UKW076 Corona Weekly: Alles wird gut, wir wissen nur nicht warum

Das wöchentliche Update zu Zahlen, Dunkelziffern und digitalen Fragen in der Corona-Krise

Diese Woche gibt es fast nur gute Nachrichten von der Entwicklung der Infektionszahlen zu berichten und wir versuchen uns an ein paar Erklärungsmustern, warum das so ist und vor allem, wie gesichert diese Situation ist (Spoiler: ist sie nicht). Entsprechend betrachten wir auch ein paar Modellrechnungen zu einer Vierten Welle, die durch die neue Indische Variante des Coronavirus ausgelöst werden und uns den Spätsommer und Herbst versauen könnte.

Gute Nachrichten gibt es auch an der Impf- und Impfstofffront und auch die Impfungen für Jugendliche und Kinder rücken wieder etwas näher. Eine neue Studie versucht eine Erklärung für die Probleme mit AstraZeneca und der Thrombosegefahr zu liefern und ominöse Desinformationkampagnen missbrauchen "Influencer" um ihre verfälschten Botschaften in die Öffentlichkeit zu gießen.

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Tim Pritlove
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Pavel Mayer

Für diese Episode von UKW liegt auch ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor.

Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Dieser Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort. Formate: HTML, WebVTT.


Transkript
Tim Pritlove
Hallo und herzlich willkommen zu UKW, unsere kleine Welt. Mein Name ist Tim Pritlove und es ist Freitag und das heißt, es ist Corona Weekly, hallo Pavel.
Pavel Mayer
Hallo Tim.
Tim Pritlove
Heute ist es soweit Pavel, das ist unsere fünfzigste Sendung zu diesem Thema. Krass oder? Also wir sind ja ohnehin schon seit mehr als einem Jahr unterwegs. Ähm und am Anfang, Muss ich zugeben, weil ich mir nicht so sicher, ob ihr den richtigen Titel gewählt haben mit Corona-Wikli. Das war so ein bisschen aus dem Affekt heraus. Stellt sich raus. Ganz gut funktioniert und in gewisser Hinsicht seit ein paar Wochen, Monaten muss man schon fast sagen, seitdem wir noch diese Dienstags Clubhaus-Runde dazu gepackt haben, ist es ja eigentlich schon.
Pavel Mayer
Ja, ja, ja. Definitiv.
Tim Pritlove
Die Zeit, die wir da äh reinstecken, ist mindestens äh so groß wie hier in die äh Sendung. Ja und auch heute haben wir wieder so einiges zusammengetragen und. Wir stehen vor einer. Ganz interessanten Situation würde ich sagen. Allgemein ähm wird die Augenbraue gelupft und alle fragen sich. Kann denn das wahr sein? Denn wir haben einen historischen Tiefpunkt erreicht, nicht bei den Inzidenzen, aber zumindest beim Fallwert, unserem geliebten R, das geliebte R. Ähm. Der ist nämlich äh relativ niedrig. Ich freue mich gerade, ob ob das mit diesem R-Wert, das sozusagen Teil unserer Kultur wird.
Pavel Mayer
Ja
Tim Pritlove
So richtig erfolgreich war ja das Verständnis von exponentiellen Wachstum. Nicht so, würde ich sagen. Also es ist haben nicht alle so total verinnerlicht.
Pavel Mayer
Ja Wenn auch, ich meine es gibt ja letztlich zwei verschiedene Arten, mehrere Arten, wie man irgendwie die Ausbreitung äh messen, kann so über entweder Verdoppelungs- oder Halbierungszeiten, du kannst wie die wöchentliche ja prozentuale Veränderung angucken, was weiß ich, minus zwanzig Prozent oder. Plus dreißig gegenüber der Vorwoche oder du kannst den R-Wert äh nehmen eigentlich, im Prinzip alles äh haben alle Werte ja die gleiche Aussage, nur mit dem Unterschied, dass der R-Wert eben auf einen äh serielles Intervall von vier Tagen, gerechnet wird. So, was halt aber, wenn man das einfach so macht, ein ziemlich blödes Intervall ist weil ja 'ne Woche sieben Tage dauert und man, wenn man einfach immer nur den normalen vier Tage R-Wert nimmt man halt. Irre Schwankungen äh im im R-Wert kriegt, dass man eigentlich nur den sieben Tage Ehrwert nehmen kann, aber das kann man halt alles wunderbar ineinander umrechnen, also zum Beispiel die. Die Prozente beziehungsweise den den Wachstums äh Faktor äh in R-Wert umrechnen, ist dann halt hoch vier Siebtel und äh, ja, ist dann einfach nur eine andere Skala und ähm ja und was den den. Niedrigstand am R-Wert angeht. Also ich sehe jetzt zumindest ähm, bei wenn man das auf der Basis der neuen Fälle berechnet und nicht der der Meldedaten, dann waren wir in der ersten Welle mal kurzzeitig noch ein bisschen äh tiefer Aber ansonsten ja und und die da die Zahlen aus der ersten Welle nicht so richtig äh nicht so gut aussagekräftig sind, weil da natürlich noch das mit dem testen und so gerade erst in die Gänge kam, äh aber ja auf jeden Fall ähm haben wir definitiv den niedrigsten R-Wert äh seit der ersten Welle äh seit wir die erste Welle in den Griff gekriegt haben. Ja und.
Tim Pritlove
Das heißt noch nicht, dass die dritte Welle jetzt schon überstanden ist, ne? Wir wir fallen jetzt schneller. Das ist eigentlich das Ding und äh habe heute schon ein bisschen rumgetwittert und es gab schon so einige Leute, die sich ein bisschen die Augen gerieben haben, so ob der sich doch teilweise sehr schnell verändernden Inzidenzen. Man ist jetzt immer lange Zeit schon dran gewöhnt gewesen, dass sich die Zahlen halt nur langsam ändern, ne? Es geht so langsam hoch, es geht so langsam runter und das hat ja auch alles so ein bisschen fertig gemacht, ne. Und jetzt alle so, ja wieso schnell? Das kann doch gar nicht sein, Das war doch bisher nicht so. Das ist da da muss doch ein Haken dran sein. Wo ich dann halt meine so ja, Leute, das ist das, was wir versuchen, euch seit Monaten zu erklären. Dass wenn man mal richtig bremst. Es ganz schnell gehen kann. So und das hätten wir halt alles schon vor drei Monaten haben können. So und es war einfach, es lag schon auf dem Tisch, es war alles, angerichtet irgendwie der Sahnemeritich äh lag daneben und man hätte ihn nur noch draufstreichen müssen, aber irgendwie äh mussten dann alle wieder die die Dosen zuschrauben. Ach, es war wirklich frustrierend.
Pavel Mayer
Ja, wir haben also definitiv auch jetzt zumindest die längste äh Strecke oder oder sagen wir mal, längste Fallhöhe äh zurückgelegt bei äh ja. Ja, äh Rückgang, äh Rückgang der Zahlen, also wir haben den vielleicht nicht zeitlich äh den längsten äh äh ununterbrochenen äh Rückgang, aber den sagen von der, von der Höhe her, also noch nie äh sagen die Inzidenz so stark in einem Durchgang gefallen.
Tim Pritlove
Qualifizierst du auch mal kurz. Also, was wie ist es denn gefallen?
Pavel Mayer
Na ja, von, ich sage mal, Deutschland weit jetzt von im Prinzip hundertachtzig ungefähr in der Gegend äh auf ja äh. Die jetzigen vierzig, genau, also sozusagen um um hundertvierzig äh Gefallen.
Tim Pritlove
Innerhalb des Mai.
Pavel Mayer
Ja, ja. Genau.
Tim Pritlove
Ne, also ungefähr erster erster fünfter, ne, wenn ich das richtig sehe, vielleicht einen Tag noch davor. Also innerhalb eines Monats, von hundertachtzig auf einundvierzig gefallen und alle wundern sich. Es ist allerdings, also ich meine, du meinst jetzt, okay, das ist jetzt die längste Strecke, die wir uns zurückgelegt haben. Wir hatten allerdings schon diese diese Fall. Stärke, also der R war ja schon sehr ähnlich am Ende der zweiten Welle, ne. Also wir hatten ja im Prinzip genauso so einen, krassen Fall nach unten, dann war allerdings bei sechzig Schluss. Weil wir uns alle irgendwie in dem Moment eingeredet haben, dass ja hundert auch eine schöne Zahl ist. Oh, ich ich erinnere mich auch noch, wie wie frustriert wir waren, als das verkackt wurde. Ende März klar war, dass es so richtig vergeigt wurde, und es auch klar war, dass doch wieder irgendwann eingefangen werden musste. Dass das im Prinzip in dem Moment einfach der Sommer und viele Festivals und was nicht alles gestorben sind. Und genauso kam's auch. Und jetzt heißt es halt, reißt euch am Riemen, also jetzt ist es noch nicht vorbei, sondern jetzt ist einfach nur die Chance da dass es wirklich vorbei sein kann, würden wir jetzt dieses Tempo halten, diese Zurückhaltung, diese diese Ruhe bewahren, diese diese diese Maßnahmentreue noch irgendwie vier Wochen durchhalten. Dann ist richtig gut.
Pavel Mayer
Wäre richtig gut. Ja ähm. Gut, die andere Sache, was mir aufgefallen ist, jetzt im Rahmen der Lockerungen, ähm, wie viel sagen, wie viel Schichten Maßnahmen wir gerade haben und wie viele sagen Lockerungsschritte eigentlich in vielen Ländern noch äh bevorstehen oder wie viel jetzt trotzdem noch äh äh gerade aktuell an Maßnahmen da ist und das ist irgendwie immer noch also mehr im Moment mehr an Maßnahmen als im Lockdown den wir äh damals im Dezember begonnen haben. Also in Gastronomie ist noch äh ist noch immer geschlossen. Es gibt halt die Testanforderungen und äh ja, Einschränkungen bei Versammlungen und wie viel Leute sich sich treffen dürfen und so, das fällt jetzt, finde ich, ganz besonders auf, wenn jetzt gerade in Berlin ja die Lockerungsschritte diskutiert werden und da gibt es ja zum Beispiel in Berlin auch große äh äh Streit im gerade zwischen irgendwie schneller, lockern und vorsichtiger lockern und so. Und äh ja, äh so äh ich hatte halt ähm. Also ich bin ein bisschen, also leicht positiv überrascht, doch von dem Widerstand äh den jetzt die Politik teilweise gegenüber zu schnelleren äh zu schnellen Lockerungen äh da an den Tag legt. Das äh ja, finde ich, finde ich ganz gut, äh ob's reichen wird, hm, ja da da reden wir sicherlich gleich nochmal drüber, über weitere Szenarien, aber vielleicht sollten wir einfach mal jetzt äh, weiß nicht, die.
Tim Pritlove
Zahlen mal mal trocken runterbieten, genau.
Pavel Mayer
Trocken runterbieten, damit äh genau ähm ja, also. Was die Inzidenzen, angeht, sind wir jetzt deutschlandweit so auf einundvierzig runter nach. Publikationsdatum. Also ja, ohne irgendwelche weggelassenen Fälle oder so. Und ja ähm null Komma sieben vier. Und ja das, ist zwar, also sind wir da äh, immer noch äh von, ich sage mal, Covid-freien Landkreisen, haufenweise oder von der Situation im Sommer letzten Jahres noch noch deutlich weit entfernt, also so vor. Vor genau einem Jahr nach der ersten Welle, um diese Zeit, ja, waren wir irgendwo um schon deutlich unterziehen äh in der in der Inzidenz. Also da war eigentlich. Ähm war's da war die erste Welle schon längst vorbei. Ja, jetzt zu den Todeszahlen, die, auch zurückgehen, so, aber hm, nicht so stark wie die Inzidenzen, so klar, das kommt immer mit zwanzig Tagen Verspätung ungefähr, aber selbst wenn wir die zwanzig Tage Verspätung jetzt, berücksichtigen. So sehen wir halt bei der Zahl der Toten äh leider nicht äh diesen starken Abfall. Bisher. So, eigentlich müsste die Kurve äh jetzt auch sozusagen nach zwanzig Tagen hätte sie eigentlich. Anfangen müssen, genauso in den Keller äh zu gehen, wie die Zahl der Inzidenzen, aber die Zahl der Toten hält sich da äh bisher hartnäckig, äh über tausend pro Woche.
Tim Pritlove
Hast du da eine Erklärung? Hast du das mal nach Altersgruppe angeschaut?
Pavel Mayer
Ja, was die Todesfälle nach Altersgruppen. Angeht. So sind es nach wie vor die Altersgruppe achtzig plus und, sechzig bis neunundsiebzig, die so das Todesfälle ausmachen. Und ja, die die Todesfallinzidenz bei. Den achtzig Plusjährigen äh. Also bei acht Komma drei, äh acht Komma sechs auf hunderttausend und. Die bei den äh sechzig bis neunundsiebzigjährigen bei äh zwei Komma sieben, also ist ungefähr immer ein Faktor von von. Eins zu drei ungefähr bei der äh auch bei der Sterblichkeit, wobei wir. Bei den äh achtzig plus eben deutlich weniger Inzidenzen äh jetzt haben, aber ja, die beiden Altersgruppen nach wie vor dominieren und das kann natürlich nur auch damit zusammenhängen, dass da immer noch ähm ja keine vollständige Immunisierung stattgefunden hat in diesen Altersgruppen. So selbst wenn sie jetzt geimpft sind, dauert das halt noch eine Weile und ja, da sind wir, offensichtlich noch nicht dass diese Altersgruppen wirklich so durch immunisiert sind, dass da oder durch immunisiert waren vor zwanzig Tagen, als sie sich angesteckt, haben, so könnte man das vielleicht ausdrücken. Ja. Und an sich ja müssten wir oder hätten wir einen stärkeren äh Rückgang sehen müssen oder hätte ich erwartet in den in den Altersgruppen. Aber äh ja, da es, da wir auch keine Überblicke haben, wie viele eigentlich in welcher Altersgruppe überhaupt jetzt welchen Impfstatus äh haben. Ist das äh halt alles nicht ganz einfach ähm zusammenzubringen, aber. So eine neue These, die, ich jetzt aus den Zahlen heraus mal aufmachen würde, ist hm, Wenn man sich die pseudor Werte anschaut, also Prinzip. Wie sich die Fallzahlen in den verschiedenen. Altersgruppen entwickeln und äh daraus dann so etwas wie ein R-Wert berechnet, durch jetzt einen höheren Impf, Grad oder eine höhere Impfquote müsste sich der R-Wert in den verschiedenen Altersgruppen quasi auch ausdifferenzieren. So, das heißt, diejenigen, die, mehr geimpft sind, müssten auch äh einen niedrigeren RWRt haben und ja, dem ist tatsächlich. So im. Irgendwie, also die äh äh sechzig bis neunundsiebzig und achtzig Plus haben tatsächlich die niedrigsten R-Werte und die Kinder. Die ähm ja, null null bis fünf und fünf bis vierzehn, ähm die haben ja, die höchsten R-Werte, allerdings liegt es nur um null Komma eins ungefähr auseinander und wenn man jetzt das, zu Grunde legt, als Wirkung, eben von Altersgruppe ungeimpft und äh Altersgruppe geimpft könnte man jetzt daraus den Schluss ziehen, vorsichtigen Schlussziehen, dass die Impfungen bisher ungefähr nur null Komma ein bis null Komma zwei äh, an RWE Senkung gerade bis bisher ausmachen, das heißt Die Impfungen tragen definitiv bei, aber äh den Rückgang, den wir jetzt sehen, ist nur zu einem sehr, sehr geringen Teil durch die Impfungen bewirkt, würde ich, sagen, aus den aus den Zahlen heraus, äh sondern es ist eine Summe, natürlich aus, aus Impfwirkung, äh Saisonalität, aber ich glaube, den den größten Einfluss haben eben die Maßnahmen, die getroffen. Worden jetzt und die aufeinander gestapelt wurden und aufeinander gestapelt wurden und.
Tim Pritlove
Test, Masken, alles, Ausgangssperren, alles was wir hatten, alle Einschränkungen, Schule, Teilung oder Schließung.
Pavel Mayer
Ja, Kita, ähm Kitas, äh so äh Also und ja, wie gesagt, das das ganze Testregime ähm mit den Testanforderungen. Zwar die Tests an sich nur weniger waren, sondern dadurch, dass halt äh Leute keine Bock keinen Bock haben auf Tests sind sie dann auch nicht einkaufen gegangen oder geht dann auch teilweise eben weniger jetzt noch aus und die meisten Restaurants haben ja auch nur Außengastronomie äh im Moment, wenn überhaupt. Geöffnet und da ist grade das Wetter auch nicht so toll, äh dass äh ja ähm das jetzt so gigantisch genutzt wurde, beziehungsweise es liegen diese Öffnungen ja auch ersten paar Tage zurück, sodass wir die an Auswirkungen auf die Zahlen noch nicht erkennen können oder die können auch keine Auswirkungen in den Zahlen haben.
Tim Pritlove
Also das ist, glaube ich, relativ wichtig, dass man das mal an dieser Stelle mal festhält, ne. Es wird natürlich viel gegrätscht, was alles, was äh gebracht hat und was nicht gebracht hat und ob man dieses hier oder jenes äh braucht oder nicht braucht oder ob irgendwas unsinnig ist oder nicht und es klappt sicherlich auch an manchen Sachen Zweifel wie zum Beispiel Ausgangssperre hatten wir letzte Woche auch schon diskutiert, dass es sehr wohl sein kann, dass das seinen Beitrag leistet. Aber es ist einfach die Summe aus allen, die derzeit ein ein. Durchaus noch fragiles Gerüst hat und der Einfluss der Impfung wird von Woche zu Woche stärker. Aber eben jetzt noch nicht so, dass es in sieben Meilenstiefeln vorangeht, sondern das wird wahrscheinlich dann erst dann passieren, wenn wir so zwischen fünfzig und sechzig Prozent, ankommen, dann wird dann wird der Einfluss mit jedem weiteren Prozent, mit jedem weiteren Impftag, immer spürbarer. Ja, also jetzt ist es ein sehr langsamer Anstieg, aber umso mehr wir uns auf Richtung hundert Prozent machen, ähm so die letzten Meter werden dann die erfolgreichsten sein. Und dann kann man eben auch auf die Maßnahmen in zunehmendem Maße verzichten. Aber ich denke, diesen Sommer sollten wir noch viele Masken sehen.
Pavel Mayer
Also definitiv und sagen, dass wir noch weit, weit davon entfernt äh sind aufgrund, jetzt der Durchimpfung der Bevölkerung äh ja jetzt auf andere Maßnahmen zu verzichten, sondern da kann man sagen und wahrscheinlich auch erwarten. Ja, äh das würde man jetzt alle Maßnahmen wegfallen lassen, dass die äh Infektion dann definitiv genug Leute wiederfindet, um sich rasant auszubreiten. So, also ähm so die, Möglichkeit einer vierten Welle, die so die Dimension der zweiten und dritten Welle erreicht ist, längst nicht gebannt aus meiner Sicht. Das kann nochmal kommen. Ja.
Tim Pritlove
Trotzdem, wenn man wenn man da in einer Prognose oder deiner Einschätzung mit impfen bringt, derzeit irgendwas zwischen null Komma eins und null Komma zwei R. So sieht und auf den aktuellen R-Wert äh rechnet und ihn vielleicht mal ein bisschen aufroundet. Kann man sagen, impfen macht jetzt gerade den Unterschied zwischen Stagnation und Abnehmender Dynamik, das ist gut, ja, dass wir das haben, aber das hätten wir jetzt sozusagen ohne Impfen auch nicht erreicht. Und ähm. Kann sein, dass das jetzt äh mehr wird noch so, aber wir dürfen die Maßnahmen quasi nicht schneller wegwerfen. Als die Fortschritte beim Impfen sichtbarer werden.
Pavel Mayer
Das wäre ideal oder ähm nicht ideal, aber äh.
Tim Pritlove
Wünschenswert zumindest. Genau. UKW hat sich das gewünscht. Schöne Grüße. Ja, wollen wir nochmal einen Blick auf die Bundesländer werfen? Da gibt's ja dann doch schon Unterschiede noch, ne? Also. Pappenheimer und äh Vorzeigekandidaten. Aber es stehen alle relativ gut da, wenn ich das richtig sehe.
Pavel Mayer
Ja, also tatsächlich ähm haben sich die äh Inzidenzen alle aufeinander zu, entwickelt, also die die Bandbreite der Spread ähm ja. Ist na ja nicht wirklich kleiner geworden, wenn man irgendwie die, Faktoren vergleicht, also Thüringen hat halt immer noch mild äh oder Baden-Württemberg ja, mit über fünfzig, achtundfünfzig und zweiundfünfzig, haben halt eine zweieinhalb Mal so hohe. Inzidenz ungefähr fast dreimal so hoch wie die niedrigsten Kandidaten und ja doch also in der äh also wir hatten zumindest in der letzten Welle hatten wir da einen einen größeren Spread sag ich mal, nämlich zwischen ja fünfundsiebzig und knapp äh ja dreihundert nicht nicht ganz bei bei manchen Bundesländern. Also es ist definitiv der Korridor ist, enger geworden und ja, Thüringen, äh beziehungsweise Mecklenburg-Vorpommern hat sich jetzt äh unter Schleswig-Holstein äh äh drunter gearbeitet.
Tim Pritlove
Ja, also die sind so beide so bei zwanzig und Thüringen und äh Baden-Württemberg sind so ein bisschen oben, aber man muss auch sagen, bei der, bei dem er. Den wir jetzt gerade haben, ist das halt auch in einer Woche dann schon wieder ganz anders. Also jetzt fallen die Zahlen gerade sehr schnell, Also wenn der R so bleibt, wenn man bei null Komma sieben vier bleiben, reden wir nächste Woche schon von einer von einer deutlich entspannteren Situation, nochmal eine Woche durchhalten. Es geht jetzt echt um wenige Wochen, ne? So ist nochmal äh eine Woche durchhalten, dann werden alle so in Mecklenburg äh Vorpommern Bereich, und tiefer natürlich, vor allem Mecklenburg-Vorpommern. Und in vier Wochen wäre sozusagen schon ideal zustand. Nicht so kommen, ja, Spoiler, aber äh das ist jetzt quasi diese äh weil ich glaube, man muss das immer noch mal klarmachen, was null Komma sieben vier heißt. So. Das heißt, es geht sehr schnell zurück.
Pavel Mayer
Achtunddreißig Prozent pro Woche, also du kannst sagen, im Prinzip vierzig Prozent weniger äh Inzidenzen nach einer Woche. Also sie halbieren sich fast, nicht ganz, aber so äh sagen Halbierung in. In neunzehn Tagen so ungefähr. Und ja.
Tim Pritlove
Das wäre schon was. Ja, das ist schon sehr gut.
Pavel Mayer
Also geht natürlich noch besser, also es ist jetzt nur für für deutsche Verhältnisse sehr gut äh so.
Tim Pritlove
Ja, ja, klar. Man ist ja nix mehr gewohnt.
Pavel Mayer
Ja. So, also man kann im Prinzip auch äh ja, nochmal ähm das das Ganze nochmal verdoppeln ungefähr oder verdreifachen, denn die Geschwindigkeit des Rückgangs. Also im Grunde genommen mit einem ordentlichen Lockdown kann man in vier Wochen eigentlich fast von jeder Inzidenz auf einstellig runter, im richtigen Lockdown.
Tim Pritlove
Interessant finde ich auch die R-Werte der Bundesländer, also ähm du hast ja gerade gesagt, Schleswig-Holstein ist so. Äh Klassen besser, weil die Ezidenzen wäre jetzt nicht Mecklenburg-Vorpommern gerade vorbeigezogen, aber äh Schleswig-Holstein hat auch den schlechtesten Ehrwert, ne? Sie sind ja irgendwie bei null Komma acht. Geradezu schäbig. Mecklenburg kommt gerade mit null Komma sechs sechs ungefähr daher. Brandenburg und Thüringen auch nur unwesentlich äh weniger. Also da steht noch so einiges an Wachwechsel an. Aber äh das ist das ist mal ein Ehrwert, mit dem man arbeiten kann. Null Komma sechs sechs in Mecklenburg-Vorpommern heißt da geht's gerade richtig fix. Wie viel Prozent, wie rechnest du das um?
Pavel Mayer
Ja, sind null Komma drei fünf dreifache äh also wie gesagt, das wäre dann durch äh äh also Einrichtung ist hoch hoch vier Siebtel und das andere äh Logarithmus, aber äh im Grunde genommen geht's, geht's ja in der anderen Richtung. Wir haben ja mit dem RWW in der in der Tabelle kann man's einfach auch ablesen, direkt in der in der Zeile, also null Komma fünf drei äh RWK, das heißt im Prinzip. Dreiundfünfzig Prozent der Fälle der Vorwoche, ja.
Tim Pritlove
Für Mecklenburg-Vorpommern jetzt.
Pavel Mayer
Mecklenburg-Vorpommern, genau.
Tim Pritlove
Okay, also da halbiert es sich wirklich, sprich, wenn es so bleibt in Mecklenburg-Vorpommern, reden wir nicht mehr von der zwanziger Inzzendenz, sondern wir reden von einer zehner Incidenz. Und mal plastisch zu machen.
Pavel Mayer
In einer Woche, ja.
Tim Pritlove
In einer Woche. Das wäre doch mal was.
Pavel Mayer
Vor neun Tagen oder so, wenn's so, wenn's so bleibt, ja. Ja, das ist also im Grunde genommen, ist das jetzt das Szenario, äh sagen, was wir eigentlich immer gerne gehabt hätten und zwar gehabt hätten, äh bevor die Werte auf fucking zweihundert plus äh hochgegangen sind. Hätte man das bei einer Inzidenz von, ja, jetzt zwanzig oder dreißig gemacht, dann hätte man in einer Woche oder in zwei Wochen äh wieder einstellig, ja, das ist eigentlich das, was wir die ganze Zeit gefordert und und gewollt haben, nämlich dass man in dem Moment, wo die Zahlen beginnen, man einfach alle Maßnahmen äh. Ja, alle Maßnahmen in, in Stellung bringt, also maximalen Lockdown und dann äh halt ähm priorisiert bei den Lockerungen und nicht äh bei welche Maßnahmen man einführt. Also sie, aktuell die Strategien auch immer je höher die Inzidenz umso mehr Maßnahmen so, das ist halt Schwachsinnsregelung, ja? Das ist halt eine, die ja einem falschen Denken und einem falschen Denkmodell basiert, das auch in anderen Bereichen angewandt wird so nach dem Motto, naja, wenn je schlimmer es wird, desto mehr müssen wir gegenhalten das ist halt Bullshit in dem Fall, dass es halt zwar jetzt nicht die allerschlechteste Variante, aber das ist halt die, die uns dann eben immer äh zwei Monate oder drei Monate lange äh Lockdowns beschert, weil man statt das sofort zu machen, wenn die Zahlen hochgehen und das nur für 'ne Woche zu machen, ja irgendwelche Idioten, einfach sich entschieden haben, äh die Inzidenzen so lange anwachsen zu lassen, bis man dann Monate braucht, äh um sie äh wieder nach unten.
Tim Pritlove
Alle laufen auf dem Zahnfleisch und alle finden's doof und alle finden's scheiße, oh man demonstriert und so weiter und man man könnte man könnte im Prinzip alles schneller hinter sich bringen als als sich irgendwelche Querdenker Zeit brauchen um 'ne Demo zu organisieren. Das ist halt das Bittere, ne? Und auch nie vergessen, Wir könnten die ganze Pandemie damit stoppen, dadurch stoppen, dass die ganze Welt einfach mal zwei Wochen einfach mal sich nicht vom Fleck bewegt. Ich weiß, dass es nicht realistisch, dass das passiert, aber das ist eigentlich alles, was erforderlich ist. Danach wäre das Virus weg. So komplett. Na ja, okay, haben wir genug geratet. Lass uns mal auf die Testzahlen schauen, wenn da da gibt's ja noch eine Perle.
Pavel Mayer
Mhm. Ja, äh was meinst du mit Perleff.
Tim Pritlove
Meine meine kleine Freundin, die Positiv Quote.
Pavel Mayer
Hierher. Ja, ja, tatsächlich, also die Positivquote ist äh jetzt diese Woche erstmalig unter die positiven Quote gefallen die wir in der KW sieben hatten, also vor der vor der dritten Welle.
Tim Pritlove
Teil der Verzweiflung sozusagen zu schnitzen, und dritten Welle, das ist nämlich jetzt das Tal der Verzweiflung, das war da, wo wir hier so richtig auf dem Zahnfleisch liefen. Oh Mann. Ich nicht nicht wiederhaben. Genau, das heißt, jetzt ist der Rückgang. Real greifbar und vor allem er ist extrem schnell. Und ähm das ging nicht so schnell bergab äh am Ende der zweiten Welle Und dann haben wir es ja auch ne, dann hat's sich wieder umgekehrt und jetzt ist da eine gewisse Beschleunigung drin und vor allem mit fünf Komma acht Prozent Positiv Quote. Das heißt so viel wie nächste Woche haben wir mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ist erstmals seit Oktober geschafft äh. Unter fünf Prozent zu kommen. Was die offizielle Empfehlung der WHO ist, ab wo man seinen Zahlen auch gewisses Vertrauen geben kann, dass sie stimmen. Ansonsten sind ist halt die Dunkelziffer einfach auf den Rekord und das bedeutet, wir können uns auch auf unsere Zähne Methode mehr verlassen. Ja und äh was noch hinzukommt ist, wenn ich das richtig sehe, sind ja auch die Zahl der Tests. Ist ja auch noch gestiegen.
Pavel Mayer
Die ist leicht gestiegen um.
Tim Pritlove
Hunderttausend.
Pavel Mayer
Ja
Tim Pritlove
Neun Prozent mehr.
Pavel Mayer
Mhm. Ja, neun Prozent mehr genau auf eins Komma eins neun fünf, also eins Komma zwei Millionen, sagen von irgendwie eins Komma eins auf eins Komma zwei Millionen ungefähr gestiegen. Ähm. Ja, wären die Zahl der Tests, die davon positiv waren, um. Tatsächlich zweiundzwanzig Prozent gefallen ist. Und damit eben wir insgesamt dreißig Prozent hm weniger positiven Quote haben.
Tim Pritlove
Und das hatten wir, glaube ich, noch nie.
Pavel Mayer
Nee, das ist ein.
Tim Pritlove
Doch stimmt, wir hatten den KW zwanzig. Letztes Jahr hatten wir mal so einmal siebenunddreißig und einmal einunddreißig, aber.
Pavel Mayer
In KW dreiundvierzig A. Nee, ach nee, das war die andere Richtung.
Tim Pritlove
Das war die andere Richtung, genau.
Pavel Mayer
Fünfunddreißig äh.
Tim Pritlove
Genau, also es ist auf jeden Fall sehr erfreulicher Wert. So dreißig Prozent abfallender positiven Quote. Und das macht's halt das macht die Zahlen halt auch grade so greifbar und äh mit ein bisschen äh so eine Prise Optimismus ist äh oben drauf, ne. Disclaimer ist es, wir sagen noch nicht, alles ist gut, weil es ist noch nicht alles gut. Wir sagen nur.
Pavel Mayer
Im Moment.
Tim Pritlove
Wenn's so weitergeht, im Moment ist also im Moment für die für den Moment ist es sehr gut und es wäre sehr gut, wenn dieser Moment mal zwei Wochen dableiben könnte. Drei, zwei. Zwei, drei Wochen würde ein riesen Unterschied machen. Jetzt, wenn jetzt alle losstürmen und sagen, ah, mastenfrei, ich bin dabei. Ja, dann ähm dann ist gleich wieder Face-Pime.
Pavel Mayer
Also irgendwann ist es absehbar, dass das DR-Wert irgendwann also bald äh wieder hochgehen wird.
Tim Pritlove
Nein.
Pavel Mayer
So, das äh zumindest hat sich das in den anderen Ländern äh äh auch. Gezeigt, äh ja, das heißt also, wenn man so wir werden halt irgendwann ein Plateau, also es kann natürlich nicht, nicht die ganze Zeit so äh äh rapide fallen. Gut, irgendwann werden wir bald, wenn die, also wenn die Zahlen einstellig werden, dann äh verliert aber auch der R-Wert an Aussagekraft. Weil dann äh schwankt der halt einfach viel zu sehr, dann sind die Zahlen einfach zu klein und dann äh sind die ganzen Berechnungen ja ein bisschen problematisch bei bei eben so niedrigen Inzidenzen.
Tim Pritlove
Da schauen wir dann auf andere Zahlen. So, aber jetzt ist er noch noch sind wir nicht soweit, noch ist er wichtig und noch muss er klein bleiben.
Pavel Mayer
Da schauen wir dann eher auf die Zahl der Firma covid-freien Landkreise oder wie ja das ist dann interessanter zu gucken, Äh wo es denn dann jetzt, in welchen Kreisen es dann halt seit ein, zwei Wochen keine Fälle mehr gegeben hat. Ich hoffe, dass wir da auch bald. Wieder sind an der Stelle.
Tim Pritlove
Gut, damit es äh nicht nur so optimistisch äh zugeht, schauen wir da nochmal so ein bisschen, was so die anderen so sagen und äh sehr viel Aufmerksamkeit hat diese Woche einen Blog Beitrag von Dirk äh Pessler äh äh gehabt, der sich äh so hobbymäßig auch mit äh Modellrechnung schon seit längerer Zeit beschäftigt. Und der hat sich mal die böse, böse, böse indische Variante äh vorgenommen und mal so in Raum gestellt, dass die hier in Deutschland Fuß fassen würde Also genau genommen hat sie auch schon Fuß gefasst, aber nach bisheriger Zählung sind wir, glaube ich, so bei zwei Prozent der Fälle. Das kann oder kann nicht eine, eine, eine treffende Zahl sein, es kann sein, dass es höher ist, kann sein, dass es niedriger ist, aber das ist nun mal das, was das RKI äh ermittelt hat für, ich glaube, die KW neunzehn, also das ist jetzt so, glaube ich, oder achtzehn oder siebzehn sogar, also so drei Wochen alt, Und das heißt, die ist da, aber sie ist nicht sie ist noch nicht dominant. Es ist derzeit noch neunzig Prozent, alles B eins eins sieben, und mit B eins eins sieben Kommas, wie wir ja gerade sehen, noch ganz gut aufnehmen, nur dass halt jetzt die indische Variante in dem Moment, wo sie sich jetzt, würde sie sich jetzt durchsetzen gegenüber B eins, eins, sieben. Mit ihren Gefühlen zwanzig bis vierzig Prozent mehr Übertragungsfähigkeit. Natürlich dann auch anders breit machen würde. Und wie wir ja eben schon auch ausgeführt haben mit der Impfkampagne sind wir noch nicht so weit, dass es dem sehr viel entgegensetzen kann und vierzig Prozent mehr Übertragbarkeit macht dann diese null Komma eins, null Komma zwei R Vorteil, die wir haben, auch schnell wieder zunichte. Und auf der Basis hat er so ein paar Berechnungen angestellt. Hast du dir das mal angeschaut?
Pavel Mayer
Ja, habe ich mir angeschaut und sieht alles sehr plausibel aus. So, also ich müsste mir wirklich Mühe geben oder ich wüsste jetzt nichts genau warum es nicht so kommen. Wie er äh dort äh ja modelliert hat, wobei er auch immer darauf hinweist, also Modellierungen äh sind jetzt in dem Sinne keine Prognosen so, sondern das sind halt eben fünf verschiedene Szenarien, die er da aufgemacht hat, mit fünf äh verschiedenen äh Sätzen von Annahmen, wobei die Annahmen im Wesentlichen äh darin bestehen, was wir denn dagegen tun. Ja, das ist das ist mehr, mehr oder weniger die Variable. Äh plus. Das ist halt noch so gewisse, Unsicherheiten äh zu geben scheint ähm ja wie viel ansteckender denn denn jetzt äh tatsächlich diese Variante ist. Aber, ein paar Fakten, festzuhalten, die also warum ich jetzt glaube, dass das Szenario ja durchaus realistisch ist. Also erstens ist es so, dass diese, indische Variante, also die B eins sechshundertsiebzehn zwei äh so scheint in verschiedenen Ländern dabei zu sein, äh die Krone von B eins eins sieben als der erfolgreichsten Variante. Zu entthronen und äh Australien und Japan, die aber beide sehr, sehr niedrige Inzidenzen haben und auch äh UK. Liegen so mittlerweile bei ungefähr fünfzig Prozent, B sechshundert, B eins sechshundertsiebzehn zwei. So, also ähm die Variante übernimmt jetzt in all diesen Ländern und in UK äh müsste sie auch über fünfzig Prozent gehen, und äh ja, wenn man sich dann anguckt, wie sch wie lange das denn jetzt gedauert hat, äh dann von dem wo wir jetzt sind, also von den, weiß nicht, ein Niedrig einstellig so ein, zwei Prozent oder so, bis auf fünfzig Prozent hoch. In, in, in UK, dann waren das keine sechs Wochen. So, was halt heißt, äh, dass. Ist jetzt sehr wahrscheinlich ist, dass wir in sechs Wochen auch äh in Deutschland äh um die fünfzig Prozent indische Variante haben werden. Äh davon. Würde ich jetzt mal ausgehen. Das heißt, Mitte äh Juli ungefähr sind wir bei äh äh bei wahrscheinlich dann bei fünfzig. Äh neue Variante angekommen und. Die Variante ist wohl zwischen ja sagen wir mal zwanzig und vierzig Prozent äh ungefähr ansteckender, als jetzt die B eins, eins, sieben, das hier an sich schon mal deutlich ansteckender war, als als der Urtyp und hat halt außerdem, weil es eben eine ganze Reihe von Mutationen aufweist, auch eine eine höhere ein höheres Immun-Escap Potential, also Impfungen wirken halt nicht ganz so gut gegen die Variante und Impfung wirften wirken nicht ganz so gut bedeutet in der Praxis, dass hm zum einen Leute, die nur erst geimpft sind, äh. Oder halt mit bestimmten Impfstoffen, dass dort. Der der Impfschutz nicht so groß ist wie gegen die anderen Varianten, also wenn ich das sich also die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich danach drei oder vier Wochen nach der Erstimpfung anstecke oder auch äh ja durchaus, mit einer schweren Erkrankung rechnen muss in bestimmten Fällen. Also diese Wahrscheinlichkeit steigt einfach an. Das heißt, es ist jetzt nicht so, dass die jetzt völlig. Äh äh den Impfstoffen entkommen oder die Impfstoffe unwirksam sind, sondern äh es geht halt auf die Prozentzahlen. So würde ich, würde ich das mal äh sagen, diese Variante. Das heißt, ansteckender und äh eben im Schutz nicht nicht so groß so. Und ähm ja, von daher Hm ist äh das geht in diese in diese Szenarien mit mit ein ja sieht es so aus als wenn mir in eine vierte Welle mit B äh eins, sechs, siebzehn zwei, reinlaufen werden nach dem ersten Szenarien und die und losgehen müsste es, als ob sich das bewahrheitet ist äh, wenn dann ja in der, in der ersten Junihälfte. So, wenn wir dort steigende Zahlen. Sehen. Also ich sage mal, in in zwei oder drei Wochen äh müssten demnach äh die Zahlen wieder anfangen zu steigen, so, allerdings auch nicht, nicht nur wegen der Variante, sondern einfach auch wegen der Lockerungen und dann. Im Juli irgendwann Juli und dann. Vor allem September August, also Juli, August, September äh sind wir dann äh wieder. Sind wir dann in der vierten Welle. Nachdem ähm ja, Was wir jetzt wissen und vorhersagen können, das ist sozusagen jetzt die die Vorhersage im Moment nach besten Wissen und Gewissen oder. Ein Szenario, äh was was nach bestem Wissen und Gewissen. Auf uns zukommt. Was ich ziemlich scheiße finde, ehrlich gesagt.
Tim Pritlove
Das klingt jetzt auch nicht geil. Äh ich meine Dirk äh macht das auch sehr. Süffisant äh gibt dann hier auch noch so ein so eine Timeline, wie er sich das so vorstellt, wie dann so die äh Gesellschaft drauf reagiert. Mitte Juni, ja, wir öffnen weiter, weil die Zahlen sinken. Anfang Juli, wir merken, oh, jeder kommt was. Die Menschen sind bereits vorsichtiger. Ende Juli, die Politik ist soweit, Maßnahmen auf den Weg zu bringen und macht etwas Zaghaftes. August, weil die Zahlen aber weiter steigen, sinkt das Verhalten äh der Menschen, den äh Ehrwert Anfang September, hier werden wir kurz vor dreihundert in der Gruppe der Ungeimpften U sechzehn schon bei siebenhundert zum Schulanfang nur noch eine Notbremse,ähnliche Aktion kann das weitere Wachstum stoppen, Ende September leichte Lockerungen möglich und so weiter. Also, dann geht's erst wieder runter. Also es ist auf jeden Fall der Drops ist noch nicht gelutscht. Das das das müssen wir jetzt hier einfach mal sagen. Wir sagen jetzt nicht, das wird hier so kommen, sondern es ist ein Szenario. Das heißt, Wenn die Annahmen alle so eintreffen, wie sie in diesem Modell sind und es keine weiteren wichtigen Parameter gibt, die dieses Modell nicht berücksichtigt, was ja auch sein kann. Das kann alles Mögliche passieren. Dann. Dann würde sich das so ausspielen. Äh und von daher nochmal der Appell, also die nächsten Wochen. Extrem wichtig. Umso mehr wir uns jetzt noch. Zurückhalten können, auch in den Sommerferien zurückhalten können, umso besser. Damit haben wir das alles unter Kontrolle. Weil auch eine indische Variante kann man mit Maßnahmen besiegen.
Pavel Mayer
Ja. Ja, was halt, was halt die größte Unbekannte auch ist oder eine große Unbekannte ist halt das Wetter. Ähm weil ähm bei all den Studien äh wie das Wetter denn jetzt die Ausbreitung bei. Lässt sich nur feststellen, dass, die jetzt physikalisch chemischen Auswirkungen, also auf die Stabilität des Virus und so weiter, scheinen. Nur einen kleinen Teil auszumachen, äh wesentlich. Sind halt kulturelle Faktoren, nämlich äh dass sich, wetterabhängig verändert, wo und wie und unter welchen Bedingungen sich jetzt wie viele Leute treffen. Ja, das scheint sagen dann einen größeren Einfluss zu haben als äh.
Tim Pritlove
UV-Einstrahlung oder sowas.
Pavel Mayer
Als UV-Einstrahlung oder oder so was, äh beziehungsweise natürlich auch, auch Effekte, aber wenn sich Leute halt mehr generell weniger treffen, ist es natürlich schon mal ein Faktor und weniger in Innenräumen treffen und so ist es halt auch nochmal einen Faktor plus andere Dinge, sodass eben was man beobachten kann, statistisch gesehen, dass teilweise wärmeres Wetter. Mehr Infektion bedeutet und äh das äh ja äh oder aber auch das wärmeres Wetter weniger Infektion bedeutet, hängt halt ganz davon ab in welchen Temperaturbereichen sich das abspielt. Also sprich, bei, ich sage mal, zwischen dreiundzwanzig und achtundzwanzig Grad ist jetzt vielleicht nicht so viel Unterschied als zwischen jetzt fünfzehn und zwanzig Grad, wo einfach ja Behaglichkeitsfaktoren durch das durch das Wetter in verschiedenen Szenarien dann nochmal ganz ganz anders sind. Und sagt Niederschläge kommen da halt auch nochmal mit.
Tim Pritlove
Man weiß gar nicht, was man sich wünschen soll jetzt, ne. Irgendein Wetter halt.
Pavel Mayer
Ja ja und und die Situation ist die so irgendwie meine Intuition sagt mir, Nein, äh so, es wird nicht so schlimm kommen, aber ich könnte die jetzt mit nichts untermauern, so richtig. Äh so warum es nicht so kommen sollte, wie die, wie die Zahlen hier äh.
Tim Pritlove
Warum sollten wir nicht auch mal mit emotionalen und unrationalen Argumenten kommen? Wenn das die anderen die ganze Zeit machen, können wir ja auch mal zumindest, wenn's jetzt auf den Urlaub zugeht.
Pavel Mayer
Genau, alles wird gut. Wir wissen zwar nicht äh irgendwie warum äh so und eigentlich also ja also logischerweise müsste jetzt irgendwie alles äh nicht gut werden äh so. Aber ja, äh wir werden wir werden sehen, vielleicht kommt uns. Ich hoffe, irgendwas kommt uns zur Hilfe, irgendwelche Verkettungen von äh glücklichen Umständen, so wie zum Beispiel äh ja, dass es über Pfingsten geregnet hat. Äh irgendwie ja äh Gastronomie und so teilweise ins Wasser gefallen. Ist, dass wir halt äh so ein so eine Kombination von zwei glücklichen Faktoren. Hm.
Tim Pritlove
Gut, äh vielleicht nochmal einmal so ein, so ein, so ein, so ein Blick ähm, auf ein Problem, so was äh uns gegebenenfalls halt auch noch, bevorstehen könnte, beziehungsweise wie es sich in anderen Ländern äh entwickelt. Also kleiner Blick auf eine Insel. Wir wissen ja, Inseln, da ist immer alles total anders und das kann man überhaupt nicht vergleichen. Ich will jetzt auch gar nichts vergleichen, will das einfach nur mal so als solches betrachten. Und zwar die Situation auf diesen Seilschellen die ja durch ihre äh UK-Affiliation äh relativ viel und früh Impfstoff bekommen haben, Also es gibt durchaus so ein paar Inseln äh auf diesem Planeten, die sind auch schon äh durchgeimpft, also zum Beispiel hundert Prozent, so richtig hundert Prozent komplett durchgeimpft sind die Pitkkern äh Inseln.
Pavel Mayer
Okay, aber leben da nicht nur irgendwie fünfzig Leute oder so.
Tim Pritlove
Ja ja, aber wir sind alle, aber wir sind komplett durchgeimpft.
Pavel Mayer
Nicht die, die, die, die, die Bounty Meuterer und so.
Tim Pritlove
Genau die.
Pavel Mayer
Da
Tim Pritlove
Also ohne. Und so weiter. Die waren wahrscheinlich eh nicht so äh betroffen, aber das Schiff, was da irgendwie alle paar Monate anlegt, da haben sie dann mal dann doch mal ein paar ähm paar Döschen äh Impfstoff eingepackt und das haben die sich jetzt irgendwie gespritzt und die sind jetzt einfach durchgeimpft, also um die Insel müssen wir uns keine Sorgen mehr machen. Anders sieht es gerade noch aus bei den. Denn äh dort gibt es also eine auch eine extrem hohe Impfquote. Tatsächlich sind einundsiebzig Prozent äh das erste Mal geimpft, zweiundsechzig Prozent sind schon vollständig geimpft. Da denkt man sich so, oh, oh, zweiundsechzig Prozent, was kann denn da noch schiefgehen? Ähm allerdings leidet das Land gerade unter einer extremen Inzidenz von zweitausendachthundert, also das war Peak. Und jetzt ist es, glaube ich, runter auf ein paar hundert. Sprich irgendwas ist da noch los? Und äh man räselt jetzt so ein bisschen was äh da Phase ist und ja, das Problem ist natürlich auf dem äh auf der Insel wird jetzt nicht so ein riesiger Laboraufwand äh getrieben. Also es gibt da keine Sequenzierung, keine Genomsequenzierung, keine entsprechende Überwachung. Also man weiß jetzt nicht wirklich, was da an Varianten unterwegs ist, sondern es wird so ein bisschen ähm gemutmaßt, dort dreizehn einundfünfzig, also die südafrikante und gegebenenfalls auch schon die sechs Siebzehner, äh also die indische Variante auch unterwegs sind und dass die wohl eben dazu beitragen dass trotz dieser hohen Impfzahlen hier keine Herdenimmunität äh erreicht werden kann. Und das mag auch damit zu tun haben. Dass äh siebenundfünfzig Prozent der verwendeten Impfstoffe ist Sinopham und dreiundvierzig Prozent des asrasinika.
Pavel Mayer
Ja, die haben nicht das gute Bayerntech. Mhm.
Tim Pritlove
Nee, die haben nicht das gute Bayern-Tech und ähm aber sie haben immerhin das gute Asrasinika, aber Sinophan scheint ja nicht ganz so effizient zu sein und es kann durchaus sein und erste Labortest sollten das auch an. Das also gerade die Südafrika-Variante gegen Sinopham noch eine Menge Druck machen kann, ne. Also heißt nicht, die Leute sind in großer Gefahr. Wahrscheinlich sind sie auch auf eine bestimmte Art und Weise geschützt vor sehr schweren Verläufen, vielleicht auch vor Tod, aber, trotzdem kann das Virus noch was ausrichten, weil weil der Impfstoff daraus darauf nicht so gut reagiert. Ja. Die sind jetzt am grübeln, was sie machen und äh ob sie vielleicht irgendwie nochmal bei und ich mit in die Runde geben, weil das würde wohl gegen diese Varianten ganz gut äh. Helfen. Zeigt aber nur. Hoher Impfquote allein, ist ist auch nicht der Faktor, sonst hat auch ein bisschen was damit zu tun, wie grad eben die Varianten gegen diesen Impfstoff ankämpfen, und. Hohe Transmissibilität, haben wir ja auch schon gelernt, jetzt mehrfach, kann sich eben auch noch in solchen Restpopulationen, Ungeimpften Restpopulationen durchsetzen. Na ja. Schauen wir mal auf Deutschland. Wie es denn da aussieht. Impfkampagne äh geht ja auch hier weiter voran. Fleißig in den letzten Tagen an der Hübschheit meiner Grafiken gearbeitet. Sieht's ganz, ganz, ganz fancy aus. Es ist wirklich interessant, also ich bin ja eigentlich jetzt gar nicht so dieser Datenforensica und Statistiker und so weiter aber ich hab mir halt einfach mal vor ein paar Monaten die Zahlen gegriffen, weil sie so schön da lagen und weil wir das ja so noch nicht abgedeckt haben. Und ich mache das irgendwie alles mit und äh versuche halt da äh das Richtige rauszuholen und äh auch schon viel äh darüber gelernt, wie man denn bitte seine Rohdaten gerne äh bekommen möchte Egal fallen auf jeden Fall Grafiken raus und die ein oder andere Analyse kann ich daraus ja auch ziehen. Also wo sind wir denn jetzt? Also wir haben. Mehr oder weniger stabile Impfzahlen. Das ist jetzt so in den letzten Wochen durch äh Christi Himmelfahrt und jetzt natürlich auch durch das Pfingstwochenende wieder ein wenig durcheinander gekommen und ruppelt sich jetzt erst langsam wieder so ein. Im Großen und Ganzen haben wir aber sowas wie sechshundert bis siebenhunderttausend Impfungen pro Tag im Schnitt im Wochenschnitt.
Pavel Mayer
Seit den letzten vier Wochen so äh gemittelt würde ich sagen.
Tim Pritlove
Genau, ungefähr so seit äh Mitte April sogar, also das läuft ganz gut. Und ähm. Ja, also ab einem, ja, seit einem knappen Monat, genau. Und ich nenne das ja vierte Phase so. Äh mittlerweile äh nehmen die Zweitimpfung extrem zu, also jetzt gestern waren's irgendwie zwei Drittel aller Impfungen waren Zweitimpfungen und das wird jetzt noch weiter ansteigen Werden also das äh erleben, dass wir so eine oder zwei Wochen haben, wo eigentlich fast nichts anderes stattfindet als Zweidimpfung. Und ich hoffe, dass die Impfzentren da auch einen guten Durchsatz schaffen. Also im Prinzip alles wegimpfen, was was irgendwie geht, weil Zweitimpfung im Prinzip eine gute Voraussetzung dafür haben, schneller zu laufen, weil da ist dann kein Aufklärungsgespräch mehr dabei, ne, da sind die Daten schon da, da müssen nicht dieselben Formulare ausgefüllt worden, zumindest ist mir das aus einigen Impfzentren so berichtet worden. Ich habe auch Berichte gehört, dass bei der Zweitimpfung noch mehr Papierkram auf einmal aufm Tisch lag, wo ich mich frage, was, wie, warum, wieso Aber egal, kriege ich jetzt eh nicht geklärt, ist halt so, Ja und äh so geht es halt äh voran. Es gibt so ein paar Mysterien, die man aus den Zahlen leider nicht so ohne weiteres äh beantworten kann. Ich habe ja so eine sanfte Prognose gemacht wie sich so die Zweitimpfung entwickeln sollten und tatsächlich. Entwickelt sich das bei Bayontech auch eigentlich genauso, wie ich mir das so gedacht habe. Wobei ich jetzt keine äh Sophia Berechnungen gemacht habe, sondern ich einfach nur gesagt habe, ja okay gut, jetzt, alle sechs Wochen müsste da im Prinzip Zweitimpfung, also nach sechs Wochen bis die Zweidämpfung anstehen so und so vieles vor sechs Wochen erst geimpft werden und das ist dann sozusagen meine Zahl. Also er macht das quasi so pro Impfstoff. Und bei Astra äh habe ich das mit zwölf Wochen gemacht. Jetzt ist natürlich alles wieder total durcheinander mit. Erstens, weil die ähm Zweitimpffristen ja gelockert wurden und theoretisch jetzt auch Leute Asra bekommen und dann schon äh vier Wochen später ihren ihren zweiten Termin haben, was ich. Für überhaupt gar keine gute Idee halte, aber ist halt so. Und äh dazu kommt natürlich noch die Debatte, dass viele Leute unter Umständen auch von auf einen der beiden MR Impfstoffe ausweichen. Trotzdem wären die MRNA Impfstoffe beide auf ihrer projizierten Linie der Zweitimpfung verlaufen. Bleibt irgendwie Astrasinika äh flach. Das verstehe ich nicht. Also entweder müsste aber Asra Sindeka jetzt langsam mal mehr werden. Oder die anderen müssten entsprechend mehr dazu gewinnen. Keine Ahnung, vielleicht spielt sich das auch äh die Tage dann ein, aber das ist äh sagen wir mal die einzige Frage, die ich nicht so richtig habe, beantworten können. Ja, dann soll es ja im Juni losgehen eigentlich und äh Spahn hat ja groß angekündigt hier siebter Juni und keine Priorisierung mehr und alles wird gut, ne. Was ich auch wieder so in die Kategorie Hals versprechen ähm unnötiges Heilsversprechen, mit dieser unnötigen Heilsversprechen. Kann man wirklich mal sein lassen, ne? Also so dieses wir nehmen euch jetzt die Angst. Um euren Urlaub. Darum geht's nämlich, ne? Und aber am Ende bleibt das. Also es wäre so oder so eine schon war, fand ich das eine relativ gewagte Aussage. Und jetzt kommt noch hinzu, dass Bio-Tech Produktionsprobleme hat. Und angekündigt hat, anders äh als ursprünglich gedacht, nicht im in der ersten Juniwoche nämlich auf einmal eins Komma fünf Millionen mehr Impfstoffe zu liefern, sondern sie kürzen das über zwei Wochen jeweils um eine halbe Million, also eine Million weniger und schieben die zwei Wochen nach hinten. Das heißt, Nicht nur, dass sowieso keine Termine da gewesen wären für diese heranstürmenden Leute. Nein, äh es ist jetzt sogar noch weniger Impfstoff da. Äh und auch einen nennenswerten Mengen, sodass. Dass glaube ich dies so ein guter Mofa, aber ist egal, ignorieren wir einfach mal Herrn Spahn an der Stelle So oder so, wie schon erwähnt, wir werden jetzt also in diese Zweitimpfung reinlaufen und danach wird's ein Run auf Erstimpftermine geben, beziehungsweise er hat's wahrscheinlich schon gegeben und dann werden sie stattfinden, Und dann wird's aber auch besser. Also Ende Juli ist, glaube ich, so ein Fixpunkt, wo man dann nochmal nachgucken kann. Meiner Auffassung nach müsste dann so der Großteil, auch schon mal so die Erstimpfung gehabt haben, der es auch haben wollte.
Pavel Mayer
Also wenn meiner Meinung nach, Sollte man keine Zweitimpfungen mit Astrasinika durchführen, so meiner Meinung nach, wenn die im. Ständige Impfkommission auf Zack wäre, woran ich gerade in der letzten Woche so gewisse Zweifel äh auch noch gewonnen äh habe, dann äh würden sie im Hinblick auf die Variantenausbreitung, und die niedrigere äh ja Effizienz äh oder Wirksamkeit, Astrasinika äh bei Zweitimpfungen in. Relativ ja jetzt jetzt kurz verkürzten Zeitabstand einfach nicht den Schutz liefert, äh den wir für die Varianten. Brauchen, ja. Das heißt, ich halte eben, ja, Zweitimpfungen mit Astra Senica äh ja, die die helfen natürlich auf auf jeden Fall, aber eben weniger gegen die Varianten. So Und wir wissen ja, dass halt so Hybrid-Impfungen mindestens genauso gut oder vielleicht sogar noch noch besser äh impfen, deswegen wär's dann halt eine vernünftigere Strategie. Einfach äh Astra Sindika für Erstimpfungen zu nehmen, wo sich dann auch der Impfschutz schneller aufbaut und dann äh halt mit. MRNA äh die Zweitimpfung zu machen, dass äh wir quasi, äh ja, das, was meiner Meinung nach auch den besten Schutz äh jetzt vor den Varianten äh bietet. Auf uns zukommen, weil für die existierenden äh sagen oder für ja, für die existierenden Varianten äh die sind. Weg, also sprich der der Urtyp und B eins, eins, sieben, kann man sagen, die werden in dem nächsten halben Jahr äh mehr oder weniger von der Bildoberfläche verschwinden. Das heißt, dass wir eigentlich jetzt mehr auf die Wirksamkeit gegen Varianten äh äh achten müssen und das passiert einfach gerade nicht, und äh ja, was mich halt, was halt so meine Zweifel eben an der tatsächlich auch Kompetenz äh der der Stiko so ein bisschen, getrübt hat, waren halt so Aussagen von vom Vorsitzenden irgendwie Professor Mertens, der sich halt in einem Interview äh ziemlich lapidar. Geäußert hat äh über über Kinder und da zumindest äh Dinge in die Welt gesetzt oder behauptet haben, die man. Die die nachweislich nicht. Stimmen äh so. Äh das eine ist ja teil bei Kindern in Frage gestellt, das es das überhaupt gibt. Dabei ist das halt ziemlich klar, da gibt es irgendwie Dutzende von Studien mittlerweile zu, dass man das genau sagen kann, wie viel Prozent der Kinder, nach wie viel Wochen noch an welchen Symptomen leiden und eben ungefähr sieben Prozent der Kinder sind auch nach drei Monaten nicht symptomfrei und das ist halt, äh so, ganz klar, ja. Und wenn dann der äh Chef äh der Vorsitzende, der ständigen Impfkommission, behauptet, es gäbe kein Lonko wird bei Kindern, ja, dann finde ich, dass eigentlich ein Skandal. So und die zweite äh Sache äh war, dass äh, eben auch in Frage gestellt hat, dass ja Kinder oder ja Kinder überhaupt an Covid sterben, dass die dann auch noch behauptet, dass der Großteil äh der Fälle, die wir hätten äh das bei bei Kindern, dass die halt mit Covid und nicht an Covid gestorben sind. Das kann man noch vielleicht ein bisschen eher debattieren. Da gibt es dann auch 'ne Stellungnahme der DGPI der deutschen Gesellschaft für ja ist das für paddiatrische Infektiologie so.
Tim Pritlove
Die sich auch nicht besonders mit Rum bekleckert hat in den letzten.
Pavel Mayer
Nee, äh auch nicht nicht äh äh wirklich und äh gut, die haben da in der in der Stellung äh Name im Wesentlichen dass bisher nur äh äh bei drei Kindern nachgewiesen ist äh oder bei bei vier Kindern äh überhaupt nur covid-neunzehn als Todesursache festgestellt wurde von, insgesamt aber äh ja was was waren das von insgesamt acht Fällen äh Ja, ähm ich meine gut, was hier im Prinzip sagen ist, das ist halt halt unklar äh wie viele davon jetzt tatsächlich an. Ökovic gestorben sind oder sie sagen halt äh ja, einige Fälle werden noch nicht noch nicht validiert äh worden und und und. So, mein äh Blick auf die Sache ist, sie haben dort auch die Altersgruppen von null bis neun und äh zehn bis vierzehn äh äh zehn bis neunzehn verwendet, die ich auch nicht für optimal äh halte, sondern da finde ich die Altersgruppe null bis bis vier und äh fünf bis vierzehn so ein bisschen aussagekräftiger, wenn man sich das da anschaut. Und da sieht es so aus, dass dort von null bis vier ist für mich eine ganz klare Korrelation gibt zwischen Inzidenz und Todesfällen, ja. Also von denen ähm acht Todesfällen, die da aufgetreten sind, äh würde ich sagen, liegen. Fünf oder sechs äh passen halt perfekt äh auf äh die Inzidenzen, die sind halt zu dem Zeitpunkt passiert als auch die Infektion in die in die Höhe. Und äh ja, an etwas anders sieht's tatsächlich bei fünf bis vierzehn äh aus, da. Also es scheint mir so zu sein, dass das. Unterschiede gibt, wie halt die ganz kleinen Kinder auf Covid reagieren und die mittlere Altersgruppe auf auf Covid reagiert. Und die schmeißen halt beide Altersgruppen auch noch so, eben äh zusammen durch ihre äh Alters äh Einteilung, äh die sie da machen, so plus, wenn unterm Strich. Macht es jetzt auch keinen großen Unterschied, ob das jetzt drei oder zehn äh äh Kinder äh gewesen sind, ja, das sind immer noch extrem kleine Zahlen am Ende des Tages, aber hochgerechnet, Wenn man jetzt alle Kinder durchinfizieren würde, selbst wenn's nur drei, gewesen wären so. Dann äh ja äh führt das äh würde ein Durchinfizieren der Kinder, selbst bei den dreien äh würden halt äh zwischen, ich sage mal dann. Ungefähr mindestens zwanzig Kinder jetzt noch noch an Covid sterben, wenn wir sie nicht impfen, Kann man sagen, naja gut, was sind schon zwanzig Kinder äh ja äh bei, wie achtzigtausendneunzigtausend Toten, die insgesamt äh gestorben sind, Aber äh ja, was die DGPI da macht, äh halte ich eher für eine unzulässige Verharmlosung äh auf einer Datenbasis, die das nicht hergibt. Ja so das ist mein Take äh äh.
Tim Pritlove
Zwischendurch.
Pavel Mayer
Auf die auf die ganze Geschichte. Und ja, man kann da, man kann darüber reden, wie gesagt, ob aber äh so äh das, was was dort äh in der Stellungnahme behauptet wird, das ist aus meiner Sicht nicht durch die Studienlage äh gedeckt. Ja und sie sind auch sehr vorsichtig in ihren in ihren Aussagen, aber äh trotzdem äh ja Also die Zahlen, äh die sie da haben, auch sie vergleichen das dann mit Grippe und Unfalltoten noch äh an an der Stelle und, ja ähm also ja, schwierig, jeden Fall äh so muss ich, muss ich sagen, so äh habe ich, als ich mir dieses Mertens äh Interview angehört habe, äh so wie gesagt, also das kann ja eigentlich nicht wahr sein, ja, dass äh irgendwie der Vorsitzende so äh salopp daherquatscht, ja? Über Dinge, von denen er keine Ahnung zu haben scheint so, das war ein bisschen schockierend für mich, ehrlich gesagt.
Tim Pritlove
Merk schon, wo war das Interview?
Pavel Mayer
Ähm das war Phönix. Äh.
Tim Pritlove
Okay, dann dürft's davon ja eine Aufzeichnung geben, die man sich vielleicht noch verlinken kann, ne.
Pavel Mayer
Oder so oder oder Fokus. Ja, ja, habe ich, ich habe, ich habe die getwittert, ja, kann man das verlinken.
Tim Pritlove
Gut, ich wollte ja auf Kinder eigentlich gleich noch äh kommen im Rahmen der der äh Impfstoffe, aber jetzt haben wir das schon mal abgehandelt. Äh lass mich nochmal kurz äh die Klammer zumachen, um wie es denn so mit der Impfkampagne weitergeht. Ähm noch eine Sache. Es gibt einen aktuellen Report beim RKI, in dem auch nochmal neu ermittelt wurde durch Umfragen, wie denn so die Impfbereitschaft so aussieht in Deutschland. Und ich fand die Zahlen eigentlich ganz erfrischend, weil da hatte ich jetzt mit schlimmeren äh gerechnet. Äh laut dieser Umfrage und dem, was das RKI da veröffentlicht hat. Wollen sich wohl in Deutschland zweiundsiebzig Komma sechs Prozent der Bevölkerung auf jeden Fall impfen lassen, also die Betonung liegt hier auf, auf jeden Fall, dass es sozusagen die Formulierung, die da angekreuzt haben. Und auf keinen Fall wollen sich äh vier Komma sechs Prozent nicht impfen lassen. Vier Komma sechs Prozent. Das klingt jetzt nicht wie die Revolution vom Reichstag, wenn du mich fragst. Ähm das ist eine Zahl damit kann ich leben, so mit fünf Prozent. Bleiben als Differenz. Zweiundzwanzig Komma acht Prozent, die man vielleicht nochmal überzeugen sollte. In irgendeiner Form der ein oder der anderen Seite äh hintendieren, die was weiß ich, ängstlich sind oder verängstigt wurden, falsch informiert sind oder vielleicht auch gute Gründe haben. Kann ja auch sein, aber, viele gibt's halt nicht und wenn man jetzt mal sagt, okay gut, dann teilen wir uns die. Ja, die Hälfte. Also man könnte ja auch sagen, man nimmt diese zweiundzwanzig äh Komma acht Prozent und und und teilt sie dann entsprechend diesem Verhältnis von zweiundsiebzig äh zu zweiundsiebzig Komma sechs zu vier Komma sechs auf, aber sagen wir mal die Hälfte, ne. Hätten wir eine Impf quote, eine theoretische Impfquote, die wir erreichen könnten von vierundachtzig Prozent. Was ganz gut wäre.
Pavel Mayer
Ja, das wäre so wahrscheinlich grade so an der Grenze äh in der Gegend äh der ja, Herdenimmunitätsquote, wobei je nach je nach Virus.
Tim Pritlove
Na ja, nicht vergessen, dass da auch noch Leute dazukommen, die sich auch schon infiziert haben. So und das sind dann bis zu diesem Zeitpunkt ja auch nicht so viel, so wenige. Hab jetzt grad so 'n Blick verloren, was haben wir jetzt bisher in Deutschland angehäuft, offiziell, angemeldeten, ohne, ohne Dunkelziffer? Also wenn ich das richtig sehe, haben wir viertausendvierhundertzwölf äh insgesamt pro hunderttausend. Das wären dann.
Pavel Mayer
Vier Komma vier Prozent.
Tim Pritlove
Vier Komma vier Prozent in Deutschland, die offiziell mal via PCR Test als infiziert gemeldet worden sind. Das kann man eben vielleicht nochmal eine Dunkelziffer überhelfen.
Pavel Mayer
Mindestens drei.
Tim Pritlove
Mindestens drei. So heißt, wir haben also mindestens zwölf Prozent der Bevölkerung, die sowieso schon Virus hatte.
Pavel Mayer
Eher so, ja, dreizehn, vierzehn, fünfzehn Prozent.
Tim Pritlove
Zwölf bis fünfzehn Prozent. So und plus vierundachtzig Prozent Impfquote soll auch schon bei neunundneunzig Prozent. Okay. Gibt's natürlich andere Überlappungen und so weiter, aber auch von diesen vier Komma sechs Prozent, die sie auf keinen Fall impfen lassen wollen, haben's bestimmt schon welche gehabt. Und äh auch von diesen zweiundzwanzig Komma acht Prozent. Also das das ist sozusagen nochmal etwas, was dazu kommt. Und wenn ich jetzt mal locker mal rangehe, sage ich mal, vierundachtzig Prozent äh Bereitschaft. Plus nochmal sechs Prozent sowieso schon erwischt worden. Kommen wir bei neunzig Prozent raus. Ist keine Prognose, ich sage nur diese Angst. Dass wir das Problem durch mangelnde Bereitschaft nicht lösen können, die habe ich jetzt so nicht. Ich habe da eher eine eine positive Erwartung. Wir können das hinbekommen. Wir können das, wir können das schaffen, ja? Die Leute sind irgendwie dabei. Und ehrlich gesagt, ich finde diese Zahl von zweiundsiebzig Komma sechs Prozent. Die sich auf jeden Fall impfen lassen wollen, ne. Weiß nicht genau, wie die Aufteilung war, aber wahrscheinlich wird so was gewesen sein, wie auf jeden Fall äh eher schon, weiß aber nicht oder eher nicht und weiß aber nicht und auf gar keinen Fall, ne? Habe ich jetzt nicht gesehen, aber es ist jetzt gerade meine Vermutung, weil nur diese beiden Dinger kannst du ja nicht, na ja und da ist dann also auf jeden Fall noch was zu bewegen zumal da ging ja irgendwie heute, ich weiß nicht, hast du das gesehen, da ist wieder so ein so ein, so ein, so ein Clip aus irgend so einem Social Network, da weißt du halt auch immer wieder nicht, äh woher das kommt, aber ich fand das irgendwie trotzdem gut, irgend so ein Kommentar, wo jemand meinte, ja, also ich kriege so langsam das Gefühl, hier diese ganzen Warner, die die wollen ja irgendwie nur Geld machen und irgendwie sind schon so viele Leute geimpft worden, dass irgendwie nix passiert so. Vielleicht stimmt das ja auch alles gar, also kann durchaus sein, dass er auch ein paar jetzt wieder aufwachen und endlich mal sehen, was für ein Unsinn da die ganze Zeit äh verzapft wird. Und ähm ja, Abteilung, alles wird gut.
Pavel Mayer
So in wie inwiefern jetzt? Ich ich hab's noch nicht, ich hab's nicht verstanden, worauf du hinaus wolltest.
Tim Pritlove
Die Angst, die viele treibt, ja, dass durch diese ganze Verunsicherung, durch diese Querdenker, durch diese esoteriker, diese ganzen blendeten, die einfach andere Leute, die sich sehr wohl vielleicht impfen lassen würden, wenn sie nicht die ganze Zeit unter so einer Peerpreser stehen würde oder unter so einer media oder Social-Bubble Presser stehen würden. Dass die sehr wohl zu gewinnen sind und dass sogar die, die dem ohnehin nicht anhängen in einer überwältigenden Mehrheit. Dreiviertel sind einfach da und sagen, nee, ich weiß, wie der Hase läuft. Wir lassen uns hier impfen und so weiter. Ich will, dass das jetzt vorbei ist. Äh das läuft schon.
Pavel Mayer
Okay, also ganz offensichtlich ist die Vollpfostenquote in Deutschland niedriger als die Vollpfosten äh die halt auch manche politischen Ämter äh äh bekleiden äh so glauben.
Tim Pritlove
Ja, wir haben eine niedrige Vollpostquote, das kann man, kann man so festhalten.
Pavel Mayer
So, aber äh weil eben äh grade viele dieser Vollpfosten in der Politik sitzen oder sehr laut sind so hat man das Gefühl, äh ja äh es gebe mehr davon, aber in Wirklichkeit, ja.
Tim Pritlove
Ist das gar nicht so.
Pavel Mayer
Äh
Tim Pritlove
UKW, sind gut informiert und, und, und, und wissen, was ich.
Pavel Mayer
Genau, also also vier, vier Komma sechs Prozent äh äh Vollpfostenquote plus irgendwie X äh so.
Tim Pritlove
So sieht's aus. So, kommen wir zu den Meldungen aus der Medizin und der Wunderwelt der Virologie. Ähm ein paar Nachrichten, Zunächst einmal, wo wir schon über Kinder äh gesprochen haben, gibt's ein paar gute Nachrichten. Also Biotech äh ist heute tatsächlich, für Kinder, also von Kinder ist gut, also für zwölf bis Fünfzehnjährige zugelassen worden von der EMA, Nachdem das ja in den USA schon durch war und dort schon seit einiger Zeit die Impfungen laufen ähm ist das jetzt einfach abgesegnet worden man kann davon ausgehen, dass äh auch wenn du Zweifel an das Trikot hast, äh an der Stelle die Bundesregierung scheint da auf jeden Fall sehr entschlossen zu sein und die ist ja am Ende dann nicht unbedingt entscheidend. Ne, sondern wer ist eigentlich entscheidend? Es ist oder ist RKI, ich glaube das ist PI, ne? Und die. Das wird kommen. Wir werden einfach Impfungen für Kinder sehen. Das ist super. Moderner wiederum hat äh auch. Bekannt gegeben, dass sie ihre Tests jetzt abgeschlossen haben, so wie das Biotech Faiser vorher auch schon gemacht worden, ne. Ähm dass auch ihr Impfstoff, ihr MRNA, Impfstoff wenig überraschend, auch diese hundert Prozent Wirksamkeit hat, also man hat halt. Zwölf bis Fünfzehnjährige oder in dem Fall waren's zwölf bis Siebzehnjährige in den USA äh geimpft, zwei Drittel haben eine richtige Impfung bekommen, ein Drittel war Placebo und auch hier hundertprozentiger Schutz vor Erkrankung. Also vor schwerer Erkrankung und äh dreiundneunzig prozentiger Schutz vor irgendwelchen Symptomen. Ne, also es gab durchaus Infektionen und was weiß ich und dann wurde halt irgendwie gehustet oder keine Ahnung, was da alles war, so diese, Symptome eben und äh aber auch das eben bei dreiundneunzig Prozent der Teilnehmer nicht. Es gab die üblichen Impfreaktionen, wie sonst eben auch, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Schüttelfrost, all diese ganzen Sachen sind aufgetreten, aber das ist ja auch normal und damit äh rechnet man und da äh stört man vor allem nicht von Ja und von daher gehe ich mal davon aus, dass auch moderner hier relativ schnell nachrücken wird und wir dann quasi mit beiden Impfstoffen in diese Altersgruppe, vorangehen können, Außerdem haben sie noch äh gesagt, dass sie auch in ihrer Studie für Kinder von einem halben bis elf Jahren in Phase zwei sind. Und grundsätzlich habe ich so den Eindruck, dass die da sehr zuversichtlich sind, dass es da auch nicht so sehr viel anders aussehen wird. Dafür ist einfach MRNA äh zu gut.
Pavel Mayer
Ja, also Amazon die Ergebnisse sind eigentlich wie erwartet, alles andere wäre eine Überraschung, gewesen, aber Überraschungen können natürlich auftreten, aber insofern äh ja äh weiß man halt generell, dass Impfstoffe, die also es gibt nur ganz wenig Impfstoffe, äh die bei Kindern irgendwie man nicht impfen kann oder oder oder soll, sonst ist eigentlich alles alle Impfstoffe eigentlich auch für für Kinder sogar wunderbar geeignet. Äh sind halt nur unter Umständen andere Dosierungen, niedrigere Dosierungen, die man für die ganz Kleinen so, aber ansonsten ist es, wie gesagt, wer's, wär's eine große Überraschung, äh, wenn das, wenn die Ergebnisse anders. Werden, aber ja.
Tim Pritlove
Meldung gab's ähm um Sputnik V. Da äh sind Tests in Argentinien durchgeführt worden. Gab's eine Studie, die von Forschern, von argentinischen Forschern äh gemeinsam mit ähm. Diesem russischen Direktinvestitionsfront. Durchgeführt wurde. Da fragen sich alle, was hat denn bitte der russische Direktinvestitionsfront damit zu tun? Das ist der offizielle Vertriebskörper von Sputnik V. RDIF abgekürzt. Ich weiß ja nicht viel drüber, aber das ist sozusagen so eine Entität in Russland, die mehr oder weniger ich sage mal, die Vermarktung, nationaler Assets äh vornimmt und da gehört halt auch dieser Impfstoff dazu. Ähm ich kann jetzt die. Nur erwähnen, ich habe das nicht durchgelesen, habe da kann das nicht beurteilen, äh wie sehr man dem trauen kann, aber sie sind der Meinung das mit V, geimpfte Leute in äh in Argentinien äh das fünfundachtzig Komma fünf Prozent der Personen nach vierzehn Tagen nach der ersten Dosis äh wirkungskräftige Antikörper gegen P eins Variante entwickelt haben. Ja, also warum ich das erwähne, ist eigentlich nur egal, wohin man äh schaut, die. Emma na Impfstoffe und auch die Vektor Impfstoffe scheinen grundsätzlich derzeit noch. Gut gegen alle Varianten, die verbreitet sind zu. Jetzt indische Variante ist ein neues Ding und irgendwo aufm ausm Augenwinkel habe ich jetzt irgendwas von einer Thailand-Variante äh gelesen, das glaube ich aber auch erst, wenn ich noch ein drittes Mal sehe, weil in Thailand war eigentlich bisher so wenig los. Ich weiß nicht, wie sich da eine Variante hätte entwickeln sollen. Das war wahrscheinlich auch nur wieder so ein blöder Spruch.
Pavel Mayer
Ja, ich, ja, aber ich würde, würde sagen, dass diese Studie äh ja mit einer gewissen Vorsicht äh zu genießen ist oder diese Reutersmeldung, äh sagen wir mal, äh so, weil Ich hab, wir haben auch nicht in die Studien, also ich hab die Studie selbst haben sie nicht verlinkt, wenn ich das richtig sehe, dass das gut, das kann jetzt ein Problem von von Reuters sein, aber ja, Also gut, ich würde es jetzt äh also es gibt sehe jetzt auch keinen Grund, warum äh Sputnik, V da jetzt nicht, wirksam sein sollte, also insofern, ja, kann, kann gut sein, dass das, dass, das stimmt. Die Ergebnisse, die sie dort haben, aber so der ganze Kontext macht mich halt schon so ein bisschen, ja, vorsichtig äh bei den Dingen auch natürlich. Das ist natürlich gewisse Interessen gibt und dass wir halt wissen, dass halt dann schon Moskau oder dieser ähm dieser Fonds, der hat sich ja in der Vergangenheit, teilweise auf Twitter nicht damit hervor getan besonders ja wissenschaftliche Ergebnisse zu liefern, sondern die haben dort äh auch äh sagen, bestimmte Fehlinformationen gestreut und versucht, eben bayerntech schlecht zu machen, äh so in in ihren. Gegen ein Jahr und das ist, weiß ich nicht, das also insofern äh ja, dass das Gebaren dieses äh russischen äh Investitionsfonds äh da ähm halte ich für teilweise inakzeptabel wie die öffentlich kommuniziert haben. Insofern ja sagt das jetzt vielleicht nicht direkt über die Studie aus, aber zumindest ist bei der Quelle höchste Vorsicht geboten.
Tim Pritlove
Dass äh es ist sicherlich richtig in dem Zusammenhang, können wir auch vielleicht gleich nochmal sich nochmal eine andere Meldung vor, weil's nämlich jetzt hier gerade ganz gut passt. Ähm, mitbekommen hast, aber es gibt ja so eine eine super skurrile Desinformationskampagne, äh auch solche äh Links nach Russland zu haben scheint. Und das ist so eine gemeinsame Recherche von Netzpolitik Punkt org und dem ARD-Magazin Kontraste. Das Ganze äh ist ausgelöst worden dadurch, dass sich deutsche YouTube Influenza oder einer im Spezifischen gemeldet haben, äh die so E-Mails bekommen haben, wo ihnen Geld dafür geboten wurde, dass sie bestimmte Informationen über Biotech Impfstoffe verbreiten. Und ähm das Ganze ging von so einer Londoner PR-Agentur aus den schönen Namen Fatze klingt FAZI, also Fassi oder keine Ahnung und äh nach ein bisschen recherchieren kommt man das äh kommt man drauf, dass da eigentlich so eine ähm merkwürdige Werbeagentur namens äh et now kommt, die halt damit preist äh native Werbungsformate zu bringen und wir wissen alle, was das heißt, native Werbeformate ist so ein Codewort für Wir tun so als als wäre das jetzt hier der der original Content des jeweiligen Kanals. Obwohl wir das im Prinzip alles geskriptet haben und nur fürs Vorlesen und für das Darreichen quasi bezahlen. Das ist so ein Problem und da sind sie mal so ein bisschen hinterher gegangen, das läuft dann total ominös, den ist also per E-Mail das angeboten worden, wenn sie sich dann darauf meldest, dann kriegst du irgendwie so ein Passwort, wo du dich dann Auf dieser äh Londoner PR Agentur Webseite auf irgend so einer Unterseite einloggen kannst, wo dann dir der der konkrete Deal angeboten wird Und die Informationen, die dort dann verbreitet werden sollen und das haben wir auch durchaus welche angenommen. Da gibt's Beispiele von Leuten aus Brasilien und äh noch online, habe ich jetzt gerade vergessen, also dann auf ihrem YouTube-Kanal, irgendwelchen Gamer, weißt du, mit was weiß ich, Millionen von Followern, die dann einfach diesen Unsinn äh verbreiten und welchen Unsinn geht's? Es soll behauptet werden, es gäbe eine sehr große Zahl von Impftoten nach der Verabreichung von ja? Ähm da gibt's so eine Tabelle, wo so eine vermeintliche Zahl der Impftoten äh abgebildet ist. Und es bezieht sich tatsächlich auf Deutschland und ähm da wird also davon äh geredet, dass halt bei einer Million Impfdosen, die verabreicht werden, irgendwie ja knapp dreißig Menschen in Folge einer Impfung mit Bier und gestorben sein, So und äh wie sechs bis sieben Menschen durch ja. Jetzt ist es nicht komplett aus der, aus der, aus der Luft geholt, sondern es gibt diese Zahlen tatsächlich nur ist die Darstellung halt falsch, Weil das ist nichts anderes als eine Veröffentlichung der Pie-Daten. Haben wir ja schon ein paar Mal gesagt, die Abkürzung, es ist äh paar ehrliche Institut, die halt für Impfstoffe zuständig sind in Deutschland. RKI ist für die Infektion zuständig. Das PEI ist für. Die die Impfstoffe zuständig und das ist einfach die Statistik die der Zahl der Gestorbenen Nachimpfung, Also nicht wegen Impfung, sondern einfach Leute, die geimpft wurden und danach halt gestorben sind, weil Leute sterben halt so. Das ist halt so. Und wenn irgendwie ganz viele Millionen Leute äh geimpft werden, dann gibt's natürlich auch Leute, die danach sterben. So. In England ist auch derjenige, der Erste, der eine Impfstoff bekommen hat, der weiß noch, wie der hieß? Der hieß ja irgendwie äh.
Pavel Mayer
Ja
Tim Pritlove
Tatsächlich. Der ist jetzt auch gestorben. Ja, warum? Ja, weil er alt ist. Sowas passiert. Alte Menschen sterben.
Pavel Mayer
Ja, wir hatten das auch schon mal vor äh Wochen hatte ich mir dieses Thema äh dann etwas genauer angeguckt und tatsächlich ist es so, wenn man die Zahl der nach Impfung oder im zeitlichen Zusammenhang mit Impfung Verstorbenen, gemeldet wurden, sich sich anschaut, dann sind das deutlich weniger als eigentlich in der Altersgruppe hätten, äh sagen, eines normalen äh Todes sterben müssen. So, ja, das heißt, wir hätten eigentlich noch äh sagen, oh aufgrund der natürlichen Sterbetafeln hätten wir viel hätten wir das drei bis fünffache eigentlich an Toten haben müssen.
Tim Pritlove
Du meinst das impfen könnte auch das Leben verlängern.
Pavel Mayer
Na ja, ich äh. Ne, ich ich führe das darauf zurück, äh dass halt ähm sagen. Diejenigen, die zuerst geimpft, worden sind, wahrscheinlich äh so im im Schnitt eine etwas gesündere Gruppe darstellt, weil man wahrscheinlich bei vielen Leuten, die so, ja, äh sowieso schon, ich sage mal, so schwer krank waren, äh dass dass sie irgendwie in der Krise waren, hat man wahrscheinlich darauf verzichtet, äh denen auch noch eine Impfung äh äh zu verabreichen, beziehungsweise ja, bei bestimmten Erkrankungen oder so, die du gerade hast äh kannst du halt auch nicht, nicht geimpft werden. So, das war deswegen meine These, äh dass äh sagen, ja, die. Die Geimpften, eine, eine etwas äh ja gesünderen Teil der der Population darstellen, als als die Gesamtpopulation. Das ist die eine These oder, bis in vielen Fällen äh äh der Tod äh gar nicht als im Zusammenhang mit der Impfung, stehend gemeldet wurde, weil halt ganz offensichtlich klar war, dass es äh dafür andere Ursachen gab, ja. Diese beiden Dinge zusammen sind für mich die Erklärung äh warum äh die Zahlen so niedrig sind, ja.
Tim Pritlove
Plausible Ansätze, also auf jeden Fall diese Kampagne ist da und äh warum ich das erwähne, ist, glaube ich, auch klar. Mir geht's halt da drum, dass ähm warte mal. Mir geht's halt darum, dass. Man bei all diesen Berichten, die so verteilt werden und das Netz ist ja auch voll davon, auch wann wann immer ich irgendwie was zur zur Impfkampagne äh twittere, dann kommt dann doch wieder irgend so ein und dieses und jenes und guck mal hier und hier ist irgendwie ein komischer Link und dann klickst du irgendwie zwei, drei Mal, dann bist du schwer bei irgend so einem Reitschuster oder Querdenker äh äh Unsinn äh äh wieder aufgelaufen. Das ist immer immer der selbe Geschichte. Immer irgendwas wird rausgezogen und es wird immer übertrieben dargestellt, sehr schwierig. Also ich kann dir ganz gut ignorieren, ne. Es ist bloß manchmal ein bisschen schwierig. Zwischen denen. Und Leuten, die legitime Zweifel an irgendwas haben oder die vielleicht tatsächlich irgendeinen interessanten Punkt haben noch zu unterscheiden. Gerade wenn die Leute danach so skurrile. Haben so mit ohne weitere Informationen und ohne Kontext und so weiter. Ich studiere da manchmal wirklich erstmal so äh eine Minute die Timeline und gucke mir mal an, was die sonst noch so für ein Zeug äh von sich geben, um es so ein bisschen einordnen zu können Na ja okay, ist auf jeden Fall nicht einfach. Kurz gesagt, solche Desinformationskampagnen, das mag jetzt eine Ausnahme sein. Aber es zeigt halt auch. Gibt hier auch Interessen, die nochmal jenseits nur der Bekämpfung der Pandemie sind. Da gibt's schon so Gruppen, die vielleicht auch ein Interesse daran haben, irgendeinen Impfstoff besser dastehen zu lassen. Und wenn man halt hier gegen ausgerechnet gegen den Impfstoff, der zweifelsohne derzeit weltweit eigentlich am besten dasteht, kann man ja, glaube ich, mal so festhalten. Äh angeht, dann naja, dann muss man sich da, Also ich wundere mich da nicht drüber, wundere mich über die krassen Methoden und ich wundere mich auch ehrlich gesagt über diese Influencer, die wirklich so schamlos sind und hier Kohle einstreichen und auf der anderen Seite einfach uns allen. Leuten Probleme bereiten dadurch.
Pavel Mayer
Einen Bärendienst tun Plus. Also diese, Desinformationskampagnen. Ich finde insbesondere, so diese diese Hinweise, die dann wohl auch kamen, dass dass man das verschleiern soll, also das, sagen wir mal, dass den Begriff sponsort vermeiden soll und verwenden sie keine Wörter wie Werbung Video und so weiter in ihren Beiträgen, Geschichten und Videos oder tun sie so als hätten sie die Leidenschaft und das Interesse an dem Thema, präsentieren sie das Material, als ihre eigene unabhängige Sichtweise. Finde ich alles schon ganz schön perfide und äh ja, es ist auch äh unzulässig, sagen wir mal, es gibt. Nicht gewisse Gesetze dagegen äh sondern gegen irreführende äh äh Werbung, also in den meisten Ländern ist es nicht okay, aber offenbar scheint da die Höhe der Strafandrohung äh noch nicht noch nicht hoch genug, zu sein und ich wäre schon dafür, dass man mal guckt, äh was man denn da irgendwie gesetzlich noch, tun kann, um ähm zu verhindern, dass Leute für Geld ähm Fehlinformationen verbreiten.
Tim Pritlove
Ja, schwieriges Feld, ne, weil du natürlich dann auch voll in den Journalismus äh sozusagen reingrätscht, äh der ist ja im Prinzip auch für Geld macht Okay, er wird nicht explizit jetzt nur dafür bezahlt, diese falsche Information rauszubringen. Ist schon was anderes. Das muss man halt klar trennen insofern bin ich da ganz bei dir, weil das eigentlich eh nicht aufgehangen sein sollte, wie eben so versteckte Werbung an sich, ne, aber hier halt nicht Werbung, sondern eben auch nochmal ganz konkret. Falschinformation und dann auch nochmal im Kontext Pandemie da sind schon mal so so zwei level ups die man da ziehen könnte äh um's wirklich ein bisschen, gefährlicher zu machen auf diese Pfade zu schreiten.
Pavel Mayer
Ja, ich meine, die Hürden werden natürlich, notwendigerweise sehr hoch oder müssten halt sehr hoch sein, das heißt, man muss den Leuten dann wirklich nachweisen, dass sie es äh eben aus äh ja kommerziellem Interesse getan haben und dass sie wussten oder hätten wissen können, äh dass es sich um eine Fehlinformation handelt, so dass wahrscheinlich die Zahl der Fälle dann auch nicht sehr hoch wäre, in denen man das wirklich nachweisen kann, aber ich würde sagen, so einen Fall. Wie hier, wo dann auch eine Agentur das ganze tut, plus die Agentur, finde ich, die gehört äh eigentlich dicht gemacht, die äh irgendwie andere Leute zu Straftaten anstiftet äh gegen Geld, also ich, finde, das kann kann nicht einfach, das ist kein Kavaliersdelikt. In meinen Augen, sondern das ist schon, schwere, also Schwerkriminell, weil denken immer so, ja, Informationen und so, das ist ja harmlos, da wird ja niemand jetzt irgendwie erschossen oder mit einem Knüppel über den Kopf gehauen, aber es können halt trotzdem jede Menge Leute sterben, insofern sind, sind wir, glaube ich, ähm ja, speziell auch, unserer westlich freiheitlichen Sicht äh sind wir da an manchen Stellen glaube ich zu liberal äh so ähm das ist mittlerweile nach vielen, vielen Jahren, meine Sicht auf das Thema. Also das das ja das das kann halt man sind auch relativ immun äh äh dadurch, dass dass wir halt. Jahrzehnten äh schon schon immer irgendwie mit mit Fehlinformationen. Zu kämpfen haben und mit Leuten, die uns manipulieren äh wollen, zu kämpfen haben. Insofern hat sich da auch so eine, so ein gewisses Immunsystem, glaube ich, in den, in vielen Köpfen entwickelt, aber das ist auch nicht überall auf der Welt, so ähm und natürlich gerade in so Situationen, wenn es sowieso politisch ein Konflikt ist äh oder in in Themen, wo jetzt verschiedene Volksgruppen sowieso sich nicht leiden können und wenn man da dann noch äh für gilt anfängt irgendwo ja für Probleme zu sorgen, dann finde ich nicht akzeptabel, nicht tolerierbar.
Tim Pritlove
Nee, das ist auch nicht. Gut, ähm das ist. Noch zu einem vorletzten äh vorverletzten Thema kommen. Ist eigentlich eine kurze Sache. Äh die Studie von äh Christian Drosten und seinem Team an der Charité. Zur ähm Untersuchung von. Infektiösität des Virus ist äh herausgekommen. Da hat er ja im Prinzip schon lange dran gearbeitet. Das ist so diese diese erste Aufregerstudie gewesen oder äh Studie war's ja am Anfang nichts. Es war ja eher so ein so der Beginn einer Studie. Wo sie die ganzen Proben, die durch die Charité durchlaufen, die PCR-Proben durchgetestet haben, um mal zu gucken, okay, wie viel Virus ist denn jetzt wirklich drin und gibt's da Unterschiede zwischen Kindern? Und Erwachsenen. Und schon zu Beginn waren ja die Ergebnisse, die vorläufigen Ergebnisse so waren ja so, na ja, man kann. Sieht hier nicht, dass es jetzt irgendwie bei den Kindern sehr viel anders wäre. Und damals hatten wir noch so diese Debatte mit sind denn, Schulen überhaupt gefährlich. Und die Kinder werden ja nicht krank und vielleicht geht ja von den Kindern auch überhaupt gar kein Problem aus und dann kam irgendwie noch die Bild-Zeitung und hat wieder äh Action gemacht gegen Drosten und das war ja dann einfach so eine äh Aufregerzeit, wo wir dann auch gleich wieder gesehen haben, ne, wie das eben so ist mit so Medien, die na ja, nicht eigentlich nur Bericht, sondern, ehrlich ist auch äh eine Agenda. Verfolgen, zumindest so eine so eine strategische Agenda, wie sie es halt immer machen, ne, Leute hochjubeln, äh Feinde aufbauen und so weiter und immer im richtigen Moment jubeln und im richtigen Moment drauf hauen ohne Rücksicht auf Verluste und vor allem ohne Rücksicht auf konkrete wirklich wissenschaftliche Ergebnisse. Diese Studie scheint jetzt fertig zu sein. Es ist veröffentlicht worden, relativ aufwendig. Sie haben fünfundzwanzigtausend PCR Proben von positiv getesteten Personen analysiert und haben in diesen Proben. Die Viruslast bestimmt. Also so mal geguckt, wie viel ist denn da jetzt eigentlich wirklich drin? Immer so ein bisschen schwierig, weil natürlich ist auch sehr von der Probenentnahme abhängt, aber ich schätze mal, das sind so Faktoren, die sie durchaus offen haben, zeigt sie auch gleich nochmal bei den Kindern. Und im Wesentlichen ist so ihre Schlussfolgerung, dass es bei Leuten im Alter von zwanzig bis fünfundsechzig. Keine Unterschiede gibt. Warum das jetzt bei fünfundsechzig endet, aber das war jetzt zumindest die Aussage und ähm bei Kindern von null bis fünf. Sie generell zwar geringere Viruslasten, festgestellt haben, aber auch gleich zu bedenken geben, dass äh einerseits die Viruslast nicht linear mit der Infektion geht, sondern dass es da sozusagen an der Stelle auch nochmal eine Logarithmische äh Geschichte. Und man auch bedenken muss, Bei kleinen Kindern sind kommen auch kleinere Tupfer zum Einsatz et cetera und von daher hat man's auch grundsätzlich schon mal bei der Abnahme mit kleineren Mengen zu tun. Das haben sie dann irgendwie umgerechnet nach ihren Schlüsseln und sind zu dem Entschluss gekommen, dass die Viruslast bei äh diesen ganz kleinen Kindern äh nur so bei achtzig Prozent der Erwachsenen liegen. Das hat aber dann für die Infektion unterm Strich eigentlich keine nennenswerte Unterschied. Das heißt, man kann einfach davon ausgehen, es ist halt einfach bei Kindern und Erwachsenen im Wesentlichen gleich. Das ist ja irgendwo auch ich meine vor dieser Pandemie war so das wiederkehrende Meme immer so oh ja ich habe äh Kinder in der Kita, ich bin irgendwie jede Woche erkältet. Ja. So ähm außerdem haben sie noch gefunden, dass neun Prozent der Proben. Eine extrem hohe Viruslast aufweisen. Und interessanterweise sind von diesen neun Prozent hatten die äh Personen. Von denen diese Proben stammen, hatte ein Drittel keine oder leichte Symptome. Ja? Und das sind sie sozusagen, unsere Superspreader. Leute, die von ihrer Infektion nichts merken. Aber irgendwie mit einem Superhai, äh also extrem hohe Viruslast, das war ja irgendwas im Milliardenbereich, also wirklich, es gibt Leute, da breitet sich das Virus enorm aus, aber es scheint ihnen irgendwie nix äh zu tun. Ja und das sind sie so, die die Superspreader. Ganz nebenbei haben sie halt auch noch die äh Varianten mal gegeneinander verglichen, also den Wildtyp und B eins eins sieben und haben festgestellt, dass bei B eins eins sieben im Schnitt mit einer zehnfachen Viruslast zu rechnen ist. Das ist sicherlich ein Teil der Erklärung, warum äh B eins eins sieben so viel ansteckender ist. Löse einfach mehr Virus im Rachen. So und da kommt's raus und deswegen verbreitet es sich. Diese zehnfache Viruslast ist aber jetzt nicht mit zehnfacher. Ansteckungsfähigkeit zu rechnen, sondern sie reden von einer zwei Komma sechsfachen Infektiösität. Was ja auch schon mal ganz ordentlich ist, ne. Ja, das war so die Studie.
Pavel Mayer
Ja, interessante Ergebnisse auf jeden Fall, was halt bedeuten würde, dass wir ungefähr sagen, drei Prozent der Infizierten potentielle Superspreader äh äh sind, wenn sie sich nicht von anderen fernhalten. Ja
Tim Pritlove
Und dann gab's noch ganz frisch, das kam irgendwie auch erst heute, glaube ich, raus oder gestern. Ähm. Paper, was ähm ein ganz sensitiven Bereich anschaut. Und zwar. Hatten wir ja diese ganze Debatte um das ist eben diese Sinus äh Wind Thrombosen beziehungsweise generell einfach immun. Reaktionen im Körper auslöst, in seltenen Fällen, die unter anderem zu diesen Sinuswellen-Trambosen führen können oder generell halt einfach zu Thrombosen, also Blutverklumpungen im Körper, die man nicht haben will. Und. Jetzt gibt's halt ein Paper, was ähm wohl eine. Erklärung dafür hat, warum das bei diesen Vektor Impfstoffen auftreten. Könnte, tut. Ähm. Und so ganz nebenbei auch, warum das wahrscheinlich bei den MRNA Impfstoffen aus Prinzip nicht so ist. Und. Ich hoffe, ich habe das richtig verstanden. Ich versuche das mal so ein bisschen herzuleiten, weil das ist dann nämlich äh mal wieder so ein kleiner Exkurs in ähm in. Bio, Bio, weißt du, Biologie, Bio.
Pavel Mayer
Mhm.
Tim Pritlove
Und nur Biologie, ich weiß nicht genau, wie man den Bereich nennt, G-Technik, was auch immer. Auf jeden Fall kurz nochmal zurück zu dem Virus. Also. Asra ist ein Vektor Impfstoff, das heißt der eigentliche Bauplan, den man äh haben will, ist äh in DNA verborgen in. In einem Vektor Virus. Also in diesem Adeno Virus, den kriegt man dann injiziert. Ausgeschaltet, der kann sich nicht replizieren. Der dient nur dazu, dass er eben mit seinem. Halt ein Virus ist, hat das Ding einfach Fähigkeiten in die Zellen reinzukommen. Kommt in die Zellen rein, spuckt da seine Virus-DNA aus. Die wird dann abgelesen. Von dem normalen Zellmechanismus, der sieht so, oh ja, hier DNA, da gibt's doch bestimmt was zu replizieren und dann wird es halt abgelesen und dann wird RNA erzeugt und diese RNA geht vom Zellkern über in. Zytoplasma, die eigentliche Zelle und dort geht dann halt dieser Produktionsprozess. Voran und es entsteht dann halt dieses Bike-Protein, was dann auf den Zellwänden, wie das so schön heißt, präsentiert wird und dann kommt das Immunsystem und sagt so, ha, wie was ist das denn hier? Äh da da müssen wir mal einen Riegel vorschieben. Ne, das ist sozusagen die die Funktionsmethode, wie das tatsächlich funktioniert. Dieses. Blesen der DNA und das Erzeugen von RNA ist äh natürlich, wie sollte es auch anders sein, ein relativ komplexer Prozess. Und tatsächlich äh werden da so zwei. Schritte unter. Das erste ist die sogenannte Transkription, das ist das eigentliche auslesen der DNA. Ja? Da wird aber in dem Schritt wird nicht direkt diese RNA erzeugt, wie ich das gerade erzählt habe. Sondern das ist ein man spricht von der Transkription, also das Ablesen quasi. Und der. Das wird also quasi noch eine Zwischenstufe erzeugt, die dann eigentlich erst in die eigentliche RNA überführt wird. Das heißt, diese Transkription, dieser erste Schritt. Erzeugt eine sogenannte Prä-MRNA. Das ist im Wesentlichen dieselbe Information, die besteht aber aus so zwei verschiedenen Bereichsarten, den sogenannten Exonz. Den sogenannten Intronz. Habe ich auch vorher noch nie gehört. Ja? Also nochmal, DNA kommt rein, Transkription findet äh statt. Es wird also abgelesen und dann wird erstmal eine Prä-MRNA erzeugt und die besteht eben aus diesen zwei Bereichen. Sind das, was man eigentlich haben will, das sind die sogenannten kodierenden Bereiche, also das ist das, wo die eigentliche MR, Informationen, die man haben will, äh drin steht.
Pavel Mayer
Ja, also die Information mit deren Hilfe Proteine erzeugt werden.
Tim Pritlove
Genau, das ist sozusagen der der Nutzteil, ne?
Pavel Mayer
Der dann sozusagen die Anleitung für die die Teile, mit denen dann halt auch Protein Biosynthese betrieben wird. Und der andere Rest ist, hm, ja.
Tim Pritlove
Genau. Und dann ist aber in diesem Schritt ist das sozusagen unterbrochen von so Intros. Du hast also immer so. Exons, Intronce, Econs, in Trance, Extronce, Intros und das sind so eine Art Spleißstellen, nennt man das. Das sind so. Man könnte vielleicht auch sagen, soll Bruchstellen oder so Schaltstellen, äh das sind so, na ja, so optionale. Trennmomente Also, nochmal Transkription liest die DNA raus und die eigentliche Information, die da drin steht, die äh bildet sich in ab und diese sind unterbrochen dann von, Introns. Also es sind sozusagen so Marker bestimmte Stellen, so könnte man sich das, glaube ich, erstmal merken, die einfach so Bruchstellen markieren. Ja? Und äh der normale Vorgang ist aber dann schon so, dass die einfach genommen werden. Diese werden dann alle zusammengeschoben. Die Introns werden einfach weggeschmissen und dann hast du sozusagen die RNA, die du haben willst. Jetzt gibt es aber in unserem Körper eine Funktionalität, die als Alternatives Spleißen. Verstanden wird, ne? Also es bleist, man kennt das so ein bisschen, da sind wir dann doch wieder in der Computer äh Technologie, vor allem in der Netzwerktechnologie, wenn so zwei Glasfaserpaare miteinander verbunden werden. Das nennt man ja auch spleißen, ne? Da werden die sozusagen so zusammen äh erhitzt und das Glas läuft zusammen, damit es irgendwie eins wird, damit das Licht da ordentlich durchgehen kann. Und so funktioniert das im Prinzip in dieser Stufe dann auch, wenn denn diese eigentliche Übersetzung gemacht wird, dann werden eben diese Exons zusammengesteckt und diese äh Marker werden weggeworfen. Aber da steckt durchaus nochmal eine eine Alternative drin, Das heißt, der Körper kann auf Basis von Informationen oder auch nur von Zufall, entscheiden, bestimmte Exons einfach wegzulassen. An, das heißt, wenn da so ein so ein Marker ist, kann es auch sein, dass es eben nicht mit dem nächsten exonne weitergeht, sondern dass auch mal eine Information rausgeworfen wird, einfach so Und es hat unter anderem den Grund, dass darüber so diese Proteinproduktion reguliert wird, also wenn schon zu viel von dem erzeugt wird, dann kann das System darüber quasi die Proteinproduktion regulieren. Aber und das scheint auch so zu sein, dass es sich hierbei um einen generellen ähm Kombinationsvorgang handelt, und man geht davon aus, dass ungefähr die Hälfte unserer Gene, die jetzt also normal unsere Gene sind, im Chromosom abgelegt sind. Diesem alternativen unterliegen. Das heißt, aus dem selben Gehen kann in so einem Vorgang mal das eine Protein, aber auch mal ein anderes oder ein modifiziertes Protein erzeugt werden. Das ist so ein ganz normaler Vorgang, um einfach Varianten zu erzeugen. Das heißt, du hast so verschiedene ausgeprägte Proteinvarianten, die der Körper mal so und mal so und mal so erzeugt, aber immer auf Basis der selben Gene. Das heißt, da selbst die Genininformationen, die wir ja so ein bisschen so als so die Grund digitale Information und die nicht änderbare Information und die möglichst immer perfekt äh kopiert werden sollte. Ja? Das haben wir so im Kopf, aber sieht eher so aus, als ob es sich um etwas handelt, was ohnehin vom Körper frei interpretiert wird, aber auch nicht komplett frei und nicht komplett rennen, weil da käme ja nur Quatsch bei raus, sondern dafür sind dann eben diese Introns, diese Spleißstellen, die da drin sozusagen äh implizit mit, kodiert sind, die sind dafür vorgesehen und das ist etwas, was natürlich auch in diesem Vektor Impfstoff in der Beschreibung dieser RNA. Die man letztlich haben will, sind halt auch solche Introns mit drin. Das gehört einfach dazu, weil man muss das so beschreiben, sonst funktioniert dieser ganze Vorgang nicht. Sieht es so aus, als ob bei Asra Senica und sie haben sich das wohl, im Detail angeschaut, wo denn jetzt dieses Bleis stellen tatsächlich sind, ja und dann quasi so kombiniert so, okay, was kann denn jetzt dabei rauskommen, wenn bestimmte äh Stellen dann übersprungen werden, wenn bestimmte Exons einfach weggelassen werden? Was kommt denn dann dabei raus? Und dabei haben sie festgestellt, dass es wohl sein kann, dass in seltenen Fällen. Nicht die RNA erzeugt wird, die die Spike Proteine erzeugt, die wir ja gerne haben wollen. Von dem Virus, damit er vom Immunsystem erkannt wird, sondern eine Variante von diesem Spike Protein was sich in der Zelle etwas anders verhält. Und das äußert sich dann so, dass dieses Bike Protein nicht einfach an der Zellwand so. Äh präsentiert wird, so hier gucke mal, Immunsystem, hier ist Bike-Protein, guck dir das mal an, ist irgendwie voll scheiße, da musst du mal was gegen Unternehmen, sondern es kann halt sein, dass es so eine Variante gibt dabei, äh die bezeichnet das als lösliches Protein, hat also sozusagen, eine andere Bindungsfähigkeit oder so, keine Ahnung, ob ich jetzt noch die richtigen Begriffe benutze, aber so stelle ich mir das in etwa vor. Und es ist in der Lage, die Zelle zu verlassen und in die Blutbahn zu gehen. Also die Dinger werden dich einfach präsentiert, sondern die werden quasi in den Körper reingeworfen. Und schwimmen da jetzt rum. Und das kann dann wiederum zu diesen Immunreaktionen führen. Das ist äh die die These und Prinzip die kurze Geschichte meiner langen Geschichte. Meinem Versuch hier biologische Prozesse zu beschreiben, obwohl ich von Biologie. Tut mir keine Ahnung. Mein ganzes Basiswissen Biologie habe ich irgendwie äh in den letzten zwölf, fünfzehn Monaten irgendwie um Faktor achthundert gesteigert.
Pavel Mayer
Ja
Tim Pritlove
War das nachvollziehbar irgendwie? Also es ist wirklich ein interessanter Vorgang. Also erstmal dieses alternative Speisen. Also wir haben wirklich in unserem Körper so ein System, was so quasi, nach gutdünken oder random oder nach irgendwelchen externen Steuerfaktoren einfach dieselbe Information mal so und mal so äh interpretiert und wo es einfach verschiedene Varianten erzeugt werden und es kann sein, dass jetzt hier durch Zufall. Durch schlechtes Design, das kann ich nicht beurteilen, inwiefern man sowas vorhersehen kann, es sein kann, dass eben Dieser Vektor Impfstoff in dem Fall, das mag auch für andere so gelten, mag auch für gelten, mag auch für Johnson Johnson gelten, keine Ahnung. Dass die sozusagen über diese. Spleißmarker, die da zwangsläufig drin sein müssen, so eine ungünstige Konstellation gewählt haben, dass eben genau dieser Effekt passiert, den man eigentlich nicht haben will.
Pavel Mayer
Nee, kann ich mir, kann ich mir sehr gut vorstellen, weil ich weiß halt. So von, ich sage mal ja als ich mich vor ich glaub weiß ich nicht fünf sechs zehn Jahren oder so als so das Thema auch und so in Mode kam, ähm dass das Genom äh jetzt von natürlichen Organismen äh halt kürzer ist, als wenn. Du jetzt äh einen Organismus nur auf Basis der, ich sage mal, kodierenden ähm. Funktionen zusammenbaust. Ähm was dazu führt, dass äh diese ja äh sagen künstlich erzeugten ähm Proteinsequenzen, die eigentlich genau dasselbe sagen, das ist identische Programm, was eigentlich das identische Ergebnis äh produziert, nur halt anders in die DNA einge, eben nicht ineinander verschachtelt. Das macht halt äh solche Organismen weniger lebensfähig. Es ist quasi auch so ein bisschen äh auch einen wiederum einen Kompressionsmechanismus äh kann man äh kann man sagen, weil eben verschiedene, ja Abschnitte mehrere Dinge gleichzeitig codieren können, je nachdem wie sie gerade ausgelesen werden, so insofern ja Klingt das, also das Ganze klingt erstmal plausibel und äh ja.
Tim Pritlove
Mal gucken, was äh Wasser ist. Vor allem, was es auch noch. Äh das hatte ich ja vorhin schon angedeutet, was damit dann auch noch verbunden ist, ist die Erklärung, warum die MRNA Impfstoffe von diesen Problemen nicht betroffen sind. Weil die keine DNA basierte Beschreibung von dem RNA liefern, was dann im Körper erst erzeugt wird. Die MR und A Impfstoffe, wie der Name schon sagt. Liefern als Impfstoff direkt die MRNA, die natürlich dann keine Exorens und äh Introns mehr hat. Da wird nicht nochmal was rekombiniert, da läuft nicht nochmal ein anderer Prozess an, sondern, die treten, da sie ja nur in diese Lipidhülle eingehüllt sind, direkt in die Zelle ein, die sinken da einfach rein und dann äh sagen, dann kommt halt irgendwie hier die ähm, Ja, die Produktionsmaschine, die Proteine, die halt dafür da sind diese MRNA sich zu schnappen so nach dem Motto hier ich lese hier kommt grade ein hier kommt grade ein Telegram rein ja das muss ich jetzt hier mal rausmorgen. Schnappt sich dann einfach diese MRNA, Messenger-Kette und rattert die einfach so durch, schnappt sich irgendwelche ähm. Aminosäuren, die da halt äh rumfliegen und tackert die halt äh in der vorgeschriebenen Variante zusammen und baut dann im Idealfall halt exakt genau dieses Protein. Aber das. Der Zwischenschritt. Mit diesem Splising, der findet nur im Zellkern statt. Das findet nur statt, wenn von der DNA per Transkription das abgelesen wird. Und erst in der zweiten Stufe entsteht diese RNA. Aber die Pfeißer, und moderner Impfstoffe und zukünftig natürlich auch der. Die bringen im Prinzip die Bauanleitung fertige Bauanleitung schon direkt in die Zelle, lassen den Zellkern komplett links liegen und sagen einfach, hier ist fertig, mach mal. Das ist eigentlich ein totales Wunder. Also umso mehr ich irgendwie über diese diese Technologie lerne, umso geiler finde ich sie.
Pavel Mayer
Naja, ja es ist auf jeden Fall, ich sage mal, ein. Eine äh Variable oder ein ein Prozess weniger, der schiefgehen kann bei den MRN A Impfstoffen gegenüber den Vektor Impfstoffen. Ja was natürlich langfristig äh bedeuten könnte, dass man wahrscheinlich Vektor-Impfstoffe äh ja sich nicht durchsetzen. Werden möglicherweise langfristig werden sie weil ich wüsste jetzt nicht welche, naja gut der einzige Vorteil bei Vektor-Impfstoffen ist, dass sie sich noch günstiger wohl herstellen lassen. So, also billiger sind, aber, Das wird sich, ich sage mal, wahrscheinlich auch äh ändern jetzt mit mehr Produktionskapazitäten und Massenproduktionen und so sicherlich schlichtweg auch einfach der Preis da auch noch runtergehen bei den MRNA, Impfstoffen, insofern, ja. Bin ich gespannt.
Tim Pritlove
Das denke ich auch, das denke ich auch, dass das äh äh sich abzeichnet. Mal von der Variabilität dieser Technologie nochmal ganz abgesehen. Da geht's ja nicht nur um Impfstoffe, das haben wir ja auch schon mehrfach besprochen. Können wir das abschließen. Ähm. Ja, dann, was habe ich hier noch? So eine leicht beunruhigende äh Notiz, ähm fand ich ganz noch interessant. Wir haben ja diese. Diesen Covid-Ausbruch in Indien Da geht's ja äh wild zur Sache. Ich habe jetzt die Zahlen, ehrlich gesagt, grade gar nicht so richtig verfolgt, ob die das äh geschehen jetzt in den letzten Wochen ein wenig in den Griff bekommen haben.
Pavel Mayer
All die Zahlen gehen runter in Indien gerade.
Tim Pritlove
Hat sich aber auf jeden Fall ein anderes Problem noch parallel gezeigt. Und zwar dass äh parallel zu dem Infektionsgeschehen auch sehr viele Leute an einer. Ähm Pilzerkrankung ähm gestorben sind. Äh weiß nicht, fünftausend Fälle, da war jetzt die Rede, ich bin mir nicht so sicher, ob das fünftausend ähm Erkrankungen waren oder fünftausend Tote. Ich, fast vorstellen letzteres und das ist wirklich sehr interessant, weil das ist so ein so ein so ein Pilz, der ähm Na ja, so ein Schimmelpilz, den man sich einfach so eintreten kann, den man einatmet und so weiter, der so rumfliegt und so Pilze halt. Die sind ja auch irgendwie überall, sonst äh ne, sonst gäb's ja hier irgendwie uns alle auch nicht Pilze sind ja an sich eine auch eine eine tolle Sache. Und ich muss sagen, der Tag, an dem ich verstanden habe, dass Pilze keine Pflanzen sind, das war für mich irgendwie auch sehr es ist irgendwie auch so eine äh Sache, die man, glaube ich, nicht so ohne Weiteres im Kopf hat, weil es liegt ja im selben Gemüseregal, ne. Äh wir sind, schränkt. Auf jeden Fall ist das ein hochgefährlicher Pilz und man fragte sich halt, warum denn das jetzt gerade so ein Problem ist? Und das ist halt so. Äh auch so in die Nasennebenhöhlen eindringen kann und sich dann äh innerhalb kürzester Zeit durch Knochen, Nerven und Blutgefäße frisst, so bis ins Gehirn, Mykose nennt man das. Und das ist vor allem deshalb jetzt so problematisch, weil im Rahmen der ganzen Überlastung des medizinischen Systems in Indien auch die Medikamente gegen Pilzerkrankungen knapp werden. Und äh es verbreitet sich auch ein bisschen, das äh gibt wohl auch in Pakistan Bangladesh, Butan, die haben alle irgendwie dasselbe äh Problem. Und diese Schimmelpilz-Erkrankung ist halt normalerweise durchaus händelbar, aber die floriert halt so richtig in dem Moment, wo halt die Immunsysteme ohnehin schon geschwächt sind. So dass halt Leute, die mit Covid zu kämpfen haben, dann parallel sich irgendwie auch noch diesen Virus reinpfeifen und dann quasi so zwei Angriffsvektoren haben, ne.
Pavel Mayer
Werk klingt klingt gruselig dieser dieser Pilz äh auf auf jeden Fall ja.
Tim Pritlove
Ja, Diabetes ist wohl auch noch in wenigen weit verbreitet, so eine unkontrollierte Diabetes, das ist äh auch nicht hilfreich. Und äh es werden, wird wohl auch relativ viel Cortison genommen äh genommen und das ist dann auch ein bisschen das Immunsystem runter, also es ist alles irgendwie nicht gut so und so richtig Böse ist es halt auch noch, weil der wächst dann auch noch ganz schmerzlos in dir, weil er irgendwie alle nerven, denen er so begegnet, sofort zerstört, bevor die sich überhaupt beschweren können. So, also ist wirklich. Schlimm.
Pavel Mayer
Ja. Ja.
Tim Pritlove
Weiß ich gar nicht, warum ich das überhaupt am Ende noch gebracht habe, um um irgendwie die die Laune runterzuziehen.
Pavel Mayer
Ja. Gut. Kann man vielleicht schon mal sagen, dass es in in Deutschland zum Glück äh sehr selten, ist ähm wohl diese Erkrankung bisher oder generell eben sehr seltenes, aber äh ja. Also klingt nicht so, als wären wir irgendwie uns jetzt bei uns allzu sehr dafür davor fürchten müssen.
Tim Pritlove
Gut, das bringt uns ans Ende der Sendung Pavel.
Pavel Mayer
Mhm. Ja.
Tim Pritlove
Fazit, Ausblick, gute Laune.
Pavel Mayer
Black. Ja, also. Im Moment auf jeden Fall sehr schön, dass die Zahlen schneller sinken äh als äh ja äh überhaupt, ja im im seit der ersten Welle oder seit seit wir vernünftig irgendwie. Zahlen erfassen. Und äh ja, das ist also. Deutlich erfreulicher als ich das das erwartet hatte und es ist auch da noch keine Verlangsamung wirklich in Sicht auch sogar der der R-Wert, geht halt weiter nach unten, das ist alles sehr erfreulich weniger erfreulich ist, dass die Zahl der Toten sich immer noch auf einem hohen Niveau von über tausend. Bewegt äh pro Woche. Genau und äh ja insofern wär's nur zu wünschen, wie du vorhin auch sagtest, dass hoffentlich diese Situation noch ein paar Wochen. Anhält. Ähm ja hm und ansonsten ja die. Fakten deuten aber alle darauf hin, dass eine neue weitere, Welle eine vierte Welle. Hm, wahrscheinlich ist äh im Moment. Also wahrscheinlicher als keine. Vierte Welle und äh ja, dass uns die halt dann so äh im August äh ungefähr, erreichen wird und dass wir schon ja im im Juni, Mitte, Ende Juni ersten äh äh Anzeichen. Wahrscheinlich sehen müssten, also potenziell in der zweiten Junihälfte eigentlich steigende Zahlen sehen müssten. Ich hoffe nicht, dass das passiert. Ähm hoffe, dass irgendwie noch jetzt ja wir irgendwas noch nicht verstanden. Haben ähm und das dafür sorgt, dass die Zahlen weiter runtergehen, aber nach all dem, was wir verstanden haben, ähm. Müsste uns eigentlich eine vierte Welle äh bevorstehen.
Tim Pritlove
Aber unser Unwissen könnte uns noch helfen. Oh Mann.
Pavel Mayer
Ja, ja.
Tim Pritlove
Ah, ich habe keinen Bock auf noch eine Welle, ey, echt so gar nicht, überhaupt nicht, ey.
Pavel Mayer
Nee, nee.
Tim Pritlove
Jetzt alle schön zu euren Impfterminen. Wir machen jetzt hier mal so fünfundachtzig, neunzig, fünfundneunzig Prozent und dann dann umstellen wir einfach diese Bekloppten. Und dann wird alles.
Pavel Mayer
Ja. Also die sagen die, die Impfungen, ja äh sind halt ja Impfungen und Wetter sind halt jetzt im Moment die beiden Sachen, die uns noch entgegenkommen. So. Äh Sommer wird halt entscheidend werden und wenn wir's im Sommer nicht schaffen irgendwie das Ganze unter Kontrolle zu halten, dann wird es im Herbst und Winter auch nochmal. Sehr unschön werden, zumal sich jetzt äh ja bewahrheitet, ich muss sagen du du erinnerst dich, als wir darüber geredet haben, wie viel denn noch jetzt von den Varianten zu erwarten ist und ob wir denn jetzt schon äh quasi.
Tim Pritlove
Durch haben.
Pavel Mayer
Wir schon alle durch haben, ob's noch irgendwie was besseres als B eins eins sieben geben kann oder ob äh und da war ja eben auch Christian Drosten immer eigentlich so von Anfang an so ähm eher wir na ja mit den Varianten und so, das ist äh eigentlich ist das Virus relativ stabil und äh ja und hat jetzt auch seinen Suchraum quasi schon erschöpft, was die Mutation, angeht und äh einiges unvorstellbar, dass wir noch was Ansteckenderes als B eins eins sieben äh kriegen.
Tim Pritlove
So habe ich ihn nicht verstanden. Also äh also es ist weniger, dass man nicht den Varianten noch zutraut irgendwie etwas besser zu können. Es ist mehr ein. Wir werden das trotzdem mit Impfstoffen besiegen können. Es ist nicht so, dass es sich irgendwie komplett von unserem, von unserer Gegen äh Wehr entfernt.
Pavel Mayer
Nee, das ist.
Tim Pritlove
War ja auch schon mit B eins eins sieben im Prinzip so der der Schluss. Aber du hast natürlich Recht, es ist äh aber er hat ja auch immer gesagt. Weiß man nicht oder kann man nicht sicher sagen, sondern es es könnte sein, dass es, es zeichnet sich ab und auch die indische Variante ist ja wieder nix anderes, als nur so eine Rehkombination der Mutation, die wir bisher auch gesehen haben, ja?
Pavel Mayer
Aber sie ist, sie ist offenbar ansteckender, deutlich ansteckender nochmal als B eins eins sieben und. Sie hat halt so ein bisschen Immun-Escape. Features auf jeden Fall. Das heißt, sie ermöglicht zumindest dann zu einem größeren Teil die Reinfektion äh von Leuten, die schon mal die andere Variante hatten, und ähm sie äh führt dazu, dass also manche Varianten führen dazu, dass manche Impfstoffe nicht funktionieren, so würde ich das äh sagen. Bisher ist es hauptsächlich nur von Astrasinecker äh bekannt, aber äh offensichtlich, ja, Sinovak oder auch.
Tim Pritlove
War das jetzt bei auf den Seyschellen, hm?
Pavel Mayer
Genau, Sinophan, mit dem Saal, das deutet darauf hin, so ja, dass dass diese Varianten äh doch also dass die Natur da doch noch einiges in petto hat und wir tatsächlich einfach nicht wissen, äh was da noch an Varianten auf uns zukommen kann. Vielleicht ist jetzt die äh diese indische Variante jetzt das Ende der Fahnenstange vielleicht auch nicht so.
Tim Pritlove
Also wir müssen uns, glaube ich, ohnehin mal die chinesischen Impfstoffe nochmal genauer anschauen, aber auch in Chile kommt ja einer äh zum Einsatz, nämlich äh von Sinovak, dieser Coronavak. Ähm Und ich glaube, kann Sino auch noch, also, und äh Chile hat ja auch eine extrem äh starke Impfkampagne, die sind äh uns noch weit voraus, aber haben gerade auch äh extrem explodierende Inzidenzen wieder, ne, also die sind da so auf einem ähnlichen Pfad wie äh Indien das war. Und von daher, das bestätigt das natürlich, das der Kampf ist noch nicht komplett geworden.
Pavel Mayer
Und was mich halt ärgert äh ist, dass es halt jetzt nicht nur mit Ansage. Grade. So, sondern äh dass wir grade auch. Äh äh dabei ähm versagen die Varianten davon abzuhalten, sich global zu verbreiten. Also im Grunde genommen, wenn wir jetzt eine vierte Welle kriegen, dann ist es eigentlich äh die dritte Pandemie die wir jetzt in Folge äh durchmachen, ja. Das sind halt eigentlich äh sind das neue Viren oder zumindest klar es gibt 'ne gewisse Kreuzimmunität auf jeden Fall völlig kein völlig neuer, Erreger, aber ähm ja und wenn du dir anguckst zum Beispiel, was mich halt. Einfach tierisch aufgeregt hat, ist, dass wenn jetzt Leute einreisen aus Risikogebieten, dann ist die, Regelung so. Mh. Also erstmal Ausländer aus Risikogebieten dürfen ja praktisch nicht rein, aber für jetzt deutsche oder Europäer, die halt nach Hause zurückkehren wollen, äh aus Risikogebieten ist es so, dass die dann einen Test brauchen und sich dann anschließend in häusliche Quarantäne begeben müssen für vierzehn Tage, ja. Was äh aber nachweislich dazu geführt hat, in Berlin gab's da mehrere Fälle, dass diese Leute einfach dann äh ihre Mitbewohner angesteckt haben mit den neuen Varianten. Und ja, das ist das, das finde ich einfach, dass wir nichts daraus gelernt haben, so, dass wir nach wie vor die, ja Maßnahmen haben für Einreisende, die ja schlichtweg. Unzureichend sind, die schlichtweg und der Hintergrund, warum das so ist, dass das also ist jetzt 'ne Vermutung aber warum man das so gemacht hat ist dass ansonsten die Alternative wäre halt Hotel Quarantäne. Wer einreist wird erstmal komplett von der Bevölkerung isoliert und wird wird dafür gesorgt, dass ja der eben keine Mitbewohner ansteckt, aber sowas kostet halt tausendfünfhundert bis zweitausend Euro. So und. Das würde halt bedeuten und das ist halt vor allem so ein Ding dann auch potenziell für Dienstreisende äh so, wenn äh weil dann müsste ja Arbeitgeber nämlich die Hotel Quarantäne bezahlen plus irgendwie noch Geld äh ähm also dem dem Mitarbeiter wahrscheinlich auch noch dafür bezahlen, wenn der vierzehn Tage in irgendeinem Hotel in Quarantäne sitzen muss und ja muss halt Gehalt weiter bezahlt werden und wenn man jetzt so das heißt es ist halt mal wieder ja Wirtschaft, Wirtschaftsinteressen, so die dazu führen, dass halt ja notwendige Sicherheitsmaßnahmen nicht ergriffen äh werden. So, das ist für uns, dass wir jetzt, also wenn wir äh äh dann in diese vierte Welle reingehen, gut, äh sagen, ja gut, vielleicht lässt sich's eh nicht vermeiden, ja? Wir kriegen's eh nicht dicht äh so, aber ja aber wir versuchen's nicht mal ja wir versuchen's ja nur völlig herzlich. Anders kann ich mir das nicht vorstellen, dass Leute, die aus Ländern mit Varianten kommen äh diese Infektionen äh so hier äh mehr oder weniger fast ungehindert reintragen können, ja in die deutsche Bevölkerung und das äh ja ähm das regt mich auf. Ja, jetzt haben wir das Ende irgendwie schon wieder, jetzt haben wir wieder keinen positiven äh äh Ausblick fürs Ende.
Tim Pritlove
Kriegst du regelmäßig immer wieder super hin, aber. Schauen wir einfach noch mal auf die schönen Zahlen, zumindest, eine Woche mal so durchatmen und so das Gefühl haben, dass alles besser sein könnte, obwohl ich ihm so ein bisschen Angst habe, damit die Leute schon wieder komplett in so einen ach ja, ist ja alles vorbei, Modus zu, Das sollten wir jetzt langsam mal äh gelernt haben, da sind wir jetzt noch nicht. Und wenn ihr irgendwie ein Interesse an geöffneten Schulen habt und all diesen ganzen Kram. Heißt es einfach auch, dieser Sommer leider, weil vergeigt im Februar, ja, oder eigentlich schon vergeigt im letzten Oktober, aber nochmal so richtig doppelt mit Ansage und Anlauf äh, und und und maximaler Demonstration von von von Blödheit äh vergeigt im Februar. Deswegen können wir jetzt keine schönen Sachen haben. Hätten wir jetzt die Inzidenz irgendwie schon so richtig weit unten, so wie es im letzten Jahr war, müssten wir auch zu dieser vierten Welle nicht keine Angst haben, aber wir werden auf jeden Fall viel besser gerüstet. Und äh wie du schon richtig sagst, wir sind halt auch leider mit den anderen Schutzmaßnahmen nicht so richtig weit, aber. Im Zweifelsfall könnten wir es ja auch dann im Herbst mal mit einer neuen Regierung probieren.
Pavel Mayer
Ja, ja.
Tim Pritlove
Wäre vielleicht ja auch nochmal eine Variante, weil ich glaube, da ist, da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.
Pavel Mayer
Ja, ich ja, wobei ich da wenig Hoffnung habe, dass.
Tim Pritlove
Ich habe auch wenig Hoffnung, aber es wäre trotzdem eine Option. Ja, es wäre es wäre eine Option und ich glaube, sie sah noch nie so äh interessant aus wie dieses Mal.
Pavel Mayer
Aber wahrscheinlich Also lass mich gerne gerne überraschen, hängt auch sehr vom Wahlausgang ab, aber beim letzten Mal hat's ja auch, glaube ich, ein halbes Jahr gedauert, bis eine Regierungsbildung äh stattfinden konnte und ähm bei den aktuellen Konstellationen kann ich mir vorstellen, dass auch Angela Merkel dann noch äh in äh zwanzig zweiundzwanzig äh noch eine Zeit lang Kanzlerin äh sein wird. Nein, das ist äh es war halt nach der letzten Wahl war es halt auch so halt dauern wird und ansonsten äh ja, äh.
Tim Pritlove
Merkel oder SARS-CoV zwei, oh Mann.
Pavel Mayer
Ansonsten hat hat Rot-Grün über der letzten äh Regierung äh haben die halt katastrophale Anfängerfehler auch noch gemacht, die dann halt zehn, fünfzehn Jahre, also zum Beispiel die die Steuerreform war halt die unter rot Grün war halt ein totaler äh war eine totale Katastrophe, ja. Also die.
Tim Pritlove
G2 und so weiter, aber lass es.
Pavel Mayer
Äh nee, nee, das, das, das auch noch, nee, ich rede jetzt speziell von der Steuerreform, die dazu geführt hat, dass äh wo sich total verrechnet hatten und die dazu geführt hat, dann also viel von von den Infrastrukturproblemen, äh die wir haben, auch das den Gemeinden Geld fehlte und so überhaupt, ist halt das ist halt auf eine rot-grüne Steuerreform zurück zurückzuführen auf die und deswegen und das war aber auch so ein Schock äh damals für alle, auch für die für die Beamten in den Ministerien, wie sehr sie sich verrechnet hatten, dass wir halt ja, dass das also. Seitdem niemand über eine aufgefallen, dass seit langem niemand mehr über eine große, umfassende Steuerreform redet, seit ungefähr zehn Jahren sich erinnern, da war irgendwie das damals das Thema irgendwie Steuererklärung auf dem Bierdeckel und weiß ich nicht was. Äh das war so die Phase Ja und dann ist das komplett in die Hose gegangen und seitdem hat jeder, also die Ministerien, die haben irgendwie ja die sind traumatisiert von dieser damaligen Steuerreform weil egal.
Tim Pritlove
Ich bin traumatisiert davon, dass es, also jetzt habe ich dreimal versucht, hier irgendwie mit einem positiven äh Ausblick rauszugehen. Ich lasse es jetzt einfach sein.
Pavel Mayer
Nein, aber ich hatte, ich ich hatte aber noch, hatte ich nicht noch einen wichtigen Punkt. Einen haben wir noch, äh den ich, den ich noch. Erwin äh äh wollte. Ja wir waren, wir waren eigentlich über die Wahlen äh dahin äh gekommen, genau und. Regierung und so, ja, was was kann die besser machen? So, ich tja.
Tim Pritlove
In Bezug auf die Pandemie, meinst du jetzt.
Pavel Mayer
Ja, ja, ja, also bis die sich also bis bis wir eine neue Regierung haben, äh das das, dauern können und dann äh ja, je nachdem, wie die also es geht auch schlimmer. Also wenn irgendwie wir einen Laschet als Bundeskanzler äh kriegen, sodass wir halt äh einfach die komplett, Katastrophe. Ja, also schlimmer.
Tim Pritlove
Schlimmer wird's nicht.
Pavel Mayer
Schlimmer kann's ganz kaum sein.
Tim Pritlove
Aber wir geben jetzt mal hier keine Wahlempfehlungen ab, sondern wir wünschen euch jetzt erstmal, Wochenende oder wann auch immer ihr diese Sendung hört, bedanken uns sehr fürs Zuhören, weisen nochmal auf den nächsten Dienstag hin, da machen wir wieder unsere Runde auf Clubhaus, diesmal vergesse ich ihn auch nicht sofort in die Shownotes zu packen. Äh Link auf den Event findet ihr, wenn ihr den anklickt im Browser aufmacht und ihr habt noch keinen Account, könnt ihr euch damit sozusagen selber einladen. Ja und dann freuen wir uns über Fragen und Feedback zu all dem, was wir jetzt hier erzählt haben oder was sonst dann nächsten Dienstag schon wieder aktuell ist. Ich hoffe, wir können dann immer noch niedrige R-Werte äh anstarren. Ja und äh insofern würde ich sagen, entlassen wir euch jetzt und äh.
Pavel Mayer
Ja. Darf ich noch.
Tim Pritlove
Erzählen, ne?
Pavel Mayer
Darf ich noch einen Punkt äh erwähnen, kein neues Thema, kein neues Thema, sondern nur äh was mir halt aufgefallen ist, äh auch wieder einer unserer ähm Prognosen, die wohl eingetreten sind, ich weiß, dass wir als die äh dritte Welle im Anlaufen war und so war eine Prognose, ja, also bis zehn Sommerferien wird kein vernünftiger Schulunterricht mehr stattfinden und das sieht jetzt ganz so aus gerade, als wenn ja, die meisten Schulen bis äh zu den äh Sommerferien nicht wieder in Präsenzunterricht zurückkehren werden und Wenn jetzt unsere anderen Prognosen, nämlich die mit der vierten Welle oder sind ja nicht Prognosen, sondern Befürchtungen, nenne ich mal, unsere Befürchtung, wahr werden. Denn wird's auch ausgerechnet nach den Sommerferien äh wird's dann auch keine lange entspannte keinen entspannten Präsenzunterricht.
Tim Pritlove
Das war jetzt ein positiver Ausblick oder was zum Schloss.
Pavel Mayer
Äh ja für die, ja, ja, ja, so nach dem Motto, hurra a hurra, die Schule brennt. Ähm.
Tim Pritlove
Schmeiß dich raus. Leute.
Pavel Mayer
Okay, dann macht's gut. Ja, okay, tschau.
Shownotes

UKW075 Corona Weekly: Impfen in 3D

Das wöchentliche Update zu Zahlen, Dunkelziffern und digitalen Fragen in der Corona-Krise

Die aktuellen Maßnahmen funktionieren doch etwas besser als gedacht, besonders die umstrittenen Ausgangssperren in Kombination mit den stetigen Impffortschritten drücken das R auf recht brauchbare Werte, so dass man wirklich von einer Verbesserung der Situation sprechen kann.

Doch ist trotzdem Vorsicht geboten und es ist noch nicht ausgemacht, wie die Lockerungen zu Pfingsten sich langfristig auswirken werden. Wenn es schlecht läuft erleidet auch die aktuelle Linderung zum gleichen Zeitpunkt das gleiche Schicksal wie schon in der zweiten Welle und dann geht es schnell alles wieder von vorne los. Doch noch mal vier Monate zu verspielen hält die Gesellschaft mit Sicherheit nicht aus.

Zusätzlich zu dem Blick auf die Infektions- und Impfzahlen sammeln wir noch ein paar Updates zu Impfstoffen, die viel Anlass zur Hoffnung geben.

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Tim Pritlove
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Pavel Mayer

Für diese Episode von UKW liegt auch ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor.

Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Dieser Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort. Formate: HTML, WebVTT.


Transkript
Tim Pritlove
Hallo und herzlich willkommen zu UKW, unsere kleine Welt. Mein Name ist Tim Pritla und ja, das ist Nummer fünfundsiebzig von UKW und das ist äh natürlich die Freitagsausgabe und deswegen ist das äh ein Corona-Weekly. Ja und ich bin Tim Pritlav und ich sage hallo und äh mit mir ist natürlich Pavel Pavel Meyer, hallo Pavel.
Pavel Mayer
Hallo Tim, hallo.
Tim Pritlove
Ja und wir sind wieder hier, um mal so ein bisschen zu reflektieren, was eigentlich so Corona-mäßig so abgeht. Ich merke gerade so ein bisschen, dass mir so ein bisschen die Lust fehlt, äh diese Woche. Weiß nicht, wie es dir so geht, aber.
Pavel Mayer
Ja, bei mir war's eher letzte Woche so. Mhm.
Tim Pritlove
Ja. Ja. Ist aber auch, glaube ich, weil jetzt hier die Stadt langsam aufwacht. Also man merkt das in Berlin, das jetzt so, Corona ist jetzt so offiziell vorbei, so ist die Stadt irgendwie so drauf, man hat sich so drauf geeinigt, dass das jetzt weg ist. Naja und ich habe so ein bisschen meine Zweifel, dass es das ist. Es gibt da noch nicht so richtig die Evidenz dafür.
Pavel Mayer
Hören, sehen in zwei Wochen äh wissen wir's. Ähm tja ähm meine ansonsten wollen wir gleich in die Zahlen einsteigen.
Tim Pritlove
Ja, ich denke, wir können gleich in die Zahlen einsteigen, weil das ist so ein bisschen das das Ding, ne, die Zahlen, das ähm ist so der entscheidende Faktor. Und ähm daran wird man erstmal so ablesen können, was denn jetzt die Wahrheit ist. Hoffe ich zumindest. Kann man?
Pavel Mayer
Ja, also ähm so Deutschlandweit ist der RWT jetzt ziemlich weit. So bei null Komma acht war sogar etwas unter null Komma acht gestern, ist jetzt irgendwie ein Ticken kleiner Ticken gestiegen, aber, trotzdem ja gab's sowas seit ewigen Zeiten nicht mehr also selbst im. Februar ja waren wir die ganze Zeit über null Komma acht aber ja also von daher sieht's gut aus die Zahlen fallen so, allerdings. Nicht, leider die Todeszahlen äh die Todesfallzahlen, die sind immer noch bei zwölfhundertachtzig in äh sieben Tagen, das ist immer noch deutlich über tausend und die gehen auch, nur ganz, ganz langsam zurück, also nicht wirklich mit der Inzidenz und ähm. Werden wir sehen, also eigentlich müsste es hoffentlich äh bald da auch. Abwärts gehen eigentlich ja eigentlich so. Ab heute äh oder ab morgen müssten eigentlich die Zahlen bei den Toten äh äh langsam auch deutlich äh beginnen, zu sinken, so nach halt vor genau zwanzig Tagen, nämlich auch vor einundzwanzig Tagen. Äh hat nämlich äh ja das große Sinken der Inzidenzen begonnen äh und. Ja, wir sind jetzt bei neunundsechzig und wenn das so weitergehen würde, dann sind wir eigentlich ähm. So ja in ein, zwei Wochen ähm sind wir fast überall unter den fünfzig, die. Ja zwar eigentlich keine Bedeutung haben, ähm aber äh ja, ist halt eine Zahl so. Ähm oder deren Bedeutung halt darin besteht, dass dann halt noch mehr gelockert äh werden kann. Ähm. Ja, ansonsten ähm wenn man dann in die Altersgruppen, reinguckt, ist da auch nichts wirklich Auffälliges. Die, gehen halt in allen Altersgruppen runter. Wir sind aber bei den fünf bis vierzehn Jährigen noch immer über hundert bei hundertelf. Und ähm der Rückgang. Verlangsamt sich da geringfügig äh so in der Altersgruppe, aber ansonsten alles eher unauffällig und. Ja, auch die R-Werte in den Altersgruppen, also die pseudor Werte liegen so zwischen null Komma, sieben, acht und null Komma acht drei und die null Komma acht drei sind eben auch bei den fünf bis äh Vierzehnjährigen konsequenterweise. Und was die Bundesländer äh angeht äh ja schließt sich da so ein bisschen. Der. Korridor oder die konvergieren halt äh jetzt grade alle. Also, Schleswig-Holstein ähm geht nicht mehr ganz so schnell zurück. Die anderen holen bald Schleswig-Holstein ein, wenn das so weitergeht und auch Sachsen und Thüringen, sind jetzt so ein bisschen näher gekommen mit ihren Inzidenzen, äh so an an Baden-Württemberg äh näher rangekommen, liegen aber beide noch über hundert. Zumindest nach jedem Publikationsdatum. So sollten aber auch bald unter hundert fallen, sodass eigentlich in den nächsten Tagen äh die Inzidenz in allen Bundesländern offiziell auch äh unter hundert. Liegen dürfte und bei den Inzidenzen, sticht halt gerade vor allem Berlin aus und in Rheinland-Pfalz und, Schleswig-Holstein ähm sieht es ja ähnlich aus. Da ist es ein bisschen hochgegangen, aber in Berlin ist es äh eben. Ja äh der größte Anstieg, aber das äh ist jetzt auch nur, innerhalb äh von einem Tag gewesen, ähm gut, das beruht jetzt auf insgesamt auch letztlich vergleicht der letzten sieben Tage, zu den sieben Tagen davor. Und insofern äh ja, muss man's nicht überbewerten, aber zumindest gibt's in Berlin erste Signale, dass dort, die Zahlen äh hochgehen und wenn man dann in die Altersgruppen in Berlin guckt. Dann sieht man, dass das äh auf die Altersgruppe null bis vier zurückzuführen ist im Wesentlichen. Ähm ja, äh wo jetzt ausgerechnet seit äh dem. Ja seit ein paar Tagen, also seit dem siebzehnten Mai sind die Kitas wieder voll geöffnet. Und, Das muss jetzt aber nicht sein, dass dass es tatsächlich dort jetzt zu, mehr Infektion kommt, sondern es kann halt auch sein, dass dieser Anstieg darauf zurückzuführen ist, dass jetzt mehr Eltern ihre Kinder hingeschickt haben und die dort getestet worden sind und, das halt so aufgefallen ist. Aber nun zumindest eine zeitlichen Zusammenhang, zwischen den Zahlen und den Kita-Öffnungen den gibt es ja.
Tim Pritlove
Also ich habe mir diese R-Werte äh angeschaut auch und ähm war so ein bisschen unruhig geworden. Ja klar ist nur der letzte Tag und wir könnten auch nochmal drüber mutmaßen, inwiefern das vielleicht jetzt mit diesem Chrissi Himmelfahrt. Äh Wochenende letzte Woche zu tun hat, weil der Donnerstag war ein Feiertag, der Freitag war dann so ein Brückentag.
Pavel Mayer
Mir.
Tim Pritlove
Ähm das sollte ja eigentlich zu weniger, Zahlen geführt haben, dann so mit den Nachmeldungen und jetzt wieder eine Woche rum, keine Ahnung, meinst du, ist das irgendwie eine Auswirkung haben kann?
Pavel Mayer
Ja, hm.
Tim Pritlove
Weil weil das eher ging halt hoch. So, es ging nicht jetzt auf eins oder so, aber wir haben jetzt kontinuierlich über einen längeren Zeitraum, auch noch fallende R-Zahlen gehabt. Gut, jetzt kann man natürlich sagen, Hauptsache er bleibt irgendwie unter eins und äh auch wenn er jetzt da bleibt, wo er jetzt gerade ist, ist irgendwie gut, aber trotzdem hat mich das irgendwie schon unruhig gemacht, weil weil ich einfach dem den Braten nicht traue grade. Also es ist einfach, ich sehe nicht, dass dass wir insgesamt genug Maßnahmen haben oder genug Impfungen haben als das, was das Geschehen jetzt wirklich so signifikant runterdrückt, trotzdem haben wir irgendwie fallende Zahlen. Und so ein R-Wert, der, relativ begrüßenswert ist. Und so so sehe ich das gerne bejubeln möchte, bin ich irgendwie so ein bisschen skeptisch bis es irgendwie berechtigt oder ist es unberechtigt?
Pavel Mayer
Gut, die null Komma zwei Abstand jetzt zur Eins. Beim R-Wert, sind schon mal ein bisschen was. Also das bedeutet, dass wir schon, ich sage mal, ja, eigentlich eine größere Lockerung. An einer Stelle äh es uns leisten könnten, zu lockern, also beispielsweise die Schulen aufzumachen. Konnte man sich äh ohne wahrscheinlich den Ehrwert übereinst, aber ja mit eigentlich mit Schulen und äh jetzt Gastronomie und äh Kitas und. Allem könnte das rechnerisch äh theoretisch zumindest äh ja, könnte das den äh auch erstmal wieder an über die Eins äh nach oben bringen, aber. Äh ja, wollen wir's wollen wir hoffen, dass das nicht passiert und dass irgendwie Wetter und. Impfungen verhindern, äh dass der wieder über eins geht. Aber äh ja hm so meine Hand dafür ins Feuer liegen äh würde ich auch nicht, dass das jetzt. Durch ist. Also insofern ja ähm. Wir wir müssen sehen. Wir werden sehen in ein oder zwei Wochen sind wir dann schlauer, wenn wir dann dann sehen wir nämlich erst die Auswirkungen jetzt der Eröffnungen eigentlich so in ein, zwei Wochen. Und bis dahin, ja, können wir eigentlich nur mutmaßen ähm. Und sagt, theoretisch äh zumindest aus. Den Zahlen äh Werken, äh die mir bekannt sind oder wie wie stark jetzt bestimmte Maßnahmen den R-Wert äh beeinflussen müsste, müssten wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit äh bald wieder übereins kommen. Ähm wir werden sehen.
Tim Pritlove
Wahrscheinlichkeit über eins kommen mit dem.
Pavel Mayer
Ja beim beim R-Wert, also ein ja. Also ich rechne eigentlich damit, dass äh jetzt im Zuge der Lockerung das passiert wie lange äh der dann übereins bleibt, äh und ob das dann noch nötig ist, wieder Maßnahmen zu verschärfen. Dass wird man sehen, weil wir haben ja dann bis dahin auch in der Woche noch ein bisschen mehr Luft, bei den R-Werten und wenn der sich dann so eher um die eins rumbewegt, dann werden wird's wahrscheinlich auch keine neuen Maßnahmen geben, weil die Inzidenzen dann. Ja immer noch deutlich unter hundert sein werden, aber es kann, na gut, es fallen ja nicht alle Maßnahmen weg, es bleibt ja noch eine ganze Menge an an Einschränkungen. Erhalten. Aber äh ja, das was wegfällt, müsste so nach meiner Erwartung zwischen null Komma zwei und null Komma vier auf den aktuellen R-Wert draufpacken innerhalb von vierzehn Tagen. Dass wir meine wahrscheinlichste Erwartung, wie viel dann wiederum runtergeht vom R-Wert durch mehr Impfungen und. Ähm durchs durchs Wetter ganz schwer zu sagen.
Tim Pritlove
Ja ja, also wir stehen so ein bisschen ein bisschen unentschlossen vor den Zahlen. Kann man mal sagen. Wir wissen, dass wir darin so recht nichts rauslesen können eigentlich.
Pavel Mayer
Naja, außer, dass es halt jetzt gut runtergeht, äh dass Maßnahmen und Impfungen und äh Sommer oder Frühjahr all das zusammenbeschert uns gerade eben. Diese null Komma acht und äh ja.
Tim Pritlove
Wenn das jetzt so zwei bis vier Wochen so weitergehen würde, sagen wir mal, am Ränder ändert sich nichts. Ein bisschen unwahrscheinlich, aber nur mal davon ausgehen, dann wären wir wo.
Pavel Mayer
Also, wenn das so weitergeht, äh dann wären wir in vier Wochen bei sechzehn irgendwo in der Gegend. Und würden die fünfzig in einer Woche unterschreiten. Und wenn das acht Wochen so weitergeht, äh wie, wie jetzt, womit aber, was aber nicht zu erwarten ist, werden wir sogar bei einer Inzidenz von vier runter. Was halt ungefähr das ist, äh was wir in der ersten, wo wir in der ersten Welle. Dann im Juni angekommen waren.
Tim Pritlove
Na gut, hoffen wir mal, äh das Beste. Was sagen denn so die Testzahlen. Sehr können wir denn den Braten überhaupt trauen hier?
Pavel Mayer
Die Testzahlen bestätigen die Rückgänge, ähm die Zahl der Tests ist zwar deutlich zurückgegangen. Auf, jetzt eine Million achtzigtausend Tests von eins Komma zwei vier Millionen, also fast dreizehn Prozent weniger Tests in der letzten Woche, Ähm aber dafür dreißig Prozent weniger positive Tests, was dann insgesamt jetzt in einer positiven Quote von acht Komma zwo sechs Prozent resultiert. Dass es immer noch deutlich über dem, was wir. Jetzt ähm ja im Februar eigentlich hatten Februar, Anfang März. Ähm da lagen wir äh noch eher so um die sechs, aber ich hoffe, dass wir da bald hinkommen. Ja und von daher, ja, würde ich sagen, sind die Rückgänge äh weiter real. Vielleicht aber durch den durch den starken Rückgang der Tests äh möglicherweise äh also ist die Infektions ähm Tätigkeit, vielleicht nicht ganz so stark gefallen, wie es die, wie es die Zahlen wiedergeben. Auf der anderen Seite, ist eine sinkende positiven Quote eher immer einen Indiz auch für einen Rückgang der Dunkelziffer, also. Wir können die Zahlen einfach so nehmen, äh wie sie sind, jetzt die Inzidenzen im Moment grade, also starke Abweichungen durch Änderungen im Testregime oder so gibt's nicht.
Tim Pritlove
Und damit sind wir auch in etwa immer auf der wieder angekommen äh von der ersten Welle Also jetzt sind wir sozusagen nicht mehr über der ersten Welle, wenn man jetzt mal nur diese positiven Quote heranzieht, was sich ja bisher als ein recht guter, wenn auch leicht zeitversetzter Indikator für die Aktivität äh erwiesen hat. Wir waren schon mal besser, wie du eben schon gesagt hast, im Februar und im Prinzip könnten wir, diese Kurve auch immer noch nehmen, also es könnte sozusagen immer noch genauso kommen wie jetzt bei der zweiten Welle, als dann äh alle von Lockerungen geredet haben und jetzt reden ja auch wieder alle von Lockerungen. Nur, dass wir halt, drei Monate im Vorsprung haben. So, das äh das ist in gewisser Hinsicht das einzige, was besser ist. Oder also.
Pavel Mayer
Also wir sind noch nicht da, wir sind noch längst nicht da, wo wir im Februar äh waren. Und in der Tat, wo es recht, es könnte nochmal genau dieselbe Entwicklung äh wieder nehmen. Ähm wie es dann im Februar genommen hat, wenn wir es übertreiben.
Tim Pritlove
Ja und das wäre wirklich, ja, das wäre echt so was von frustrierend. Ich meine, vier verlorene Monate, ey, echt für nix und wieder nix.
Pavel Mayer
Ich meine, dagegen spricht halt, dass es sich bisher in anderen Ländern auch noch nicht ankündigt, äh dass es wieder nach oben geht, also ein paar Länder haben ja schon, so wie vorher gelockert und ich konnte jetzt noch kein Land oder Nachbarland hier äh ausmachen. Ähm. In der EU, wo ähm ja, die uns da irgendwie mit einer neuen Welle voraus sind, also die in eine vierte oder fünfte Welle gegangen sind noch nicht. Wenn dann wahrscheinlich die die Schweiz, könnte ich mir vorstellen, die geht dann am ehesten noch in so eine, neue Welle zu gefühlt.
Tim Pritlove
Na, was würdest du denn da so als Grund herausarbeiten? Ich meine, was ist denn jetzt so substantiell anders, außer der Impfquote? Und ein bisschen Wetter.
Pavel Mayer
Mehrere Dinge. Also wir hatten zum ersten Mal tatsächlich also so starke so drastische Ausgangssperren, äh wie wir sie jetzt hatten in Berlin, hatten wir eigentlich während der ganzen Pandemie nicht. Ja? Und äh ich habe das Gefühl, dass das äh äh einen, ein Faktor ist gerade wahrscheinlich bei vielen Jugendlichen äh oder so und auch bei vielen, also besuchen in Privathaushalt, ne. Gewalt von vielen Leuten gehört, äh so, die dann eben wegen der Ausgangssperre dann hm ja, sich dann eben nicht getroffen haben oder dann zumindest dann sagen konnten, ach nee du so mit der Ausgangssperre und so, ich bleibe mal lieber zu Hause, wenn dann halt so die Einladung kam, weil ist dann halt auch oft schwierig dann irgendwie nein zu sagen, wenn jemand sagt, komm doch mal vorbei, ähm ja und dann zu sagen, ah nee, wegen Corona bleibe ich mal lieber zu Hause. Das fällt vielen Leuten. Schwer, wenn das so im Kollegen oder im Freundeskreis äh äh passiert und mit so einer Ausgangssperre kann man da eher nein sagen. Und, wahrscheinlich haben die Eltern dann mehr drauf geachtet, dass äh die Kids äh dann halt also die Jugendlichen dann abends nicht mehr ausm Haus gehen oder nicht in dem Maße aus dem Haus gehen. Das wäre so, ich sage mal, eine Vermutung, äh was halt ähm auch Einfluss gehabt haben könnte, weil das war neu. Und ich hatte auch das Gefühl, äh dass abends tatsächlich dann äh wirklich. Ziemlich Ruhe war in der Stadt, so verkehrstechnisch, also man konnte es einfach am Straßenverkehr schon hören, wie der dann irgendwie schlagartig äh, irgendwann abgenommen hat.
Tim Pritlove
Hm. Da wohnst du, glaube ich, ein bisschen günstiger, um das äh zu messen als ich. Ich habe so. Straße nicht so viel Durchgangsverkehr, da ist es eh dann irgendwie ruhig, also von daher hat sich da nicht so viel verändert, aber es ist, ist schon richtig, also, ich meine, das wäre ja dann interessanterweise auch wirklich, wer war denn so für Ausgangssperren, das war doch auch der Lauterbach, ne? Der dafür getrommelt hat. Weil dann war gar nicht so klar, dass das jetzt irgendwie so eine Wirkung haben könnte.
Pavel Mayer
Nee, logisch ist das eigentlich nicht. Ja, logisch ist es also oder schien es zumindest zu dem Zeitpunkt nicht, aber äh Studien aus anderen Ländern hatten gezeigt, dass äh das halt funktioniert Wahrscheinlich deswegen, weil die meisten Leute behaupten, dass sie abends sowieso nicht ausm Haus gehen und man annimmt, das abends sowieso nicht viel passiert, an Kontakten ähm und dass deswegen keine Rolle spielen dürfte, aber vermutlich sind halt grade die riskanten Kontakte, abends passiert. Das wäre meine These. So, ja, also zu Hause und in Privathaushalten so.
Tim Pritlove
Aber ich meine, die Unternehmen, da hat sich ja eigentlich nichts geändert, oder?
Pavel Mayer
Nicht viel. Ähm ich weiß nur, aber doch, also, Es äh gab halt nochmal auch durchaus verstärkte Aufforderungen zu Homeoffice und eigentlich, sondern naja, im Prinzip eigentlich eine Homeoffice-Pflicht dort, wo es geht. So faktisch. Hm, ja, und äh ich habe jetzt keine Zahlen, ich habe mir die Mobilitätszahlen nicht nicht angesehen, aber ähm, Ja, ich hatte das Gefühl, dass das schon äh das insgesamt äh ruhiger äh geworden war durch äh jetzt die. Ähm ja soll man das Ding jetzt eigentlich nennen? Also sich die verschärften Maßnahmen durch die Bundesnotbremse.
Tim Pritlove
Ja gut, wie schön wäre das gewesen, wenn man das einfach mal im Februar gemacht hätte? Wäre das alles, dann wären wir schon längst durch irgendwie. Dann wäre alles offen und alles wäre supi und man könnte sich in Ruhe durchimpfen lassen und die Leute würden auch nicht ganz so in Panik verfallen, weil das scheint so ein bisschen. Problem zu werden bei den Impfzentren. Hast du noch was zu den Zahlen.
Pavel Mayer
Nö, ich glaub ja, das wär's, also irgendwo nix spektakuläres so.
Tim Pritlove
Okay. Ja, genauso äh unspektakulär ist es eigentlich auch an der Impf äh Front. Impfkampagne, also. Hat so letzte Woche extrem äh geschwächelt, das lag halt so ein bisschen da dran, dass dass es erst so eine, ja, noch mal so ein kurzes Aufbäumen gab, weil die ganzen Arztpraxen ihre Impfungen auf Montag, Dienstag, Mittwoch gelegt haben, weil dann Donnerstag eben Christi Himmelfahrt war und Freitag dann wahrscheinlich auch nicht mehr so viel lief. Beim Impfzentrum in Hamburg gab's so diesen Vorfall, dass dann nach diesem Wochenende auf einmal riesig lange Schlangen vor dem Impfzentrum entstanden. Am Montag, weil ganz viele Leute so ihre Zweitimpfung geskippt haben. Die wohl irgendwie auf diesen Samstag oder Sonntag fielen und die sich dann gedacht haben, och, langes Wochenende und so, dann gehe ich da mal Montag hin, weißt du? Was natürlich dann zu totalem Chaos äh geführt hat, weil das natürlich, Timing äh natürlich extrem äh wichtig ist, dass man weiß, mit wie vielen Leuten man's in etwa zu tun hat. Da sind sie dann richtig laut geworden, haben gesagt, Leute, macht das nicht, das ist einfach gar keine gute Idee. Auch ansonsten, was ich so höre, haben die Impfzentren einfach, Ja, mit so allerlei Problemen zu kämpfen, auf die man so vielleicht erstmal nicht kommen würde. Also müssen offensichtlicher vielleicht noch, ist einfach so, entweder die Unfähigkeit oder die Unwilligkeit, Termine zu stornieren, wenn sie denn nicht wahrgenommen werden. Da hast du so die Fälle, dass diese halt, was weiß ich. Leute sind halt bei mehreren Ärzten auf irgendwelchen Listen. Das ist so ein bisschen so wie Kitasuche im Prenzlauer Berg, so. Man probiert's irgendwie überall gleichzeitig und wenn man dann einen Zuschlag hat, naja, dann dann werden die Plätze langsam frei. Dass da dann auch mal Bescheid gesagt wird in der Regel, aber das hier wohl oft Leute dann andere Impfgelegenheiten haben und ihre zugesagten Termine dann einfach verfallen lassen. Entweder weil sie nicht dran denken das nicht für wichtig erachten oder weil's ihnen auch, schwer gemacht wird weil einfach das passende User-Interface dafür so nicht vorhanden ist. Und damit den Hotlines nicht durchkommt oder die Webseiten das nicht hergeben et cetera. Also so richtig sind diese ganzen Systeme ja nicht. Damit haben die zu kämpfen. Was ich auch noch gehört habe, ist, dass die Leute. Wie soll ich das sagen? Bisschen schwierig werden, also es kommt wohl vor, gehäuft vor, dass Leute jetzt einfach auftauchen, keinen Termin haben. Und dann irgendwie sagen, ja ich bin hier Bürger, ich will jetzt geimpft werden und dann einfach schwierig sind. Also weißt du. In pampig werden oder halt auch einfach da sind und in dem Moment natürlich auch das Personal nerven und das Personal binden, weil du musst ja dann irgendwie damit klar, kommen, du musst ja irgendwie mit diesen Leute, irgendwie irgendwas muss ja mit denen machen, ne, weil die dann irgendwie rumschreien oder sich was weiß ich äh wie verhalten. Da hast du so alle Abstufungen, Und ähm na ja, dann musst du halt irgendwelche Wege finden, damit umzugehen und da mag dann, jedes Impfzentrum, jedes, jedes Personal andere Prioritäten haben, wie man da umgeht, ob man da jetzt irgendwie Härte zeigt, ob man irgendwelche Ausnahmen macht oder was weiß ich, Aber das ist auf jeden Fall in zunehmenden Maßen ein Problem. Am Anfang hatten die's halt vor allem mit alten Leuten zu tun. Da war irgendwie klar, welche Hilfestellungen die brauchen. Und jetzt ähm ja, hast du halt so diese Impfdringler, die dann einfach auf solche Systeme scheißen, beziehungsweise die sich auch so ein bisschen von der Situation verhöhnt äh vorkommen, weil sie teilweise eben noch in Prioritätsgruppen fallen. Eigentlich längst hätten versorgt werden sollen, aber aus irgendwelchen Gründen einfach keine Termine bekommen haben, weil es nicht geklappt hat oder so und jetzt äh hast du halt diese Diskussion, kommen wir nachher auch nochmal drüber sprechen, so mit Jens Spahn, der gesagt hat so, na ja, jetzt demnächst heben wir mal alle Prioritäten auf Und das war ja in Berlin auch so, da gab's eine totale Verwirrung, da hieß es so, ja, jetzt heben wir das auf Dann haben sich die Ärzte beklagt und haben gesagt, sag mal, habt ihr sie noch alle? Wenn ihr jetzt irgendwie die, also wir haben jetzt schon den ganzen Tag hier irgendwie hundert E-Mails pro Tag und tausend Leute rufen hier an und alle wollen immer irgendwie auf irgendwelche Listen kommen, fast gar nichts anderes mehr zu tun als nur mit diesen Leuten zu telefonieren, dann sollen wir sie irgendwie auch noch impfen, Und jetzt kommt ihr auch noch und hebt diese Prioritäten auf. Dadurch wird dieser Ansturm noch größer, der aber einfach derzeit mit Impfstoffen überhaupt nicht bedient werden kann. Also das kommt einfach so ein bisschen zu Unzeit. Und was wir auch schon ein paar Mal angesprochen haben. Dass auch diese Prioritätsgruppen ja am laufenden Meter aufgebläht wurden. Ne, also ne, erst erst hieß es halt nur schwer Kranke und was nicht alles, Das war auch alles nachvollziehbar. Und dann wurde eben so aus politischen Gründen immer wieder so äh die Gruppe dann nochmal mit anderen. Fällen auch noch mit vollgepumpt und auf einmal waren hier in Berlin alle Universitätsmitarbeiter dann halt auch in Priorität drei. So. Wie wie willst denn da auch irgendwie planen und dazu kommt noch, das haben wir ja hier auch schon besprochen in dieser ganzen Diskussion um den digitalen Impfpass. Das halt wahrscheinlich auch einfach gar nicht genug konkrete, wirkliche, belegbare, und belastbare Daten vorliegen, wer denn jetzt eigentlich schon dran war oder nicht, in welchem Alter, so dass das halt einfach so eine pauschale Aussage ist, Ich weiß ja nicht so ganz genau, was da so läuft im Bundesgesundheitsministerium, aber dieser Termin, der siebte Juni. Erschien wohl den irgendwie ganz opportun zu sein. Und ich habe mir diesen Termin angeschaut, mich gefragt, so, was was, Was qualifiziert jetzt eigentlich den siebten Juni für die Aufhebung der Priorisierung? Was was ist denn jetzt hier die Sprache in den Zahlen, die sagen würde so ab dann ist das kein Problem. Und ehrlich gesagt, da habe ich relativ wenig gefunden. Weil wenn man sich jetzt mal anschaut, was passiert. Wir haben jetzt, letzten Tagen eine enorm steigende Quote von Zweitimpfungen. Wir sind da so noch vor kurzem waren wir so bei bei, zehn, fünfzehn Prozent und das ist jetzt irgendwie hochgeschnellt auf vierzig Prozent und wir werden im Verlaufe der nächsten Woche wahrscheinlich sehen, dass einfach der Großteil der Impfungen, die durchgeführt werden, einfach Zweitimpfungen sind, weil der Bedarf ist halt einfach dafür da, ne. Es sind halt einfach Erstimpfungen sind äh so Anfang April hochgeschossen und jetzt ist halt Mitte Mai und jetzt sind die sechs Wochen rum. Und jetzt, ja, jetzt müssen diese Leute halt bedient werden, ne. Äh ist ganz klar, So, das heißt, wir werden eben jetzt ein entsprechendes Ansteigen sehen, aber es ist halt so, dass wir die letzten Wochen konstanten Impfstoffversorgung haben. Das heißt, es gibt, nicht noch zusätzliche Impfstoffe für diese Zweitimpfung und dann geht das halt zwangsläufig von den Erstimpfungen weg. So und das hatten wir, glaube ich, auch letzte Mal schon gesagt, dass also Niedersachsen ja schon angekündigt hat, wir machen jetzt erstmal nur zwei Wochen nur äh nur Zweitimpfung und ich habe das jetzt auch aus anderen Landkreisen schon gehört, also das äh verbreitet sich gerade.
Pavel Mayer
Vielleicht noch, weil wir vorhin die Faktoren hatten, zu sagen, warum der R-Wert äh äh runter äh geht und Motivation äh vielleicht aufzuheben ist, weil vielleicht sparen auch mitbekommen hat, ähm dass äh Leute. Impftermin äh sich tendenziell, äh seltener anstecken, weil sie mehr aufpassen, weil sie jetzt auf den letzten Metern es sich jetzt nicht noch äh einfangen äh wollen. Das heißt, das könnte halt vielleicht auch noch mit eine Rolle spielen. Ansonsten ja.
Tim Pritlove
Ja, aber die Leute kriegen ja keine Termine. Das ist ja das Problem. Es gibt, nur Termine wirklich, denn wenn eure entsprechenden Impfstoff vorhanden ist. Und ähm man hört wirklich die Abenteuerlisten äh Sachen, also bis hin zu jemanden, dem irgendwie jetzt einen Termin so in im Oktober in Aussicht gestellt wurde bei irgendwelchen Arztpraxen, wo ich sagen muss, das ist wirklich vollkommen äh illusorisch, weiß ich nicht, wie die das sehen, aber das mag da äh jetzt auch so eine individuelle Perspektiv äh eine Arztpraxis gewesen sein. So oder so ist also jetzt der Schnitt der Erstimpfung ein bisschen runtergegangen und auch so die äh. Der der Impfung an sich hat so ein bisschen äh gelitten unter dem Feiertag, das werden wir jetzt halt über Pfingsten auch haben. Trotz alledem. Sind jetzt die Zahlen, soweit ganz gut, wir sind also kurz davor vierzig Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft zu haben. Also wir sind jetzt bei ähm lass mich raten. Nein, lasst mich nicht raten, lasst mich nachschauen. Wir haben neununddreißig Komma drei vier Prozent Erstimpfung und. Über dreizehn Prozent Zweitimpfung oder vollständige Impfungen, um's korrekt zu formulieren. Und letztere werden halt jetzt äh ständig ansteigen. Ja und wo sind wir denn dann in der ersten Juniwoche, wenn äh diese ganze Priorisierung aufgehoben wird, dann sind wir. Also wenn's gut läuft oder so läuft, wie ich mir das jetzt gerade so ausmale. Dann sollten wir so am Ende der ersten Juniwoche, also zum siebten Juni, sollten wir fünfzig Prozent Erstimpfung haben.
Pavel Mayer
Ja Vielleicht war das ja auch die Kalkulation so nach dem Motto, okay, fünf ungefähr also die Hälfte der Bevölkerung äh sind priorisiert. Ja und wir müssten eigentlich dann tatsächlich auch, mit den Prioritätsgruppen durch sein theoretisch oder?
Tim Pritlove
Na ja, ne, ich kann dir sagen, was du dir was die Motivation wahrscheinlich wahr, nämlich schlicht und ergreifend, dass ab der Woche nochmal anderthalb Millionen mehr Impfdosen von Biotech geliefert werden. Das ist also äh erster Juniwoche, das ist so der Zeitpunkt, wo anderthalb Millionen mehr Impfdosen pro Woche kommen, und dann eben auch den ganzen Juni über. Also wir haben quasi einen Anstieg der der Impfdosen um anderthalb Millionen, aber ich sage auch mal halt auch nur. Äh anderthalb Millionen.
Pavel Mayer
Pro Woche jetzt.
Tim Pritlove
Pro Woche, genau, ne? Also jede Woche werden anderthalb Millionen mehr geliefert, als es vorher waren. Und ähm also in absoluten Zahlen. Kann ich das auch nochmal äh nachschlagen, wobei diese Prognosen, die da auf der Webseite sind, die sind auch so ein bisschen äh ominös, Aber wenn ich's äh alles richtig erfasst habe, wir sind halt derzeit jetzt in der. KW9, also jetzt in der letzten Woche wurden fünf Komma eins fünf Millionen, ähm Impfdosen geliefert in den zwei Wochen davor war es jeweils nochmal etwas mehr, also fünf Komma acht Millionen ist bisher so der Rekord in KW siebzehn und für die nächste äh Woche ist halt wieder etwas weniger, vier Komma neun, für die KW einundzwanzig, sind's nur vier Komma fünf Millionen. Also es geht sozusagen auch nochmal ein bisschen runter. Das kommt noch dazu. Und dann erst. Ähm zu KW zweiundzwanzig. Für die erste Juniwoche sozusagen. Dann geht's halt dann schlagartig hoch auf sechs Komma vier Millionen. Und pendelt sich dann so um um sechs bis sechs Komma zwei irgendwie ein, Das ist jetzt nicht so mega viel mehr, weil es sind ja auch mehr Leute noch erst geimpft worden in den letzten Wochen, die dann auch wieder in die Zweitimpfung reinkommen. Und das wird dadurch halt so ein bisschen aufgefressen. Also ich sehe jetzt nicht so eine ganz klare, klaren Grund, ne.
Pavel Mayer
Mir fiel grade noch ein, es könnte sich aber tatsächlich auch um ein rechtliches Problem handeln, weil mir kam gerade der Gedanke, Ähm wenn du jetzt Impfungen priorisierst so und du hast aber jetzt plötzlich sechzig oder siebzig Prozent der Bevölkerung sind priorisiert, kann man eigentlich nicht von Priorisierung reden, sondern einem Impfverbot für dreißig Prozent der Bevölkerung. Ja äh also äh sagen dann wär's äh ist es dann langsam sozusagen nicht gerechtfertigte äh Diskriminierung äh ja, die da an der Stelle äh stattfindet, könnte ich mir vorstellen, an irgendeinem Punkt, ja und den Punkt bei ungefähr fünfzig Prozent zu liegen, halte ich jetzt auch äh für ähm ja, nicht absurd, weil äh nämlich, wie gesagt, also ich finde, ab fünfzig Prozent kann man nicht mehr wirklich von Priorisierung reden. Oder wie siehst du das? Wie würdest du das äh sehen? Bin ich da irgendwie zu?
Tim Pritlove
Also sagen wir mal so, vielleicht gibt's jetzt keinen Grund mehr für eine Priorisierung, aber so eine Tigentierisierung wäre wahrscheinlich gar nicht so schlecht Also mal ganz abgesehen davon, dass in dieser Priorisierung ja so eine so eine Art Impfgerechtigkeit ist mit die, die sie jetzt am dringendsten benötigen die am meisten betroffen sind von schweren Verläufen zuerst, ja, die schwächsten zuerst. Und jetzt kannst du diese Abstufungen zunehmenden Maße nicht mehr so machen, weil ist der Unterschied zwischen fünfundvierzig Jährigen und fünfunddreißig Jährigen, Fünfundzwanzigjährigen so. Ja theoretisch sind die Fünfundvierzigjährigen noch mehr gefährdet, aber die Gefährdungskurven befinden sich mittlerweile so im Bereich, wo es sehr viel mehr von der persönlichen Fitness als vom Alter abhängt, sage ich mal, ne. Und das Ding ist halt nur, wenn wir so ein Terminsystem hätten, was irgendwie so gut durchprogrammiert ist, was mal der Bevölkerung da auch ein entsprechendes Interface äh bietet und und diese ganze Impf-Experience an der Stelle oder diese Impfterminexperiments auch mal äh erträglich macht, Stattdessen haben wir tonnenweise, irgendwelche Privatprojekte mit so metarimpfterminverteilern. Ja, also dass ihr eigentlich einen Impftermin-Interface ist, dann hast du davor gelagert irgendwelche Systeme, von Startups, Firmen, Privatpersonen, die grasen diese Termine ab, präsentieren sie dir auf eine andere Art und Weise, machen Wartelisten, um dir dann Bescheid zu sagen, dass hier grade irgendeine Gelegenheit aufgepoppt ist ein ein Wildwuchs von was weiß ich, zehn, zwanzig Uhr Els, die du heutzutage benutzen kannst, wo du auch gar nicht mehr weißt, was dir dahinter steht bis hin zu irgendwelchen Jugendlichen, die es vielleicht total gut meinen, aber dann irgendwie so Googles aufbauen und dann erstmal Name und Adresse und so weiter alles äh sammeln, Leute das dann vielleicht auch noch eintragen, was weiß ich, wo die Daten dann äh landen. So und das das ist einfach ein totales Drama, ja? Anstatt, dass es einfach ein System gibt, wo klar ist, okay, ich registriere jetzt hier meinen Impfwunsch. Das wäre schon mal gewesen, dass man einfach sagt, okay, wir bauen jetzt mal ein System auf und wir sammeln jetzt erst mal alle Willigen. So und die willigen sagen, ja, ich bin irgendwie Alter und trallala und meiner Meinung nach gehöre ich in Kategorie sowieso. Habe ich hier mir durchgelesen und wird jetzt vielleicht auch teilweise noch abgefragt. Also in irgendeiner Form könnte man das machen. Was spricht dagegen so ein System zu bauen? Äh das ist durchaus möglich. Klar sind das viele Leute, Datenschutz und lalala, aber man braucht es ja auch. Also man braucht so ein System. So und dann, dann geht dieses System, flexibel um und und und schickt einem regelmäßig Updates und und sagt, wie es aussieht und welche Möglichkeiten es äh gibt. Und das jetzt. So und so äh so hoch in der in der in der Warteliste drin steckt so, wo nicht permanent irgendeine Aktivität ist. Leute verbringen Tage und Wochen damit wie die ganze Nacht auf irgendwelchen Webseiten Reloaded zu drücken, um danach überhaupt nicht mehr zu wissen, was was Sache ist anstatt dass man einfach einmal irgendwo das eintippt und Ruhe hat, dadurch dass das System regelmäßig auf einen zukommt und sagt so, ja es ist mal wieder eine Woche vorbei Das und das hat sich verändert. Guck mal so und so viele sind schon geimpft worden. Die Wahrscheinlichkeit, dass du demnächst einen Termin bekommst, ist jetzt irgendwie so und so gestiegen. Bleib mal ganz ruhig. Ich weiß, dass äh du wartest und so weiter. Na ja, nachher lassen wir es immer besser.
Pavel Mayer
Und man könnte dann in so einem System auch eine gewisse Impfgerechtigkeit einbauen, indem man äh quasi, in dem das System halt so wöchentliche Impflotterien veranstaltet, äh sagen das alle, die sich dann innerhalb einer Woche registriert haben, die werden dann äh sagen. Nach Zufallsprinzip, wenn. Ja äh äh werden dann äh plus Priorität äh äh natürlich äh werden dann entsprechend äh zugeordnet so. Keine Ahnung, wie das jetzt gemacht haben, aber. Jetzt für innerhalb der Altersgruppen, da gab's ja auch ganz unterschiedliche Verfahren, teilweise sind die wirklich nach alter runtergegangen so, immer so in Jahresschritt, oder so äh gibt's sicherlich tausend Möglichkeiten äh äh des des äh zu tun, aber ja, gebe ich dir völlig recht, äh das wäre wahrscheinlich, wenn wie die Bundesregierung irgendwie jetzt äh mal dann einen. Starten möchte oder gut, es ist ja leider dann wieder Ländersache, aber eigentlich äh ja, wären äh wäre so ein. Impfriorisierungssystem wäre, wahrscheinlich äh etwas, was man haben wollte, wobei du das natürlich dann wiederum anpassbar machen musst, weil natürlich, bei äh einer anderen Pandemie, bei einem anderen Virus, kann das halt anders aussehen äh mit der Betroffenheit, so mit den Kurven. Wie stark betroffen ist und so, aber noch besser natürlich als einen Impfriorisierungssystem wäre, die Investition in Produktionskapazitäten, dass man in der Lage ist innerhalb eines Monats die gesamte Bevölkerung mit Impfstoff zu versorgen, dass wir, finde ich, so einen Level, so eine Produktionskapazität, die wir eigentlich, vorhalten sollten. So wenn's nach mir ginge.
Tim Pritlove
Okay, gut, na das ist jetzt so der Blick in die Zukunft und ich will auch gleich hinzufügen, weil das bestimmt dann äh auch in den Kommentaren kommt Ja, ich weiß, es ist irgendwie ein schwieriges Thema und die Daten und so weiter. Aber ich halte das nicht für unmöglich. Ja, es ist äh auf jeden Fall möglich, dass äh das System in gewisser Hinsicht zu verbessern. Und ich weiß auch, dass man viele dieser Erkenntnisse, die ich jetzt vielleicht so zwischendurch jetzt grade mal so von mir gegeben habe, auch erst im Laufe dieses Prozesses wirklich erst kennenlernt und ich hätte die vielleicht vor äh sechs Monaten auch nicht so formulieren können Aber ist jetzt auch nicht so, dass man nicht Leute da schon früher hätte drüber nachdenken lassen können. Und da geht schon was. Egal, wie auch immer, es ist äh derzeit nur. Eingeschränkt, zufriedenstellend für die Leute und deswegen gehen halt manche Leute auch auf dem Zahnfleisch. Kann ja verstehen, dass die Leute so ein bisschen bisschen durch sind, ja. Auch so Signale wie wir wir lösen jetzt mal Impfzentren auf, weil die sind uns jetzt zu teuer. Einfach nicht der Zeitpunkt, darüber zu reden. Ich glaube, dass wir diese Impfzentren noch noch sehr gut gebrauchen können. Für äh viele, viele Monate, also mindestens bis äh bis in den Herbst hinein und vielleicht sogar auch dann noch, dass die also teilweise noch bis Ende des Jahres im Betrieb sein werden. Das wird sich zeigen. Ähm aber mit solchen Signalen äh reicht man nicht viel.
Pavel Mayer
Ja, ja. Ich meine, das Ding ist aber wohl auch, dass die halt äh sehr unterschiedliche Kosten verursachen. Ähm. Mitbekommen von verschiedenen Leuten, die in Impfzentren äh arbeiten, wurden halt Preise von was äh von siebzehn Euro zum Beispiel in Sachsen im Schnitt pro Impfung äh in den Raum. Geworfen, andere Zahlen habe ich gehört, die gingen halt über hundert Euro pro Impfung halte ich für durchaus plausibel auch, weil das natürlich von vielen Faktoren abhängt. Auch der Größe und äh, Impfzentrum jetzt in irgendeiner Immobilie untergebracht ist, die sowieso leerstand und der dem Land gehört oder ob da halt irgendwie extra. Irgendwie Bauten errichtet werden müssen und gemietet und so, wobei wahrscheinlich der Großteil sowieso die Personalkosten sein dürften.
Tim Pritlove
Ja, es gibt ja auch genug Veranstaltungsräume, die jetzt ohnehin nicht genutzt werden konnten. Aber die müssen dann halt auch gemietet werden, ne, klar.
Pavel Mayer
Und natürlich eine Problematik war wohl auch so ein bisschen äh dass halt die Impfzentren des Land bezahlen muss, während man das einfach auf den Ärzten überhilft, dann geht's halt aus dem Gesundheitsfond.
Tim Pritlove
Also da ist auch teilweise wirklich falsche Knausrigkeit äh im Spiel, ne. Ich meine, in Berlin hattest du zum Beispiel diese Taxiregelung, ne? Es gab dann eben so Taxigutscheine für Leute ab einem bestimmten Alter, nämlich ab siebzig. Aber so Hartz vier Leute, ja, die vielleicht auch krank sind, keine Chance. Leute, die äh bis hin zu und das ist dann natürlich dann Einzelfälle. Ich habe da Geschichten gehört, das äh halt auch Ärzte nicht bereit waren, da einfach normale Krankenscheine aus oder Kranken, ich weiß nicht wie heißt das, Krankenfahrt. Also Scheine für Krankenfahrten äh auszustellen für für das Fahren zum Impfzentrum. Das für so was habe ich dann irgendwie auch äh kein kein Verständnis, ne. Ich meine, wir müssen das jetzt einfach nur so schnell wie möglich und so effizient und so, so, so reibungsarm, wie es irgendwie geht, durchziehen und's jetzt einfach. Sparen ist später, glaube ich, noch genug Zeit. Na ja, egal. Auf jeden Fall, um es mal zu summieren, es geht jetzt noch insgesamt noch ganz gut voran. Äh es kommen derzeit ungefähr vierhunderttausend Leute, pro Tag äh neu unter die Nadel. Diese Zahl wird jetzt wahrscheinlich sinken in den nächsten zwei Wochen, aber danach äh gegen Ende, Mai, Anfang Juni dann auch mit den höheren Impfstoff ähm Lieferungen wird es dann wieder hochgehen und wie gesagt, fünfzig Prozent irgendwann so äh erste Juniwoche halte ich für realistisch und ähm, ohne es jetzt wirklich im Detail durchgerechnet zu haben, denke ich mal, dass wir so oft die sechzig bis fünfundsechzig Prozent kommen könnten Ende Juni, und ja, im Juli wird's sich dann wirklich entzerren, äh dass dass dann einfach die Impfwilligkeit dann eher das Problem sein wird. Von dem ich hoffe, dass es nicht ein Problem sein wird, aber womit man auf jeden Fall rechnen muss.
Pavel Mayer
Mir heute auch kurz durch den Kopf ging noch, weil fällt mir jetzt gerade ein, weil wir noch beim Thema impfen sind. Ähm, und zwar jetzt für die muss sagen für diese Nachweise ob du jetzt geimpft bist oder irgendwie vorher angesteckt warst oder so, ähm äh habe ich gelesen, dass ein Antikörper-Nachweis irgendwie ausreichend sein soll. Wir haben ja jetzt noch nicht genau angeguckt und hat mich dann gefragt, was ist eigentlich, wenn du irgendwie ein paar Tage nach der Impfung Nach der Erstimpfung äh jetzt dir irgendwo noch so einen Antikörper-Nachweis, also über Antikörper äh besorgst. So und dann halt erstmal mit dem Antikörper Nachweis einfach rumläufst und ja das quasi als äh ja durchgemachte Krankheit erkaufst.
Tim Pritlove
Ich glaube, das gilt aber nur im Zusammenhang mit mit äh einem einmaligen positiven PCR-Test. Also keine Ahnung, also das ist, glaube ich, im Detail noch wirklich total unklar, wie das jetzt wirklich umgesetzt wird. Ich habe auch das Gefühl, da flirren mehr Ideen äh äh im Raum rum, als letzten Endes umgesetzt werden, Diese ganze Impfausweisgeschichte hat einfach das Problem, dass sie ja, einfach auch wieder einen Druck erzeugt, den wir. Vielleicht einfach gar nicht gebrauchen können, ne. Also wenn ihr's immer mehr davon abhängig gemacht wird, dann drehen natürlich die Leute, die immer noch kein Impfangebot haben, äh erst recht durch. Und dann wird sich das sowas einfach auch nicht durchsetzen lassen. Also ich in welchen Situationen. Ich war heute bin ich irgendwie äh in Berlin über das Tempelhofer Feld, gelatscht. Da war dann halt auch so eine Außengastronomie. Und na ja, das war dann halt auch so ein Jahr und dann setzt euch mal dahin und dann ist da irgendwie ein Luca-App-QR-Code irgendwie aufm Tisch, den natürlich kein Mensch interessiert. So, das ist dann irgendwie so nachweis und ja und eigentlich müsstet ihr eigentlich müsstet ihr jetzt hier einen, müsstet ihr ja auch einen positiven Coronatest haben, um jetzt hier irgendwie eine Wurst zu genießen auf äh.
Pavel Mayer
Negativen, ja.
Tim Pritlove
Äh ja und einen negativen ähm.
Pavel Mayer
Mhm. Ja.
Tim Pritlove
Und kann, könnte ja sein, dass das Ordnungsamt das mal checkt. So. Wo ich mir halt auch nur dachte, so ja, genau, Und natürlich macht das dann irgendwie auch keiner. So, also weder kontrolliert es irgendjemand noch noch ähm weil diese Restaurants haben einfach kein Interesse daran, irgendwie ihre Kunden wegzuschicken.
Pavel Mayer
Wahrscheinlich ein paar arme Schweine werden dran glauben müssen an denen dann so ein Exempel statuiert wird, die dann Pech haben irgendwie, aber ich äh glaube mal, ja, äh dass das einfach einen, Vollzugsproblem auch einfach sein wird, weil wenn die Leute das einfach nicht einsehen, äh so und äh, zumal halt äh diese Negativtests auch ja nur eine falsche Sicherheit bieten. Ja, das kommt ja noch dazu. Ja du damit die Wahrscheinlichkeit äh vielleicht halbierst ähm das äh. Ähm äh da jemand ansteckendes äh sitzt, so. Das mehr damit, gewonnen, äh wenn du die Tische ein bisschen weiter auseinanderstellst. So ja als als äh mit mit den Tests, ja? Vor allen Dingen, wenn sowieso dann meistens Leute an demselben Tisch sitzen, äh die sowieso die ganze Zeit miteinander abhängen, ja.
Tim Pritlove
Ja, eben. Und ich meine, es war heute zwar so halbwegs okay, das Wetter, es hat so ein bisschen geschauert, aber es war vor allem viel Wind und es war einfach. Mir auch. Auch ich konnte da nicht irgendwie jetzt da stehen und und und sagen so in so einem totalen Selbstgerechtigkeit, so nein, ich muss jetzt irgendwie an die Regeln halten, weil es einfach offensichtlich in dem Moment völlig irrelevant war, und äh in gewisser Hinsicht kann man jetzt nur hoffen, dass die Leute genug darüber gelernt haben, was eigentlich eine, Risikosituation ist für sie und was nicht? Dass das jetzt einfach auch zur Anwendung kommt. Vielleicht ist das auch nochmal so ein Faktor, in dem wir bisher so noch gar nicht besprochen haben. Das wäre jetzt einfach. Pandemieprofis geworden sind. Ja, wir haben's jetzt alles fünfzig Mal gehört und tausendmal durchgespielt und irgendwie, ja, wir wissen jetzt Bescheid. Wir müssen hier ein bisschen Abstand halten müssen und so, da passt schon irgendwie, gib her die Wurst. Das ist einfach vielleicht auch ein bisschen funktioniert.
Pavel Mayer
Und, Ein weiterer Faktor, ich weiß gar nicht, wann das eigentlich so richtig los ging mit den FFP zwei Masken. Das ist eigentlich irgendwie mit, weil äh irgendwann hatten halt fast alle die Leute, die ich gesehen hatte, nur noch äh FFP2. So
Tim Pritlove
Das ist das ist wirklich also ich wundere mich immer schon, wenn jemand irgendwie noch eine normale Mund-Nasen-Schutzmaske trägt. Das ist in der Tat ein ein Faktor. Ich weiß nicht ganz genau, es wird wahrscheinlich ein Kostenfaktor gewesen sein, dass die Dinge einfach günstiger geworden sind. Und dass jeder irgendwie gesagt hat, so, ja, wenn schon Maske, dann wenigstens richtig.
Pavel Mayer
Weil man die sowieso irgendwie ähm für bestimmte Dinge brauchte und dann nimmt man doch lieber ähm ja grundsätzlich eine FFP zwei äh Maske mit. Also ich habe auch im Moment, nur irgendwie FFB zweis einstecken, wenn ich unterwegs bin und gar keine OP-Masken im Moment.
Tim Pritlove
Also. Ich glaube nicht, dass wir mit diesem Ausweis da noch sehr viel Realität sehen werden. Es wird versucht werden, diese digitale Geschichte einzuführen, aber ich glaube, es wird einfach an einer Kontrollrealität einfach scheitern. Am Ende vielleicht für irgendwelche Flüge oder so, also wo du wirklich eine eine harte Tür hast. Ja, also, den Situationen, da wird es vielleicht zum Einsatz kommen. Und da mag es auch entscheidend sein, aber so in dem allgemeinen hin und her und gerade so im gastronomischen Bereich, glaube ich, werden die weiterhin da irgendwie ihre komischen Luca-App, QR-Codes auf irgendwelche Tische draufkleben, die keinen interessieren. Und die auch nichts bringen. Weil, was soll das? Und irgendwann redet da keiner mehr drüber. Gut, lass uns den Impf und Impfkontrollbereich äh abschließen. So ein paar Kleinigkeiten. Äh wir hatten ja hier neulich äh diese Patente äh Diskussion. Dazu habe ich noch einen Nachtrag, gibt eine Studie, die bei Nature veröffentlicht wurde. Und das ist eine äh das heißt so schön in Network Analysis auf Covid-Ninets. Und da hat sich jetzt mal eine Gruppe die Mühe gemacht und tatsächlich mal die ganzen Patentverflechtungen zwischen den einzelnen äh Unternehmen rausgemalt, werden jetzt eigentlich woran Patente hält und mit welchen anderen Entitäten Verträge darüber bestehen oder gemeinsame Patente vorliegen. Und es ist ganz interessant, weil man dadurch mal sieht äh in diesem schönen Diagramm, was dann da auch dabei ist, wer eigentlich so diese Player sind, weil bisher haben wir halt immer nur so von Biontech gehört im Wesentlichen und moderner. Ja? Und das sind auch die zwei, zwei von den wichtigeren ähm Gruppen in diesem Spiel, aber eben auch, worüber wir aber auch schon gesprochen haben, das Unternehmen aus Deutschland, was äh im Prinzip im RNA, also die. Der Ingmar Höhr, der das Unternehmen gegründet hat, der, der ist ja derjenige, der überhaupt auf diese Idee gekommen ist. Vor über zwanzig Jahren und das das war so sein äh Moment, also Kürwerk moderner Biontech, die meisten Patente oder die wichtigsten Patente, aber es gibt noch so ein paar andere Unternehmen, wo die ich noch nie was gehört habe, Therapeutics, UBC, Akuvitas, Arobutus, et cetera, äh Phaser ein bisschen, also. All die spielen in dieser Gemengelage eine Rolle und das äh haben wir als Link in den Shownotes und da könnt ihr mal draufgucken, um euch mal so ein bisschen einen, ähm Gefühl dafür zu bekommen, wer da gerade mit wem was wie lizensiert et cetera. Ist auf jeden Fall ein ziemliches Geflecht.
Pavel Mayer
Und es sieht so aus, wenn die kleinen Punkte, weiß ich nicht, sind die kleinen Punkte eigentlich die Patente?
Tim Pritlove
Die Patente oder die Deals genauer. Weise, was um was es sich handelt, also ob's ein gemeinsames Patent ist oder ob's auch die Anfechtung äh von Patenten ist, also auch die Auseinandersetzungen, die da laufen, die kommen dann auch noch mit rein.
Pavel Mayer
Ich würde so sagen, auf einen Blick, das sind so ungefähr vierzig bis fünfzig Patente ungefähr, die da äh erfasst sind, so größenordnungsmäßig. Ja oder Deals und Lizenzen, also.
Tim Pritlove
Genau, dir irgendwie da noch mit dranhängen. Ja. Mehr kann ich dazu nicht zu sagen, weil ich das jetzt nicht im Detail ausgewertet habe, was äh diese Patente alle besagen und welche Wichtigkeit sie haben, aber wen's interessiert, ist in den Shownotes.
Pavel Mayer
Wobei ich sehe auch, ich glaube, die äh da sind jetzt natürlich nicht die Grundstoffpatente wahrscheinlich drin oder so, also zur Herstellung verschiedener Grundstoffe. Wenn man das wahrscheinlich noch reinnehmen würde, dann kann man's endgültig vergessen.
Tim Pritlove
Genau, wobei die Grundstoffe ja nicht im RNA spezifisch sind, sondern die gehören ja zu diesem ganzen Sektor. Das sind jetzt nur diese sich explizit auf diese MRNA im Stoffgeschichte beziehen. Ja, dann ähm. Gibt's nochmal Nachrichten aus UK zum Thema indische Variante von ZARS CoV zwei. Das äh B eins, sechs, eins, sieben. Auch noch in der Unterscheidung mit Punkt eins und Punkt zwei. Frag mich nicht, was der Unterschied ist. Auf jeden Fall ich hier was aufgegriffen, ähm das Sage, das ist so dieses wissenschaftler, diese Scientific Advisor Group, das ist so quasi das, was was Deutschland nicht hat, so ein so ein offizielle Uns Government angeschlossene Wissenschaftsabteilungen, die halt in Notfällen äh gebildet werden. Zu einer Beratungsgruppe.
Pavel Mayer
Ja, wir haben halt wir haben ja bei uns irgendwie, ähm ähm ist ja gut, wir haben halt äh letztlich das RKI und das das Py, die ja im Prinzip, auch an die Regierung angegliedert sind und dann gibt's ja noch das Corona-Kabinett äh bei uns.
Tim Pritlove
Das Corona-Kabinett. Ach, wirklich, sowas gibt es.
Pavel Mayer
Wobei das im Prinzip eigentlich äh äh nur einen regelmäßiges Treffen von, bestimmten Leuten, ist die äh auf zum einen auf Ministeriallebene, aber auch nicht nur jetzt ministerielle. Das ist, glaube ich, das, was es bei uns gibt. Aber ja, wir waren bei äh B eins, sechs, eins sieben zwo und das sieht auf den ersten Blick ja nicht so irgendwie beruhigend aus, was die da geschrieben haben.
Tim Pritlove
Ja, also ob es beunruhigend ist, ist jetzt nochmal eine andere Frage. Auf jeden Fall dieses gibt halt dann entsprechende Pepper raus, das haben sie halt irgendwie auch gemacht, weil sie eben davon ausgehen, dass diese Variante nochmal deutlich übertragbarer ist als die B eins eins sieben, die in UK ja nur die kennt Variante genannt wird, weil sie sich in der. Kennt durchgesetzt hat. Für uns ist das ja einfach der England-Virus. Wir lassen's einfach, weil die müssen da ja unterscheiden. Genau und es ist äh fünfzig Prozent Mordtranspisible, wie sie so schön äh schreiben.
Pavel Mayer
Sie sie schreiben genauer gesagt, ganz vorsichtig ist, ist möglich und also ist eine realistische Möglichkeit, dass es.
Tim Pritlove
Es scheint so zu sein, dass es diese britische Zurückhaltung. Genau. Wobei man muss jetzt immer auch noch unterscheiden, das heißt jetzt nicht, äh UK wird überrollt davon, sondern unter den wenigen Fällen, die sie überhaupt noch haben, besetzt sich diese Variante halt stärker durch. Ähnlich wie wir das halt hier mit B eins eins sieben auch hatten und äh insofern gilt hier auch das, was für B eins eins sieben gilt Ist nicht so, dass man dieser Variante eben nicht mit entsprechenden Methoden beikommen könnte. Erstmal helfen die Impfstoffe, zweitens sind halt die ganzen anderen auch hilfreich, aber na ja, das muss dann auch angesetzt werden.
Pavel Mayer
Also ich finde, das ist schon eine etwas spektakuläre Nachricht, wobei nämlich die Frage ist, ob die, sagen, unter welchen Bedingungen diese fünfzig Prozent dann äh zustande kommen, ob das ein Unterschied macht ähm ja, ob die irgendwie einen besonderen Weg gefunden haben oder einen Kniff, äh einen Verbreitungsweg, der. Der so ein bisschen aus dem Auge äh verloren gegangen ist. Vielleicht, ich hatte ja schon gemutmaßt, dass Fechten Virus jetzt, wenn die Leute. Äh das Gefühl haben, okay, Schmierinfektionen sind jetzt nicht mehr so das Problem und sich und sagen weniger häufig die Hände waschen, was, glaube ich, faktisch der Fall ist. Es sei am Anfang noch viel krasser. Und dann ein Virus jetzt die Idee kommt halt, dass irgendwie diesen Verbreitungsweg dann wieder ein bisschen besser zu nutzen. Keine Ahnung, äh was es ist, aber ich finde, Also wenn sich diese fünfzig Prozent äh ansteckender als B eins eins sieben finde ich äh halt schon erstmal einen ziemlichen Hammer, ja.
Tim Pritlove
Ja, ist ein Hammer, weil es bedeutet dann äh unterm Strich, dass wir mittlerweile auch bei SARS-CoV zwei in dieser Variante, wenn ich's jetzt richtig mitbekommen habe, bei so einem Naturer, so einem R0 von vier angekommen sind. Während wir, glaube ich, mal mit zweieinhalb gestartet sind.
Pavel Mayer
Ja, war eigentlich sogar zweieinhalb, dreieinhalb äh war halt. Sagen, äh also eher dreieinhalb hatte man sogar, glaube ich, glaube ich, vermutet und ich hätte, würde dann eher fast, ja, also. Auf jeden Fall äh ja, ist es nicht gut. Das ist nicht gut für, ich sage mal so was wie für das Thema, ja gut, Herdenimmunität in all seinen Varianten äh oder so aber es ist halt auch nicht gut für den Herbst oder so, ja, wenn äh. Wenn das oder überhaupt für jetzt die ganzen Lockerungen äh so das also. Ja, also ich finde das beunruhigend, ehrlich gesagt.
Tim Pritlove
Ja, das könnte es sein, ne? Also es ist auf jeden Fall was bedeutet denn das eigentlich? Das heißt, also das Virus ist an sich jetzt nicht gefährlicher, sondern es verbreitet sich eben nur leichter. Und das ist ja überhaupt bisher sagen wir mal so die primäre. Adaption, die wir jetzt gesehen haben, aber diese ganzen Varianten anschauen. Also bisher hat sich keine, Variante jetzt wirklich so als ultimativ viel tödlicher erwiesen, auch B eins eins sieben nicht? Sondern die Optimierung, die das Virus durchführen kann, ist halt in irgendeiner Form, ähm dafür zu sorgen, sich noch besser ausbreiten zu können. Sei es, dass diese Zeit, in der es sich verbreiten kann länger ist oder dass es eben bessere Strategien hat, den Körper dann auch konkret zu übernehmen und gegebenenfalls mit weniger Viruslast auch schon so effektiv ist. So, das das ist eigentlich das Ding. Das bedeutet aber im Umkehrschluss auch, dass alle unsere Maßnahmen, die wir bisher so auf den Tisch gebracht haben, an sich in der Lage sind. Des Virus auch in diesen neuen Varianten erfolgreich zu bekämpfen. Masten helfen nach wie vor, Abstand hilft nach wie vor und vor allem hilft impfen, und das ist ja das Wichtigste.
Pavel Mayer
Wobei äh ich glaube, ich weiß gar nicht, ob das auch die gleiche Variante war. Es war heute bei mir äh gescrollt, das glaube ich gegen diese äh nee, es war eine der südafrikanischen Varianten. Ähm wo eine Studie jetzt rauskam, dass äh Astra Senica äh äh gar nicht gegen diese Variante äh hilft.
Tim Pritlove
Was in in wieder in so Petrischalen Tests oder äh.
Pavel Mayer
Ähm ne, ich, nee, nee, das war schon ähm irgendwie Zahlen. Da gab es halt eine Variante, eine was war die südafrikanische, wo man, dann mit Placebo verglichen hat und es keine Unterschiede gab zwischen Placebo und mit Astra, Geimpften. Jetzt nur spezifisch aber auf diese eine Variante.
Tim Pritlove
So richtig sozusagen Gruppenvergleich mit Leuten, die sich neu infiziert haben oder äh dass man Serum genommen hat und das dann.
Pavel Mayer
Nee, nee, nee, nee, so eine also eine normale Impfstudie äh war das in dem Sinne halt äh Leute haben halt Impfstoff und Placebo gekriegt und äh.
Tim Pritlove
Die Leute, die geimpft waren, haben sich danach mit dieser Variante angesteckt.
Pavel Mayer
Ja genauso, also sozusagen in in gleicher Zahl angesteckt äh wie die Leute, die das Placebo gekrieg.
Tim Pritlove
Und dann auch mit den selben schweren Verläufen. Okay, dann muss er mal diese diesen Link mal raussuchen, nicht dass wir das jetzt nur erwähnen.
Pavel Mayer
Den muss ich.
Tim Pritlove
Noch nicht gesehen. Haben wir ja schon Angst machen, dann dann auch wenigstens mit.
Pavel Mayer
Also äh ja, aber die äh Ja, aber die Variante ist hier halt noch nicht und wahrscheinlich spielt es dann äh ohnehin erst dann eine Rolle, äh wenn sowieso eigentlich die nächste Impfung fällig ist, weil äh und wahrscheinlich müssen wir uns aber drauf einstellen, dass wir irgendwie alle sechs äh sechs Monate uns jetzt äh impfen lassen müssen erstmal bis auf Weiteres.
Tim Pritlove
Kann ich nur sagen. Gut. Kommen wir äh zu den guten Nachrichten. Besseren Nachrichten. Impfstoffe, gab ein paar interessante neue Meldungen und Erkenntnisse. Zunächst einmal gab's gute Nachrichten von Biontech. Die haben nämlich weitere Tests abge, und bei der IMA auch entsprechendes Material vorgelegt und jetzt sieht's so aus, als ob entgegen den früheren Spezifikationen der Biontech Impfstoff. Bei normaler Kühlschranktemperatur, also zwei bis acht Grad, nicht nur wie bisher für fünf Tage gelagert werden, und noch weiter verwendet werden kann, also ungefähr so eine Woche, so eine Impfwoche. Ne, das heißt, das Zeug kommt irgendwie beim Arzt an, muss dann in der Woche weg. Sondern sie haben's überprüft und äh getestet und der Auffassung, dass es überhaupt gar kein Problem ist, den Impfstoff einunddreißig Tage lang bei dieser Temperatur vorzuhalten.
Pavel Mayer
Ja, also im also jetzt äh aber in einem ähm Gefrierschrank äh einem normalen Laborgefrierschrank oder äh äh ach so zwo bis acht Grad. Oh, ja. Mhm.
Tim Pritlove
Nichts nichts, was jetzt ein handelsüblicher Kühlschrank nicht bei entsprechender.
Pavel Mayer
Mhm.
Tim Pritlove
Auch hinbekommen sollte, ne. Wenn wir vielleicht einen haben, der. Ausfallsicher ist, aber das ist auf jeden Fall jetzt möglich. Und das erlaubt natürlich den Biotech Impfstoff noch flexibler einzusetzen. Also du kannst ihn halt einmal äh tiefgefroren äh an bestimmte Verteilungsorte bringen, aber dann eben normal gekühlt weiter verteilen und dann kann er noch einen ganzen Monat lang benutzt werden und das äh ist natürlich gerade so für Arztpraxen und auf dem Land äh, sinnvoll.
Pavel Mayer
Erfreulich.
Tim Pritlove
Dann gab's eine schöne Studie aus Spanien und, Diese Studie hat sich der Problematik angenommen äh was ist denn, wenn Leute, die eine. Eine Impfung mit astrainer erhalten haben, als Zweitimpfung den Biotech Impfstoff bekommen. Und das ja jetzt nicht nur so eine theoretische Überlegung, sondern es ist ja tatsächlich auch die Empfehlung, dass die in Deutschland bereits jetzt, dass eben Leute, die ähm sagen wir mal jetzt unter den aktuellen Regelungen gar nicht mehr für Astrasinika in Frage kommen würden, also unter sechzig, ne, Diese äh Problematik ja schon mehrfach diskutiert, dass die halt ihre Zweitimpfung jetzt auch tatsächlich mit Bier und Tech bekommen sollen. Ich weiß auch nicht, vermute mal, das könnte auch schon äh passiert sein. Da habe ich gar keine Informationen dazu. Auf jeden Fall gab's jetzt beim Health Institut Carlos der Dritte in Spanien, eine Studie mit dem Namen Kombiwachs und die hat genau das untersucht. Das war so eine Phase zwei, Studie, so eine randomisierte und ja, die haben sich das mal angeschaut und haben, sehr positive äh Ergebnisse geliefert. Also. Die haben also drei verschiedene Messmethoden gehabt ähm mit unterschiedlichen Bewertungen. Ich da ich da ich die nicht so richtig verstanden habe zu dem Zeitpunkt habe ich mir das jetzt im Detail nicht aufgeschrieben, aber andere Berichte haben das so zusammengefasst, dass einfach die