Tim Pritlove 0:33:28
Also das, was die Russen schon die ganze Zeit machen eigentlich.Und das jetzt nochmal ein bisschen hochzudrehen.Allerdings an der Front selber drückt Russland derzeit eigentlich nur noch aneiner einzigen Stelle, das ist das, wo sie gerade alle ihre Truppen und ihreAufmerksamkeit und ihre Waffen drauf konzentrieren, das ist Konstantinivka.Das ist diesem großen Verteidigungsgürtel vorgelagerte kleinere Stadt.Also der Verteidigungsgürtel ist vor allem so Kramatorsk und,diese steht da sozusagen die letzten großen urbanen Zentren im Donbass,die nicht russisch besetzt sind, aber die schon immer so ein bisschen das Zentrumdes ukrainischen Widerstands waren und die sicherlich für die Russen nicht von heute auf morgen.Einnehmbar sind.Und wahrscheinlich auch einfach überhaupt nicht mehr einnehmbar sein werden.Nichtsdestotrotz in Konstantinivka sieht es gerade noch nicht,so gut aus, aber an allen anderen Stellen müssen die Russen entweder ihren Platzhalten oder sogar werden zurückgedrängt. Und das sieht man auch.Es ist immer so, wenn die Ukraine in eine Offensive geht, dann ist das so mitden Quellen, wird es auf einmal ganz dünne.Es gibt immer nur so Gerüchte. Das ist meistens ein gutes Zeichen.Also wenn wenig darüber berichtet wird, wie es denn genau an einem bestimmtenFrontabschnitt aussieht, bedeutet das meistens, dass da irgendwelche Maßnahmen laufen.Und Keef, das hatten wir ja auch schon thematisiert, hat ja seine Strategie geändert, jetzt durch.Dieses kombinierte Vorgehen von einerseits diesen Drohnen her,Was ja in der ukrainischen Armee eine eigene Abteilung mittlerweile ist undda sehr erfolgreich arbeitet. Und der Infanterie.Das heißt, man nennt das ja so Combined Arms Engagement oder so.Also typischerweise ist es dann halt so Luft und Panzer und was man so traditionelleigentlich so in der Armee,früher eben so gehabt hat, was dann die eigentliche Kunst ist,nicht nur jetzt mit irgendeiner Waffe irgendwo drauf zu halten,sondern dass man das eben alles in Kombination in Echtzeit vernetzt,durchführt, um dann eben den Gegner entsprechend zurückzudrücken.Und das sind neue Strategien, die jetzt die Ukraine mit Drohnen neu entwickelt hat.Das heißt, sie haben die Luftdrohnen, sie haben die Bodendrohnen,die jetzt eine immer größere Bedeutung einnehmen, die also teilweise schon mitferngesteuerten Maschinengewehren ausgestattet sind. Das heißt,es gibt auch schon die ersten Dörfer, die irgendwie komplett von Robotern eingenommen wurden.Und dann stoßen aber noch so Infanteriegruppen nach, das heißt die Drohnen sinddie erste Front und damit gehen sie sowohl direkt die Stellung vor Ort an,da kommen wir eh gleich noch drauf, die ganze Logistik dahinter und drückendann aber mit Infanterie auch nach und sind dadurch eben in der Lage auch wiederGeländegewinne zu machen. Das sind jetzt alles keine.Riesigen Geländegewinne, sondern das ist genau das so, hier ein Quadratkilometer,da ein Quadratkilometer, wie das die Russen vorher auch gemacht haben,was also im Vergleich zu der Gesamtmasse des Landes,fast zu vernachlässigen ist.Aber es sind eben auch strategische Kämpfe, die dort,taktische Kämpfe, die dort geführt werden, um einfach bestimmte Bereiche vonder Versorgung abzuschneiden, also Einkesselungen vorzunehmen,so ähnlich gehen ja die Russen auch vor.Und das scheint aber relativ viel Erfolg zu haben und umso schwächer die logistischeVersorgung der Front wird durch dieses Bombardement der Versorgungsstraßen im Hinterland,umso mehr Bewegung kommt da rein.Und es ist mal ein bisschen schwierig, das vorherzusagen, aber ich wäre jetztrelativ wenig überrascht, wenn wir im Laufe dieses Sommers da eine Verstärkung dieses Trends sehen.Und ich würde sagen, es ist durchaus wahrscheinlich, dass wir bald dann auch mal von,signifikanteren Geländegewinnen wieder reden können durch die Ukraine,dass sie also in der Lage sind,bestimmte Strongholds wieder zurückzuholen bzw.Große Versorgungsstraßen abzuschneiden, was dann eben andere Konsequenzen hat.Außerdem geht natürlich der Krieg auch in dem Long-Range-Bereich weiter.Diese FP1, FP2-Drohnen, die Firepoint-Drohnen,sind so ein bisschen die Bayraktar 2026, würde ich sagen.Ja, also wenn man so am Anfang des Krieges mit diesen großen türkischen Drohnenrelativ viel Erfolg hatte, weil das die Russen nicht so richtig auf dem Zettelhatten und dann noch keine guteAbwehr dagegen hatten und es ja dann sogar Lieder gab über die Bayraktar.Ja, es ist schon fast schade, dass die FP2-Drohnen nicht auch noch so einen,gut singbaren Namen haben.Dann gäbe es da bestimmt auch schon den einen oder anderen Gesang.Die sind einfach super effizient.Und haben wir auch schon ein paar Mal erwähnt, die werden also richtig gefährlichund es ist den Ukrainern gelungen, hier,auf welchem Wege auch immer Angriffe im Hinterland vorzunehmen,bis zu 1500 Kilometer entfernt.Und jetzt hat es dann auch die großen Städte richtig erwischt,die ja bisher so ein bisschen außen vor waren, wo man auch immer gesagt hat,naja, da ist ja auch viel Luftverteidigung und so weiter, sind es schwer zu erreichen.Jetzt gab es halt vor zwei Wochen dieses russische Economic Forum,so eine Konferenz, wo Putin dann immer gerne angibt, wie toll doch die russischeWirtschaft ist in St. Petersburg. Ja, das russische Davos.
Dankeschön ❤️❤️❤️❤️❤️. Beste Grüße vom Waldrand .
Es gibt ein wunderschönes Video, auf dem eine russische Flugabwehrrakete in Moskau das Dach von einem Ölspeicher in die Luft katapultiert – nach dem Weitwerfen von Panzertürmen gibt es jetzt eine neue Disziplin für Schwergewichte!
https://23.social/@noelreports@mstdn.social/116776247626934394