UKW056 Brexit: Alle unsere Regale sind voll

Die Übergangsperiode ist abgelaufen und der Brexit ist jetzt vollständig vollzogen

Der Brexit ist gekommen und in erst in allerletzter Minute wussten UK und EU überhaupt, worauf es hinauslaufen würde. Jetzt liegt zwar ein Handelsabkommen vor, dass dem Vereinigten Königreich auf dem Papier einen zollfreien und unbeschränkten Warenverkehr mit der EU ermöglicht, aber die erforderliche Bürokratie und andere Hemmnisse machen der britischen Wirtschaft schon nach zwei Wochen sehr zu schaffen. Dazu hat der Brexit sein Ziel der vollständigen Souveränität nicht nur nicht erreicht, da Details dieses Zollabkommens später widerrufen werden können, wenn sich eine beide Seiten in ihren Regulatotionen zu weit voneinander entfernen. Auch die Integrität des Landes selbst ist nun weitgehend eingeschränkt, da Nordirland nun de-faktor mehr mit der EU assoziiert ist und eine Handelsgrenze zu Großbritannien hat. Und in Gibralter kontrolliert nun die EU die Außengrenze, da der Landzipfel dem Schengen-Abkommen beigetreten ist. Trotzdem scheint das Land sich seiner Situation nicht bewusst zu werden und wankt und schwankt irrlichternd durch eine durch die Pandemie noch verschärfte und unübersichtliche Gesamtsituation mit ungewissen Ausgang.

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Shownotes:

7 Gedanken zu „UKW056 Brexit: Alle unsere Regale sind voll

  1. (vor dem Hören der Episode)
    Das wurde aber auch Zeit! 😉
    Ich warte doch schon die ganze Zeit darauf, dass Jon mir geklärt, wie das Handelsabkommen genau aussieht.

  2. Mal so ein Gedanke zur Abspaltung von Schottland: Würden die Schotten, wenn sie sich von UK trennen, den gleichen Fehler machen wie die Briten, als sie sich von der EU getrennt haben? Wichtigster Handelspartner, Handelsunion, wenig Papierkram?
    Ich persönlich hätte die Schotten lieber in der EU als in UK, aber das ist purer Egoismus 🙂

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