UKW016 Corona: Masken Berlin

Hacker- und Makerspaces schließen sich zusammen, um die Welt mit Masken zu versorgen

Ich spreche mit Felix Just vom Makerspace xHain in Berlin, die sich kurzfristig und mit vielen anderen Makerspaces gemeinsam zusammengefunden haben, mit ihren bescheidenen Produktionsmitteln wie 3D-Druckern, Lasercuttern und Nähmaschinen einfache Stoffmasken und "Faceshields" zu produzieren und diese Krankenhäusern, Rettungsteams, Ärzten und anderen Gruppen zukommen zu lassen. Wir reden über die Aktivierung der Community, die Herausforderungen bei der Produktion und Finanzierung der Aktivität als auch die psychischen Anstrengungen die allein die Verteilung der Masken nach sich zieht.

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6 Gedanken zu „UKW016 Corona: Masken Berlin

  1. wir sind dazu übergegangen laminierfolie für den transparenten teil zu verwenden. liegt in der firma x1000 fach rum. einmal ohne inhalt durch die maschiene.

  2. Bin hier in Südthühringen alleiniger Kämpfer. Stemme alles Privat. Material besorgen, Mailverkehr beantworten, Masken zusammenbauen und verteilen. Nebenbei noch drucken. Wünschte mir auch so einen Makerspace in meiner Nähe. Ich verteile meine Masken hier in der Region, wo auch ein großer Bedarf herrscht. Zahnarztpraxen, Arztpraxen, Pflegedienste, Verein für krebskranke Kinder und Krankenhäuser. Dadurch spare ich den Versand. Ich schaffe mit meinen zwei Druckern rund 12 Masken am Tag. Leider kann ich die nur unter Aufsicht drucken lassen, da die Drucker auch mal in Flammen aufgehen können und ich nebenbei noch arbeite. Die Folien Stelle ich auch gerade aus Laminierfolien her. Es tut gut wenn man helfen kann. Das nur mal so als kleiner Bericht aus der tiefsten Provinz.

    • Es gibt die Seite makervsvirus.org auf dieser Seite vernetzen sich Regional die Leute um ihr Know How und ihre Produktionskapazitäten Sinnvoll zu kombinieren, evtl. findet sich ja auch jemand in deiner nähe

  3. Moin,

    danke für die super COVID-19-Podcasts (und alle anderen Formate gleich mit 😉 ).

    Wir haben uns als privat Initiative zusammengeschlossen, um ebenfalls Masken dieser Art zu fertigen. Unterstützt werden wir von der Offenen Werkstatt Norderstedt sowie mehreren Unternehmen. Finanzierung ist aktuell größtenteils private Auslage. Wir hoffen die Materialkosten über Spenden wieder hereinzubekommen.

    In Ermangelung eines Lasercutters nutzen wir übrigens eine Fräse und Fräsen fünf Visiere auf einmal (0,5 mm starke PETG-Folie). Beim Kopfband sind wir momentan dabei Stoffstreifen zwischen das Knopflochband zu nähen, um mehr Masken / m Band zu bekommen. Der heißeste Kandidat für einen Workaround ist momentan ein Terraband.

    Viele Grüße
    Max

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