UKW008 Nach dem Brexit ist vor dem Brexit

Die Situation im Vereinigten Königreich nach dem offiziellen Austritt aus der Europäischen Union

UK is out — aber die Probleme sind nur aufgeschoben. Während Britannien jetzt final seinen politischen Einfluss in der EU aufgegeben hat müssen sie jetzt bangen, ob in der Zukunft überhaupt ein tragbares Modell für Handel und Dienstleistungen sowie ein allgemeines politisches Miteinandwer zu finden ist. Die Zeichen dafür stehen auf Sturm. Die populistische Regierung von Boris Johnson hat wenig Pfeile im Köcher, und besetzt Regierungsstellen in Trumpmanier mit Jasagern und überschaubarer Kompentenz. Klare Richtlinien auf der Verhandlungen aufbauen könnten scheint es nicht zu geben und auch der Beamtenapparat ist personell extrem schlecht aufgestellt um in Verhandlungen mit dem bekanntermaßen härtesten Verhandlungshund der Welt Ergebnisse zu erzielen. Dazu kommen Probleme in den Überseegebieten und assoziierten Inseln da jetzt die EU keine Rücksicht mehr auf die Steuersparmodelle eines einflussreichen Mitgliedslandes nehmen muss. Wir analysieren für Euch die Ergebnisse der Wahl und die Ausgangslage der kommenden Verhandlungen.

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2 Gedanken zu „UKW008 Nach dem Brexit ist vor dem Brexit

  1. Moin TIm!

    Halbwegs durch UKW8 durch und mir fällt eine Frage ein, die Ihr nicht diskutiert habt, zumindest bis jetzt noch nicht. GB als Nettozahler der EU hat ja durchaus auch von Zahlungen aus der EU profitiert.
    Nordirland ist (war) einer der größten Nutzniesser dieser Zahlungen. Gibt es irgendwelche Informationen inwieweit Westminster plant, diese Zahlungen an NIRL auszugleichen?

    • Ich denke, was auch immer Westminsterq ankündigt, man kann sich nicht darauf verlassen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass selbst wenn diese Bereitschaft existieren würde, dass dann am Ende auch genug Geld da ist. Ähnlich verhält es sich mit Schottland und auch Nord-England. Am Ende haben die Leute, die am meisten von der EU profitieren, dagegen gestimmt (gilt natürlich nicht für Schottland und Nordirland, wo eine Mehrheit gegen den Austritt war).

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