja der bisherige Ruf in der Welt, der ist, dass äh Großbritannien immer für Roule of Law eingetreten ist und das quasi auch ein Exportschlager ist.
Jon Worth
Ja, es ist Großbritannien ist für Green of Low, wenn wenn Großbritannien entscheiden kann, was den Grule isst. Ja, also das ist das ist das ist, wie man das beschreiben könnte oder aus Sicht, Aussicht der Britische Regierung.
Tim Pritlove
Ja. Ja und das ist äh natürlich jetzt auch eine äh interessante Debatte im. Im Parlament das ja in Großbritannien aus zwei Kammern besteht, das sieht man ja auch immer nicht so richtig, es gibt halt House of Comments und es gibt es Haus, die House of Lords House of Lords ist so ein ja so ein super skurriler, Teil, den man, glaube ich, außerhalb von Großbritannien kaum noch verstehen kann. Das sind halt alles ernannte Personen, die da, glaube ich, mehr oder weniger auf Lebenszeit äh drinsitzen ja die jeweils von der Regierung glaube ich auch sogar bestimmt werden. Ist das so.
Jon Worth
Ja und und und, aber es gibt zum einen ein Formel, damit damit Oppositionspolitiker auch äh nominiert werden können. So das bedeutet, ich gebe und es gibt so die sogenannten Cross-Banches. Also das bedeutet dann so unabhängige Parlamentarier da drin ist und das bedeutet das, obwohl Boris Johnson eine Mehrheit in dem Unterhaus hat, hat er keine klare Mehrheit in im obere Haus. Also das ist worauf dieses Spiel Spiele war jetzt jetzt geht, zwischen den beiden Häusern in Sachen Brexit, also obwohl das britische Unterhaus schon im September dieser international Marke zugesagt hat. Ähm eine Abstimmung am neunten November im Oberhaus, wo die mit einem Riesenmehrheit der Mehrheit von über zweihundert Stimmen. Die die wichtigsten Teile so des Internet Market Buil. Haben die da im Oberhaus dann abgelehnt. Und dazu gab's zwei ehemalige Parteichefs der der Konservativen, William Hayk und Michael Howard und Michael Howd ist extra eine sehr starke Euroskeptica, also der, der war David Comerings Vorgänger als als Parteichef der Konservativen. Diese beiden haben gegen der Linie von Boris Johnson gestimmt. Also das bedeutet, dass die haben, die haben so gesagt, es ist ja sehr wichtig für, dass Großbritannien respektiert, internationales Reicht, und das ist dann, es ist dann eine Schande, der dieses Internat Interno Markt und das bedeutet, dass wir die Oberhaus, wir nehmen dieses Gesetz dann, mittelfristig wenn wir dieses Gesetz ablehnen können, also dieses Votum am neunten November war nur zu den, bestimmten Teilen, die dem gegen den Austrittsvertrag und den Protokoll stoßen, aber es war sehr sehr wichtig, also alle steuert jetzt in Großbritannien auf ein großes Konflikt zwischen Oberhausen, Unterhaut. Das britische Oberhaus kann nur für eine bestimmte Zeit ein Gesetz blockieren, Aber das bedeutet, äh und was Großbritannien zur Zeit nicht hat, ist ausreichend Zeit für die Brexit-Verhandlungen. Also, wenn Großbritannien hätte noch, sagen wir ein Jahr noch für die Brexit-Verhandlungen, wäre dieses Ablehnung im im Oberhaus nicht sehr relevant. Weil das britische Unterhaus könnte dann nächstes Jahr einfach mal noch einmal abstimmen, und hat dann das Markt ähm wegen den sogenannten Powerman Act. Sie ist gegen der Wille der Oberhaus durchzusetzen. Aber das baut Zeit. Das baut normalerweise ein Jahr. Und Großbritannien, die hat jetzt nur sechs Wochen, um Klarheiten zu schaffen in, weil die Uhrtech bis Ende des Jahres ein ein Brexit-Abkommen mit Brüssel abzuschließen Also das bedeutet, dass wegen dieser sehr kurzen Zeit diese Ablehnung in dem Haus ablauft, ist dann sehr sehr wichtig, also im House of Lords hat dann an Bedeutung gewonnen, weil die Zeitfenster so kurz ist.
Tim Pritlove
Also. Es ist wirklich äh Hahnebücher und ich meine das was da interessant ist, dass dieses Haus of Lord halt in dem Sinne eigentlich überhaupt gar keine richtige Vetokraft hat, sondern üblicherweise ist das immer so ein, man nennt das, glaube ich, auch Pink Pong dass äh sogenannte Emantman-Zeit vielleicht beschlossen werden, die dann vom Parlament äh übernommen werden oder eben auch nicht, aber so richtig faktisch eine eine richtige Sperre können sie nicht machen, aber nur diese Verzögerung, die sie einführen können. Die ist jetzt hier quasi der einzige Hebel.
Jon Worth
Aber diese Verzögerung ist jetzt sehr wichtig. Also in der Regel, die können nur Dingen so ausbremsen und teilweise ändern, ja? Ähm also Arbeit diesmal ist es sehr, sehr wichtig.
Tim Pritlove
Was ist denn die Strategie der EU derzeit in diesem Verhandlungsspiel? Ich meine, Verhandlungen sind im Prinzip ja gescheitert und die letzte Deadline ist eigentlich ja auch schon abgelaufen. Also es sollte doch jetzt eigentlich Anfang November. Ein Deal beschlossen sein, damit er überhaupt auch noch ratifiziert werden kann, weil das ist ja erforderlich, dass alle siebenundzwanzig Mitgliedsstaaten der EU so einen Deal auch absegnen.
Jon Worth
So, auf der Brüste Seite ist alles sozusagen sehr ruhig. Und. Sage ich mal aus zwei Gründen. Äh Brüssel oder oder und die Mitgliedsstaaten der EU. Sinn deutlich besser vorbereitet als Großbritannien. Und die wirtschaftlichen Auswirkungen eines No Deals auf der EU sind deutlich geringer als für ähm für Großbritannien. Und zweitens, man weiß ja schon, dass es gibt ja noch ein bisschen Spielraum in Sachen Zeit. Also obwohl Brust so gesagt hatte, es muss alles so stehen bis Ende Oktober in Brüssel herrscht seit ein paar Wochen, ja also wir haben noch ein bisschen Spielraum. Aus meiner Sicht, so viel Spielraum gibt es ja nicht. Also man muss, wenn es einen ja einen Deal geben wird. Es muss ja einen Deal geben bis Ende der Woche nächste Woche. Ja, so den zwanzigsten November. Also das ist im absoluten Deadline. Also wenn wenn dann es keinen Deal gibt da ist dann die Ratifizierung auf der EU-Seite Dampf sehr sehr schwierig. Ich meine man brauche nicht nur die Abstimmung der der Mitgliedsstaaten, sondern auch das Europäische Parlament und das letzte Plenum im europäischen Parlament ist zwischen den vierzehnten und siebzehnten Dezember. Und niemand will so zusätzlichen ähm Plenarsitzungen oder so dann dann hognisieren. Also die Zeit ist noch nicht komplett. Ausgelaufen. Aber man muss auch sagen, es gibt immer noch Riesenprobleme und und und. Unterschiedlichen Positionen, zumindest in drei Themenfelder, ja, also Fischereipolitik, den sogenannten Level Playmiel, also das ist den. Wettbewerbsregeln oder Wettbewerbsgleichheit und in Sachen Governance, also wie strukturiert man ein System, das wenn wenn eine Seite. Nisch respektiert, was die schon gesagt haben. Wie, wie findet man das so eine juristische System, damit eine Seite die andere Seite so juristisch so begrenzen oder oder bestrafen kann. Und natürlich, also diese diese dritte ähm ähm so ein System, um um. Die beiden Seiten so, die juristisch begrenzen zu können, ist natürlich sehr wichtig, wegen den Internet Marketing Spellers. Und das bedeutet, dass, wenn auf beiden Seiten ist es viel Vertrauen gebe, wäre diese Frage vielleicht nicht so wichtig, aber weil es ist gibt zwischen den beiden Seiten sozusagen überhaupt kein Vertrauen, diese Sugovernins Frage ist dann nicht nur sehr wichtig, sondern sehr schwierig zu lösen. Ähm also das ist dann grob, den den jetzigen Stand, also. Ja noch ein kleines bisschen Zeit, aber nur an sehr sehr kleines bisschen. Also es ist es muss ja sehr nervös sein.
Tim Pritlove
Ja genau, ich meine äh gerade in dieser Auseinandersetzung um die Fischerei. Ich meine, was ein bisschen eine absurdes Thema ist, ne? Weil das ist so emotional aufgeladen. Das ist so äh in den ganzen Brexit-Diskussionen äh im Vorfeld auch der, das Referendums war das ja so ein ganz großes Ding, ja? Wir müssen unseren Fisch wieder zurück haben tatsächlich wird halt, ich glaube ich habe jetzt die Zahlen nicht genau im Kopf, aber ich glaube, so sechzig Prozent des Fischfangs in britischen Gewässern wird halt von anderen EU-Ländern äh durchgeführt, und natürlich herrscht dann sozusagen so diese Grundstimmung mit, die nehmen uns unseren Fisch weg und den wollen wir ja irgendwie haben, äh würde es jetzt zu keiner Einigung kommen, dann könnten sie diesen Fisch zwar wunderbar fangen Wenn sie überhaupt die Kapazitäten dafür haben, die sie nicht haben und das, was sie dann sozusagen mehr äh fischen, noch äh können, müssen sie ja auch irgendwohin verkaufen, weil das äh geht ja dann nochmal normalerweise eh in die EU. Ne? Auf der anderen Seite hast du Frankreich, die natürlich da gerade ein großes Interesse haben, weil die haben nämlich diese flotten, äh ähm am am am Kanal Ufer quasi und äh nutzen das derzeit sehr extensiv und es würde natürlich in dem Moment, wo sie dort nicht mehr fischen dürfen, dann wiederum, Ihrer Fischerei, Flotte entsprechend schaden. Also ist Macron an der Stelle so ein bisschen Hardcore. Ich habe so den Eindruck, die, Holländer haben sich schon so ein bisschen arrangiert so, also die sind irgendwie vorbereitet, vielleicht trübt man ähm Eindruck da auch. Und die anderen Länder haben nur so begrenzt, da wirklich ein Interesse. Da kommt zwar noch Norwegen mit rein, aber die sind ja nicht in der EU.
Jon Worth
Ja und und man will ja so feitlich einen Deal machen auf dem Basis von wie es jedes Jahr verhandelt wird zwischen Norwegen und die EU. So, hier also, da könnte man so ein Kompromiss finden. Es gibt ja zwischen dieser die zwei, sage ich so. Inhaltliche Themenfelder, so Level Plank, viel und Fischereipolitik. Da könnte man ein ein Kompromiss finden. Großbritannien kriegt ein bisschen mehr in Sachen Fischereipolitik und Brüssel kriegt dann ein bisschen mehr in Sachen, so die die Produktionsstandards oder Regelungen. Damit Großbritannien dann keine äh. Vorteilhafte Wettbewerbssituation in der Zukunft kriegt. Und so sagen wir mal, man produziere ein Auto in Großbritannien und die Mitarbeiter kriegen deutlich weniger Lohn, die Ausstöße aus den Fabriken sind deutlich wirtschafts mich sorry im Umwelt beim ähm beschädigend aus als als als heutzutage. Das bedeutet, dass sie reduziert die Kosten für eine Produktion in Großbritannien, so eine Art Domping dank nie niedrige Standards in in Großbritannien. Und das will die EU natürlich nicht. Also da da es gibt ja merken Grunde für ein Kompromiss hier so zwischen Fischerei, Politik und Level Plankfield. Aus meiner Sicht Brüssel wäre bereit sowas abzuschließen. Das Problem ist politisch auf der Seite Großbritanniens, weil Boris Johnson hat, wenn er sowas abschließt, hat er dann ein politisches Problem. In Großbritannien. Also ich sehe immer noch die, die Probleme deutlich mehr auf die britische Seite aus auf die EU-Seite.
Tim Pritlove
Ja vor allem was er sich jetzt auch ähm zunehmend breit macht ist so dieses äh diese Ungewissheit. In der Wirtschaft. Ich meine, die äh britische Wirtschaft ist ohnehin jetzt natürlich schwer angeschlagen, natürlich wegen Corona, das gilt ja im Prinzip für alle und ich würde aber sogar meinen, in Großbritannien war's auch nochmal ein bisschen schlimmer, weil das alles sehr ungeordnet äh vonstattengegangen ist. Das heißt, es gibt ohnehin schon ein ähm, eine eine Wirtschaftsflaute des äh britische Pfund ist auch schon sehr unter Druck geraten, schon vorher durch äh den Brexit, das ist ja mittlerweile fast eins zu eins zum äh zum Euro. Ich kann mich noch erinnern vor ein paar Jahren, als ich da gewohnt habe, da war das irgendwie äh eins vierzig oder so, also ganz andere Situation und vor allem, ich meine, wie will man denn jetzt als Wirtschaftsunternehmen planen wenn man noch nicht mal weiß was in sechs Wochen, wo auch nochmal Wein, dazwischen liegt für Gesetze gelten, welche Regeln überhaupt gelten, es gibt überhaupt gar keine Systeme, es gibt keine Software, es gibt nichts, die Softwareunternehmen sagen alle, ja, wir können auch überhaupt gar keine Software schreiben, weil es steht ja nirgendswo, was diese Software tun soll. Und ähm das ist natürlich jetzt ähm eigentlich so eine Situation. Ich meine, wenn man da jetzt mal drüber nachdenkt, also angenommen Deutschland wüsste nicht, was in sechs. Wochen. Die Wirtschaft für ein Verhältnis zum Rest der gesamten Welt hat, das ist doch einfach vollkommen unvorstellbar.
Jon Worth
Genau, ja, aber man muss auch sagen, ist, es wird Riesenänderungen geben, auch im Falle des ein Deal abgestoßen wird, also wir, wir wissen zumindest, nehmen wir den Beispiel, dass äh man produziere eine LKW in Großbritannien, ja. Und man will am zweiten Januar dieses LKW nach Frankreich exportieren. Wir wissen zumindest, dass dieses LKW noch exportiert werden kann, ja. Aber wir wissen nicht, ob man Frankreich, ein Soll von zwanzig Prozent erheben muss oder nicht. Das mache dann für ein französisches Unternehmen, der dann eine LKW kaufen will, ein Riesenunterschied. Kauft man den in den in Großbritannien produzierte LKW oder eine andere. Und man weiß ja nicht, wie es da so aussehen wird. In, in, in sechs Wochen. Oder wenn man da eine. Irgendwelchen Waren exportieren besonders an ähm äh essen, also ähm ähm so Fleisch zum Beispiel. Eine bestimmte Hand, sondern der Prozentzahl der der Fleischexpoten müssen an der Grenze kontrolliert werden. Und das bedeutet, dass dies die Systeme, um einfach mal, wenn ich als LKW-Fahrer, eine ein LKW vorne Lahm aus den den valisischen Hügeln so nach Frankreich exportieren will. Ich hocke immer noch nicht die Systeme, damit ich dann registrieren kann. Was habe ich hier so exportieren? Und das ist dann der Grund, warum Großbritannien versucht zwei riesengroßen Truckparks bauen. Äh einzigen Manzen und der andere in Asche oder so, Heustätten, in der Nähe von Dover. Ähm damit man dann so. Weil es keinen Platz gibt, an den Häfen selbst. Man musse dann diese Waren dann kontrollieren Und man brauche dafür dann riesen viel Platz. Also das bedeutet, dass Großbritannien unsere für England zumindest. Die haben das die ganze Planungsgesetze, geändert, um dann diese Truck Parks noch bauen zu können vor dem Austritt. Aber diese Truck Parks sind noch im Bau aber die hatten dann ein Problem. Moment mal, das sind nicht nur die einzigen Häfen, die es gibt. Es gibt anderen Häfen, wie Holly Hand zum Beispiel, also das ist dann sehr wichtig für den ähm ähm Warentransport zwischen Irland und Großbritannien. Wo bau man dann so ein Trockpark für Hobbyhäld? Um Moment mal so die Planungsgesetze in Wales, wo Harony Head steht, die sind in in ähm in Cardiff abgestimmt, noch nicht mehr im London, also wegen dem britischen Develution aus der aus der Neunzig. Also die die können keinen Platz finden für für einen so ein Truckpark Also was bedeutet das alle Waren aus Irland? Müssen jetzt in Warrington in der Nähe von Manchester kontrolliert werden, also was ist über hundertfünfzig Kilometer von Holihead, also die wenn man transportiere, dann waren, aus Irland nach Wales. Man muss zuerst nach England fahren, um die ganze Warm durch total süße kontrollieren. Und dann wieder in Wales hinein. Also, ist ja verrückte See schlecht ausgedachte, kurzfristigere Lösungen. Und diese Lösung gelten dann. Auch im Falle, dass ein Deal abgeschlossen wird, weil Großbritannien verlässt den EU Binnenmarkt und die Zollunion. Also das bedeutet, dass. Groß Großbritannien stehe jetzt, wo sie britische Wirtschaft besonders in in Sachen Waren ähm Austausch. Vor entweder. Eine sehr schwierige Situation oder ein echt verrückte Situation an am am Ende des Jahres. Und das haben wir schon in einem vorherigen Podcast debattiert. Ja auch wenn die durchschnittliche Wartezeit für einen LKW an der Hafen von Dova sich von zwei auf vier Minuten verdoppelt erreiche man dann schon in die erste Woche einen riesen LKW Schlange im Lange von siebentausend LKWs auf der Autobahn. Also das bedeutet, dass egal wie es jetzt ausgeht, Großbritannien kann dann KOs an den Häfen dann erwarten. Am am ersten Januar. Und. Irgendwie. Das hat die hat die britische Debatte fast gar nicht gar nicht betroffen bis jetzt. Also was die praktischen Auswirkungen dann sind, Ähm also Engpässen in in die Lieferketten für britische Supermärkten wird's auf jeden Fall geben. Egal wie es jetzt ausgeht. Und ich glaube schon Engpässen wie ein Kohle, also es. Es ist so vollkommen verantwortungslos, es ist kaum zu fassen.
Tim Pritlove
Ich meine diese Auswirkungen, die jetzt kommen, die müssen ja auch teilweise schon da sein. Ich kann mir ja, ich habe kenne jetzt gerade keine aktuellen Zahlen, aber ich kann mir ja auch wohl nicht vorstellen, dass. Dass irgendjemand bereit ist in das Land, irgendetwas zu investieren, wenn äh überhaupt nicht klar ist, äh was die kommenden Bedingungen sind, das sind die Investitionen nicht enorm eingebrochen.
Jon Worth
Ja genau, obwohl man muss auch sagen, also das ist auch dann in dem Schatten von von Krone ja ähm. Und es gab ja ein paar Entscheidungen in Großbritannien. Die vielleicht die Tür zu anderen Ländern der Welt dann zum Teil offen halten. Also zum Beispiel ähm im Pot von Fahrrädern, also es gibt eine, eine heftige Zoll wird erhoben auf auf Fahrräder aus China, bei der Import in der EU und Großbritannien ist so gesagt, diese Zoll, heben wir auf. Ja, so das bedeutet, dass wir wollen mir mit China dann. Mehr Handel mit China nach dem Brexit, zum Beispiel, also das bringt natürlich Vorteile und Nachteile für britische Produzenten von Fahrrädern wie Bronken zum Beispiel, aber da gibt's so Möglichkeiten vielleicht für Großbritannien wenn man Lösungen finden könnte mit anderen Ländern der Welt statt mit der EU. Aber natürlich, ja, so, also in Investments geben woanders hin wegen diese diese gerade herrschende Unsicherheit.
Tim Pritlove
Schauen wir doch mal kurz auf diese viel beworbenen äh Trade Deals, die ja angeblich Day One äh sofort nachdem äh die äh UK ausgetreten ist, äh angeblich da gewesen sein sollten. So kam's ja nicht Der einzige wirkliche Trade Deal, der tatsächlich äh unterzeichnet wurde, wenn ich das richtig sehe, ist ein Abkommen mit Japan. Mit der dann viel bejubelt wurde und so, hier gucke mal, geht doch alles, äh, alles kein Problem. Nur ist natürlich gerade sehr ironisch, dass ausgerechnet mit Japan ja nun einige Monate vorher ein Japan EU die abgeschlossen werden konnte der ja im Prinzip Großbritannien, noch sehr viel mehr Freiheiten gegeben hätte, beziehungsweise in diesem Jahr sogar auch noch gibt. Äh hier Handel zu betreiben und dieser neue Deal, der jetzt unterzeichnet wurde Der hat ja dann so lustige Klauseln, dass, Die Kontingente, die Handelskontingente, die dann genutzt werden können im Wesentlichen, die ungenutzten Handelskontingente der EU sind.
Jon Worth
Ja genau, also es ist so, es ist so ein sogenannten Rollover Deal, also das bedeutet, man man nimmt, was man schon hat, dank der EU, kopiert einen großen Teil davon und fügt das in einem britischen, ja, britischen Japan Deal ein. Also die Wirtschaft, also das, das rettet, faktisch, was Großbritannien schon hart aus EU-Mitgliedsstaat. Und wenn man schaut in den kleinsten Details. Japan, Japan hat sogar ein bisschen mehr gewonnen, also Großbritannien hat man muss jetzt mehr Expose aus Japan, akzeptieren. Großbritannien akzeptieren musste aus EU-Mitgliedsstaat. Also es ist nicht unbedingt wirtschaftlich, vorteilhaft für Großbritannien. Also Großbritannien hat eigentlich nur gerettet, was die vorher hatten. Also Ja okay, es ist besser, natürlich besser als nichts, ähm aber das ist kein Risiken, das ist kein riesiges Vorteil. Und natürlich ein gutes Freihandelsabkommen anzuschließen. Das braucht ja Zeit und Zeit ist was Großbritannien nicht hart. Also was. Was geht es noch zu verhandeln in ein paar Monaten, also einfach mal zu sagen, okay, wir kopieren, was wir schon hatten mit der EU und wir geben euch mehr oder weniger das Gleiche weiter. Also ähm äh es es gab keine andere Option. Ähm natürlich die Kommunikation über dieses Freihandelsabkommen in den britischen Medien war so betrieben. Ja, also es gab wir können den, den Importpreisen von Soisors aus Japan reduzieren Ja, im Moment war es so Großmetanien importiert kein Zeug, sowas aus aus Japan. Aber sie sind die Niederländer produziert, ja? Also das bedeutet also, äh es macht ja keine Änderungen, aber das das war ja typisch auch so, es gab diese diese Bilder von den. Handelsministerin Trance, also mit denen japanische Handelsminister und ja das ist das zeigt unser unser unser Versuche so global so so zu handeln ne ja so das ist was man schon getan hatte also also. Das war eh es ist es ist nicht, dass es jene Herz los ist, sage ich mal, es ist besser als nichts, aber das Beste wird kein großes, große Vorteile ähm bringen für Gosl.
Tim Pritlove
Ja, zumal es ja ohnehin so ist. Ein ein Land handelt einfach zum großen, großen Teil mit den Ländern, die einfach geografisch in der Nähe sind. Der ganze Handelsaufkommen mit Irland ist äh größer als mit was weiß ich, USA Brasilien und China zusammen und äh das wird natürlich hier nicht gesehen und jetzt nimmt man sich quasi siebenundzwanzig Handelspartner auf einmal äh weg plus alle damit verbundenen Verträge der EU, die sich ja dann eben auch auf die Britstaaten und viele andere äh Bereiche der Welt eigentlich fast die ganze Welt beziehen und äh die fallen dann einfach komplett weg. Na ja, aber es gab ja noch eine große, große Hoffnung, denn ein Trade Deal könnte ja alles retten, das ist natürlich äh die Special Relationship mit den USA und besondere Boris Johnson großer Fan wie die ganzen Brexiteers von äh Donald Trump. Äh da würde er dann auf jeden Fall die Rettung kommen. Scheint nicht geklappt zu haben.
Jon Worth
Das ist eins von dieser sehr verrückten Aspekten von dem ganzen Brexit. Also ein Freihandelsabkommen in den verweimeten Staaten war auch die Abstimmung von. Sowie von dem äh von dem Senat. Und seit zweitausendachtzehn, hatten die Demokraten schon die Kontrolle von dem Hause Repräsentips und den von den Republikanern übernommen. Also das bedeutet seit zweitausendachtzehn. War ein Freihandelsabkommen mit den Freien Staaten für Großbritannien schon unmöglich. Aber es gab immer noch diese Sprüche von Trump. Ja, ja, das, das ist möglich und so weiter. Also es war nie die Realität. Punkt ein. Zweitens, wenn man schaut in die Themenfelder, was für Themenfelder wolle dem freilädchen Staat ins Ohren ein Freihandelsabkommen besonders Agrarpolitik und Gesundheitswesen Was für für äh Themenfelder wollen die Briten auf keinen Fall in so einen freien Umsatz kommen? Agrarpolitik und das Gesundheitswesen. Was wollen die Briten für ähm ähm so für die Finanzmärkte, also Finanzindustrien. Was wollen die vor allen Dingen den Staaten nicht? Finanzindustrie. Also das bedeutet, wenn man schaue dann in den Details, wenn es auch seit zweitausendachtzehn wäre so ein feierndes Abkommen, Unmöglich. Also was bedeutet das war nur eine Idee in den Köpfen von den Brexit Heals in den letzten zwei Jahren. Jetzt ist dann jetzt kommt dann beiden in beiden Sachen okay, dann wir wollen kein feiern uns abkommen. Also es ist fertig gesehen. Keine große Änderung, Aber es ist eine Änderung in wie man das in Großbritannien debattiert. Auch so was bedeutet das, man kann nicht weiterhin träumen irgendwie, also die dieses Traumformeln. Es war in den letzten zwei Wochen zwei Jahre nur ein Traum, auch dieses Traum gibt es ja nicht mehr. Was haben die Buden, die Britische Brexit-Befürworter dann gesagt. Ja so ein feierndes Abkommen mit den USA war für uns nie sehr wichtig. Ja? Also hier Moment mal so, wofür ist dann dieses Brexit? Also die haben dann in zwanzig sechs ihnen gesagt, ja, na klar, also ein Deal mit Brüssel ist, wobei die Easy Steel in History, ja? Nee, ja, so ist es nicht. Das haben wir jetzt erfahren. Die haben dann in zwanzig, achtzehn, zwanzig neunzehn gesagt. Ja, wir wollen einen Deal mit den Vereinigten starten. Jetzt sagen die, nur es war für uns dann nicht nie mehr so wichtig. Also, was ist dann überhaupt den Sinn von wirtschaftlichen Sinn von dieses Brexit. Also ja, ein White Freihandelsabkommen mit Japan, was keine Vorteile bringt Äh also es ist, wirtschaftlich gesehen, es ist es ist echt verrückt, was was die gerade dann voranbringen. Also, wir hauen jetzt ein neues Ton aus Washington aber die praktischen Auswirkungen, es g ja keine praktischen Auswirkungen, weil es war immer noch immer nur ein Traum in den letzten paar Jahren, obwohl die Brexiteers das gar nicht akzeptiert haben.
Tim Pritlove
Ja. Dazu kommt natürlich also dieser Widerstand ist ja auch gar nicht mal nur ein Rein auf wirtschaftlichen Argumenten basieren da, sondern gerade äh der Kongress hat ja schon relativ klar gesagt, dass alles, was halt das Karfreitagsabkommen beschädigt für sie sowieso nicht hinkommt und mit Joe Beiden als Präsident kriegt das jetzt sozusagen nochmal ein ganz neuen Spin, denn er ist ja auch aus irischer Abstimmstammung. Hat das auch selber immer wieder betont und überhaupt muss man sehen in den USA ist sind die irischen Auswanderer, die spielen da einfach eine große Rolle, ja? Das ist nicht einzige Rolle, die er gespielt wurde, aber das ist sozusagen ein ein äh es ist sehr viele Leute aus Irland in die USA, migriert über die Jahrhunderte. Äh gerade auch wegen dieser Hungerszeit äh aus anderen Gründen und äh deswegen ist das sozusagen jetzt nicht so 'n Land, was Was die nicht so interessiert, wie, was weiß ich, irgend so ein anderes Drittweltland, was sie wo sie gar nicht wissen, wo das auf der Karte ist, sondern das ist schon so ein ein wichtiger Fleck und ähm dementsprechend kann man davon ausgehen, dass hier einfach überhaupt nichts möglich ist. Mal ganz davon abgesehen, dass es halt auch selbst wenn irgendwas möglich wäre. Ukay auch nicht rettet.
Jon Worth
Genau, aber wenn man hört, was die, die Brexiteers zu dem zu diesem Thema Themenfeldern sagen, John Redwood oder ihn, dann ging's mit, also die, die Hardline ist, Jerry Biking, Butt Outiwate, also. Lieber sich raushalten, sagen die. Was ist das dann mit dem Special Vollation? Ich habe mir den vor einigen Staaten, also wenn die Interessen von den Vereinigten Staaten sich ändern, Großmittel ist erlockt, die wir wollen, dann keinen guten Special Relationship mit den Fragen gestanden. So. Irgendwie, also für eine ein nicht alle konservativen Abgeordneten, aber für ein. Substanziellen Teil der konservativen, das einzige. Wichtige Ziel ist, Brexit muss man machen können. Also man weiß ja nicht mehr, warum, wofür? Man weiß ja nicht nicht mehr, wem könnte davon profitieren. Es ist irgendwie, wie ist auch eine religiöse Glaube geworden? Man muss es einfach tun. Und. Und und Autobreiten können die kann die die Conservativen von von dieses Kurs zur Zeit nicht abschrecken, nichts funktioniert. Also die sind so komplett realitätsfern. Und das ist was die gemeinsam mit mit Donald Trump dann haben, diese diese dass die so Fan von der Realität sind.
Tim Pritlove
Natürlich eher so ein so ein Vergleich, der sich ja die ganze Zeit aufgedrängt hat, so dieser Trump Pizza, dieses ich lüge jetzt einfach mal so lange äh bis es bis es wirklich nicht mehr geht und man merkt halt in der Öffentlichkeit, man kommt halt doch nochmal deutlich weiter als äh gedacht und dann macht man's halt auch einfach immer weiter. Jetzt würde ich nicht sagen, dass Boris Johnson so auf dem Level von äh Trump spielt so, das äh ist ohnehin glaube ich ein Level, was schwierig zu erreichen ist. Alle dem ist er natürlich so im internationalen Vergleich dann schon relativ bald der nächste auf der Liste. Und hat denn jetzt diese Wahl. Und der Ausgang dieser Wahl hier in irgendeiner Form so einen psychologischen Effekt, dass das sozusagen irgendwie so eine. Care von. Von Trumpison und dass es dann auch so eine Abkehr von Johnsonison ist oder ist es doch zu früh zu sagen.
Jon Worth
Es ist schwierig zu sein, also das war zumindest die Hoffnung in Großbritannien, ja Johnson. Kann irgendwas aus dieser Erfahrung dann lernen, er hat ja versucht. Offen zu beiden zu sein, also also das Bein anderen Staatschefs angerufen hatte gestern, also Johnson, Herr Macron, Merkel, Martin, in den, in den Irland und und und. Angerufen, so damit und Johnson sich so so wohl fühlt. Also ähm, Johnson sprach in den letzten paar Tagen viel so zu dem Thema Cop siebenundzwanzig. Das findet in Großbritannien statt. Der hofft auf eine gute Zusammenarbeit mit mit, beiden in den in Sachen so Klimawandelbekämpfung. Aber was. Was sind die praktischen Auswirkungen? Wir haben ja keine praktischen Auswirkungen gesehen, also kommen wir so zu dieser Abstimmung in dem im Oberhaus am neunten November, zu dem Internet Marke, also dieses Internal Marketer Stoß klar gegen den, den Karfreitag der Abkommen und. Hat mehrmals betont während im Wahlkampf im September und und mal wieder diese Woche. Also das ist für mich mein US-Präsident sehr wichtig, das müssen wir verteidigen Was hat dann dann Johnson dann getan? Die Getarnung gesagt. Nein, wir kämpfen gegen diese Position der House of Lords Ja, also wir wollen dieses Gesetz, so wie er jetzt ist, verteidigen können und und und wir verteidigen unsere Position gegenüber den House of Londs. So, eine wirkliche Änderung wäre dann so akzeptieren, dass dieses Gesetz so sehr problematisch ist für alle, ja, für beiden, für die, für Irland, für die EU und sagen, okay, Wir ändern unsere Position. Das hat Johnson definitiv nicht gemacht. Daher genau den Gegenteil gemacht. Also ich, ich bin, ich, ich bin bereit, dass ich sehe, es es könnte eine Änderung ja geben. Aber dieses Änderung haben wir in den letzten Tagen bis jetzt aus meiner Sicht zumindest in Sachen Brexit haben wir keine Änderungen gesehen.
Tim Pritlove
Ist denn ein Eindruck von Boris Johnson, dass er eigentlich sich nur so von Tag zu Tag rettet? Oder gibt es hier irgendeine langfristige Strategie, die er verfolgt wird?
Jon Worth
Es gibt ja keine langfristige Strategie und und aus meiner Sicht. Ich höre immer. Deal ist immer was Boris Johnson wollte. Keine Ahnung. Äh ich ich bin ja nicht sicher, was was Boris Johnson je wollte. Also das ist was, so sehr schwierig ist mit mit Boris Johnson. Erhard keine klare Ideologie. Man weiß ja nie, was er wirklich will Also ich will wichtig werden und er will an der Markt bleiben, aber irgendwie erschwankt selbst. Es ist nicht, dass er ein klares Ziel irgendwie hat, ja? Also es gab ein. Ähm äh so ein ein Orpad in Megadien von Raffael Bar, also der Cellty den zu den besten Kommentatoren in den britischen Medien. Er sagte. Johnson, das whatever the last personal toked to him salt. So war's der letzte Person, der etwas zu ihm gesagt hatte, ihm gesagt hatte, dass es was er dann entscheidet. Also das bedeutet. Er ist so verdammt unfähig. Also er kann. Er kann nichts verteidigen, weil er weiß ja nicht, was er selbst politisch erreichen will. Also das bedeutet, ist er für Deal oder für No Deal jetzt? Wir wissen nicht, wir können nicht wissen. So das bedeutet, er ist für was er. Es erhöht erhöht die Chancen, dass er an der Macht bleibt. Ja und dann ist es dann sehr schwierig, dann grobes Wissen was ist das, so kann sein, dass No Deal einfach also kommunizieren ist, ist der vielleicht Fenode, weil ein Deal besser für die Wirtschaft ist, das hilft ihm vielleicht auf der anderen Seite. Also wir wissen es wirklich nicht. Und er ist. So bereit, am, einen Tag ein Ding zu sagen und am Tag danach genau den Gegenteil, dass wir wissen nicht, was er wirklich glaubt. Ähm hat vor ein paar Tagen gesagt, ja, wir wollen nun bedingt an die müssen ist und können wir, ja, morgen machen mit unseren Freunden in der EU, aber vor ein paar Wochen hat er genau den Gegenteil gesagt, also das ist was, dieses ganze Ding so so schwierig macht Und das ist, was ich an empfehle von den Berichte oder die die Diskussion über Boris Johnson. So Hasse in Großbritannien. Ja, aus aus Londoner Bürgermeister, der war pragmatisch und liberal. Das bedeutet, der ist pragmatisch in Liberale, das stimmt ja nicht. Also als Außenminister war er nicht pragmatisch und liberal, ja? Der will genau den Gegenteil, so wie auch während der Brexit Referendum. Also das ist was. Was für ihn gar nicht mit ihm so kapiert haben. Und irgendwie auch wenn wir gucken. Grob alle. Alle Regierungen Großbritanniens, auch die Regierung, die irgendwie böse waren, mit mit dem Rückblick, die Regierung von Margaret Fadschan, Großbritannien zum Beispiel. Man hatte so grob noch den Eindruck, dass die hatten irgendein so. Irgendwann gemeinsames Interesse an so eine Interesse in dem Wohlstand des Landes war irgendwie hart bewegt für diese andere Regierung irgendwie wichtig. Aber das zählt irgendwie nicht für Boris Johnson. Ja, also dass die wirtschaftlich klugste Entscheidung zu treffen. Scheint, dass es für ihn keine Rolle spielt. Und das ist was, was wie man ihn zu höpertiert, was tut dann Boris Johnson? Das ist was alles so, so, so, so schwierig, so interpretieren macht. Die normalen Regeln gelten für ihn irgendwie nicht.
Tim Pritlove
Und warum ist das so?
Jon Worth
Also man muss zurück. In seinem Hintergrund greifen, denke ich. Ähm es gibt ja, es es gibt ja ein ein neues, so ein Buch über ihn. Und in und die Interpretation in dieses äh in dieses neue Buch ist ähm das er hatte so eine. Unfreudige Kindheit, dass er immer. Beliebt und machtvoll sein wollte. Was er selbst in den ähm. In seine Kindheit nie hatte und er hatte so. Irgendwie gelernt, wenn er so zu sein Vater und die die sehr schwierige Beziehung zwischen seinen seinem Vater und seine Mutter beobachtet hatte, Regeln, gelten irgendwie nicht. Das ist normal, normal ist ein Ding zu sagen und vor dem Gegenteil zu machen. Ähm es scheint für mir für mich also irgendwie eine. Eine kluge Art und Weise Boris Johnson zu interpretieren zu sein. Aber dann ist gibt's natürlich die Frage, wie kann es dann sein, dass so jemand an der Macht kommt, aber die gleiche Frage könnte man auch dann für Trump dann. Ähm äh dann stellen. Es ist irgendwie, dass die die Unterstützer von Boris Johnson. Boris Johnson kann für diese Menschen sein. Was liebt, was alle Leute in ihm sehen wollen, kann irgendwie halbwegs. Richtig sein. Ja, der ist pragmatisch, der ist liberal für einen Tory, der erreicht Wähler, die sonst die Tories nie wählen werden. Stimmt ja halbwegs. Der ist ein Populist, der lügt. Der ist in Sachen ähm ähm Einwanderung so sehr otoritär, der ist sogar rassistisch. Stimmt auch. Man man hat genug Beweise dafür, ja? Also was bedeutet das? Er kann mit dieser. Unklarheit oder dass er Dingen gesagt hat und genau den Gegenteil kann er dann vielleicht genug für die Mehrheit der Touris dann anbieten. Aber wenn man sieht oder wenn man lernt, wie er lügt und wie ich ständig erlügt und und dass er äh gar nicht so liefern kann, ja. Dann hat Großbritannien Problem, aber aber das ist auch ja eine sehr schwierige. So, wenn man schaut in den Meinungsumfragen, also. Labour haben jetzt kleine Vorsprunge vor den Konservativen, in den Meinungssuppenfragen, aber die Konservativen sind noch vierzig Prozent, ja? Eins von den höchsten Anzahl an Kovito, große wirtschaftlichen Problemen wegen Brexit, eine eine so eine schlechte Situation in die sie so nach Kowit ähm äh Periode, Die Regierung funktioniert ja nicht, aber die sind noch auf vierzig Prozent in den Meinungsumfragen. Also irgendwas funktioniert nicht, denn die britische politische System, dass das all das gleichzeitig stimmen kann.
Tim Pritlove
Hast du den Eindruck, dass das äh auch ein Problem der Medienstruktur ist, also dass das nach wie vor durch durch die durch die medialen Transport dieser Politik getragen ist.
Jon Worth
Ja klar, also ein bisschen diese in Sachen Cowild oder was für eine Brexit. Wäre möglich, ja? Also was, was sehr sehr angeboten ist, ist so anders, als was in den zwanzig sechs, in den, in den Referendum angeboten war damals, ja? Gibt's eine ernsthafte Auseinandersetzung von von, Angebot und was Großbritannien jetzt kriegt, nein, natürlich nicht. Überhaupt nicht. Also man man kriege sogar den Eindruck, dass einer ernsthafte Auseinandersetzung von was kann Politik für ein Land tun? Was bedeuten. Ernsthaft so angenommenen Entscheidungen. Was ist Good Polocymaking? Äh. Erscheinen erscheinen die die Brücken komplett durch zu sein zur Zeit.
Tim Pritlove
Lass uns nochmal auf, Die Auswirkungen von all dem in äh in Schottland und Neuirland schauen, weil das ist ja sozusagen auch immer so ein bisschen dieses Damoklesschwert, was noch in der, Luft hängen, dass Schottland natürlich seine Sezessionsanstrengungen weiter vorantreibt. Ich glaube, im nächsten Frühjahr sind die nächsten Gen Elections äh genau Mai ähm in in Schottland und ich glaube, jeder kann davon ausgehen, dass oder alle gehen davon aus Nikolas Dergyan mit ihrem doch relativ klaren Kurs und ähm ja klar dir sehr klar Position äh bezieht mit ihrer SMP ähm. In ja eine eine, also nicht nur nochmal gewinnen wird, sondern unter Umständen auch wieder die die absolute Mehrheit glaube ich äh erzielen wird, also davon. Es ist möglich, ist nicht gesetzt, aber äh so wie sich das derzeit abseit und die Umfragen, die derzeit äh auch immer wieder so nach der äh Frage soll Schottland unabhängig werden, Fragen die gehen ja auch mittlerweile deutlich in die fünfundfünfzig Prozent Bereich oder sowas rein.
Jon Worth
Natürlich die diese ganze Brexit-Debatte zurzeit hilft, Nicole Stergean enorm, also was Boris. Oder wo die Regierung tut oder nicht tut in Sachen Brexit, also die die Beziehungen sind zwischen Adam London und Cardifan London. Sehr schlecht zur Zeit. Also das bedeutet, dass. Versuchen überhaupt nicht einen Brexit durchzuführen, was halbwegs die. Die Interessen Schottlands oder von Wales respektieren. Also das bedeutet das hilft dann natürlich Nicole Stergen, also was was loben tut, ist nicht den unseren Interessen und, dieses dieses Spruch kommt dann in Schottland sehr gut an. Äh. Es heißt Unruhe in so dieser Situation in den Lampen, also Michael Gove, also der fang tisch der Brexit-Minister, aber so der der sogenannten Cubnal Office Minister, der hat so einen besonderen Team ins Leben gerufen, um um um Schottlands Rolle in unsere Union zu bewahren oder so hieß das. Ähm. Ich habe ja keine keine große Hoffnung, dass so ein Unit überhaupt. Eine Auswirkung haben kann, also das was gar nicht verstanden hat, ist, es geht nicht, wenn man sagt, ja, also Schottland ist für uns wichtig, das zählt ja nicht. Man es geht um. Sachen. Man muss etwas für Schottland leisten oder zumindest den Eindruck geben, dass ja man hört was die Bewölkerung in Schottland sagt und. Das bedeutet, dass dass die diese Ideen, das ist grob, dass London haben noch die, die sie. Den Eindruck, dass was in England funktioniert hat, ja? Wir haben den Spruch aus dem Fußball Well toke good game, ja so wir werden alles Gute reden. Aber die Tatsachen stimmen ja nicht oder oder finden nicht da. Sowas funktioniert in die schottische Debatte nicht. Ja, weil die haben dann in Schottland eine sehr starke Gegnerin mittelstergen, Also ich ich vermute, dass es wird ein ähm äh ein ein Riesengewinn sein für die schottischen Nationalisten. Die werden versuchen ein zweites Referendum zu organisieren. Aber es gibt Jan, die diese Diskussion können die das überhaupt da machen. Juristisch gesehen, ohne die Zustimmung Londons und zur Zeit. Es sieht so aus, dass Boris Johnson und die Konservativen sagen, nein, das erlauben wir nicht. Und, und. Weitere Meinungen zu diesen Themen Feld haben wir zur Zeit. Leider nicht. Also alles steuert auf ein eine große Streit ab Mai nächstes Jahr, ja? Ähm. Ist es sehr interessant. Ähm außer anderen Gründen ähm. Ich muss sagen, ich ich halte das für etwas sehr gutes, dass es, es gab kein. Keinen, so sage ich, Terrorismusproblemen oder oder Wiederbeginn von The Troubles in in Nordirland, in den in den letzten zwei, drei Jahren. Also alles blieb. Entsprechend ruhig. Die Beziehungen zwischen Nordirland und Irland waren dann noch in Ordnung, also Warenverkehr gab es ja, gab es ja noch. Es gab ja interessante Weise diese Woche ein gemeinsames Brief an Bar und Year, also der Chefunterverhandler in in auf der EU-Seite, von Alien Foster, also sie ist die Chefin von demokratisch Demokratie Party, also die die irischen. Also die Protestanten im im nordirischen ähm äh Sambly.
Tim Pritlove
Im letzten Parlament auch noch die Koalition gebildet hat mit äh den Tories unter Teresa May.
Jon Worth
Team. Nun jetzt seit seit Johnson Ding und Hausfrau gewonnen hatte, nicht mehr ein Teil der Koalition willen. Und Michello Nela, so die ist die die Chefin in Nordirland von den Nationässen, von Shin Faine. Und die Beine haben einen Brief, an an ähm äh an Bonjergeschi. Wir haben ja Angst, dass die Lieferketten für unsere Supermärkte in Nordirland auseinanderbrechen. Ab dem ersten Januar. Wir brauchen faktisch eure Hilfebrüssel. Also was bedeutet das die Supermärkte, also sage ich britische Supermärkte, wie Saint Sprees, die haben ja Läden in Nordirland, aber nicht in Irland. Also was bedeutet das, die Notirischen Supermärkten werden aus. Britwarenhäuser, so so oder oder so Wehrhaus ist, ja, in in England oder in Schottland beliefert.
Tim Pritlove
Oder Wales, ne?
Jon Worth
Aber die die meisten sind um, um Manchester, also die die diese Lagerhäuser. Ähm. Großbritannien hat natürlich dann die Vorbereitungen. Wie Stimmgräf. Also das bedeutet, dass wenn man muss dann auch die, weil wie du am Beginn von dem Podcast gesagt hast, dass das Nordirland bleibe, so grob nimm. Wirtschaftsraum von die EU. Das bedeutet, man muss die in den Hafen von Bellfast ankommen, aus England. Nicht kontrollieren, zumindest ein System haben, um zu wissen, was gibt's in dieses Container oder in diesem LKW. Und diese Systeme und diese Kontrollstelle hat Großbritannien einfach nicht gebaut. Ja, also die sind ja nicht fertig. Also das bedeutet, dass Supermärkte und dann die diese nur nierische Politiker, die haben mir dann Angst, so Moment mal, also kann es sein, dass, unser Supermärkte kriegen die Waren danach. Nee, stammt im ersten Januar. Aber dann London ist dafür schon der ist nicht Brüssel. Und ich finde das dann sehr interessant, dass die haben dann diese offene Briefe an Barmier geschickt, also das interpretiere ich dann als Moment mal, aber so Busse, wir brauchen Hilfe, weil wir kriegen diese Hilfe aus London nicht, Ähm also ähm das ist ja sehr interessant, aber wir wissen natürlich, dass diese Vorbereitungen sind, die die Großbritannien ist nicht vorbereitet Ja, weil die Computersysteme funktionieren nicht, die Kontrollstellen existieren ja nicht. Und natürlich man habe ja Angst, aber sorry, Alinforste von den DOP. Das ist jetzt ein bisschen zu spät wir wissen schon seit seit Ende Juni, dass diese Situation stattfinden wird. Und wenn Notila nicht vorbereitet ist und wenn Großbritannien nicht vorbereitet, Also das ist die Show von Nordirland und von Großbritannien, das ist nicht die EU ist nicht daran schon. Ähm also das bedeutet, dass grob. Ich bin ja sicher, dass man praktische Lösungen finden kann aber grob wirtschaftlich, groß Nordirland steuert klar auf einen Kurs für tiefere wirtschaftliche Integration mit den Rest von Irland und nicht eine tiefere Integration, mit dem Rest von Großbritannien, aber das ist die logische Schlussfolgerung von dem Brexit-Abkommen, was Boris Johnson selbst abgeschlossen hatte. Ähm Ja, also ähm es ist nicht ohne Probleme, ne, aber die Probleme sind hauptsächlich zurzeit, praktische Problemen. Äh die sind nicht unbedingt Sicherheitsproblemen oder äh oder so, sage ich fehlende Friedensprobleme.
Tim Pritlove
Aber dazu könnte es ja relativ schnell kommen. Wenn man jetzt mal davon einfach mal davon ausgehen Boris Johnson auch die nächsten Wochen sich durchwurschtelt und zu keiner klaren Entscheidung fällig ist. Es kommt zu keinem Deal, Ja, also wir haben jetzt wirklich mal diese No Deal Situation, nichts ist klar geregelt damit sind dann sozusagen alle Grenzen erstmal zu und der Handel zwischen Großbritannien und EU, einerseits bestenfalls den WHO-Riegeln entsprechen, die hohe Tarife vorsehen, wo was eine ganze Menge Handel sowieso erstmal komplett ausschließen würde. Und Handel, der dann trotzdem noch irgendwie übrig bliebe, würde wahrscheinlich ähm kaum stattfinden können, weil es einfach rein logistisch nicht funktioniert, weil es keine Software gibt, um das abzuhandeln, man muss halt für jeden.
Jon Worth
Häfen sind blockiert, ja ja.
Tim Pritlove
Es würde auch die komplette, also es ist halt so dieses alte No Deal Szenario, was wir im Prinzip vor zwei Jahren auch schon mal äh so herbeigesponnen haben, wo man sich halt immer dachte, na ja, das ist ja immer so katastrophal. Dazu kann's ja gar nicht kommen und man dachte halt auch immer, das Parlament wäre in der Lage, das dann auch noch zu verhindern, wie das gelaufen ist, das haben wir ja hier nun in den letzten Jahren auch ausführlich besprochen, Aber jetzt droht das ja im Prinzip. Und dann ist es natürlich so, klar, man kann sich ja dann äh lustig machen, so höh, höh, kein, kein französischer Käse mehr im Supermarkt. Das ist es ja eigentlich nicht sondern das bedeutet halt unter Umständen auch überhaupt ein Problem mit der Nahrungsmittelversorgung, ein Problem mit der Belieferung der Wirtschaft, einfach auch in ganz, ganz. Mit genau Medikamente ist auch so ein klassisches Beispiel, aber es fehlt im Prinzip auch viel Kleinkram, der letzten Endes auch Unternehmen am Laufen hält. Wir haben das ja irgendwie hier mit dem Klopapier auch schon mal so gehabt. Es braucht nur irgend so eine bestimmte Produktgruppe wegzubrechen und sofort geht eine unglaubliche Nervosität los. Das dann noch gekoppelt mit Hamsterkäufen und äh entsprechend äh steigenden Preisen. Dann werden die Leute halt noch verrückter Und äh dann bist du halt relativ schnell äh so im Bereich der brennenden Mülltonnen und das Ganze dann halt mal weiter gedacht so mit äh äh Nordirland. Da wird's natürlich dann besonders schwierig, weil die einfach so ein hohes Erregungspotential haben. Muss dann halt immer noch sagen, also dann hängt's ja auch so ein bisschen davon ab, weil äh eigentlich ist ja dann alles ungeregelt, weil auf der einen Seite sollte der Wirtschaftsverkehr nur zwischen Nordirland und Irland nochmal weiter funktionieren können könnte aber dann irgendwie auf einmal doch nicht und sie würden gegen dieses Karfreitagsabkommen verstoßen, also wir haben potentiell, sage ich mal, ein echtes Sicherheitsproblem, unmittelbar vor der Tür und das Ganze während einer Pandemie.
Jon Worth
Ja, aber innorieren zumindest gibt's einen Weg, das Hauptwegsregeln zu können, pragmatisch gesehen, ja? Wenn. Wenn Lohn sowas akzeptieren könnte. Es wäre dann Noteland aus Irland beliefern zu können. Ja, also. Hängt davon ab, wie pragmatisch, Londen in so eine Situation wäre, ja. Die das bedeutet, ich gebe Lösungen für notierische Lieferketten. Ja, all das über Dublin zu überliefern zu können. Die praktischen Probleme für die Ketten in Großbritannien sind. Deutlich größer und auch wenn man schaut, was die britischen Bauer produzieren im Vergleich zu was die Briten essen. Ja, so das bedeutet Großbritannien Exportieren auch eine Menge Lebensmittel und inportiert ja enorm viel. Ähm ach so ja, also das könnte, die Frage für mich wäre, wann, wann beginne dann so die die Panik und. Wir haben verdammt wenig Zeit, ja? Also. Go, noch einmal zu erläutern. Also die beiden Seiten brauchen einen Deal bis den zwanzigsten November. Muss man sagen, Ende der Woche, nächste Woche. Wenn kein Deal steht, bis Ende der Woche nächste Woche. Man muss mal da mal sagen, es kann ja und sage ich normale Lummenständen, kein Deal ja geben bis Ende des Jahres. Und beiden Seiten müssen sich ja dann auf No Deal dann vorbereiten können. Also das ist ja erschreckend Ich muss ja mal wieder diese Woche ein ernsthaftes Anruf haben mit meinem Vater, der in noch in Großbritannien lebt und ein besondere Medikamente für hohes Bluetooth braucht. Ich muss eins doch mit ihm sprechen, um zu sagen, hey Dart, ich muss dich dann mal fragen, hast du genug Medikamente für die nächsten sechs Monate? Weil wir können mietsicher sein, dass du die noch kriechst. Was ist das? Ja? Und mitten in einem Korone Pandini. Ja? Aber das sind die Diskussionen, die man in den nächsten Monaten haben muss.
Tim Pritlove
Das sieht doch alles total super aus, würde ich sagen. Also.
Jon Worth
Ja, grob. Ah nur noch eine andere, ein anderes Punkt, ja? Ist. Sagen wir mal, dass Boris Johnson schließt ein Deal mit Brüssel ab, ja? In den nächsten zehn Tagen. Kommt als große Siege zurück. Ich habe einen Deal in der Hand, ja? So, wie wie er das getan hatte in den November letztes Jahr. Diesmal gibt's keine formelle parlamentarische Abstimmung, weil das Britsche und Haushalt schon abgestimmt, dass die brauchen ja keine formelle Abstimmung, um einen zugfündigen Brexit Deal abzustimmen. Es gibt eine intice so eine eine Resolution, aber das Britsche und Haus kann das Ding nie stoppen. Wenn er einen Deal angeschossen hat. Aber was tun dann die Tories? Ja, also es hält schon Ruhe auf die konservative Bänke gegen Boris Johnson wegen Korona, ja. Was was können die Konservativen dann tun, wenn die Sauer auf so einem Deal sind? Und es gibt ja, Es gibt ja genug, die sau auf ihn mal im Deal sind, ja? Es ist komplett außer Frage, dass die versuchen ein No-Competence ähm Votum einzuleiten gegen Boris Trumpson als Parteichef. Das wäre ja möglich, wenn die Sau genug sind. Ja, so das bedeutet, dass, Die konservative Hinterbänkler, auch wenn er einen Deal mit Brüssel findet, dass die versuchen ihm zu stürzen, Es ist schwierig, ja? Die brauchen fünfundfünfzig Abgeordnete, die bereit sind zu sagen, ich hab ja kein Vertrauen in Boris Johnson, aber ich bin nicht hundert Prozent sicher, dass die das nicht versuchen, Also was bedeutet das? Auch wenn er rettet etwas mit einem Deal, ja? Hat er dann enorme Schwierigkeiten, parteiintern. SOS ist die die Wochen bis Ende November, also sind vollkommen erschreckend, aber politisch in Großbritannien.
Tim Pritlove
Genau, das Richtige, was man sich wünscht für für Weihnachten.
Jon Worth
Für Weihnachten wäre ein.
Tim Pritlove
Oh man. Ja John. Ich glaube jetzt haben wir erstmal wieder die den Stand der Dinge ganz gut eingefangen. Klingt nicht besonders beruhigend, aber das war die ganze Geschichte ja sowieso. Bisher noch nicht.
Jon Worth
Stimmt.
Tim Pritlove
Andererseits habe ich so ein bisschen den Eindruck. Dass wir uns jetzt auch so einen Moment der Klarheit irgendwie äh mehr nähern, als wir das bisher getan haben. Ob das alles so erfreulich sein wird, weiß, aber es muss jetzt langsam mal was auf den Tisch. Äh es gibt jetzt gar nicht mehr so viele Optionen. Ähm, irgendwas noch groß rauszuzögern. Man weiß nur noch nicht, welche der beiden schlechten Wege eingeschlagen wird. Und was ist so deine Einschätzung, wann die äh britische Bevölkerung dann mal aufwacht und und sagt so, ey, was haben wir da eigentlich getan.
Jon Worth
Die letzte Woche vom November oder oder Anfang Dezember.
Tim Pritlove
Meinst du, dass es dann schon einsetzt, ja?
Jon Worth
Dann richtig anfangen wird.
Tim Pritlove
Mhm. Okay, ich bin gespannt. Ja, super, weiß nicht, hast du noch irgendwas äh hinten.
Jon Worth
Nee, also das sind die, das ist jetzt die Situation, also Brexit wird in den Starksaalen mal wieder sein in den nächsten, den nächsten Wochen. Es gibt es gibt keinen Weg, dass das vermeiden weiter.
Tim Pritlove
Gut. Na dann äh ahne ich schon, dass wir uns ähm ein bisschen früher wieder treffen werden als erst in äh.
Jon Worth
Kann sein kann sein.
Tim Pritlove
Weil jetzt wird's halt mal wieder spannend. Okay, ich sage äh vielen Dank, John.
Jon Worth
Herzlichen Dank, ja.
Tim Pritlove
Und äh vielen Dank an alle hier wieder beim Zuhören von UKW, unsere kleine Welt äh folgt uns auf ME Unterstrich UKW und ja bis zum nächsten Mal. Tschau.
Shownotes

UKW031 Brexit: Mogg Conga

Das Vereinigte Königreich nach dem Austritt und das drohende Scheitern der Verhandlungen

Das Vereinigte Königreich kommt nicht zur Ruhe. Nach dem Austritt aus der EU traf die Coronakrise das Land selbstverschuldet härter als andere europäische Staaten und auch die aus den USA herüberschwappende Auseinandersetzungen im Rahmen der Black Lives Matter Bewegung wirkt sich in der britischen Bevölkerung aus. Die britische Regierung von Boris Johnson agiert dabei zunehmend erratisch, unentschlossen und ziellos und scheint das Land schutzlos in einen No-Deal-Brexit laufen, da es keine Bereitschaft gibt die am Ende des Jahres auslaufende Übergangsfrist mit der EU zu verlängern. Wie es dann weitergehen soll ist mehr als unklar. Ich spreche erneut mit Jon Worth über diese Entwicklungen und wir diskutieren, welche Folgen das für UK und die Europäische Union haben kann.

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Tim Pritlove
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Jon Worth

Für diese Episode von UKW liegt auch ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor.

Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Dieser Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort. Formate: HTML, WebVTT.


Transkript
Tim Pritlove
Hallo und herzlich willkommen zu UKW, unsere kleine Welt, mein Name ist Tim Pretlove. Und nachdem Wer so viel Chorona hatten hier in den letzten äh Wochen und Monaten wird's auch mal wieder Zeit, ein Blick in den Rest der Welt äh zu werfen und ich freue mich sehr, dass wir heute unsere tolle Brexit-Serie fortsetzen können und ich sage, hallo zu John.
Jon Worth
Hallo mal wieder.
Tim Pritlove
John John Worst äh ja, viele dürften dich jetzt hier schon kennen. Jetzt hatten wir mal wieder eine Pause trotz alledem. Kriegen wir's, glaube ich, so mehr oder weniger hin und zumindest alle drei bis vier Monate zu treffen, um ja diese Permated-Krise.
Jon Worth
Genau.
Tim Pritlove
Das Vereinigten Königreich zu beleuchten. Na ja und ist nicht viel besser geworden, oder?
Jon Worth
Genau, also wir haben nicht so viele Vorträge gesehen, seit das letzte Mal, ja, ja. Aber gut, aber wir wissen jetzt, wie tief oder wie wie die Deutschen sagen, schlimmer geht immer, also das ist auf jeden Fall unser Slogan für Breakset.
Tim Pritlove
Ja, trotz alledem wollen wir mal schauen, wir hatten jetzt unsere letzte Sendung am achtundzwanzigsten Februar, da war ja alles so ein bisschen schon gelaufen, sprich der Austritt ist offiziell verkündet und abgesegnet und so weiter und äh. Dann haben wir so ein bisschen einen Ausblick gemacht, was denn jetzt so kommen könnte, denn was ja ein Stand war, die Verhandlung mit der EU, die hat's auch so ein bisschen gegeben, aber wie wir ja alle wissen, kam da noch ein bisschen was dazwischen und ähm ja, das hat äh ganz interessante Verwerfung nach sich gezogen. Ähm wie hast du denn die Zeit, wahrgenommen, wie so die Gesellschaft sich so gefühlt hat nach der Wahl und dann natürlich auch nach dem erfolgten. Brexit und derzeit danach, so, was, was war denn dann so der Konsens, wenn's überhaupteingab.
Jon Worth
Also am am Anfang war es dann, also für Johnson, dein klar, okay? Austritt kann jetzt stattfinden, der hat das dann durch den Partyman ohne großen Problemen gekriegt. Austritte folgte dann am einunddreißigsten. Januar. Aber was er nicht wusste und wir immer noch nicht wissen, ist. Wie soll dann dieses Brexit dann richtig aussehen. Weil in in was man vorher den Austritts vertrag und die Ration verhandelt hat, also alle die Etappen vor Weihnachten. War es dann nicht klar, wie sie die Zukunftsbeziehungen zwischen Großbritannien und die EU dann aus. Es kam vor der Wahl, auch diese Diskussion, weil bei Johnson hat, die äh die sogenannten ähm zu den die hin in Züge fügt. Also wie sehen dann die Beziehung zwischen, England shoppen. Whey, so war eine Seite und Nordialand, auf der anderen Seite dann aus, also das waren dann die erste sehr große Frage. Weil da gab's Widersprüche innerhalb der Regierung auch während der des Wahlkampfs. Die anderen Fragen waren nicht so wirklich im Fokus in diesen Monaten nach der Wahl und und um dieses Abstimmung in den Briten und Haus und den offiziellen Austritt am einunddreißigsten Januar, die anderen Themenfelder rücken, dann immer mehr ins Fokus in den letzten, äh paar Wochen, aber wir haben dann insgesamt keine kein großes Klarheit. Was für auch danke sagen muss, ne. Also unser letztes Podcast war Ende Februar, also vor dem Beginn von Choronovirus, in in Großbritannien wirkt. Das bedeutet, dass niemand hat in Großbritannien zwischen sagen wir so Mitte März und Mitte Mai. Sich überhaupt mit Brexit dann beschäftigt. Also das war kein Thema für keine Politiker für die Regierung auch nicht. Ähm. Michaebanie, der Chef und Verhandler auf der EU-Seite war selbst äh krank. Äh Johnson auch auf der britischen Sache natürlich. Ähm wir wissen noch nicht, ob, ob ob Frost, der Hauptverhandler, auf der britischen Seite ähm Krone hatte, aber der war auch eine Walle krank. Ähm und natürlich Verhandlungsrunden kann man auch so per Videokonferenz machen, aber mit also eine Intensivität, was man für solche Verhandlungen braucht. Es ist natürlich die sehr, sehr schwierig. Das bedeutet, dass die ganze Zeit fahren, war schon problematisch, weil. Brexit sollte schon äh März zwanzig neunzehn stattfinden, also man hat zehn Monaten schon verloren, weil das erfolgte erst Januar zwanzig zwanzig. Und man hatte, alle hatten Angst, gibt's genug Zeit, um eine zukünftige Beziehung zu verhandeln, zwischen März, zwanzig neunzehn und Ende zwanzig zwanzig, also was ist das denn, das ist äh einundzwanzig Monaten, Aber für Johnson blieb dann nur elf Monaten übrig. Man hat Tanz zumindest zwei Monaten verloren, dank Kohonivirus. Also dieses Zeitschiene, dieses Alplan war so sehr schwierig schon. Und der hat dann noch dazu zwei Monaten dann verloren. Also und, wir wir sind jetzt nur ein bisschen über sechs Monaten vor der Ende der der sogenannten Übergangsperiode und wir haben ja keine Ahnung wie das dann. Weitergehen soll. Wir wissen nur, dass die Uhr jetzt so wirklich tickt.
Tim Pritlove
Wir haben ja heute, das habe ich noch gar nicht gesagt, den achtzehnten Juni und eigentlich sind wir ja wieder kurz vor der nächsten Deadline, denn dieser Übereinkunft darüber, denn diese Übergangsperiode gegebenenfalls noch verlängert werden soll, um maximal zwei Jahre. Diese Entscheidung sollte eigentlich jetzt bis Ende Juni getroffen sein.
Jon Worth
Die Chancen sind, null, das Großbritannien, die ähm diese äh die Regierung hat gesagt, letzte Woche diese Verlängerung wollen wir nicht, brauchen wir nicht und nehmen wir nicht Also was bedeutet, dass aus meiner Seite ich finde das vollkommen verrückt, aber, das ist die Position der der britische Regierung. Also niemand in Brüssel, Ohne in London, die Hoffnung, dass die Regierung entscheidet sich für eine Verlängerung der der übrigens Periode.
Tim Pritlove
Und gibt es denn eine Chance, dass diese Deadline selber auch nochmal verrückt wird.
Jon Worth
Also juristisch ist es schwierig, auf der auf der größere Seite, weil das ist in den Austrittsvertrag. Also man musste dann den Austrittsvertrag ändern, um dieses Datum, so wir sind so verlängert oder zu ändern. Die Diskussion in Brüssel ist so eine Art, Transischen, Autofahrt sicher oder so, einfach so, äh, dass man findet einen Weg irgendwie, dass in den gültigen Vertragshut hin Zukunftsbeziehungen, es gibt diversen Deadlines da drinnen. Also das wäre, Eine Alternative. Nicht, dass alles sich ändert von einem Tag bis den nächsten. Man muss, dann ein bisschen weiterhin denken, warum will die britische Regierung auf keinen Fall. Dann eine verlängerter Verhandlungsperiode. Ja, also das macht keinen Sinn. Wir haben keine großen Planen her, keine Zeit. Die EU sagt im Moment mal, also unser Fokus ist auf Chorona, also wir haben schon wirtschaftlichen äh Schäden. Wäre das dann der nicht sinnvolle, das Ding einfach zu verlangen? Das ist alles wegen Parteipolitik. Und nur wegen Parteipolitik, weil es gab ein Deal. Innerhalb der konservativen Partei? Ja, äh im November letztes Jahr. Die Brexit Hardline zum Steve Baker, die wollen schon damals ein No-Deal Brexit. Na so, Brexit ohne eine äh Ei ein Vertrag. Und dann ist gar aber eine Gurpe so von pragmatisieren, die haben sie sagt, ja, im Moment mal, so das ist hier edlich. Wir wollen dann doch eine Austrittsvertrag. Und in dieses Kompromiss war da, okay. Wie wir so die radikalen, wir akzeptieren ein Brexit mit einem Vertrag, aber nur unter den Bedingungen, dass es muss alles muss bis Ende zwanzig zwanzig erledigt werden, Also das ist dann dieses historischen Kompromiss im November, Partei intern bei den. Ja, macht dieses Kompromiss überhaupt heutzutage sehen? Nein. Aber, weil, was die konservative Hinterbankler hier wollen, ist Fast Boris Johnson hier tut, das ist warum, dass es du dann weitergeht. Ja, die Welt hat sich, ihr seid eben geändert. Aber, man kann auf keinen Fall Regierungsrasen dieser ähm Übergangsperiode verlängern. Also es ist für die Region.
Tim Pritlove
Was dann wiederum bedeutet, dass auch die EU sich jetzt langsam mit diesem Gedanken äh anfreunden muss, dass es zu No Deal kommt.
Jon Worth
Aber täpiger, die EU hat sich besser auf ein No Deal Szenario vorbereitet, als Großbritannien. Wahlen zum Beispiel. Das war unter den verrückten in den letzten Wochen letzte Woche. Großbritannien braucht fünfzigtausend neue Zollbeernte, um. Einkommende Waren aus die EU an britischen Häfen zu kontrollieren. Es dauert ja eine Weile fünfzigtausend äh zur Beamte zu kontrollieren. Und den sogenannten, also das sind so das Dachverband der Transportindustrie, LKW ein bisschen so, ja. Rogistikindustrie. Ja, wie gesagt, Moment mal, also. Was tun wir jetzt hier? Also wir müssen immer noch waren importieren. Wir haben nicht genug Leute, wir haben die Kontrollstelle nicht das das kann nicht gehen. Und dann die Regierung, hey, ich sage, nö, also wir werden damals nicht alles kontrollieren können, Hey, Moment mal, also, wie kann das doch gehen? Also, das wird die Regierung, also das war einfach Name von die britischen Grenzen, also das war, Eins von den Hauptpunkten des Praxis. Und letzte Woche hat die Britscherin gesagt, nee, also, die die meisten Kongresskontrollen oder Warenkontrollen, Sollkontrolle treten erst im Kraft sechs Monate danach. Also das macht überhaupt keinen Sinn. Das ist so vollkommen eine Ehre, dass die das Land. Die interessant das Austreten will, kann das nicht machen, aber dann Frankreich und die Niederländer Belgien haben gesagt, wir sind schon bereit Also wir haben schon unsere Soulbeamter und wir haben unsere Kontrollstände. Die EU auf die EU-Seite von den von die Fähreverbindung. Alle steht schon Und auf der britischen Seite nicht, obwohl dann die Brötchenbriten sagen, nein wir verlängen die die Übergangsperiode nicht. Die Briten brauchen diese verlängerte Übergangspelge oder mal als die EU. Äh also das ist vor mir gerade stecken in dies diese verrückte Bad.
Tim Pritlove
Ja, vor allem ist es ja auch mit diesen fünfzigtausend Beamten. Ich habe so eine Rechnung gesehen. Na ja, also es wurde ja auch immer beklagt, Wir wollen uns ja nicht von ungewählten Bürokraten.
Jon Worth
Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja. Ja, ja.
Tim Pritlove
Ja, das war ja immer so eine Annektion. Das war ja sozusagen das Ding, das wird auch nochmal lustig, werden wir über Dominik Comings reden. Äh und ähm. Wenn jetzt sozusagen tatsächlich diese fünfzigtausend Zollbeamten und das ist ja nicht nur Zollbeamte, sondern es ist ja sozusagen auch gesundheitstester, et cetera, also ein.
Jon Worth
Agenturen, ne ja ja.
Tim Pritlove
Müssen nur noch ganze Behörden aufgebaut werden. Wenn man also sozusagen all diese Leute dann beschäftigt, dann hat man mehr Bürokraten allein anstatt als die gesamte EU.
Jon Worth
Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, genau, ja, ja. Ja, ja.
Tim Pritlove
Ähm bevor wir vielleicht zu weit nach vorne springen, müssen wir natürlich auch nochmal gucken, wie eigentlich diese Kovic, Katastrophe über Großbritannien eingebrochen ist. Wir hatten ja nun, in allen Ländern so eine gewisse, Reaktionsverzögerung und so eine Realitätsverweigerungshaltung. Das war, glaube ich, ganz normal für eine Region, die einfach mit Panemien so noch überhaupt gar keinen unmittelbaren Kontakt hat. Man hat zwar und das war vielleicht auch ein bisschen das Problem, dadurch, dass Länder wie China auf eine gewisse Art und Weise, aber auch vom So teil waren, Südkorea, all diese Erfahrungen schon hatten mit solchen Krisen und wussten in gewisser Hinsicht was zu tun ist, haben wir uns, glaube ich, so ein bisschen drauf ausgeruht, so nach dem Motto, na ja das kriegen die schon hin, das kommt hier nicht her und, ist nicht unser Problem. So, dann ging's halt irgendwie in Italien, los und alle so, oh Gott, oh Gott, oh Gott, die Abendmeta Jena. Bis man also geschnallt hat, dass das ja dann eigentlich schon direkt vor der Haustür ist und dann so langsam gemerkt, in Österreich, ne, als direktes Nachbarland, Schweiz so, dann ging dann so langsam die Schotten runter, dann hat's nicht lange gedauert, bis dann eben auch in Deutschland das Ding so ins Wallen kam, dann ging die Krise in Spanien äh äh richtig los und es war einfach der totale Alarm. Und man hat so den Eindruck, die Insel, ist dann irgendwie immer noch so, ach ja für Kontinent haben wir ja nichts mit zu tun, ist ja ein Wasser dazwischen, was kann das schon passieren?
Jon Worth
Ja. Es war sehr interessant, weil äh am Anfang so Großbritannien hat am Anfang der Kohlekrise gesagt, ja also wir sind ja ein paar Wochen vor Italien, hat die Regierung immer so gesagt. Aber dann die Regierung hat nicht all nicht schnell genug agiert, also Chorona war schon so weit verbreitet in Großbritannien. Dass man hatte dann eine enormen Wagstumanfällen sehr, sehr schnell in Großbritannien ganz am Anfan. Und das Vatern auch, irgendwie sehr interessant zu sehen, weil die so die Diskussion in Großbritannien war, so ein Log Downs, die wir dann gesehen haben, in viele andere Länder der der EU. Das akzeptieren die Briten nicht, aber ohne Begründung, ja Deutschland hat er auch in in den letzten Jahrzehnten kein Lock da und so oder Italien oder oder Spanien auch nicht. Und was wir da gesehen haben, also die Regierung hat Angst, also Moment mal, was du Tassen machst, das macht unsere Wirtschaft kaputt, wenn wir dann ein Log dann machen, was die Nischtermikagle reincakuliert haben war, wenn wir, dass du spät machen, muss unser Logd da und deutlich heftiger und länger dann sogar sein und länge dauern, als die da uns in andere Land, also Großbritannien, den Minus von den Wirtschaftswachstum, Großbritannien wird dann doch plus so viel sein, als in Deutschland, weil Großbritannien hat so lang gewartet, bis die das getan haben Und dann dieses Log, dann ist ganz so viele Löcher so ja auch in dieses Log, ja. Ist jetzt immer noch kein Maskenfläche zum Beispiel im britischen Supermärkten. Es gab, es gibt keine bei der Einreise, gab's an kein einziges Mal. Große Tannen haben versucht, gibt so ein, also den, in der ersten Patient, mit Krone, nee, die, die schätzen das tausenddreihundert Leute mit mit Kona eingereist sind, in Großbritannien, weil die haben keine Kontrollen gemacht an der an den Flughäfen oder an den Häfen. Also das bedeutet, dass Großbritannien hat sehr am Anfang sehr langsam. Agiert. Die haben diese so Zeit Vorsprung, die die ja hatten überhaupt nicht effektiv dann äh verwendet. Dann kommen dann auch dann natürlich hinzu, die sehr bekannten Problemen des Britchen. Gesundheitssystem, dass das unter finanziert ist, es gab, es gibt auch enormen Problemen noch enormen Problemen, in den Lieferketten von ähm äh sogenannten, also ähm Masken und, und, und anderen. Nee, nicht nur für Mitarbeiter in, in, in, in Krankenhäuser, sondern generell.
Tim Pritlove
Altersheime auch.
Jon Worth
Ja genau, also bei der war die gesamte Bewirkung. Also, wenn man ein Schutzmaske zu kaufen will, es ist nicht also einfach wie, wie wie in Deutschland oder in Frankreich. Es gibt ja auch jetzt äh interessanten Untersuchungen, dass die ähm wie die Briten äh diese Verträge, ausgegeben haben. Es gab ja Korruption, in die auch in die Aufteilung von dieser ähm äh von von dieser Verträge. Weil es gibt sogar Produzenten von von Schutzmasken, Schutzkleidung in Großbritannien, aber diese Firmen haben keine Verträge in Großbritannien gekriegt, sondern alles an anderen europäische Länder geliefert, weil die anderen Länder waren einfach schneller, die die Verträge zu geben für die Produktion von diesen Waren, Ähm also das bedeutet, dass dieses fundamentale. In Kompetenz, die es gab, während dem Brexit-Verhandlungen aha, hat die Britchior-Regierung einfach so dann weitergeführt. Und was wir auch gesehen haben, ist seit jetzt seit Jahrzehnt ähm Verantwortung für ähm Gesundheitspolitik, ist jetzt ein Themenfeld für die notierische, valistische und schossische Regierungen, Und ja, es gab ja Problemen. Besonders immer etwas weniger in Schottland und in Nordirland. Aber die Reaktionen in dieser Länder waren ganz anders, aus in England, Ja, also zumindest die die Auswirkungen auf die britische Gesellschaft. Und auch jetzt, wenn es kommt, zum möglichen Locherungen, sagen, hey Moment mal so, wir haben immer noch weit zu vielen äh Fällen. Also wir müssen ganz vorsichtig ran Und die britische Regierung schaut nur auf den wirtschaftlichen Zahlen und wäre san unmöglich schnell in Richtung Lochungen oder lockerungen gehen.
Tim Pritlove
Also genauso wie in den USA.
Jon Worth
Ja genau. Ähm also es herrschen dann ein großes Streit zwischen London und KFB und äh und. Also das ist dann auch sehr interessant zu beobachten, weil die briche Regierung, spricht wie eine Regierung für die das gesamte Land, aber viel an Aspekten von im Bereich der Gesundheitspolitik sind nicht mehr national, sondern sind auch in Großbritannien regionalisiert.
Tim Pritlove
Ich habe den Clip ja jetzt gerade nicht zur Hand, aber ich wurde von einem Hörer darauf hingewiesen, dass als wir letztes Jahr über Die möglichen Auswirkungen gesprochen haben und wie sehr das auch wirtschaftlich äh äh eine Schwächung sein könnte. Ich dann gesagt habe, na ja, könnte er sein, dass vielleicht mal wieder so eine, so eine Panthemie kommt ernsthaft. Und der Edit ist dann auf einmal eine wichtige Rolle spielt, weil ich glaube, wir hatten darüber gesprochen, wie äh sehr da die Debatte schon äh darum ging, dass nicht, es gibt ja diese ähm der rote Bus äh sage ganz Brexit Kampagne. Ja, dreihundertfünfzig Millionen gehen pro Woche äh an die EU, das können wir ja auch dem NHS geben, aber letzten Endes ja, scheint das alles nicht passiert äh zu sein.
Jon Worth
Aber wir müssen kurz kurz sagen, die die hat, obwohl, es ist, es gibt ganz, ganz viele Toten beide. Aber wir müssen sagen, die selbst, aus Gesundheitsdienst hat diese Situation die Kohlevirus besser überlebt, aus wie Dachen, weil alle anderen, ja, für keine Ahnung äh, alles andere, was ein Gesundheitssystem tut, die haben alles andere so reduziert um genug Kapazitäten vorher für Covic-Patienten zu schaffen. Also das bedeutet, das am Anfang, man hat Angst, dass das britische Gesundheitssystem wäre total überfordert, ja, das war es eigentlich nicht. Also am Ende, es gab genug Ventilatoren zum Beispiel, das soll das war aber am Anfang die Frage, gibt's ja genug Ventilatoren für die Kovic-Patienten? Ja, es gab ja genug Aber die CD Zahlen der Toten in Großbritannien waren enorm hoch Also, aber das war da nicht irgendwie, das ist irgendwie sehr interessant, weil die, das Gesundheitssystem war selbst nicht überfordert, haben die Anzahl an Thronen war enorm hoch im Vergleich zu anderen europäischen Ländern.
Tim Pritlove
Ja. Also ich glaube, mein Kommentar war in dem Moment auch mehr, so, dass sich eben diese politische Debatte auf einmal verschieben kann, zum Beispiel auf ein medizinisches Problem. Und genau das ist ja nun letzten Endes äh pass, Ich deute das mal eher jetzt als äh Zufall. Aber vielleicht kannst du nochmal erklären, welche Bedeutung dieser National Health Service in der Gesellschaft hat, weil es scheint ja. Es ist anders gesehen zu werden oder zumindest eine besondere Rolle zu haben, äh so wie wir jetzt hier so von unserem Gesundheitssystem nicht sprechen.
Jon Worth
Sorry es ist eine sehr interessanter und sehr schwierige Frage. Am Anfang, man muss. Man muss darüber denken, dass. Ganz, ganz viele Briten haben fast keine Erfahrungen von anderen Gesundheitssystem. Und wenn die Erfahrung haben oder Schlagsein gesehen haben, so irgendeine Gesundheitssystem, das ist dann die amerikanische System. Das brutschte Gesundheitssystem hat einem Plus. Man muss nie irgendeine Rechnung sehen, oder bezahlen? Oder, irgendeinem Beitrag für das Gesundheitssystem bezahlen, ja? Ich bezahle mein, mein Beitrag jeden Monat, zu meiner Krankenkasse in Deutschland und das ist grob, wie viel. Theoretisch, das ist dann meinen Beitrag zu den Gesundheitssystemen. Also, das sehen die Briten nicht. Also, das das ist, das ist generell so Steuerfinanziert, Und das mögen die Briten, dass wenn ich krank bin, ich kann zu meinem äh Hausarzt gehen, umsonst, wenn ich in ein Krankenhaus behandelt werden muss. Das geht dann auch umsonst. Ähm also das ist den Kern plus von dieses System. Aber auf der anderen Seite gibt's enormen Problemen. Erstens, die war die Wartezeiten sind enorm hoch. Zweitens Wupp für Prozideren, die dann ähm nicht so eine Martrop Life in Deads sind, so nicht so eine äh Todesfrage sind. Da geht's enorme Verzögerungen, Und weil es auch Steuerfinanziert ist. Das britsche Gesundheitswesen ist enorm unterfinanziert, im Vergleich zu anderen, euer europäische Länder, also zum Beispiel Deutschland hat Pro Kopf fünfmal so viele intensiv Stationen pro Kopf aus, Großbritannien, aber auch Italien hat dreimal so viele Intensivstationen pro Kopf als als Großbritannien. Also das bedeutet, dass.
Tim Pritlove
Also du meinst Betten, ne? Also.
Jon Worth
Bei der Intensiven. Also, das bettet, das dieses Fokus in Großbritannien ist immer, auf diese Frage, dass es umsonst ist für die, für britische Staatsbürger. Die Debatte ist nicht wie soll das Gesundheitssystem selbst dann aussehen und es heißt. Hellservice. Ja, so eine gesundheitsservierst. Aber es ist irgendwie. Es ist gut für die sehr kranke Menschen. Wenn ich jetzt heutzutage super krank bin, dann ist es dann okay, Aber wenn ich etwas brauche für meine langfristige Gesundheit, ja, Physiotherapie zum Beispiel. Also, diese Aspekten sind enorm unzufinanziert, im Vergleich zu der Situation in Großbritannien. Und. Es hat auch, sehr wichtige Historische Wurzeln. Das ist eine, dass diese die die jetzigen Form des Naschen, so free up point devery, also diese, das ist ansonsten. Äh ist auch so Ende der Vierziger. Also diese legendäre Label-Region unter einen legitären Gesundheitsminister Neuren Bevan. Also, ähm, ein felisischer Politiker. Und das war so den Aufbau des Sozialstaats in Großbritannien in den Nachkriegsjahren. Und diese Nashalt-Service ist so ein Zeichen von diese so gesellschaftliches Zusammenhalt Großbritanniens. Das stimmt ja nicht so ganz, weil es gibt natürlich eine Parallele Gesundheitssystem, ja, die private Gesundheitssystem so fünf bis zehn Prozent, die sie erreichen, die verwenden den Naschenheal Service nicht. Also, es gibt eine separate, privates System Aber irgendwie, dass es ein Teil von diese so Methos von das so, dass dieses Zusammenhalt Großbritanniens. Also, dass darf man in die britische Politikdebatte nie in Frage stellen. Also die das finde ich. So sehr es ist so sehr begrenzt. Ich weiß nicht, was dem besten Modell ist. Aber was ich zumindest weiß, ist für. Dingen, die die so kann er so live und der Fragen sind, ist die Situation aus meinem Süß zumindest in Deutschland, deutlich besser Ja, also dieses so, alles war um den Gesundheitssystem. Ja, also das ist um ein Gesundheit nicht, wenn ich echt krank bin, dass ich nicht sterbe Ja. Ähm und aber aus meinem meinem Eindruck ist, dass die meisten Briten haben so wenig Erfahrung von anderen Systemen, dass die sehe nicht, dass anderen europäische Länder, ja, natürlich die Situation in Deutschland, nur den Frankreich, oder Italien ist kein Paradies, aber diese Gesundheitssystem tun manche Dingen sogar besser als aus in Großbritannien. Ähm aber dass das sehen die Briten nicht, wir stehen die Briten nicht, also man darf diese sozusagen werden, also da das ist wie wie die Debat.
Tim Pritlove
Ne, stellt er. Ja dadurch, dass es Steuer finanziert ist, ist es natürlich extrem den politischen Willen ausgese, Und das, denke ich mal, ist jetzt hier so ein bisschen das Problem. Grundsätzlich ist die Idee für die ist ja eine tolle äh äh toller Ansatz so, gewisser Hinsicht. Na ja, free, also zumindest nicht. Dass man nicht pro Behandlung bezahlt und vor allem nicht unbedingt jetzt mehr bezahlt, wenn wir hatten diese Fälle in in den USA, wo dann Leute irgendwie nur ein Test bekommen haben oder äh ja, vielleicht sogar auch mit Gruppe behandelt worden und dann irgendwie Rechnungen hatten den Größenordnung, die einfach äh, jenseits von gut und böse waren, das gibt's halt dann auch in UK nicht, aber ist natürlich klar, dass wenn jetzt die Politik mit äh so einem Public Service nicht so viel anfangen kann. Das Geld lieber woanders hinleiten möchte, ist dann eben auch tut. Und das ist eigentlich das, was die Torys auch getan haben in der letzten Zeit, oder?
Jon Worth
Genau, das stimmt und auch, obwohl es für die. Obwohl es für so die die Bürger kostenlos ist. Gab es ja eine enorme Enthüllung, der äh von den Systemen in den Gesundheitssystemen so hinter den Kulissen teilweise eine Privatisierung und einem Abbau von den Systemen, Also zum Beispiel Großbritannien hat noch ein Problem mit, ähm zum Beispiel. Es gab eine riesen Debatte, in so einen Monat lang, dass Großbritannien brauchte hunderttausend poronerte Tests am Tag ja? Und Deutschland hat sogar fünfhundert, einige Passität von fünfhunderttausend Tests am Tag. Ähm weil. Die Systemen hatte Großbritannien einfach so aus, die die Laboren geschlossen, alles auf den Kompabs minimum reduziert, Ja? Ähm und dann, wenn man hat so eine Krise und und man hat man hat keinen so süßessichen Kapazitäten in dem System. Ah ja, er reicht man dann sehr schneller, ein Problem. Und zum Beispiel mit Truck and Trace, also Großbritannien hat immer noch keinen richtigen Truck Trace, wie den noch mit so einen, basierten, aber auf Papierbasiertensystem oder per Telefon oder keinen funktionsfähigen Ab, weil Großbritannien hat kein Test, äh macht nicht genug Tests, hat kein System, dass man schnell genug die Testergebnisse kriegt. Also man hat keine Daten, die man überhaupt dann in einen guten Abverwenden kann, also hat nicht sogar den Startpunkt erreicht für einen funktionsfähigen Virus ab. Weil die Systemen funktionieren so miteinander nicht mehr. Und das ist wegen dieses Enthüllung der der Funktionen des Staats. Und das ist dann auch dann ein Teil von diese ganzen ist einfach mal ist das britische Staat überhaupt in der Lage irgendwas so, so organisieren, ja? Kann das die britische Staat fünfzigtausend Zollbeamte überhaupt, das ist meine ähnliche, enorme Herausforderung, wie hunderttausend Kohlevirus Test am Tag. Und die Regierung zumindest. Scheint nicht in der Lage, sowas so groß ist überhaupt hinzukriegen.
Tim Pritlove
Schauen wir nochmal konkret darauf, wie äh jetzt die Regierung mit der Krise am Anfang umgegangen ist. Also das ist eine späte Reaktion gab es ja jetzt allgemein bekannt haben wir jetzt hier auch schon angesprochen. Es kam, glaube ich, in den letzten Wochen auch noch ähm die Informationen heraus, dass tatsächlich nach der Wahl von äh Boris Johnson so ziemlich mit einer der ersten Tätigkeiten, die glaube ich die Regierung überhaupt vorgenommen hat, sie die Pathemiekommission aufgelöst haben, die es äh schon seit vielen Jahren gab. Vom Timing her könnte man ja nicht schlechter liegen. Wie werden denn solche Informationen in der Öffentlichkeit dort aufgenommen? Also replitiert das noch jemand oder geht das alles in so einem Nachrichtenbrei unter.
Jon Worth
Also es gab so vielen schlechten Schlagseilen in den letzten zwei Monaten für die Region. Es war eine Reihe von. Katastrophen. Also äh das ist nur eine Katastrophe und äh, in eine riesen Liste. Man muss nicht vergessen, dass in dem. Am Anfang hat man so gedacht, die Regierung, die Reaktion der Regierung war vielleicht am bisschen so langsam, aber die gehen irgendwie mit eine klare Strategie voran, irgendwie, also so war die erste Reaktion. Anfang Brille, also oder Mitte April war Boris Johnson und die so poppiolär wie noch nie. Ja, also auch nach der Beginn der Krise, also wir gehen, wir haben einen Plan plant, wir bon Notunterkünfte für Patienten auf. Auch die Briten haben sonst mehr oder weniger gut akzeptiert. Wir machen täglichen Pressekonferenzen über der der Lage der der Depandemie so berichten. Die haben so zumindest einen halbwegs fegen Eindruck gegeben. Aber seitdem, und besonders in den letzten vier, fünf Wochen alles bricht auseinander. Also wir haben gesehen, dass hinter den Kulissen, die hatten ja keinen Plan ja, dass die dieses dieses Schlag sein, dass die haben, die die dieses Ausschuss abgebaut Es gab auch Probleme mit die Saison an. Also das ist so ein Ausschuss von von äh Wissenschaftler, die müssen dann die Regierung dann beraten, aber wir haben dann gesehen, dass auch, so politische Berater der Regierung sitzen da drinnen, es gibt natürlich den enormen Problem, dass, äh weil die nicht genug Tests ausgeführt haben und die wollten die die Prozentzahl der der, äh dete Betten in in Krankenhäuser, die mit Patienten voll waren, stark reduzieren. Um Platz für Kovic-Patienten zu schaffen, die haben viele sehr alte Menschen, die. Offiziell nicht Patienten waren, so zu Autosheimen, zurückgeschickt, ja? Und da viele davon haben dann Co wieder, aber weil es nicht nur äh gab die haben diese Menschen nicht getestet, vor die dann aus Krankenhäuser dann zurück so Altersheimen geschickt haben. Es gab tausende Toten in in ähm in Altersheime. Ich denke, die Zahl erreicht über ein Drittel der Kovitote in Großbritannien, war eine Alte Menschen in Hausesheime. Also so eine enorme Liste von katustrophalen Entscheidungen manchmal. So sehr ernsthafte und, oder fehlhafte Entscheidungen. Und manchmal echt. Verrückte Entscheidungen oder und diese äh diese äh Woche, so als tausend eine Woche, dieses Skandal, um Dominik Coming zum Beispiel hat. Hat die Regierung enorm viel anglaubwürdigkeit gekostet.
Tim Pritlove
Reden wir gleich mal drüber, ähm zunächst einmal war es ja dann so auch noch das Bonus-Johnson in Anfang dieser Krise in Krankenhäusern rumlief sich mit äh Kuvic Patienten unterhalten hat, keine Maske getragen hat, nicht nur das äh vor dem Mikrofon stand und damit angegeben hat, dass er ja hier allen die Hand schütteln würde und ist ja überhaupt äh Ja, bitte gehen sie weiter. Es gibt nichts äh zu sehen. Paar Wochen später hat er dann selber sich den Virus, eingefangen, nicht nur das, sondern wird auch noch richtig krank, kommt sogar auf die Intensivstation für ein, zwei Tage, wird dort von EU Migranten, Leuten, die in Manages arbeiten, pflegt und überlebt das Ganze, obwohl er wohl wirklich weiß ich genau wie krank er jetzt letztlich wirklich war, aber er war.
Jon Worth
Und wir wissen aus Regierungskreisen, da arbeitet immer noch nicht zu hundert Prozent. Ja. Aber. Das ist ja tippisch für Boris Downson. Also der der. Der kann nicht ernsthaft arbeiten. F versteht. Das einfach nicht, ja? Er kann es ist gegen sein ganzes Willen irgendwie. Er weiß nicht, was man tut. Gut mit einem ernsthaften Situation um sie gehen. Er kriegt das einfach nicht hin. Ja. Ähm. Wir haben in den letzten Wochen so gesehen, er liest oft die Papiere nicht. Die sein Team ihm vor wichtigen Treffen gebe. Ich ich wir wissen ja nicht, aber es wäre nicht erstaunlich vor dieses Krankenhausbesuch am sechsten März, also er hat dann danach gesagt, ja, ich habe die halt das Handgeschüttel von alle Menschen. Bestimmte gab es ein Papier vor vor dieses Besuch. Sie müssen niemanden befassen. Oder so, auf der Fettperson, in so sechsunddreißig Point groß, rot, auf seinem Papier. Ohne eine Hand ist einfach nicht gelesen, ja. Ich find's unglaublich, das Beispiel vor der Wahl. Der der stellvertretende Botschafter Großbritanniens ist an an dem Tag vor ein Fernsehdebatte zurückgetreten. Nur ein Beispiel von nichts nimmt. Diese Frau hieß Alexandra, also die hat die gleiche Nachname zweimal. Ich muss das cool und so, aber also irgendein Fehler in den Medienbericht, als ich so herrlich. Und dann kriegt Boys Johnson die Frage. Wie war die ähm stellvertretende Botschaft der Großbritanniens in Washington DC? Sie ist am Tag vor im Fernsehen Debatte so gedreht, wegen die Problemen wegen Brexit. Und dann gibt's schon so die Fragen, diese Fernsehdebatte. Ja, ähm, was halten sie von den von den Stellvertretenden auf den Washington DC? Und dann antwortet, ich habe keine Ahnung, wer das ist. Hat eine geantworte. Also äh wie kann das sein? Ist er entweder sein Team ist so blöd, dass sie haben das nie stehen den Briefing reingeschrieben? Oder der hat den Briefing nicht, geschrieben, gelesen. Oder der hat das gelesen, hat das nicht kapiert, kann irgendwas in sein Gehirn nicht irgendwie behalten, ja, unerzählt dann so ein Blödsinn. Also, das bedeutet, dass so. So, dass er schon den Hand von Kovic Patienten, ja, das ist so vollkommen voll im Charakter von Boris Johnson, ja? Es nimmt nichts ernst. Also, das bedeutet, dass. Dann, wenn man braucht, ja, und du auch, denn es ist, es wäre zu lesen. Ah, ist immer wert zu lesen, Wasser schreiben. Macht die Dank Cola, das ist eine ein, so ein Journalist, vorher, Partei nah bei den Konservitäten, also immer Saison so auf der rechten Seite, ihr habt den Britchen im politischen Spektrum. Das so berichtet, also und Leute gefragt, wie schlimm war es so in in der Regierung, als Boris Johnson im Krankenhaus schon? Ja, so, alle hatte viel Angst, weil man wusste nicht, wie das weitergehen soll. Aber was für ein Einfluss hatte das auf die Supanimiebekämpfern? Fast keine Auswirkung. Weil er. Ey, er hat dann keine Kontrolle. Ja, oder er kümmert sich nicht überhaupt umnimmt, um den Details. Und das bedeutet, der Machtdanischständig, enorme Fehler. Also äh er war äh es, es gibt diese sogenannten, also das ist in die Vorsitzende von aller Ausschüssen des des Britchen und Hauses. Die treffen ein alle sechs Monaten mit dem Premierminister. Die haben dann eine Version jetzt diesmal Personen gemacht, vor ein paar vor ein paar Monaten. Und die haben dann Johnson ganz einfache Fragen gestellt. Hatte nur Ahnung. Er hat der geil, so das zum Beispiel, ist auch ein Problem, wenn Covic das. Leute, die nicht aus EU-Länder in Großbritannien leben. Also und die haben ein Arbeitsvisum, die du, die dürfen Keine Staatshilfen beantragen, also null Ja, also arbeitslosen Geld oder oder für die Kinder und so weiter. Kriegen die nicht, Aber natürlich, also diese Leute, ist in Großbritannien, man hat keinen Job mehr, weil Auaba ist losig Couch, die enorm wegen Krone Virus. Man darf das Land nicht verlassen, weil das Land, wo vor, wovon man herkommt, verbietet Einreisende aus Großbritannien, Kinder haben keine Schule, kriegen kein Essen, man hat kein Geld, man hat keine Staatshilfen, was kann man dann tun. Und ja, die Abgeordneten haben Boys Johnson so, einer ist auch einfachen Fragensteller. So, was tut man für solche Menschen? Ja aber ich wünsche dir das Problem nicht, Ja, warum können die keine Staatshilfen kriegen? Ja, weil die dürfen nicht, weil die konservativen haben, dass Verboten, ja, es war nicht stolz, dass Regierung, sondern der Regierung von von Carmen und von May, die das verkürzt haben. Er hat keine Antwort. Also was bedeutet, es ist so, er ist so unglaublich schlecht vorbereitet. Seit immer in seine ganze politische Karriere, der könnte mit Witze oder unseriöse Sprüche irgendwie so rüberkommen. Und jetzt das schafft das nicht mehr. Dass er das nicht mal hier mehr mir hinkriegt. Herrscht an Opposition geben gegen ihm, und dahinter, weil die sind ja vielleicht konservativ oder sogar für den Brexit, Arme, die sind ja nicht alle doof und die haben auch ja, mit Wähler, in deren Wahlkreise. Und dieser Wähler werden echt sauer, wegen diese ganze Spielerei in der Regierung. Und diese Idee, dass die Regierung nimmt dieses die Krise, die beiden Krisenbrexit und, und Tohone, nicht ernst. Es kam gestern dieses Idee aus. Äh dass die die dieses ähm ähm ähm äh Regierungsflugzeug für für die Nauer, Auslandsreisen von, von, von Johnson. Der ist ja grau Ja, das ist eine ehemalige Militärflugzeug. Das Ding ist einfach so mittelgrau. Aber das gibt uns nicht den richtigen äh Eindruck. Wir werden das mit mit Unionsbilder dann so mit mit so einer ähm äh wie heißt das Ding so? Was was Autos, weil eine Mamas ging äh Dingens. Kostet neunhunderttausend Pfund das Ding, ja, weil ich will einen optimistischen Eindruck machen, wenn ich, dann so Auslandsreisen mache, in die nein, die in die hey Moment mal, ja, also Golfmatanin steckt mit Nina eine riesen Krise, ja, der hat ein, da hat ein etwas für totale Damen und das Ding war so imko rennt das, das könnte auch Boris Johnson sein. Ähm. Über das, wir müssen unbedingt den Statue von Wincon Churchel aus Palence Brennes in Fern, ja? Niemand will dieses Tattoo entfernen, ja, die haben das Ding nur geschutzt, wegen die die diversen Demonstrationen. Ey so. Alles wahr.
Tim Pritlove
Wollt ihr nicht auch noch ein neues Schiff bauen.
Jon Worth
Ja, die die haben kann keinen Vertrag dafür, gegeben. Aber Großvitannien hat keine Werfte mehr, also ich weiß nicht, wo die das dann bauen lässt. Also vielleicht die, die Haare vielleicht doycay Deutschland den Vertrag, So, die bauen das im Wilhelmshaven oder oder Cuxhaven oder irgendwo.
Tim Pritlove
Schade, könnte schwierig werden mit den Importzellen.
Jon Worth
Ja, ja, ja, ja.
Tim Pritlove
Lass uns nochmal einen Blick werfen auf die anderen wichtigen Akteure im äh im Kabinett, beziehungsweise in der aktuellen Regierung, insbesondere natürlich den schon erwähnten Dominik Comings. Also man hat jetzt in dieser ganzen Krise in den letzten Monaten, außer Johnson, der eigentlich immer nur so eine Kasperrolle zu spielen scheint viel ja dann sozusagen auch äh das Licht sehr viel mehr auf seine Minister. Da gab's dann zunächst einmal Dominik Grab, der Außenminister ist, den irgendwie auch glaube ich noch keiner so richtig zur Kenntnis genommen hat der äh hat ihn dann halt offiziell vertreten. Also hat diese Pressekonferenzen gemacht, aber ansonsten keinerlei, Aktivität äh äh entwickelt, zumindest war das so meinen Eindruck. Ähm, Mit Hankock, der Gesundheitsminister, der auch eher oder fahrenden Eindruck äh äh macht und mit im Handing dieser ganzen Krise jetzt auch nicht äh besondere Lobeshimmen erhalten hat. Aber es gibt zwei Leute, die im Hintergrund zu stehen scheinen, die. Die eigentlich treiber von allem zu sein scheinen. Da ist halt auf der einen Seite Michael Golf. Äh dessen offizielle Rolle jetzt gerade was eigentlich ist.
Jon Worth
Der ist offiziell und hat die komplette Zuständigkeit für Brexit Planung.
Tim Pritlove
Und natürlich der sagenumwobene Dominik Carmings, der keine Ministerrolle hat, sondern offiziell nur ein Berater, von Boris Johnson ist und man musste Dominik Comings äh wissen, er war derjenige, der die Liefkampagne im Brexit-Referendum angeführt hat, ähm wo er auch schon von ähm, Dominik Batch. Doku Filme, Dokufilme über den äh Brexit. Also er war in gewisser Hinsicht der Öffentlichkeit schon irgendwie bekannt, trotzdem gelingt es ihm immer so ein bisschen im Hintergrund zu bleiben, weil er sich eben nicht unbedingt so in die erste Reihe drängt, sondern seine Aktivitäten im Hintergrund macht. Aber er gilt halt gemeinhin so als als Drahtzier, Wie schätzt du jetzt die so Rolle dieser dieser Leute äh ein und dann müssen wir natürlich auch um diesen. Skandal in den Dominik Comings äh gerutscht ist, nochmal reden, weil offensichtlich scheint er sich ja immer angesteckt zu haben. Und hatte dann auch die Krankheit.
Jon Worth
Also was Jutta hat gerade gesagt hast, ist sehr wichtig. Also, Johnson hat dieses Mannschaft. So im Downing Street sowie du vereint. Das bedeutet Johnsons Premierminister Gove, der, der seid über ein Jahrzehnter, der Abgeordnete ist, also der ist auch zumindest. Ein Politiker, ja, der ist. In den Details deutlich besser als Johnson, der ist auch aus meiner Sicht gefährlicher und intelligenter, als Johnson, der ist. Ein bisschen langweilig, muss man sagen, also das bedeutet, dass er kann. Oder hat vorher gegen sowas kandidiert hat. Oh, ab, oh, oder wollte damals Parteichef werden, kann es kriegt das nicht hin, der ist nicht so der der überzeugendste Mensch. In in Wasseröffentlich sagt.
Tim Pritlove
Da hat kein Carres mal.
Jon Worth
Ja, wenn ich Charisma, ja. Ähm, Dana, mein Comings, man hat die ganze Leute, die, die macht das Medienarbeit, ähm äh für für Nombatan. Also, Es gibt ein ganzes Team, die haben das ganze Ding, so wieder so, wie diese zweitausendsechs seine Kampagne in Downing Street dann wieder vereint. Boris Johnson in seinem Kabinett hat faktisch niemanden mitwegsfähig ist. Alle, die einige Kenntnisse haben oder irgendwie selbst, einen halbwegs kompetenten Ruf haben, ja, also zum Beispiel Hand, ist ein Gegner in die letzte Runde, für die ähm als konservative Parteivorsitzende eine, ich der war jahrelang, Gesundheitsminister, der war auch eine Wahlaußenminister. Der, es wäre jetzt klug jemand, wie ihm so haben oder Gregpark, der ehemalige Industrieminister oder, äh der der weil der, Porrise Johnson, mir mochte da die Berater nicht. Und ja, vielleicht gesagt, okay, es ist entweder mal ich behalte meinen Berater oder ich drehe zurück und dann ist dann zurückgetreten. Der einzige mögliche Star in dieses Kabinett ist im neuen Finanzminister. Der ist echt clever, in so einem sehr so konservativen Bankermäßiges Art und Weise, aber der kann der kann gut reden, der präsentiert sich super gut, und im Vergleich zu den anderen Akteure der gibt zumindest den Eindruck, dass er hat ein bisschen Ahnung von was er dann tut. Aber das bedeutet, dass. Dieses Kabinett von Johnson ist enorm schwach. So das bedeutet, dass dieses Kernteam von Johnson Comingson Gove, die haben die Kontrolle über, alles. Ja, also das hat für die Brexit Kampagne relativ gut funktioniert, die haben relativ gut verstanden, wie man so eine Kampagne mit so eine Cam Team leitet. Aber eine Kampagne so organisieren, ist anders als wie man eine Regierung. Liken muss. Und dieses Unterschied haben die aus meines ich nicht so wirklich verstanden. Das Ding ist irgendwie. Und um mit diese ganze bekommen dann zu den Coming Skandal. Also Dominik Comings ist dann, hat dann entschieden, Start in so eine innere, in eine Quarantäne in seinem Haus in London zu bleiben, dann einfach dann nach ähm äh nach ähm zu fahren, also fast vierhundert Kilometer nur nicht von London. Der war. Der harte Kovic, Symptome, seine Frau hatte auch Kovicsymptome seiner alte Eltern, da in Derry gehörte, so eine Risikogruppe. Ähm die haben dann ständig auch dieses die die Geschichte geändert, der hat zuerst gesagt, ja ich ich wollte Hilfe von meiner Eltern, weil die haben ja einen jungen Sohn mit die Kinderbetreuung Hilfe von den Eltern, das war natürlich gegen die, die die Richlinien war dann, die haben dann dieses diese äh diese Geschichte dann geändert. Und dann es gab natürlich dann diese echt verrückte Situation. Erst dann nach so einer kleinen Stadt äh etwa achtzig Kilometer von Derem gefahren, um also puffen, ob ob er ähm überhaupt in der Lage war, nach London äh zu fahren, am Tag danach.
Tim Pritlove
Das war wirklich der Brille, weil er hat ja dann so eine, eine, eine merkwürdige Pressekonferenz. Äh gegeben, ja, wo er da irgendwie etwas die platziert, wie so wie so ein Montip heißen Sketch, sah das irgendwie aus. So saß er da hinter diesem kleinen und äh ja, dann hat er halt versucht, sich da irgendwie rauszureden und man hat auch gemerkt, warum er in der zweiten Reihe steht, weil das einfach irgendwie nicht unbedingt jetzt so seine Rolle ist so, ne.
Jon Worth
Sehr ungefährlich rüber, und auch irgendwie wie viele Josten, dass sie gesagt hat man hatte eine Reihe von Sachen oder von. Und hat dann versucht so eine Geschichte zu erzählen, die passte dann zu den vorhandenen Fakten. Ah, Moment mal, jemand habe ich dann im Bahner Kassel gesehen. Dann okay, was für eine Begründung ist Akzeptan? Ja, die Brühen war ähm die Frau ist das Vater, das Geburtstag von die Frau von Dominik Counings. Also, es ging nicht um, um, um, um zu sehen, ob, ob er überhaupt fahren könnte.
Tim Pritlove
Und das waren so vierzig Kilometer oder sowas. Also es war jetzt.
Jon Worth
Ja, es war ein schönes Ausflug auf Daram, ja. Äh so, ey. Aber. Und dann natürlich auch die die zwei so ähm. Polizei, System, den Großeltern, das so eine regionale Verantwortlichkeit. Und dieses Polizei von den Regionen von Deram, also County Derry Please, die wollten gar nichts damit zu tun, ja. Wir haben das geprüft, wenn wir das gesehen hätte oder das gestoppt hätte, können wir ihm sagen, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, das darfst du nicht machen, also so nach Hause bitte. Aber die londen Polizei hat sich auch nicht darüber gekümmert, weil die wollen sich mit solche Dingen überhaupt nicht beschäftigen. Wir wissen, äh hat das Recht, nicht eingehalten, ja, aber wir können wickeln gar nichts tun. Also wie, wie kann man dann? Boris Joneson überhaupt um zu durchsetzen, Ja, wir haben gesehen, es gab einen enormen Verlust an Unterstützung für ihm und seine Regierung. Aber er hat sowieso ein Mehrheit von achtzig Sitzen im Brittchen unteraus. Soll das bedeutet, irgendwie. Aber das ist, wo wo ich jetzt die Situation hat sich irgendwie geändert. Johnson braucht Comings, weil um ein bisschen Disziplin. Für seine Regierung so geben. Also, der ist, ich bin der Meinung, dass das Comings ist nicht all so klug, wie er selbst denkt und wie seine Verteidiger, auch sagen, dass so diese riesen Gehören, dass er alles oder überstratege, nein, das ist er nicht. Das wissen wir, die Leute, die den Blog von Dominik Comingsyl gelesen habe, es ist ja in vielen Stellen sehr. So im Koren.
Tim Pritlove
Also er schreibt die ganze Zeit dadrüber, wie er so die eigentlich die Weltpolitik neu ordnen will und äh.
Jon Worth
Äh das funktionieren könnte im Falle ein Nein, das hat er nicht. Das hat er nachhinein äh geschrieben und das wissen wir dann dem Whey Buckmaschinen, dass das dann für eine Lüge von von Coming das macht euch ständig, er hat sein Twitter-Konto gelöscht, vor ein paar Jahren, hat mir vergessen, dass es Cashes gibt und wir haben alles dann so wieder auf die Beine gestellt, ey. Was er ist, der hat einen enormen Selbstvertrauen, und er ist sehr zielorientiert. Also das wussten wir, also der ist nicht wie viele Berater, er tut was heute populär ist. Das muss man ihm zugeben. Der Hart, immer ein Ziel im Kopf, jahrelange arbeitete er in die gleiche Richtung und der um einfach dann dieses Ziel zu erreichen. Also das ist ein bisschen wie er anders ist als die meisten. Aber, Jens haben wir gesehen, es ist nicht nur, dass er selbst ein Problem ist, wegen diese ganze Kassengeschichte. Ich bin jetzt nicht mehr sicher, ob die Dominik Comings Methoden so gut funktionieren, weil. Die ganze Partei hast ihm jetzt. Ja, also.
Tim Pritlove
Also kurz mal nur das mal äh zusammengefasst zu haben, im Kern, was passiert ist, er ist krank geworden, er hat gegen diese Auflagen, die Quarantäne auflagen verstoßen und das war deshalb so ein Aufschrei, weil zu dem Zeitpunkt sich eigentlich Großparteien komplett im Logdown befand, Leute dafür bestraft worden sind, wenn sie irgendwie das Haus verlassen haben.
Jon Worth
Ja, ja, haben, können Freunde nicht sehen, könnte Familie nicht sehen.
Tim Pritlove
Und er setzt sich ins Auto fährt vierhundertfünfzig Kilometer äh quer durchs Land mit seiner ganzen Fall mit seinem Sohn, noch mit äh an Bord, äh mit dem Argument, ja, er müsse sich ja um Kinderbetreuung kümmern, das war ja auch noch so ein Ding, so, ja, weil er hätte ja keine bekommen, was vollkommen absurd ist.
Jon Worth
Stimmt auch überhaupt nicht, ja.
Tim Pritlove
Und dann, wenn er dann vor Ort ist in diesem Norden von England dann sich eben auch noch Ausflüge leistet während er krank ist. Und das war so der Aufschrei und dann gab's eine Woche lang ein enormen Druck, wo ich mir gedachte so, oh, okay, äh jetzt. Also die eigentlich komplett rechtslastig.
Jon Worth
Die rechte, die so die die Bulle waren Zeitungen, die normalerweise für Johnson sind, waren gegen Comics, oder das war schon interessant.
Tim Pritlove
Aber trotzdem hat Boris Johnson es nicht geschafft, äh da irgendeine Konsequenz zu ziehen, weil er weiß, dass er ihn nicht verlieren kann. Ich denke, wenn er ihn absägt, dann ist er halt auch komplett geliefert. Das ist dann auch das Ende von Boris Johnson.
Jon Worth
Ja, oh oder hat ja keine Ahnung, was äh ähm ähm was es machen gibt. Ja. Äh äh er hat ohne Comics hat er kein Disziplin, ja, ähm und aber das. Das ist der Fall in Sachen Brexit. Das ist auch ein Grund, weil diese vorherige Diskussion. Warum Großbritannien diese Übergangsperiode nicht verlängern will? Das ist hundert Prozent Comings, Ziel, wir setzen den Ziel, befinden wir dieses Ziel, zu fast jedem Preis so erreichen. Aber Corone Virus ist anders, ja? Weil, diese Dirigie, die das britische Volk in so zwei Gurten zu trennen, die, in Sachen Brexit, das geht dann halt nicht. Also die Situation ist dann heutzutage eine ganz andere, Ich nehme dann dieses Beispiel von ähm äh so eine Art äh Gutschein, für ähm äh für Essen, für Kinder, arme Kinder, während diese Chorona Pandemie. Also die Regierung hat eine besondere System, die sie dieser Gutscheinsystem, Verfügung gestellt, für arme Familien, damit die dann zusätzliches Geld kriegen, für das Essen für Kinder während dieser Chrona Pandem, Aber jetzt kommen die Sommerferien, also und dann, offiziell endet dieses Programm jetzt Ende Juni. Also was bedeutet, dass Familien müssen dann weiterhin alles bezahlen für die, für das Essen, für die Kinder während diese Sommerperiode. Diesel und normalerweise in Großbritannien, die Kinder dann kriegen das Essen in einem in ein Menzer in der Schule. Also ab September ist es dann wieder einfacher. Groben zusammenge. Und dies war schon dann ein Problem, daher wie wir es dann weiternehmen in den Sommer dann weiter laufen, so es gab viele viele Diskussionen darüber auf Twitter und auch in den in den Medien. Und dann am Sonntag kommt dann ein Brief heraus, von Markus Rush wird, der ist ein ein Stürmer von Manchester United. Kommt aus einer sehr armen Familie, hat selbst von einem System selbst profitiert als Kind, Und der hat dieses Brief an Dominan, sondern sich nicht einen Dominik. Kann man nicht sagen, dann Boris Johnson äh geschrieben. Es ist sehr wichtig für arme Familien, wie meiner, das. Kinder, ein Essen kriegen, jeden Tag, auch während den Sommerferien, also für da eine Vlängerung von ein paar Monaten für dieses und dieses Gutscheinsystem. Am Montag auf eine Pressekonferenz sagte die britische Region. Nein, das tun wir nicht. Und am Dienstag, die haben danke sagen. Nein, das tun wir dann doch. Und dann Boys Johnsing hat gesagt, wichtig ist. Also das ist das erste, dass ich darauf und höre, ja, Also, sorry, aber Markus Rassi, der ist ein bekannter so Fußballspieler, der des Landes, das ist wie, keine Ahnung, äh Leon Goretzke sagt, okay, äh ich setze mich für arme Kinder ein oder so, ja.
Tim Pritlove
Ja.
Jon Worth
Und dann die Regierung macht so eine komplette Drehung und tut was der Fußballspiele dann, gefordert hat.